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Geschaeft

Ein Horror für Arbeitgeber | ZEIT ONLINE

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Am Morgen des 11. Oktober geht es Robert H. schlecht. Der
Callcenter-Mitarbeiter fühlt sich krank. Zu krank, um zu arbeiten. Mit
der Erkältung will er sich auch nicht in die Arztpraxis schleppen.
Stattdessen geht er auf die Internetseite AU-Schein.de. „100 % gültiger
AU-Schein!“, heißt es dort heute, mehr als 30.000
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen habe das Unternehmen bereits
ausgestellt. Robert H. muss lediglich seine Symptome angeben: Fieber
über 38,5 Grad? Husten mit oder ohne Schleim? Ohrenschmerzen,
Schüttelfrost, Heiserkeit? Robert H. wählt aus. Wenige Stunden später
erhält er einen Krankenschein als PDF, per WhatsApp und per Mail. So
schildert es sein Anwalt Peter Albert.

Dieser Artikel stammt aus der WirtschaftsWoche

Für H. sollte es der schnellste Weg zur Genesung werden, stattdessen
brachte ihn die Krankschreibung fast vor Gericht. Denn sein Arbeitgeber,
die Callcenter-Agentur Majorel aus Cottbus, wollte den gelben Schein
aus dem Internet nicht anerkennen. Der entspreche „nicht den
Anforderungen an einen ordnungsgemäßen Nachweis im Sinne des
Entgeltfortzahlungsgesetzes“, schreibt Majorel. Robert H. sieht das
anders. Er engagiert den Anwalt Peter Albert, um die Frage vor Gericht
klären zu lassen.

Zu dem Prozess kam es nie, nach ersten Presseberichten legten Majorel
und H. den Streit außergerichtlich bei. Und so ist die entscheidende
Frage weiter offen: Wie sollen Arbeitgeber mit dem Krankenschein per
Knopfdruck umgehen? 

Seit Bundestag und Ärztekammern die medizinische Behandlung über das Internet in Deutschland
ermöglicht haben, drängen spezialisierte Start-ups auf den deutschen
Markt. Sie alle erzählen die Geschichte vom Arztbesuch der neuen Art:
bequem und effektiv, nicht in der Praxis, sondern von der Couch aus. Sie
versprechen das Ende der Zettelwirtschaft. Doch je einfacher es für
Arbeitnehmer wird, sich ein Attest zu besorgen, desto größer wird die
Sorge bei den Arbeitgebern: Entsteht da womöglich eine neue
Krankfeier-Industrie?Denn für Unternehmen sind Mitarbeiter, die
mit einer Erkältung oder einem verstimmten Magen zu Hause bleiben, ein
kostspieliges Problem. Etwa 14 Tage waren die Deutschen 2018 im Schnitt
krankgeschrieben, teilt der Spitzenverband der gesetzlichen
Krankenkassen mit. Damit fehlen jeden Werktag mehr als vier Prozent
aller Erwerbstätigen (siehe Grafik unten).

Bei den Unternehmen bleibt dabei nicht nur Arbeit liegen, sie müssen
auch Krankengeld zahlen. Eine Vereinfachung der Krankschreibung, so
fürchten viele, könnte zu einem weiteren Anstieg der Krankenfälle
führen. Und überhaupt: mit ein paar Klicks zur Arbeitsunfähigkeit? Ist
das noch ein Arztbesuch – oder eine Anleitung zum Betrug? Anwaltsvereine
und Unternehmen wollen deshalb juristisch gegen Anbieter wie
AU-Schein.de vorgehen.

So wirft die digitale Krankschreibung eine Grundsatzfrage auf: Wie
viel Vertrauen verträgt das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und
Arbeitnehmer – und wie viel Kontrolle ist notwendig?



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Wie geht’s den deutschen Startups, Elisabeth Neuhaus?

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Gründer im Krisen-Modus: Besonders Sharing-Starups haben es durch die Corona-Krise schwer – in leeren Innenstädten etwa stehen E-Scooter verlassen am Straßenrand, erklärt Elisabeth Neuhaus. „Denen bricht das ganze Geschäftsmodell weg“, sagt der jüngste turi2-Neuzugang und bis Ende März Redakteurin bei Springers Gründerszene im „Wie geht’s“-Interview. Vor allem, wer dieser Tage auf der Suche nach neuen Investor*innen ist, hat es schwer, sagt Neuhaus. Glücklich schätzen könnten sich alle jene, die finanzstarke Investoren an Bord haben, die bereit sind, in der Krise Geld zuzuschießen.

