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Geschaeft

Die Fälscher: Milliarden-Geschäft mit Fakes aus China | Panorama – die Reporter | NDR

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34 Comments

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  1. Avatar

    MexX 420

    20.08.2019 at 19:51

    Ich kann die Menschen nicht verstehen, die sich wissentlich einen Fake kaufen. Wenn ich mir das Original nicht leisten kann, dann lass ich es eben bleiben. Sind doch eh nur Statussymbole. Und Fakes zu tragen ist erbärmlich.

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    EvilRemnant

    20.08.2019 at 19:51

    Lmao wie kann man denn bitte auf so einen Fake Shop reinfallen. Das sieht man doch eindeutig an der URL…und außerdem, wenn es zu billig ist um wahr zu sein, dann ist es auch so.

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    Ted Mosbi

    20.08.2019 at 19:51

    Deshalb müssen solche Unternehmen so schnell wie möglich blockchain-basierte Lösungen für sich finden und nutzen.

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    April Maier free Juli an

    20.08.2019 at 19:51

    Plastikfläschchen im Büro.
    Plastikmüll im Meer.

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    April Maier free Juli an

    20.08.2019 at 19:51

    "Weil wir under cover reisen, nehmen wir den Ton. ….."
    Wie bitte?

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    April Maier free Juli an

    20.08.2019 at 19:51

    Jute statt Plastik

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    April Maier free Juli an

    20.08.2019 at 19:51

    Kauft im Laden

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    eifel 87

    20.08.2019 at 19:51

    Das Original wird wahrscheinlich in derselben Fabrik hergestellt wie die Fälschung.

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    wieder mal

    20.08.2019 at 19:51

    also ich seh dass so: solange bis es in jedem dorf eine schneiderei gibt in der jeder sein eigenes zeug nur zum matrialpreis selber machen bzw. reparien bzw. wenn er was neues will, zum auseinandernehmen oder zum verschenken auslegen kann, solange jeder mensch nahezu ein leben lang das selbe von beruf ist, anstatt immer das tut, was dazu führt dass sein aktuelles bedürfniss mit möglichst eigener kreation befriedigt wird, wird es halt kapitalistische monopolisten firmen geben, an deren spitze wenige glückliche; die rucksäcke für alles designen, während alle anderen am wochenende keinen nerv dafür haben den eigenen rucksack zu machen, weil sie die übrige zeit irgendeinen kack job tun müssen. ja gut ein paar sind halt schon reich und haben nen job der richtig spaß macht die können so alle 2 jahre neuen kanken aber die meisten sind eher so: boa ey ich muss montag wieder zu arbeit, was kann ich bis dahin tun, um möglichst wenig dran denken zu müssen? ganz zu schweigen davon dass wir in nem reichen land leben.. bei uns kann sogar der müllmann mal n kanken holen aber würdet ihr bitte endlich dafür sorgen dass keiner mehr müllmann sein muss? ihr könnt doch nicht wirklich glauben dass das jemand gerne tut oder? das macht man doch nur, weil man nichts besseres kriegt. das kann doch ned euer ernst sein! das sind eure leute da unten auf deren drecksarbeit ihr eure pafürmierten ärsche breit hockt. könnt ihr euch für die nicht endlich mal was ausdenken dass diese drecksjobs wegfallen?!? oder machts so dass die drecksjobs rumgehen, so dass jeder mal n monat müllmann ist. auch der nachrichtensprecher! das wäre echt fair! mindestens jeder 3x job oder so in deutschland basiert doch blos auf der tatsache dass die arbeiter da nix besseres finden, weil sie halt in der schule frech waren oder weis der kuckuck was! sowas gabs bei den galiern noch ned! lest asterix! da hatte nichtmal der troubadix minderwertigkeitskomplexe! und woran lag das? sicher nicht an seiner dosis pharmazeutika. die haben damals noch zauberpilze gefressen. die waren nämlich noch legal und überall für alle im wald einsammelbar. nicht wie heute, da bekommt man ja schon schlechtes gewissen wenn man nach dem zug an der tabakpfeiffe keinen "krebs" hat. pfui mit euch!

