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Unterhaltung

Die Frau mit der goldenen Stimme | ZEIT ONLINE

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Jetzt
ist er also endlich da, der neueste, Ende Januar angekündigte Bond-Song, No Time to Die. Mit ihm reiht sich die gerade
einmal 18 Jahre alte Billie Eilish ein in
eine relativ schmale, aber zeitlich weit zurückreichende Gattung der Popmusik: Der Bond-Song-Kanon umfasst mittlerweile fast sechzig Jahre Musik, aber nur 25 Lieder; die Songs haben zwar stets Musikmoden aufgenommen, aber andererseits immer gewisse Muster und Ticks beibehalten.
Geschrieben wurde dieses jüngste Exemplar eines Bond-Songs von Finneas O’Connell, Eilishs Bruder; die
Instrumentierung stammt teilweise von Hans Zimmer, und angeblich soll das Spiel des ehemaligen Smiths-Gitarristen Johnny Marr irgendwo im Song zu hören sein. Da sind die Erwartungen
entsprechend hoch. Erfüllt sie No Time to Die?

Einerseits
ist es etwas enttäuschend, wie sklavisch No Time to Die dem Muster der
letzten paar Bond-Songs folgt. Genau wie bei Skyfall von Adele und Writing’s On the
Wall
von Sam Smith handelt es sich um einen sehr traurigen, sehr getragenen Song, der lange
ohne Beat auskommt. Und obwohl Billie Eilish es in ihrem bisherigen Oeuvre immer
wieder vermag, Jugendlichkeit eine neuartige, ungewohnte Stimme zu
verleihen, unterwirft sich ihre in No Time to Die dem, was sie
und ihre Produzenten als Diktum des Bond-Formats zu verstehen scheinen.

Will
sagen: Wie Adele und Smith vor ihr altert auch Billie Eilish ihre Stimme sozusagen, gibt
ihrem Affekt etwas Abgeklärtes, Verwundetes. Bei aller Kraft, die Eilishs
rauchig-verhauchte Stimme in diesem Lied entfaltet – man spürt, welche neuen und
innovativen Möglichkeiten in den rigiden Konventionen
des Bond-Titellieds bestanden hätten, wenn man sich nur getraut hätte, sie ein wenig infrage zu stellen. Zum dritten Mal in Folge
ordnet sich hier eine eigentlich überqualifizierte Stimme einem Format unter,
welches sie eigentlich hätte revolutionieren oder zumindest verjüngen können.

Aber
genau wie Sam Smith vor ihr versteht es auch Eilish, innerhalb des
etablierten Formats, innerhalb des Formelhaften kleine Erschütterungen
auszulösen. Vielleicht wird es, genau wie Writing’s On the Wall,
deshalb erst mit der Zeit als einer der besseren Bond-Songs der jüngeren Geschichte akzeptiert
werden. Das Lied ist ungemein reduziert, die süffig-langatmige
Melodie und der episch lange Refrain passen gerade eineinhalb Mal in
die vier Minuten Lied. Das Orchester ahmt zwar die langatmige Melodik nach, die
für den Bond-Song seit Jahrzehnten typisch ist (obwohl einige der
interessanteren Songs mit diesem Muster gebrochen haben). Aber während des Refrains
schmuggelt der Song ein minimalistisch aufsteigendes Motiv ein, das von
Filmkomponist Hans Zimmer stammen dürfte. Es ist hypnotisch und bedrohlich und
unheimlich effektiv. Es ist das heimliche Herz des Songs. Der
ist da am besten, wo er sich selbst reduziert, abstrahiert, zurückhält.

Reduziert ist auch die Thematik der Lyrics, für Eilishs Verhältnisse erstaunlich
geradlinig singt sie hier über eine in die Binsen gegangene Beziehung. Viele der
direkten Bond-Song-Vorgänger bedienten ein überproportioniertes Traumavokabular; Eilish hingegen,
die jüngste Sängerin, die sich je an einem Bond-Lied versuch hat, verweigert
sich dieser vorgetäuschten Tiefe. No Time to Die ist ein Liebeslied, ein
wenig traurig, ein wenig verletzt. Aber der- oder diejenige, die im Lied verlassen wird,
positioniert den Verrat als eine weitere Lektion, die noch zu lernen ist.

Überhaupt
durchkreuzt der Songtext viele der konventionellen Tropen des Bond-Kanons,
indem er die inflationäre Metaphorik von Blut und Tod herunterkocht: „The blood you bleed is just the blood you owe“, singt
Eilish, und es ist klar, dass es um enttäuschte Liebe geht. Auch die Zeile „Are you
death or paradise?“
klingt eher nach jugendlicher Selbstüberschätzung.