Zu denen zählt Neuhaus auch Flixbus oder Getyourguide. Diese Reise-Startups machten gerade Corona-bedingt zwar keine Geschäfte mehr, in Existenznot sieht sie diese Unternehmen aber nicht: „Die haben viele, viele Investoren, viele Geldgeber, die da schon drin stecken und weiter an das Geschäftsmodell glauben.“ Außerdem stehen Liefer-Startups hoch im Kurs. Dass eine Firma wie Hello Fresh an der Börse mal mehr wert ist als die Lufthansa, „hätte sich vor einem Jahr wahrscheinlich auch keiner träumen lassen.“

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Corona-Krise: Angela Merkels Ostertest – DER SPIEGEL

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Keine Frage, das Coronavirus hat die Republik längst verändert. Auch die Bundeskanzlerin muss improvisieren. Nach einem Kontakt mit einem Infizierten regiert Angela Merkel seit Tagen schon von ihrer Berliner Wohnung aus. Normale Pressekonferenzen gibt es auch nicht. Stattdessen wendet sich Merkel an diesem Mittwoch per Telefonschalte an die Öffentlichkeit.

Und dann hakt auch noch die Technik.

Erster Versuch. Die Kanzlerin hält einen kurzen Monolog. Es scheppert in der Leitung. Dann herrscht Stille.

Zweiter Versuch. „Ja, Merkel?“, meldet sich die Kanzlerin zurück am Apparat. Dann wiederholt sie ihre Ansprache, die Journalisten können Fragen stellen. Diesmal klappt alles.

Es sind ungewöhnliche Zeiten. Und diese dauern wohl noch eine ganze Weile an. Das ist die Botschaft, die die Kanzlerin am späten Mittwochnachmittag verbreiten muss.

Zuvor hat sie sich erneut mit den Regierungschefs der Bundesländer zusammengeschaltet. Zehn Tage, nachdem sich die gleiche Runde auf historische Einschränkungen für die Bevölkerung verständigt hatte. Härten, die vor allem eines sollen: das Virus ausbremsen.

Überall im Land gelten Kontaktsperren. Die Menschen sollen, wann immer möglich, persönliche Begegnungen mit anderen vermeiden. Ihre Wohnungen sollen sie nur zu klar definierten Anlässen verlassen – und dann auch nur zu zweit oder mit den Personen, die im eigenen Haushalt leben.

Die Regeln waren bisher befristet, bis zum 5. April. Am Mittwoch aber zurren Merkel und die Ministerpräsidenten fest, was sich zuletzt bereits abgezeichnet hatte: Mit Lockerungen ist vorerst nicht zu rechnen. Frühestens ab dem 19. April wollen sie darüber nachdenken. Nach den Osterferien.

Die Menschen sollen das Fest diesmal anders feiern, um es vorsichtig zu formulieren. Die Bürger blieben angehalten, heißt es in einem Beschlusspapier der Runde, Kontakte „gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“. Sie sollten generell auf private Reisen und Besuche verzichten. „Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.“

Wenn die bisherigen Verbote ein Test für die Bevölkerung waren, dann werden die kommenden Tage zu einer besonderen Prüfung. Denn Osterzeit ist üblicherweise Reisezeit. Und Familienzeit.

„Im Großen und Ganzen“, hätten die Menschen die Beschränkungen bisher befolgt, sagt Merkel. Doch das reicht noch nicht. Der Grund für die erneute Mahnung der Spitzenpolitiker ist klar: Täglich werden Tausende neue Corona-Infizierte gemeldet, in Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut inzwischen mehr als 700 Menschen gestorben, die das Virus in sich trugen. „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“, sagt Merkel.

Zwar stieg die Zahl der Erkrankungen zuletzt etwas weniger stark. Doch das Virus breitet sich weiter derart rasant aus, dass die alles bestimmende Frage bleibt: Ist das deutsche Gesundheitssystem dieser Epidemie gewachsen?

Experten und Politiker fürchten schon lange Szenen wie in Italien, wo Krankenhäuser überfüllt sind, Ärzte entscheiden müssen, welche Intensivpatienten sie beatmen können – und welche nicht. Es sind Entscheidungen zwischen Leben und Tod.

