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E-Scooter unter Strom: NIU MQi GT – die urbane elektrische Freiheit

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Mit bis zu 70 km/h elektrisch durch die Stadt wuseln. Immer und überall einen Parkplatz finden und ganz bequem vom Sofa aus den Akku laden. Genau das bietet der NIU MQi GT. Aber der E-Scooter aus China hat noch einige andere Vorzüge, die er im ntv.de-Praxistest unter Beweis stellte.

Die Elektromobilität vierrädrig in die Städte zu bringen – das darf, zumindest für Deutschland, als grandios gescheitert angesehen werden. Kein Mensch wollte kleine Autos mit geringen Reichweiten, die dann auch noch aufwendig zu laden sind. Da macht doch so ein E-Scooter schon eine ganz andere Figur. Auf zwei Rädern wuselt er sich überall durch und kann noch dazu in der Mietwohnung mit Strom versorgt werden. Ideal also für den urbanen Raum, der mit Ladesäulen und Parkplätzen geizt.

Mit 115 Kilogramm ist der NIU MQi GT auch für Fahranfänger leicht zu steuern.

(Foto: Holger Preiss)

Die Erfüllung des urbanen Mobilitätsglücks heißt NIU MQi GT und kommt aus – wie könnte es anders sein – China. Und der Elektro-Scooter bietet wirklich alles, was es für den schnellen emissionsfreien Ritt durch die Stadt braucht. Bestückt mit zwei Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 31 Ah bringt es der 115 Kilogramm schwere E-Flitzer auf eine Reichweite zwischen 70 und 80 Kilometern. Mit frisch geladener Batterie zeigte der MQi GT sogar 92 Kilometer an. Also Angst, irgendwo plötzlich mit leerer Batterie liegenzubleiben, muss man hier wirklich nicht haben.

Etwas Sport und ein Föhn

Allerdings lassen sich die Akkus tatsächlich nur an der Haushaltssteckdose laden. Dazu bedarf es eines Trafos und eines Splitters, der die zwei Batterien mit der entsprechenden Stromstärke versorgt. Ja, und ein bisschen sportlichen Ehrgeiz muss man aufbringen, wenn man die jeweils 11 Kilogramm schweren Batterieblöcke in die Wohnung trägt. Zudem sollte man nicht dort laden, wo man sich länger aufhalten will, denn der Ventilator des Transformators macht ordentlich Wind und sorgt so für eine Geräuschkulisse, die die eines 2000 Watt starken Föhns nicht unähnlich ist. Und das für etwa drei bis vier Stunden. Denn so lange braucht es, bis beide Kraftlieferanten zu 100 Prozent gefüllt sind. Aber letztlich ist das wirklich ein kleines Übel, denn bedenkt man, dass man so weder eine Ladestation suchen muss noch einen zeitlichen Leerlauf zu befürchten hat, ist das schon recht charmant.

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Bis zu 70 km/h kann der NIU MQi GT in der stärksten Ausführung schnell werden.

(Foto: Holger Preiss)

Charmant ist es auch, mit dem NIU MQi GT unterwegs zu sein, der bei ntv.de mit dem 3100 Watt starken Motor von Bosch zum Test antreten durfte. Da der Elektroflitzer aber bis zu 70 km/h schnell werden kann, gilt er als Leichtkraftrad und wer ihn bewegen will, benötigt entweder den Führerschein B196 für die 125er Klasse oder den A1 Führerschein, den man mit 16 Jahren machen kann. Sind diese Voraussetzungen erfüllt und der Helm auf dem Kopf, kann der Chinakracher mit seinen umgerechnet etwa 7 PS in drei Fahrmodi bewegt werden: E-Save begrenzt die Geschwindigkeit auf 25 km/h und verlängert natürlich die Reichweite. Nicht mal in der Stadt empfehlenswert, weil man so im Straßenverkehr zu einem echten Hindernis wird. Dynamic sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 55, ideal für das Wuseln im urbanen Raum. Sport ist dann für die, die flott von der Kreuzung wegziehen wollen und vielleicht auch mal ein kurzes Stück auf der Stadtautobahn abspulen müssen. Auch das mit GPS-gemessenen 75 km/h kein Problem.