Ob
Jack White und Alicia Keys (mit Another Way to Die), ob Adele, ob Sam Smith: Sie alle haben sich daran abgemüht, in ihren Bond-Songs Liebeskummer zu etwas Epischem, Weltbewegendem zu überhöhen. Eilish
und O’Connell sehen bewusst davon ab. Der Trailer für den Film legt nahe, dass
im Verratmotiv der Lyrics ein Bezug zu einem bestimmten Verrat an James Bond im Plot des Filmes bestehen könnte, aber diesen Verweis braucht Eilishs Lied eigentlich nicht. Sie hat einen sehr
guten, schön selbstbezogenen Break-up-Song abgeliefert, nicht mehr. Und in
diesem nicht mehr liegt eine kleine Revolution. Jedenfalls im Kanon der Bond-Songs.



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In der Romanverfilmung «Der Goldene Handschuh» spielte er einen Frauenmörder, jetzt wird er auf d

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Der Goldene Handschuh – Jung und kantig: Berlinale ehrt Schauspieler Jonas Dassler. Warum man sich den Namen Jonas Dassler merken sollte.

Berlin – Dass er keine Angst vor dem Hässlichen hat, das hat Jonas Dassler (23) schon gezeigt. In der Literaturverfilmung «Der Goldene Handschuh» spielte er im vergangenen Jahr den Serienmörder Fritz Honka – eine Gestalt mit gebücktem Gang und schiefen Zähnen, die gleich am Anfang zu Schlagermusik eine Frauenleiche zersägt.

Nicht gerade ein «Feel-Good-Movie», wie auch Dassler sagt. «Auch wenn mich meine Freunde fragen: «Muss ich da reingehen?», sage ich meist: «Entscheide Du, ob Du da rein willst oder nicht».» Der gebürtige Nordrhein-Westfale bekam für seine Darstellung viel Lob.

Nun wird der Schauspieler auf der Berlinale als europäisches Nachwuchstalent ausgezeichnet, ein Jahr nachdem er dort mit Regisseur Fatih Akin und dem «Goldenen Handschuh» für Kontroversen sorgte. In dem Film schafft Dassler etwas Seltenes: Trotz allem Ekel, aller Siffigkeit und Brutalität im Film erkennt man hinter seiner Figur auch das Menschliche.

Insgesamt zehn europäische Shooting Stars werden am nächsten Montag (24. Februar) auf dem Festival geehrt. Darunter ist auch Ella Rumpf aus der Schweiz, die in der neuen Netflix-Serie «Freud» mitspielt. Aus Deutschland wird Dassler ausgezeichnet.

Er tauche tief «in die trügerischen Abgründe der menschlichen Seele» ein, erklärte die Jury. «Er hat die menschliche Seite von Monstern zum Vorschein gebracht und die Monstrosität des Menschlichen enthüllt.»

Aufgewachsen ist er in Remscheid in der Nähe von Wuppertal. In der Schule besuchte er die Theater-AG, danach ging er an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Heute arbeitet er dort am Maxim-Gorki-Theater. Mit seinem markanten Gesicht fällt Dassler auf. Beim Interview in Berlin spricht er ruhig und ein wenig nachdenklich.

Mitgespielt hat er zum Beispiel in «Das schweigende Klassenzimmer» vom Lars Kraume. Gedreht hat er im Sommer auch den Film «Mein Sohn». «Ich spiele einen Sohn und Anke Engelke meine Mutter», sagte Dassler der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Es ist eine sensible Auseinandersetzung über: Wie emanzipiert man sich voneinander? Was ist überhaupt dieses Band zwischen Mutter und Sohn?» Auf seine Rolle darf man gespannt sein.





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Fortnite gaming mit Unterhaltung

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Hi! Mein Name ist Robin und auf diesem Kanal wird es verrückte Vlogs aus meinem Leben geben. Manchmal gibt es auch Fortnite Streams oder andere Gaming Videos usw. Mein Ziel mit diesem Kanal ist es Leute zu unterhalten und spaß zu haben. Nehmt das alles also nicht zu ernst und droppt doch direkt mal einen Abo xD
Viel spaß!!!! 🙂

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Verehrte Montagsmaler. Mein letzter Post ist schon ein paar Tage alt. Manchmal s…

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Verehrte Montagsmaler. Mein letzter Post ist schon ein paar Tage alt. Manchmal sollte man sich um wichtigere Dinge kümmern. So schön das hier mit euch auch ist, die Mutti macht ein bisschen Detox – ich hasse dieses Wort. Nennen wir es Social-Media-Kur. Außerdem beginnt ja nächste Woche die Fastenzeit. Ich verzichte da ja auf Süßigkeiten. Wer mich gut kennt, der weiß, dass dieser Verzicht der Horror für mich ist. #ichschnupfeeinetafelschokoladeinfünfminutenweg – ich inhaliere Süßes regelrecht. Auf was könntet ihr nie verzichten? #singer #sängerin #music #musik #fastenzeit #schokolade #diemütmussmit #schwarzweissfotografie



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