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Elfmeterheld Meyer: „Glück auch mitentscheidend“

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Der Regensburger Torwart Alex Meyer hat vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Werder Bremen bei seinen Rettungsaktionen auch auf den Faktor Glück verwiesen. „Ich habe in der Vergangenheit den ein oder anderen Elfmeter gehalten, aber eine Quote wie in dieser Saison hatte ich vorher noch nicht. Ich freue mich auf solche Situationen, aber man darf nie vergessen, dass in solchen Szenen gerade für den Torwart das Glück auch mitentscheidend ist“, sagte der Keeper des Fußball-Zweitligisten der Deutschen Presse-Agentur vor dem Duell gegen den Erstligisten am Dienstag (18.30 Uhr). „Ich bin froh, dass dieses Glück in der laufenden Saison bislang auf meiner Seite war.“

Die Regensburger waren in den ersten drei Pokalrunden gegen die Drittligisten 1. FC Kaiserslautern und SV Wehen Wiesbaden sowie den Bundesligisten 1. FC Köln nicht zuletzt dank Meyer jeweils im Elfmeterschießen weitergekommen. Der 29-Jährige hat in jeder dieser Partien mindestens einen Strafstoß gehalten.



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FC Bayern: Joshua Kimmich versteht David Alabas Real-Wechsel – FC BAYERN MÜNCHEN

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Seit sechs Jahren spielen sie gemeinsam bei den Bayern, gewannen zusammen bisher 13 Titel. Im Sommer aber trennen sich die Wege von Joshua Kimmich (26) und David Alaba (28). Der Österreicher verlässt die Münchner, wechselt wohl zu Real Madrid.

Der deutsche Nationalspieler Kimmich über Alabas Fast-Fix-Wechsel zu den Königlichen bei „Sky“: „Er hat hier alles gewonnen, alles mehrmals gewonnen. Zweimal das Triple, einmal sogar sechs Titel. Real Madrid ist auf jeden Fall ein würdiger Verein. Es gibt nicht viele Steps, die man nach Bayern München noch machen kann, aber Real ist nicht ganz so schlecht.“

Laut dem Pay-TV-Sender Sky soll Alaba „zeitnah“ einen Fünfjahresvertrag bis 2026 bei Real unterschreiben. Offiziell bestätigt ist der Wechsel noch nicht. Was sagt Bayerns Noch-Trainer Hansi Flick dazu? „Er hat mir das noch nicht berichtet, daher möchte ich dazu noch nichts sagen. Wenn es fix ist, wird David mir das sagen, und ich werde mich äußern.“

Alaba spielte seit 2010 bei den Bayern. Im November hatten die Bayern-Bosse das letzte Angebot zu einer Vertragsverlängerung für den Abwehrchef zurückgezogen. Nach dann insgesamt 13 Jahren und voraussichtlich zehn deutschen Meistertiteln ist für Alaba Schluss in München. Nach Vertragsende am 30. Juni 2021 verlässt Alaba den FC Bayern ablösefrei.

Irre Szenen nach dem Spiel
Millionen Fans verrückt nach diesem Messi-Clip!

Quelle: BILD/DAZN/Sport Digital





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Nach heftiger Kritik – Mitgründer Agnelli: Super League nicht mehr umsetzbar

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Turin (dpa) – Das Projekt einer europäischen Super League von zwölf europäischen Fußball-Topclubs ist gescheitert.

Mitinitiator Andrea Agnelli, Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, räumte ein, dass durch den Rückzug der sechs englischen Gründerclubs die Pläne nicht mehr umsetzbar seien. Entsprechende Aussagen des Juve-Chefs wurden der Deutschen Presse-Agentur von einer Clubsprecherin bestätigt.

Zwölf europäische Spitzenclubs, darunter sechs englische Premier-League-Vereine sowie Real Madrid und Juventus Turin, hatten in der Nacht zum Montag die Gründung einer milliardenschweren Super League angekündigt. Diese hätte in direkter Konkurrenz zur Champions League der Europäischen Fußball-Union UEFA gestanden. Aus der Bundesliga hatte sich kein Club der Super League angeschlossen. Finanziert werden sollte das Projekt durch eine US-Großbank.

