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Erdogan ist aufgeregt vor dem Eröffnungsspiel der Türkei gegen Italien

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EM 2021
Erdogan twittert: „Ich bin sehr aufgeregt“ – türkische Fans zeigen sich in Rom

Türkische Fans in Rom machen auf dem Weg ins Stadion Halt vor der prächtigen Kulisse des Colosseums

© Matthias Balk / DPA

Die EM beginnt mit dem Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei in Rom. Bislang zeigen sich aber überwiegend türkische Fans in der Stadt – und Präsident Erdogan twittert, dass er aufgeregt ist.

Die Fußball-Europmeisterschaft startet in Rom mit dem Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei – und einer ist besonders aufgeregt: der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. „Ich bin sehr aufgeregt. Ich weiß, wir sind alle aufgeregt. Heute gehen unsere Jungs in der Euro2020 aufs Feld“, twitterte er am Freitag.

Der Nationalmannschaft und Trainer Senol Günes drückte er seine Unterstützung aus: „Egal, wie es ausgeht, ihr sollt wissen, dass wir euch alle immer lieben. Wir sind immer an eurer Seite. Möge Gott euer Helfer sein.“

Viele türkische Anhänger unterwegs

Aufgeregt dürften auch schon die Fans sein. Hunderte machten sich schon nachmittags ins historische Zentrum Roms auf. An den beliebten Plätzen und Touristenattraktionen der Stadt waren am Freitagnachmittag zahlreiche rotgekleidete Türkei-Fans zu sehen, die dort Fotos machten und ihre Landesfahne hoch hielten. „Von den Italien-Anhängern ist noch nicht so viel zu sehen“, sagte ein Türkei-Fan der Deutschen Presse-Agentur. Er und seine Freunde hätten türkische Fans aus Frankreich und Österreich getroffen, sie selbst kämen aus Berlin.

Bei fast 30 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein stiegen einige die berühmte Spanische Treppe hoch, posierten vor dem Trevi-Brunnen oder kickten bereits auf der berühmten Piazza del Popolo. Bis zum Nachmittag war die Lage in der Stadt in Bezug auf die Fußballfans friedlich geblieben, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Die Lage sei ruhig, es habe keine relevanten Einsätze gegeben.

Am Freitagabend (ab 21.00 Uhr im stern-Liveticker) wollte die italienische Squadra Azzurra gegen die Türkei vor heimischem Publikum im Olympiastadion in Rom die ersten EM-Punkte holen. In der italienischen Hauptstadt sind insgesamt vier Spiele geplant, davon ein Viertelfinale. Knapp 16.000 Zuschauer dürfen ins Stadio Olyimpico. Die Stadt hat im historischen Zentrum an mehreren Plätzen Leinwände aufgebaut, auf denen Spiele übertragen werden. An der Piazza del Popolo, dem nördlichen Ende der Flanier- und Shoppingmeile Via del Corso ist das zentrale Fanfest geplant.

tis
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„Tut mir leid für die Spieler“: Jürgen Klopp kritisiert Belastung wegen EM nach Corona-Saison

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Die abgelaufene Saison war für viele Spieler die härteste der letzten Jahre. Aufgrund der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie war der Spielplan so prall gefüllt wie selten zuvor. Von der heimischen Liga bis zu den europäischen Wettbewerben: Wegen des teils verspäteten Saisonstarts mussten viele Spiele innerhalb eines kürzeren Zeitraums ausgetragen werden. Im Gespräch mit Magenta TV vor dem zweiten EM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM gegen Portugal hat Liverpool-Trainer Jürgen Klopp nun die Rahmenbedingungen für die Spieler während des EM-Turniers kritisiert: „Es war die intensivste Saison für alle Fußballspieler jemals“, sagte der Meister-Trainer des Premier-League-Klubs von 2020.

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So habe er wegen den steigenden Belastung in England persönlich „dafür gekämpft, fünfmal auswechseln zu können“, was allerdings von der Liga abgelehnt wurde. Deshalb seien die kleineren Muskelverletzungen und Wadenkrämpfe bei der EM für Klopp auch „keine Überraschung“: „Es war klar, dass alle Spieler Tribut zollen werden“, sagte der deutsche Erfolgstrainer. „Jetzt kommt auch noch die Hitze dazu, die ihren Teil beiträgt. Es tut mir ein bisschen leid für die Spieler. In so einem Turnier willst du in der besten Verfassung sein.“

Die EM bedeutet für die Spieler eine zusätzliche Belastung. Inklusive Finale können bis zu sieben Spieler innerhalb von vier Wochen absolviert werden. Die EM 2021 wird in dem für das Turnier 2016 neu eingeführten Format mit 24 statt wie zuvor 16 Teams gespielt. Zudem hat die UEFA eine weitere K.o.-Runde nach der Gruppenphase eingeführt.