Kurze Beine und eine App

Nun darf man sich aber den Ampelstart des MQi GT auch im Sportmodus nicht raketengleich vorstellen. Die Beschleunigung erfolgt immer sanft, ohne durchdrehendes Hinterrad oder ein Aufbäumen des NIU. Das geht auch völlig in Ordnung, denn es sorgt bei ungeübten Fahrern für ein sicheres Gefühl und eine angenehme Handhabung. Dem ist auch die Sitzhöhe von 816 Millimetern sehr zuträglich. Selbst mit kurzen Beinen muss man keine Angst haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Erfreulich ist zudem die Zuladung von insgesamt 270 Kilogramm. Das macht es neben der gut gepolsterten und recht langen Sitzbank möglich, auch zu zweit auf dem NIU auszureiten. Einziges Manko sind die kurzen Federwege der Stoßdämpfer. Die reichen zwar aus, um kleinere Unebenheiten zu puffern, sind aber bei schlechten Straßen deutlich überfordert.

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Neben dem großen LC-Display informiert eine NIU-App über alle Daten.

(Foto: Holger Preiss)

Überhaupt nicht überfordert ist der Pilot mit der Bedienung des NIU. Zum einen sind die Bedienelemente am Lenker überraschend wertig und geben bei der Nutzung ein angenehmes Feedback, zum anderen informiert ein riesiges LC-Display über die Geschwindigkeit, den Ladezustand, den aktuellen Fahrmodus, die Uhrzeit und die Connectivity. Denn natürlich gibt es auch eine App für den NIU, über die der Scooter nicht nur getrackt, sondern auch ver- und entriegelt werden kann. Und natürlich kann man die Batteriekapazität, Reichweite und den aktuellen Standort einsehen. Zudem ist eine Karte hinterlegt, auf der alle gefahrenen Wege aufgezeichnet und Fahrstatistiken erstellt werden. Und die App weist die Selbstprüfung des Rollers aus, informiert also auch über Fehler.

Wenig Stauraum, aber Anerkennung

Insofern braucht es den Schlüssel samt Fernbedienung eigentlich nur noch zum Entriegeln der Sitzbank. Unter der wünschte man sich allerdings nicht die Akkus, sondern einen Stauraum. Denn der fehlt dem NIU MQi GT mehr oder weniger vollends. Der verbleibende Platz reicht für kaum mehr als das Verstauen des Ladekabels samt Trafos oder um Kleinkram wie Smartphone oder Portemonnaie wegzuschließen. Wer einen Helm verstauen will, muss den entsprechenden Helmhaken dafür nutzen oder sich das optional erhältliche Topcase zulegen. Kleinere Einkäufe können dank des flachen Durchstiegs zwischen den Beinen platziert werden.

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Mit seinen zwei Akkus unter der Sitzbank stromert der NIU MQi GT bis zu 80 Kilometer weit.

(Foto: Holger Preiss)

Doch wenn man das als Minuspunkt des E-Rollers aufführen möchte, sei an dieser Stelle noch ein klarer Pluspunkt angeführt: die tadellose Bremsleistung. Zwei Scheibenbremsen sorgen nämlich an Hinter- und Vorderrad nicht nur für die unmittelbare Verzögerung, sondern rekuperieren auch ordentlich Energie in die Akkus zurück. Wer den plötzlichen Bremseinsatz auf Grund eines Blitzers vermeiden möchte, kann den Tempomaten des NIU nutzen. Auch der ist in den 3399 Euro Anschaffungspreis enthalten.