In der Nacht zu Mittwoch hatten alle sechs englischen Teams um Meister FC Liverpool nach massivem Druck von Fans und Öffentlichkeit ihren Verzicht auf die Gründung der geschlossenen Eliteliga verkündet. Auch Atlético Madrid und Inter Mailand stiegen am Mittwoch aus.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin begrüßte den Entschluss der englischen Vereine und hofft auf eine dauerhafte Kooperation mit den Spitzenclubs. „Ich habe gestern gesagt, dass es bewundernswert ist, einen Fehler zuzugeben, und diese Vereine haben einen großen Fehler gemacht“, sagte der Slowene. „Aber sie sind jetzt wieder in der Reihe und ich weiß, dass sie nicht nur unseren Wettbewerben, sondern dem gesamten europäischen Spiel viel zu bieten haben“, betonte der 53-Jährige.

Ceferin will offenbar von unmittelbaren Konsequenzen für die einsichtigen Abweichler absehen. „Das Wichtigste ist jetzt, dass wir weitermachen, die Einheit, die das Spiel zuvor genossen hat, wieder aufbauen und gemeinsam vorankommen“, sagte der Chef des Fußball-Kontinentalverbandes. Als Drohkulisse hatte er zuvor selbst einen Ausschluss aus der noch laufenden Europapokal-Saison und eine EM- und WM-Sperre für alle Profis der Clubs ins Spiel gebracht.

Indes hat sich der US-amerikanische Milliardär Joel Glazer, Eigentümer und Vorstandschef von Manchester United, bei den Fans des Clubs für die Teilnahme an der missglückten Gründung der Super League entschuldigt. „Wir lagen falsch und wir wollen beweisen, dass wir die Dinge wieder in Ordnung bringen können“, schrieb Glazer in einem offenen Brief, der auf der Club-Webseite veröffentlicht wurde. Er glaube weiterhin daran, dass der Fußball nachhaltiger organisiert werden müsse. „Wir akzeptieren aber vollkommen, dass die Super League nicht der richtige Weg dafür war“, so Glazer weiter. Er habe auch verstanden, dass der Vorstand besser mit den Fans kommunizieren müsse, die „immer das Herz des Vereins sein werden.“

Zuvor hatte sich bereits der US-Geschäftsmann und Eigentümer des FC Liverpool, John W. Henry, in einem Video für die Teilnahme an den Super-League-Plänen entschuldigt.

Auch Prinz William hat sich erleichtert gezeigt über die Abkehr der Clubs. „Ich bin froh, dass die vereinte Stimme der Fußball-Fans gehört worden ist“, schrieb der Präsident des englischen Fußballverbandes FA auf Twitter. Es sei nun wirklich wichtig, diesen Moment zu nutzen, „um die künftige Gesundheit des Spiels auf allen Ebenen zu sichern“, fuhr der 38-Jährige fort. Er wolle in seiner Funktion als Verbandspräsident seinen Teil dazu beitragen, sagte die Nummer zwei der britischen Thronfolge.



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Schalkes Sportchef Knäbel fassungslos über Gewalt gegen Team

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Sportvorstand Peter Knäbel ist fassungslos über die Gewaltausbrüche einiger Anhänger des FC Schalke 04 nach dem besiegelten Bundesliga-Abstieg des Fußball-Traditionsvereins. Knäbel bezeichnete das in einer Videobotschaft, die am Mittwoch in einer E-Mail an alle Mitglieder des Revierclubs verschickt worden war, als „desaströs, wenn man sich um Leib und Leben unserer Mitarbeiter fürchten muss.“

Nach der Rückkehr der Mannschaft nach dem 0:1 am Dienstag bei Arminia Bielefeld waren Spieler, Trainer und Betreuer an der Arena von einigen hundert Chaoten angegriffen und teilweise gejagt worden. „Was Staff und Spieler da erleben mussten, hat mit dem Leitbild von Schalke 04 überhaupt nichts zu tun“, sagte Knäbel weiter. „Man hat immer das Gefühl, es geht nicht noch schlimmer – und dann kommt noch was.“

Der 54-Jährige bekräftigte, es ginge ihm jetzt in erster Linie um die Attackierten. „Wichtig ist, wie es den Leuten geht, wie es Buyo Büskens, wie es Gerald Asamoah, wie es den Spielern geht, von denen einige im Hotel übernachten mussten.“



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