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EM 2021: Deutschland – Portugal im Liveticker: Die Mannschaft steht unter Druck

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Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet bei der Europameisterschaft am Samstag (18 Uhr, ARD und MagentaTV) ihr zweites Gruppenspiel. Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich (0:1) steht die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw in der Münchner Arena unter Druck. Ein weiteres Spiel ohne Punktgewinn gegen den amtierenden EM-Champion um Superstar und Rekordtorschütze Cristiano Ronaldo würde die Situation in der Gruppe F enorm verschärfen. Bei einem Sieg hingegen könnte Deutschland im letzten Vorrundenspiel am Mittwoch gegen Ungarn sogar noch den ersten Gruppenplatz schaffen.

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An Portugal als Gegner hat Löw nur gute Erinnerungen. Alle drei Turnierspiele unter ihm als Bundestrainer wurden gewonnen. Der letzte Sieg gelang beim WM-Auftakt 2014 mit einem beeindruckenden 4:0. Drei Wochen später war Deutschland in Brasilien Weltmeister. Ein weiterer Lichtblick: Ronaldo hat in insgesamt vier Spielen gegen Deutschland noch kein Tor geschossen.

Nach der Partie gegen Portugal haben die deutschen Nationalspieler drei Tage Spielpause, bevor es am Mittwoch am letzten Gruppen-Spieltag erneut in München gegen Außenseiter Ungarn geht (21 Uhr). Zeitgleich spielen auch Frankreich und Portugal gegeneinander. Neben den beiden Gruppenersten kommen auch die besten vier Gruppendritten in das Achtelfinale.





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Zehnter DM-Titel für Zeitfahr-König Martin

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Öschelbronn (dpa) – Tony Martin bleibt im Kampf gegen die Uhr eine Klasse für sich.

Der mittlerweile 36-Jährige sicherte sich in Öschelbronn souverän den deutschen Meistertitel im Einzelzeitfahren. Für Martin war es der neunte Titel nacheinander und insgesamt der zehnte Erfolg. Damit wird der Routinier in den Zeitfahren der am 26. Juni in Brest beginnenden Tour de France das Trikot mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring tragen.

Auf dem nur 30,5 Kilometer langen, aber mit über 200 Höhenmetern sehr anspruchsvollem Kurs südwestlich von Stuttgart verwies Martin Miguel Heidemann mit einem Rückstand von 56 Sekunden auf Platz zwei. Dritter wurde Max Walscheid, der 1:10 Minuten langsamer als der deutsche Zeitfahr-König war.

Die deutsche Meisterschaft wird unter strengen Hygieneregeln ausgetragen. Beim Zeitfahren waren keine Zuschauer erlaubt, beim Straßenrennen am Sonntag werden es 250 sein. Jeder Teilnehmer musste einen negativen PCR-Test vorweisen. Im vergangenen Jahr war das Zeitfahren aufgrund der Coronavirus-Pandemie ersatzlos gestrichen worden.

Bei Temperaturen von über 30 Grad setzte Martin bereits bei der Zwischenzeit nach 18 Kilometern ein Zeichen. Der viermalige Zeitfahrweltmeister lag dort schon 47 Sekunden vor Heidemann und wäre nur noch durch Sturz oder Defekt zu bremsen gewesen. Am Ende setzte sich der Routinier wie gewohnt durch.

Bei der in einer Woche in der Bretagne beginnenden Frankreich-Rundfahrt rückt Martin dann wieder ins zweite Glied. Im Team Jumbo-Visma wird der gebürtige Cottbuser als wichtiger Helfer von Sieg-Anwärter Primoz Roglich eingesetzt. Für Martin wird es bereits die 13. Teilnahme an der Tour.

Bei den Frauen setzte sich Lisa Brennauer durch und holte sich den Meistertitel von Lisa Klein zurück. Die 33-Jährige aus dem Allgäu war auf dem anspruchsvollen Kurs letztlich 30,5 Sekunden schneller als Klein. Für Brennauer war es der vierte nationale Titel im Kampf gegen die Uhr nach 2013, 2014 und 2018. Dritte wurde U23-Europameisterin Hannah Ludwig mit einem Rückstand von 1:01 Minuten.

„Es war ein schwerer und anspruchsvoller Kurs. Es war schwer, seinen Rhythmus zu finden. Man musste sich eine verdammt gute Strategie zurechtlegen“, sagte Brennauer. Das gelang der erfahrenen Athletin offensichtlich: „Ich habe mir das Rennen in Abschnitte eingeteilt. Für mich ist so eine Linie, an der ich mich festhalten kann, total wichtig. Gerade auf einem schweren Kurs ist das sehr bedeutend.“

Am Sonntag werden in Stuttgart die Straßenrennen ausgetragen. Bei den Männern, die 185,3 Kilometer absolvieren müssen, gilt Maximilian Schachmann als Favorit. Für Sprinter dürfte es angesichts von 3000 zu bewältigenden Höhenmetern schwer werden. Im Frauenrennen über 107,2 Kilometer gilt erneut Brennauer als erste Anwärterin auf den Titel.



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