Ja, das ist etwas mehr Geld, als man für einen vergleichbaren Verbrenner zahlt. Aber dafür bekommt man nicht nur einen sehr schicken und gut verarbeiteten Roller mit vielen Beigaben bis hin zum automatischen Blinkrücksteller und einem USB-Anschluss, sondern auch die Freiheit, nicht an eine Tankstelle fahren zu müssen, sondern ganz bequem zu Hause den Strom tanken zu können. Hinzu kommt das gute Gewissen, in der Stadt emissionsfrei unterwegs zu sein und überall einen Parkplatz zu finden. Und obendrauf gibt es dann tatsächlich auch noch anerkennende Blicke der Mitmenschen. Na, und wenn das am Ende den Preis nicht wert ist, was dann?

Datenblatt NIU MQi GT
Abmessungen LxBxH 1,95/ 0,70/ 1,17 m
Radstand 1,39 m
Leergewicht 115 kg
Zuladung 269 kg
Sitzplätze 2
Elektromotor 3100 Watt
Batterie Lithium-Ionen-Akku
Batteriekapazität 31 Ah
Ladezeit 4,5 h
Höchstgeschwindigkeit 70 km/h
Reichweite 70 bis 80 Kilometer
Vorderbremse Scheibe 220 mm
Hinterradbremse Scheibe 180 mm
Sitzhöhe 816 mm
Sitzbanklänge 782 mm
CO2-Emissionen 0 g/km
Grundpreis 3399 Euro

Fazit: Der NIU MQi GT ist mit 3400 Euro vielleicht kein Schnäppchen, aber der Mehrpreis wird durch Qualität, viele Beigaben und einige Freiheiten ausgeglichen. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass der E-Scooter wirklich nur etwas für die Kurzstrecke ist. Die absolviert er aber mit Bravour, glänzt durch seine leichte Handhabbarkeit und in der stärkeren Ausführung mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Einziges Manko ist der fehlende Stauraum, um den einen oder anderen Transport bewältigen zu können. Dafür kann man aber ganz charmant zu zweit auf dem NIU MQi GT die Stadt erkunden.



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Waldbrände und Badeunfälle: Hitzewelle setzt Deutschland zu

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Waldbrände und Badeunfälle

Hitzewelle setzt Deutschland zu

Die aktuelle Hitzewelle setzt Deutschland stark zu. Während mancherorts Unwetter mit starken Regenfällen erwartet werden, kämpfen andere Regionen mit Waldbränden. An mehreren Badestellen kommt es derweil zu Unfällen mit Toten.

Mit Temperaturen deutlich über 30 Grad erlebt Deutschland das erste Hitze-Wochenende des Jahres. Zum Start der Sommerferien in Schleswig-Holstein machten sich am Wochenende zahlreiche Urlauber auf den Weg in die Küstenorte und zu den nordfriesischen Inseln. Andere zog es an Seen und Flüsse auf der Suche nach ein bisschen Erfrischung. Die könnte zumindest kurzzeitig auch von oben kommen – in Form von Starkregen und Hagel. Am Sonntag wird es tagsüber aber schon wieder schwülheiß bei Höchstwerten von über 35 Grad.

Für die folgenden Tage ist dann ein wenig Abkühlung in Sicht. „Der Montag bringt im Osten nochmals bis zu 34 Grad, bevor eine Kaltfront aus Westen aufräumt. Leider erneut mit heftigen Gewittern und hohem Unwetter-Potenzial“, sagte ntv-Meteorologe Björn Alexander. Auch der Dienstag könne bei teilweise schwülwarmen 20 bis 28 Grad nochmals intensive Gewitter bringen. „Am Mittwoch sollte es dann aber insgesamt ruhiger werden und bei frischen 19 bis 25 Grad ist dann erst einmal Durchatmen und Durchlüften angesagt“, so Alexander.

