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Die SMS, mit der unsere Liebe begann

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»Hey. Hier noch meine Nummer. Mag dich schon jetzt so gerne, dass ich mit dir Mezze teilen würde, selbst die guten Sachen, und es mich kaum stören würde.«
Als kleine Schwester musste ich gegen zwei große, in Rekordgeschwindigkeit schlingende Brüder anessen. Das wirkt lange nach. Ich hatte immer Futterneid, wenn sich jemand mit mir im Restaurant Mezze diese leckeren Vorspeisentellerchen oder einen Nachtisch teilen wollte. Bis ich David an einem warmen Frühlingstag zum ersten Mal traf. Auf dem Heimweg tippte ich die obenstehenden Zeilen in mein Handy. Und es gilt bis heute: Er ist der erste Mensch, mit dem ich mir Essen teilen möchte. Er soll das Randstück der Lasagne, den am besten ausgebackenen Pfannkuchen oder die größere Portion Parmesan bekommen. Leider geht meine neugewonnene Bereitschaft selten auf: David bunkert auf seinem Teller sowieso die Teile des Essens, die mir besonders gut schmecken. Um sie mir am Ende rüberzuschieben.
Dorothea Wagner

»so irgendwann in 3 Monaten oder in 10 Jahren oder in 70 Jahren, wenn du schon ganz omamäßig verschrumpelt bist und ich auch, hätte ich gern ein Date mit dir :)«
Diese Nachricht an A. habe ich am Ende einer langen Nacht an einer Bushaltestelle geschrieben, aber nicht abgeschickt, weil ich sprachlich noch dran feilen wollte. Ein paar Tage und sehr viele Entwürfe später habe ich sie doch im Ursprungszustand abgeschickt, allerdings nicht an A., sondern an meinen Freund D., zur weiteren Beratung. Spätestens da war mir klar, dass es mich schwer erwischt hat. Bis zum Date musste ich dann glücklicherweise nicht 70 Jahre warten, nicht mal 3 Monate. Und jetzt schicke ich die Nachricht ja doch noch an die eigentliche Empfängerin ab, immerhin. (Liebe A., ich will immer mehr Dates mit dir!)
Bernhard Heckler

»Den Steg, der vom Haus in den See führt, hört man leise knarren, wenn man darauf läuft. Wenn es noch warm ist, kann man sich nun ganz ans Ende auf den aufgewärmten Holzboden legen und den stillen Wellen lauschen, wie sie an die Holzpfähle schwappen. Möchte dort liegen bleiben, nicht mehr aufstehen, die Augen nur des Sternenhimmels wegen öffnen.«
Julia und ich haben uns durch eine Musikzeitschrift kennengelernt, deren Internet-Auftritt wie eine Art frühes Facebook funktionierte. Wir waren beide von der Band Sigur Rós aus Island begeistert, die jeden von uns fast schon erschüttert hatte. Darüber kamen wir ins Gespräch, suchten nach Worten für das, was diese Musik mit uns anrichtete, und begannen, einander E-Mails zu schreiben, mehr als sechs Monate lang. Am Ende jeder Mail schmückten wir gemeinsam einen Sehnsuchtsort aus. Wir nannten es unsere Kitschpostkarte. Es war ein Haus hoch im Norden, irgendwo an einem kleinen See in Skandinavien, von dem wir uns erzählten. Vor dem Haus stand ein roter Briefkasten, ein Steg führte über das Wasser. Lange bevor wir uns zum ersten Mal am Telefon sprachen und bevor wir uns dann trafen, waren wir dort gemeinsam eingezogen. 
Sebastian Herrmann

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Kurven-Model Demi Rose – So fährt sie also Fahrrad … – Leute

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Unterwäschemodel Demi Rose (24) zeigt auf ihrer Instagram-Seite am liebsten viel nackte Haut.

Diesmal zeigt sie ihr heißes Gestell. Also ihr Fahrrad.

Mit pinkem Mini-Bikini posiert das Kurvenmodel in Venice Beach. Die Sonne scheint, Demi strahlt, lehnt sich lasziv an ihr Hollandrad.

Während Demi ja ziemlich heiß zu sein scheint, geht’s den anderen Menschen, die da gerade unterwegs waren, offensichtlich ganz anders. Denn die tragen lange Hosen, dicke Pullis oder ’nen Schal.

Demis Devise lautet allerdings: Immer runter mit den Klamotten. Egal wie warm oder kalt es ist.