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    kincemo

    20.08.2019 at 19:51

    türkei urlaub, sachen gekauft die original ca 200 euro wert sind, hab 40euro insgeamt für die 1 zu 1 replica gezahlt läuft.

  11. Avatar

    Alex Tran

    20.08.2019 at 19:51

    Es gab vor ein paar Jahre sogar einen gefälschten App Store in China. Was macht schon ein Rücksack aus? Wer ist der Jack Ma eigentlich?

  12. Avatar

    Hans Ottmann

    20.08.2019 at 19:51

    Hallo ich habe aus Thailand Gemüse und Obst bekommen ?? und Hemden mit Firmenlogo ?? im Kragen war das Krokodillogo und die Hemden habe ich seit 20 Jahren ?????? HAHAHAHA die lassen doch alle da herstellen billig billig ?? so werden auch eure Orginalhemden hergestellt ihr bezahlt 120€ pro Hemd HAHAHAHA die Redaktion haben alle einen Rucksack bekommen auf lau ???

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    Jonesman PoE

    20.08.2019 at 19:51

    Das gibt es nur, weil alle Menschen ausgebeutet werden!

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    Walter Corona

    20.08.2019 at 19:51

    Sowas ist einfach ein riesen Ärgernis! Ich weiß aus Erfahrung, wie schwierig es ist alleine innerhalb der EU sein geistiges Eigentum zu schützen, wenn es drauf ankommt. Die Chinesen davon abzuhalten ist quasi unöglich. Darum finde ich vorallem die Erkentnisse des Wissenschaftlers wichtig! Wenn da Giftstoffe drinnen sind bewegt das die Leute vielleicht dazu, zweimal nachzudenken ob man sowas kauft!
    Anderseits kann ich, von einer Metaebene aus betrachtet, auch verstehen dass die Chinesen aus der Armut raus wollen und se so nunmal ne Möglichkeit haben. Die "Kanken Queen" hat ja offensichtlich ne Tochter und will die irgendwie über die Runden bekommen. Wieder anderseits schädigt dass die Menschen hinter den originalen Marken, die auch ihre Familien über die Runden bekommen wollen. Könnte man das Problem vielleicht in den Griff bekommen, wenn die Chinesen andere Möglichkeiten hätten Geld zu verdienen?

  15. Avatar

    T. N.

    20.08.2019 at 19:51

    Deutschland und Fälschungen. Neeeee, wir machen sowas nicht 😉

    Schade, dass nicht echte fakten angesprochen werden. Auch die gespielten Szenen sind echt lächerlich!

    Naja, ist halt das neue Niveau, was die alten Deutsch gerne sehen wollen.

  16. Avatar

    HopesLittelHelper

    20.08.2019 at 19:51

    sorry ich finde diese doku unsinnig .. jeder der mal im internet eingekauft hat weiß das wenn man nur 20% vom "orginalpreis" zahlt dann ist da was nicht koscher .. wie naive seid ihr eigentlich .. mein gott .. gez gelder kann man auch sinnvoller ausgeben

  17. Avatar

    Mr. フレディ Katz

    20.08.2019 at 19:51

    Wer hat den Rucksack bestellt? Die Frau des Reporters? Wenn etwas in einem deutschen Fachgeschäft 100€ kostet und man findet im Netz plötzlich den gleichen Artikel der nur noch ein fünftel des Ladenpreises kostet, dann ist ja wohl klar, dass es sich nur um eine Fälschung handeln kann. Ech dumm und naiv, die Leute heutzutage, echt!

  18. Avatar

    Silas Nowak

    20.08.2019 at 19:51

    starke Doku, jedoch zu kurz

  19. Avatar

    Alexander S

    20.08.2019 at 19:51

    Was dieser hässlich Rucksack kostet 90€?! Dachte das ist eine Marke so um die 250-350

  20. Avatar

    Portal Wächter

    20.08.2019 at 19:51

    Ich versteh nicht, warum man gefälschte Artikel zerstört. Kann man diese nicht als "Fälschung" kenntlich machen und es weiterbenutzen lassen? Es ist Zerstörung von Ressourcen und Unweltverschmutzung, mehr nicht. Und oftmals sind Marken nur Suggestion von Qualität, nicht unbedingt wirklich ein Indikator von Qualität. Wenn Nike die Schuhe in Asien für 10€ produzieren lässt, mit massiv Werbung Menschen manipuliert und dann nur damit man ein paar Leute geil fühlen wollen für 100€ verkaufen kann, warum ist es dann so schlimm, wenn andere das ausnutzen? Sie produzieren vielleicht auch nur für 10€ und wollen nur 50€ dafür. Macht doch einfach etwas, was nicht so leicht nachgemacht werden kann, und schon hat man das "Fälscher"-Problem nicht.