Waldbrände

Von Tag zu Tag steigt vielerorts die Gefahr von Waldbränden. Bei dem bisher größten Brand in Brandenburg seit Beginn der Saison kämpften Feuerwehrleute auf einer Fläche von zehn Hektar bei Bötzow (Oberhavel) nordwestlich von Berlin gegen die Flammen. Es gebe mehrere Brandstellen, die Feuerwehr sei mit 43 Kräften im Einsatz, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle. Verstärkung solle noch kommen. Bis auf drei Kreise galt in Brandenburg nach Angaben des Umweltministeriums landesweit die höchste Gefahrenstufe fünf. Auch in anderen Bundesländern kam es bereits zu Bränden.

Unwetter

Gewitter mit Starkregen haben in den Regionen um Karlsruhe und Pforzheim zahlreiche Feuerwehreinsätze ausgelöst. Der Regen überschwemmte auch die Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Karlsbad und Pforzheim-West, wie die Polizei mitteilte. Auch im Westen und Nordwesten Deutschlands breitet sich in der Nacht zum Sonntag ein größeres Gewittergebiet aus. Es kann Gewitter mit schwerem Sturm oder orkanartigen Böen geben, die bis zu 100 km/h erreichen. Binnen kurzer Zeit kann es zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter regnen. Am Sonntagnachmittag kann es ebenfalls zunehmend schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, großem Hagel und eventuell Orkanböen geben.

Unwetter hatten in den Niederlanden bereits erhebliche Schäden angerichtet. Westlich von Utrecht wurden am Freitag sechs Häuser so stark beschädigt, dass sie vorläufig nicht mehr zu bewohnen sind. Neun Menschen wurden verletzt. In der Region des Nationalparks Utrechtse Heuvelrug wurden zudem Tausende Bäume umgeknickt. Möglicherweise habe es sich um einen Tornado gehandelt, sagte ein Behördensprecher. Untersuchungen des Wetterdienstes dazu seien noch nicht abgeschlossen.

Sommerpartys

Rund 4000 Menschen haben in der Nacht zu Samstag im Hamburger Stadtpark gefeiert – dabei wurde gegen die Corona-Regeln verstoßen. Mehrfach versuchte die Polizei, große Gruppen von Menschen aufzulösen, wie ein Sprecher der Polizei am Morgen sagte. Da dies nicht gelang, entschied sich die Polizei, das Gelände zu räumen. Dabei kam es vereinzelt zu Flaschenwürfen auf die Polizisten.

Deutlich heftiger waren die Zusammenstöße wegen eines illegalen Raves im Nordwesten Frankreichs. Präfekt Emmanuel Berthier sagte, ein junger Mann habe bei der extremen Gewalt eine Hand verloren, fünf Polizisten seien verletzt worden. Die Zusammenstöße hätten mehr als sieben Stunden gedauert. Einige Beteiligte hätten Molotowcocktails, Boulekugeln und Steine auf Sicherheitskräfte geworfen.

Badeunfälle und Nichtschwimmer

Auf der Suche nach Abkühlung sind die Seen und Flüsse im Land besonders beliebte Ziele. Oft begeben sich die Badenden dabei in Lebensgefahr. So kam es auch am Freitag wieder zu mehreren Todesfällen an Badestellen – etwa im Ortenaukreis in Baden-Württemberg, in Heilbronn oder in Bremen. Fehlender Schwimmunterricht in der Corona-Pandemie hat nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die Zahl der Nichtschwimmer etwa in Brandenburg steigen lassen. „Eine große Masse an Nichtschwimmern rennt uns momentan die Türen ein und möchte Kurse belegen, das überfordert uns“, sagte der DLRG-Sprecher des Landes. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kämen an ihre Grenzen. Alle Rettungsorganisationen und Schwimmschulen versuchten das auszugleichen, doch das werde wegen beschränkter Kapazitäten in den Schwimm-und Freibädern schwierig.



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DFB-Portugal im Highlight-Ticker: Löw verzichtet auf Änderungen in der Startelf

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DFB-Portugal im Highlight-Ticker

Löw verzichtet auf Änderungen in der Startelf

Im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Portugal steht die deutsche Nationalmannschaft schon gehörig unter Druck. Die Männer von Joachim Löw brauchen unbedingt einen Sieg – ansonsten droht das Aus schon vor dem Achtelfinale. Das Spiel gegen den Europameister 2016 im Highlight-Ticker.

