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Ein Buch 📚 in 90 Sekunden: A History of Us. Vom ersten Moment an von Jen DeLuca | Kielfeder

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Unsere Welt wird immer schnelllebiger und wir haben immer weniger Zeit für so ziemlich alles. 🤯
Deshalb habe ich meinen heutigen Buchtipp in ca. 90 Sekunden verpackt.

Wenn ihr gerne ausführlicher wissen möchtet, wie mir “A History of Us. Vom ersten Moment an” von Jen DeLuca gefallen hat, dann empfehle ich euch zusätzlich meine (schriftliche) Meinung:

Rezension: A History of Us


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1 Comment

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  1. Angela K.

    August 30, 2021 at 5:07 pm

    Du sagtest es ist eine Diologie, aber das ist nicht korrekt. Im Kommenden Jahr erscheint Band 3 😉 Aber mir hat es auch gut gefallen !

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Deeskalation statt Hochverrat: US-General verteidigt China-Telefonate

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Deeskalation statt Hochverrat

US-General verteidigt China-Telefonate

Ein Enthüllungsbericht stellt den höchsten US-General als Widersacher des abgewählten US-Präsidenten dar: In den letzten Tagen von Trumps Amtszeit soll es konspirative Telefonate mit Chinas obersten Militärs gegeben haben. Vor dem Senat rückt Milley die Dinge etwas zurecht.

US-Generalstabschef Mark Milley hat erneut seine Peking-Kontakte in den letzten Amtswochen von Präsident Donald Trump verteidigt – und klargestellt, dass der Republikaner keinen Angriff auf China beabsichtigte. “Ich weiß, ich bin sicher, dass Präsident Trump nicht die Absicht hatte, die Chinesen anzugreifen”, sagte der General vor dem Streitkräfte-Ausschuss des US-Senats. Seine Anrufe bei seinem chinesischen Amtskollegen Li Zuocheng hätten der “Deeskalation” gedient. Grund für die Telefonate im vergangenen Oktober und Januar seien Geheimdienstinformationen gewesen, wonach China “einen Angriff der USA befürchtete”, sagte Milley. Seine Botschaft habe gelautet: “Bleibt ruhig, beständig und deeskaliert. Wir werden euch nicht angreifen.”

Ein solcher Austausch zwischen Verantwortlichen der Streitkräfte verschiedener Länder sei wichtig “für die Sicherheit der USA”, um Konflikte zu vermeiden und einen Krieg zwischen Atommächten zu verhindern, sagte der Generalstabschef. Er betonte zudem, die Telefonate seien in Absprache mit den beiden in dem Zeitraum nacheinander amtierenden US-Verteidigungsministern, Mark Esper und Christopher Miller, erfolgt.

In dem Enthüllungsbuch “Peril” (Gefahr) der Investigativjournalisten Bob Woodward und Robert Costa war erstmals über Milleys Telefonate nach China berichtet worden. Demnach rief der US-Generalstabschef am 30. Oktober – vier Tage vor der US-Präsidentschaftswahl – und am 8. Januar – zwei Tage nach der Kapitol-Erstürmung durch radikale Trump-Anhänger – beim chinesischen General Li Zuocheng an. Dem Buch zufolge befürchtete Milley, dass Trump einen Krieg gegen China vom Zaun brechen könnte. Der Generalstabschef widersprach dieser Darstellung nun bei der Senatsanhörung.

Pelosi: “Trump ist verrückt”

Milley ging auch auf ein Telefonat mit der demokratischen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, nach der Kapitol-Erstürmung ein. Pelosi hatte in dem Gespräch laut dem Enthüllungsbuch Sorgen geäußert, Trump sei “verrückt” und könne Atomwaffen einsetzen. Milley stimmte ihr laut “Peril” zu. Der Generalstabschef widersprach auch dieser Darstellung teilweise. “Ich habe ihr erklärt, dass der Präsident als einziger die Autorität zum Einsatz von Atomwaffen hat, aber dass er sie nicht allein einsetzt, und dass ich nicht qualifiziert bin, über die geistige Gesundheit des Präsidenten der Vereinigten Staaten zu urteilen.” Milley betonte, dass er zu keinem Zeitpunkt versucht habe, Autorität an sich zu reißen. Trump hatte ihm daraufhin Hochverrat vorgeworfen, Parteigenossen witterten einen Militärputsch.

Bei der Senatsanhörung standen allerdings nicht Milleys China-Kontakte im Fokus, sondern der chaotische Abzug der US-Truppen aus Afghanistan. Neben Milley stellten sich auch Verteidigungsminister Lloyd Austin und der Chef des US-Zentralkommandos der US-Streitkräfte, General Kenneth McKenzie, den Fragen der Senatoren.