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    Pommes Mayo

    20.08.2019 at 19:51

    der rucksack ist so hässlich, dass ich niemals 90€ für das original bezahlen würde. HAHA

    Der Zoll kontrolliert nur in stichproben. das heißt, wenn der zoll den fake-rucksack abfängt, dann einfach den nächsten fake-rucksack bestellen! wenn die kopie z.b. nur 20€ kostet dann kann man ihn bis zu 4 mal bestellen. Einer der 4 fake-rucksäcke wird bei der kontrolle schon durchgehen und man hat im vergleich zum original immer noch 10€ gespart. Jedoch sollte man dann auch so schlau sein und bei jeder bestellung eine andere Adresse angeben oder lässt sich die bestellung zu einer DHL Paketstation liefern. 😀

  22. Avatar

    Mister Woody Wooot M

    20.08.2019 at 19:51

    90€ kostet dieser Nylonrucksack? Es gibt Dummköpfe die 90€ für so einen Scheiß ausgeben? Wow…

  23. Avatar

    Scherpi76

    20.08.2019 at 19:51

    Die Marken sind auch selber schuld, denn sie verlagern die Produktion in Länder wie China, aus maximalen Profit- und minimalen Kostengründen und wundern sich dann, wenn die Chinesen das dann selber produzieren und kopieren!
    Reichlich naiv gedacht….

  24. Avatar

    TheJaypw

    20.08.2019 at 19:51

    Und Die ganze Doku nur damit er doch seinen Rucksack bekommt 😀

  25. Avatar

    Bernadette Treual

    20.08.2019 at 19:51

    Wie kann man denn davon überrascht sein, dass geltendes Recht nicht durchgesetzt wird. Da scheint jemand seit der Flüchtlingskrise geschlafen zu haben.

  26. Avatar

    Bernadette Treual

    20.08.2019 at 19:51

    Ich kann nicht mehr… "Aus Versehen" eine Fälschung gekauft, die nur 20% des Originalpreises kostet.
    Zudem: Ja, schrecklich hohe Schäden durch Produktpiraterie. Genauso real wie die Fantastillionen an Schaden durch Raubmordkopien.
    Problematisch wird es, wenn die Sicherheit der Verbraucher auf dem Spiel steht, in der Tat.

  27. Avatar

    fr3ud 4137

    20.08.2019 at 19:51

    Verstehe immer nicht wie in öffentlich rechtlichen Produktionen Markennamen und Logos gezeigt werden können, die nichts mit dem Film zu tun haben.
    18:10 z.B. kann mir das jemand erklären ?

  28. Avatar

    Nix Da

    20.08.2019 at 19:51

    99% aller unserer waren kommen aus genau diesen Ländern. Es handelt sich nicht nur um heutzutage leicht produzierbarer Mechanik. Es handelt sich um hochtechnologische Produkte. Wie lange denkt ihr, sollen die noch zusehen wie Fitbit für 10$ die Produktion dort einkauft, ein Logo drauf stempelt und am Ende, dank Marketing, für 150$ verkauft? Wer Kerntechnologien aus der Hand gibt ist selbst schuld! Sind eure Produkte so leicht zu kopieren, sind sie wohl nicht viel mehr wert. “Designed in California” – ja klar ? durchforstet doch mal LinkedIn, dann seht ihr wo die Designteams mittlerweile sitzen.

  29. Avatar

    Scherpi76

    20.08.2019 at 19:51

    Reichlich naiv, zu denken, "es ist auch in China verboten zu fälschen, also soll es Fälschungen dort nicht geben!?"…Drogenhandel und Mord ist auch weltweit verboten und auch das gibts in jedem Land!