17.22 Uhr: Der Gegner ist allerdings eine der besten Mannschaften des Turniers. Nicht nur der immer noch wie ein Verrückter treffende Cristiano Ronaldo (zwei Tore gegen Ungarn, mittlerweile 36 Jahre alt) wirbelt in der Offensive der Portugiesen. Da gibt es auch Bruno Fernandes von Manchester United (drittbester Torschütze der Premier League), Diogo Jota von Jürgen Klopps FC Liverpool und Bernado Silva aus Pep Guardiolas Starensemble bei Manchester City. Der Angriff Portugals ist so gut besetzt, dass Frankfurts André Silva (zweitbester Stürmer der Bundesliga) und Atlético Madrids João Félix (fehlt heute) in der ersten Partie auf der Bank Platz nehmen. In der Abwehr warten auf die deutsche Offensive der Altmeister Pepe und Rúben Dias von Man City (Spieler der Saison in der Premier League). Auf die DFB-Elf kommt eine äußerst schwierige Aufgabe zu.

17.15 Uhr: „Wir müssen im nächsten Spiel zeigen, dass wir auch ein Favorit sind“, sagte Joshua Kimmich vor der Partie. Das Rätsel, ob der Bayern-Chef wieder ins zentrale Mittelfeld rücken würde, beantwortete Löw vor dem Spiel mit einem klaren Nein. Der Bundestrainer verzichtet auf taktische und personelle Änderungen und vertraut derselben Startformation wie beim 0:1 gegen Frankreich. Löw hält gegen den Titelverteidiger auch an seinem 3-4-3-System fest.

17.10 Uhr: Guten Abend und herzlich willkommen zum Highlight-Ticker der EM-Partie zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Portugal! Aus dem Turnier fliegen kann das Team von Joachim Löw heute noch nicht, wenn ab 18 Uhr der Ball rollt. Aber die DFB-Elf steht schon wie bei der WM 2018 vor dem zweiten Gruppenspiel gehörig unter Druck. Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo kann nach dem 3:0 in der ersten Partie gegen Ungarn schon das Achtelfinale klarmachen. Bei einem Sieg gegen Portugal, das unter Löw als Bundestrainer bei der EM 2008, der EM 2012 und der WM 2014 in allen drei Partien bezwungen wurde, hätte man alle Möglichkeiten für die K.o.-Phase weiter selbst in der Hand.

Mit dieser Aufstellung geht die deutsche Mannschaft ins Spiel.

1 Neuer – 4 Ginter, 5 Hummels, 2 Rüdiger – 6 Kimmich, 21 Gündogan, 8 Kroos, 20 Gosens – 7 Havertz, 25 Müller, 10 Gnabry. – Trainer: Löw

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DFB-Portugal im Highlight-Ticker: Jürgen Klopp kritisiert Löw-Taktik

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DFB-Portugal im Highlight-Ticker

Jürgen Klopp kritisiert Löw-Taktik

Im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Portugal steht die deutsche Nationalmannschaft schon gehörig unter Druck. Die Männer von Joachim Löw brauchen unbedingt einen Sieg – ansonsten droht das Aus schon vor dem Achtelfinale. Das Spiel gegen den Europameister 2016 im Highlight-Ticker.

17.44 Uhr: Jürgen Klopp kritisiert Löws unveränderte Taktik vor dem Spiel. „Ich würde mit dieser Mannschaft Viererkette spielen“, sagte der Teammanager des FC Liverpool bei Magenta TV. „Ich mag das System nicht so gern.“ Klopp könnte sich dagegen ein Mittelfeld mit Joshua Kimmich, İlkay Gündoğan und Toni Kroos extrem gut vorstellen. Da wäre jeder auf der Position, auf der er sich wohlfühlt.“ Das System mit Dreierkette verursacht aus seiner Sicht viele „kleine Probleme in Abläufen“, so der Coach.