Weniger ist bei ihr immer mehr. Denn so hält sie ihre 13,2 Millionen Instagram-Follower bei der Stange …





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RTL ändert wegen Coronavirus sein TV-Programm

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Das Fernsehprogramm bei RTL wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen beim Coronavirus kurzfristig umgestellt. Betroffen sind die Vorberichte zum Spiel zwischen FC Salzburg und Eintracht Frankfurt.

Wie RTL in einer Pressemitteilung bekanntgibt, wird das TV-Programm heute, am 27. Februar, umgestellt. Grund sind die neuesten Entwicklungen rund um den Coronavirus. In der Mitteilung heißt es: „Das Coronavirus breitet sich auch in Deutschland aus. Seit dem Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls in Bayern Ende Januar nehmen die Fälle hierzulande immer mehr zu.“

Als Reaktion auf die Ausweitung des Coronavirus ändere RTL nun das für heute geplante Programm. Ab 20.15 Uhr zeigt der Kölner Sender eine Sondersendung, die „über den neuesten Stand der Entwicklungen“ informieren wolle. Dies hat Auswirkungen auf die ursprüngliche Programmplanung: „Die Vorberichte zum heutigen Live-Spiel zwischen FC Salzburg und Eintracht Frankfurt in der UEFA Europa League verschieben sich auf 20:30 Uhr“, schreibt RTL. 

++ UPDATE: Das Europa-League-Spiel zwischen FC Salzburg und Eintracht Frankfurt fällt aufgrund von Orkanböen aus. Welche Auswirkungen dies auf das RTL-Programm hat, ist noch unklar. ++

Peter Kloeppel informiert, wie man sich schützen kann

Antworten soll Moderator Peter Kloeppel liefern. Er spricht in der Sendung „RTL Aktuell Spezial – Coronavirus in Deutschland“ mit Virologen, „die darüber informieren, was jeder Einzelne tun kann, um sich vor einer Ansteckung zu schützen und wie weit die Suche nach einem Impfstoff vorangeschritten ist.“

Auch Experten aus der Politik sollen live ins Studio geschalte werden, um die Strategie der Bundesregierung zur Eindämmung der Infektionskette zu durchleuchten – wer genau als Gesprächspartner zur Verfügung stehen wird, schreibt RTL nicht. Außerdem wolle der Sender Arbeitsrechtler zu Wort kommen lassen, die klären, was Arbeitgeber und Beschäftigte jetzt wissen müssen.



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Coronavirus: Robert-Koch-Institut – „Nicht unangemeldet in Praxis kommen“

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Hinweis: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprechertext gesendet! LOTHAR WIELER, PRÄSIDENT DES ROBERT-KOCH-INSTITUTS („Wir wissen, dass dieses Virus durch Tröpfchen übertragen wird. Das heißt, wenn jemand niest oder hustet in die Umgebung, dann besteht natürlich die Möglichkeit, dass das Virus ausgetragen wird und jemand ansteckt, der in unmittelbarer Nähe ist. Das heißt, mit dem Aspekt, dass Sie in die Armbeuge niesen oder husten verhindern Sie das. Der zweite Aspekt ist der, dass Sie bitte nicht in die Hand niesen sollen alle. Warum das? Natürlich wird das Virus in der Hand eine Zeit lang auch überlebensfähig bleiben… Aber rund 15 Prozent, das hieße 15 von 100, erkranken schwer. Das ist viel, und nach den Zahlen, die wir bisher haben, muss man davon ausgehen, dass etwa ein bis zwei Prozent der Menschen, die infiziert werden, sogar an dieser Krankheit sterben… Bei der Grippe haben wir jedes Jahr viele hundert Tote in Deutschland, jedes Jahr, teilweise Zehntausende Tote. Darum warnen wir und fordern wir jedes Jahr auf, dass die Menschen die Grippe ernst nehmen, sich impfen lassen. Wir haben hier Raten, wir reden dann von, das sind einfach statistische Zahlen von Letalitätsraten, also von etwa 0,1 bis 0,2 Prozent. Die Raten, die wir bislang sehen, bei dem Coronavirus, sind höher. Sie sind fast zehnmal so hoch, fünf bis zehnmal so hoch. Das sind die Zahlen, die wir aktuell haben. Diese Raten ändern sich aber auch kontinuierlich, weil wir noch nicht so viele Zahlen haben… Wir erwarten, dass die Patienten nicht einfach unangemeldet in eine Praxis kommen und dann eventuell in der Praxis noch Leute im Wartezimmer anstecken.“)



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