Derzeit verdoppelt sich die Zahl der offiziell registrierten Infizierten in Deutschland rechnerisch noch etwa alle acht Tage. Laut Merkel dürfe dies aber nur noch etwa alle 12 bis 14 Tage geschehen, um die Krankenhäuser nicht zu überlasten. Das ist jetzt die Zielmarke.

Dass mit keinem schnellen Ende der Beschränkungen zu rechnen ist, hatte sich schon vor der Telefonschalte abgezeichnet. Mehrere Bundesländer hatten die Verbote und Sperren bereits im Alleingang verlängert. Eine nachhaltige Verbesserung der Lage war einfach noch nicht in Sicht.

Schutz von Pflegeheimen

Vor allem in Alten- und Pflegeheimen spitzte sich in Deutschland zuletzt die Lage zu. Immer mehr Todesfälle werden gemeldet. Der Schutz dieser Einrichtungen war eines der zentralen Themen in der Ministerpräsidentenrunde mit Merkel.

„Hier leben Menschen, die besonders anfällig für Infektionen sind, die müssen wir besonders schützen“, sagt die Kanzlerin im Anschluss. Mit Nachdruck müssten etwa mehr Schutzmasken besorgt werden.

Überhaupt sind Schutzmasken längst zu einem Symbol der Krise in Deutschland geworden. Zum einen, weil sie für den Mangel an entsprechender medizinischer Ausrüstung stehen. Zum anderen, weil immer lauter darüber diskutiert wird, ob nicht alle Menschen solche Masken tragen sollten, wenn sie das Haus verlassen. In Thüringen planen die Stadt Jena und der Landkreis Nordhausen für Supermärkte und öffentlichen Nahverkehr eine Pflicht für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutze ab kommender Woche.

Deutschlandweit soll es eine solche Regel zunächst nicht geben. Bund und Länder seien sich in dem Punkt einig gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Zwar seien Masken natürlich für jeden Einzelnen geeignet, um sich gegen die Ausbreitung des Virus zu präparieren, eine Pflicht solle aber nicht ausgerufen werden.

Die Beschaffung müsse weiter intensiviert werden. „Wir werden am Ende übrigens auf Dauer eher Milliarden von Masken in Deutschland brauchen“, sagte Söder. In der Schalte gab es Teilnehmern zufolge Verwunderung über Nachfragen von Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) dazu, wie sinnvoll das Tragen selbstgenähter Masken sei. Es sei doch mittlerweile bekannt, dass diese für den Eigenschutz wenig bringen. Spahn und Merkel hätten die Fragen aber geduldig und kenntnisreich beantwortet.

Weiterhin als Tabu gilt das Thema: Wann können die Freiheitsbeschränkungen aufgehoben werden? Darüber gab es zuletzt Streit zwischen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (pro Exit-Debatte) sowie Söder und der Bundesregierung (contra).

Es mache keinen Sinn, im Moment laut über Exit-Szenarien zu sprechen, sagen Teilnehmer. Das wecke falsche Hoffnungen in der Bevölkerung. Doch so leicht wird sich die Debatte nicht unterdrücken lassen. Und Laschet legte am Mittwoch nach: Er hat einen „Expertenrat Corona“ berufen, der in Nordrhein-Westfalen Maßstäbe erarbeiten soll, wie und wann es nach der Krise weitergeht.

Die Politik könne nicht Ende April einfach verkünden, aus den Beschränkungen auszusteigen und alles wieder zu öffnen, sagt Laschet. „Man muss nachvollziehen können, warum man das macht und was abgewogen wird.“

Am Mittwoch aber war die Runde sichtlich bemüht, Einigkeit zu demonstrieren. Das ist in den vergangenen Wochen der Krise nicht immer gelungen. Teilnehmern zufolge betonte Söder gleich zu Beginn der Sitzung, er wolle, dass „alle gemeinsam“ vorangehen. Ausgerechnet Söder, spottete manch einer später. Schließlich ist Bayerns Ministerpräsident zuletzt nicht unbedingt durch enge Abstimmung mit seinen Kollegen aufgefallen.

Aber, so heißt es, sein Satz sei allgemein als Friedenszeichen interpretiert worden.

Icon: Der Spiegel



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