17.39 Uhr: Viel wurde vor der Partie um das mangelhafte deutsche Offensivspiel diskutiert. Thomas Müller, Serge Gnabry und Kai Havertz hatten gegen Frankreich kaum für Gefahr sorgen können. Die Besetzung im Strafraum war unbefriedigend – auch weil der DFB-Elf schlichtweg ein klassischer Stoßstürmer fehlt. Der Bundestrainer nahm dennoch keine Änderungen vor.

Natürlich haben auch die sogenannten Experten etwas zu dem Thema zu sagen. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg bezeichnete den Mangel von Weltklasse-Mittelstürmern gar als „größtes Problem des deutschen Fußball“. Auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff kritisierte, dass zu viele Mario-Götze-Typen gefördert worden, aber „man die traditionellen Stürmerkriterien ein bisschen vernachlässigt“ hat.

Zum umfassenden Liveticker kommen Sie hier.

17.30 Uhr: Weil vor dem Auftaktspiel gegen Frankreich ein Gleitschirmflieger ins Stadion schwebte und zwei Zuschauer verletzte, ist heute viel Polizei in München unterwegs. Hubschrauber kreisen über der Allianz Arena.

17.22 Uhr: Der Gegner ist allerdings eine der besten Mannschaften des Turniers. Nicht nur der immer noch wie ein Verrückter treffende Cristiano Ronaldo (zwei Tore gegen Ungarn, mittlerweile 36 Jahre alt) wirbelt in der Offensive der Portugiesen. Da gibt es auch Bruno Fernandes von Manchester United (drittbester Torschütze der Premier League), Diogo Jota von Jürgen Klopps FC Liverpool und Bernado Silva aus Pep Guardiolas Starensemble bei Manchester City. Der Angriff Portugals ist so gut besetzt, dass Frankfurts André Silva (zweitbester Stürmer der Bundesliga) und Atlético Madrids João Félix (fehlt heute) in der ersten Partie auf der Bank Platz nehmen. In der Abwehr warten auf die deutsche Offensive der Altmeister Pepe und Rúben Dias von Man City (Spieler der Saison in der Premier League). Auf die DFB-Elf kommt eine äußerst schwierige Aufgabe zu.

17.15 Uhr: „Wir müssen im nächsten Spiel zeigen, dass wir auch ein Favorit sind“, sagte Joshua Kimmich vor der Partie. Das Rätsel, ob der Bayern-Chef wieder ins zentrale Mittelfeld rücken würde, beantwortete Löw vor dem Spiel mit einem klaren Nein. Der Bundestrainer verzichtet auf taktische und personelle Änderungen und vertraut derselben Startformation wie beim 0:1 gegen Frankreich. Löw hält gegen den Titelverteidiger auch an seinem 3-4-3-System fest.

17.10 Uhr: Guten Abend und herzlich willkommen zum Highlight-Ticker der EM-Partie zwischen der deutschen Nationalmannschaft und Portugal! Aus dem Turnier fliegen kann das Team von Joachim Löw heute noch nicht, wenn ab 18 Uhr der Ball rollt. Aber die DFB-Elf steht schon wie bei der WM 2018 vor dem zweiten Gruppenspiel gehörig unter Druck. Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo kann nach dem 3:0 in der ersten Partie gegen Ungarn schon das Achtelfinale klarmachen. Bei einem Sieg gegen Portugal, das unter Löw als Bundestrainer bei der EM 2008, der EM 2012 und der WM 2014 in allen drei Partien bezwungen wurde, hätte man alle Möglichkeiten für die K.o.-Phase weiter selbst in der Hand.

Mit dieser Aufstellung geht die deutsche Mannschaft ins Spiel.

1 Neuer – 4 Ginter, 5 Hummels, 2 Rüdiger – 6 Kimmich, 21 Gündogan, 8 Kroos, 20 Gosens – 7 Havertz, 25 Müller, 10 Gnabry. – Trainer: Löw



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