“Es ist klar, es ist offensichtlich, dass der Krieg in Afghanistan nicht so endete, wie wir das wollten”, räumte Milley ein. Die radikalislamischen Taliban hatten im August inmitten des US-Truppenabzugs die Macht in Afghanistan wieder an sich gerissen und die USA damit schwer gedemütigt.



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Corona-Krise belastet deutsche Flughäfen weiterhin schwer

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Auf den Rollfeldern deutscher Flughäfen wird es wieder voller. Die Fluggastzahlen sind aufgrund der Lockerungen im Sommer deutlich gestiegen und auch der Geschäftsreiseverkehr nimmt zu. Wirtschaftlich sind die Standorte aber noch längst nicht über den Berg.



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Bei Ebola-Einsatz im Kongo: WHO-Mitarbeiter erpressen Sex für Jobs

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Bei Ebola-Einsatz im Kongo

WHO-Mitarbeiter erpressen Sex für Jobs

Während die WHO einen Ebola-Ausbruch im Kongo bekämpft, nutzen Mitarbeiter ihre Position, um Frauen und Männer zum Sex zu zwingen. Der Abschlussbericht einer Untersuchungskommission fördert abstoßende Methoden zu Tage. Die Führung gelobt Besserung.

Humanitäre Helfer haben einer Untersuchung zufolge bei ihrem Ebola-Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo Dutzende Frauen und einige Männer sexuell ausgebeutet oder vergewaltigt. Das berichtete die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestellte Untersuchungskommission in Genf. “Das ist ein erschütternder Bericht”, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die Kommission sprach mit 63 betroffenen Frauen und 12 Männern.

Sie dokumentierte neun Fälle von Frauen, die Vergewaltigungen meldeten, sowie 29 ungewollte Schwangerschaften. Es seien 83 mögliche Täter identifiziert worden – 21 von ihnen hätten mit Sicherheit bei der WHO gearbeitet. Die meisten Männer hätten Übergriffe rundheraus abgestritten oder behauptet, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Die wahre Zahl von Tätern und Opfern sei wahrscheinlich deutlich höher.

Die Frauen erhoben Vorwürfe unter anderem gegen WHO-Ärzte und leitende Mitarbeiter, darunter Lokalangestellte und Ausländer. Die Fälle waren vor einem Jahr durch Medienberichte ans Licht gekommen. Mehr als 50 Frauen berichteten, Männer hätten sie während des Ebola-Ausbruchs von 2018 bis 2020 im Gegenzug für Jobangebote zum Sex gezwungen oder ihnen gekündigt, wenn sie Sex ablehnten. Nach dem Bericht des “New Humanitarian” und der “Thomson Reuters Foundation” waren Frauen betroffen, die als Köchinnen, Putzhilfen oder bei Informationsprogrammen für die Bevölkerung arbeiteten. Sie hätten Kurzverträge für etwa 50 bis 100 Dollar im Monat bekommen, mehr als zweimal so viel wie bei vor Ort vorhandenen Jobs.

“Um im Job voranzukommen, musste man in Sex einwilligen. Jeder hatte Sex im Gegenzug für irgendetwas”, zitiert die Kommission eine Betroffene, Nadira. Lisianne berichtete über einen Beschuldigten: “Er drohte, dass ich meinen Job verlieren würde, wenn ich keinen Sex mit ihm hätte.” Severine berichtete, sie sei nach der Bewerbung um einen Job in ein Hotel bestellt worden, der Job sei ihr im Gegenzug für Sex angeboten worden, und als sie sich weigerte, habe der Mann sie vergewaltigt. Isala berichtete, ein Arzt, in dessen Team sie arbeitete, habe sie vor die Wahl gestellt: entweder Sex oder sie müsse ihm die Hälfte ihres Gehaltes geben. Sie habe gezahlt.

WHO-Chef bittet Opfer um Vergebung

Die WHO habe sich auf den Kampf gegen die Krankheit konzentriert, die Risiken sexueller Ausbeutung ausgeblendet und kein System gehabt, um Beschwerden von Opfern aufzunehmen, so die Kommission. “Wir sind gedemütigt, entsetzt und unser Herz ist gebrochen”, sagte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Nach Auffassung der Kommission trifft aber weder Tedros oder Moeti noch Nothilfekoordinator Mike Ryan persönlich Schuld.

Tedros bat die Opfer um Vergebung. “Was Ihnen passiert ist, ist nicht zu entschuldigen”, sagte er. Er wolle dafür sorgen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Vier Männer seien entlassen worden. Vorwürfe von Vergewaltigungen würden an die Strafvollzugsbehörden im Kongo und den Heimatländern der Täter weitergeleitet. Die WHO werde dafür sorgen, dass die Opfer und ihre Kinder medizinische und psychologische Hilfe bekommen. Die WHO werde umgehend an internen Prozessen arbeiten, damit sich solche Vorgänge nie wiederholten.



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