  30. Avatar

    Kaffeetrinker

    20.08.2019 at 19:51

    Kauft nichts aus China! Jedenfalls solange nicht, bis die diese Kriminelllen zu 95% gestoppt haben. Der Fisch stinkt da vom Kopfe her.

  31. Avatar

    Lukas Richter

    20.08.2019 at 19:51

    "Kann man kaum drin atmen." – Geht die Propaganda noch mittelmäßiger?!
    Als ob Industriespionage nicht auch woanders betrieben wird. Wie geht's eigentlich dem NSA?

  32. Avatar

    Soy Booiii

    20.08.2019 at 19:51

    Wer am Ende der Dreharbeiten wohl den extra dafür gekauften Original Rucksack bekommen hat? Mit Sicherheit war das die Frau des Reporters…

  33. Avatar

    blacky arizona

    20.08.2019 at 19:51

    Ein Super Video. Könnt ihr vielleicht auch das Geld mit dem wir zahlen zurückverfolgen? Wer es produziert und die Zinsen verdient. Im Internet finde ich keine Spur. Vielen Dank.

  34. Avatar

    Scherpi76

    20.08.2019 at 19:51

    China lacht sich bestimmt kaputt, über die deutschen Appelle…?

    Die Fälschungen sind ein großer Wirtschaftsmotor für das Land, sonst wäre es auch nicht da, wo es jetzt ist. Deswegen tolleriert China diese Fakes wahrscheinlich latent.

    Und das China fleißig Produkte kopiert, ist ja nix neues, selbst die Originale kommen meist im echten Auftrag der Orginalmarken daher, also wen wunderts?
    China wird nicht umsonst die Werkbank der Welt genannt.
    Das ist seit Jahrzehnten so, das sind die Orginalmarken selber Mitschuld, das sie oft die Produktion und ihr know-how aus der Hand geben.

    Trotzdem ist es wichtig, weiter und effektiver dagegen vorzugehen, denn die gesundheitlichen und qualitativen Gefahren der Fakeprodukte können für uns Verbraucher unabschätzbar groß sein, wie das Labor bewiesen hat.

    Außerdem muss natürlich auch eine echte Marke/Label wirtschaftlich geschützt werden, sonst hat sie keinen Wert, wenn sie jeder im Hinterhof ohne Konsequenzen und Qualitätsüberwachung nachmacht.
    Zudem wird ja auch meist durch dreiste Imitate "geistiges Eigentum/Design/Technik/Patente" gestohlen…

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Boxen: Deontay Wilder und Tyson Fury liefern endlich wieder einen Grund, den Wecker zu stellen

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„Dafür bin ich nachts aufgestanden.“ „Dafür hat mein Vater mich nachts geweckt.“ Über keine Sportart hört man solche Sätze so häufig wie über das Profiboxen. Was deutsche Box-Fans seit Generationen eint, sind schlaflose Nächte zwischen Samstag und Sonntag mit Live-Übertragungen großer Kämpfe aus den USA. Das begann schon in den Dreißigerjahren mit Rundfunkreportagen der Kämpfe von Max Schmeling gegen Jack Sharkey und Joe Louis im New Yorker Yankee-Stadion. Muhammad Ali, Sugar Ray Leonard, Mike Tyson, Lennox Lewis, Roy Jones jr., Floyd Mayweather jr. – zu jeder Zeit gab es Boxer, deren Kämpfe man nicht verpassen durfte.

An diesem Wochenende treffen in der Nacht auf Sonntag (ab etwa 5.30 Uhr, Livestream: DAZN) mit WBC-Weltmeister Deontay Wilder und Tyson Fury zwei der besten Schwergewichtler der Welt aufeinander. Es ist der zweite Kampf zwischen den beiden. Beim ersten Duell im Dezember 2018 war mit Sicherheit niemand enttäuscht, der sich den Wecker gestellt hat. Der Brite Fury zeigte, dass er technisch und taktisch der bessere Boxer ist, bewegte sich gut und entzog sich immer wieder klug Wilders Angriffen. Trotzdem gelang es dem US-Amerikaner zweimal, seine verheerende Schlagkraft auszuspielen: In der neunten und zwölften Runde musste Fury zu Boden. Der zweite Niederschlag hätte wohl jeden anderen Gegner ausgeknockt. Doch Fury schaffte es irgendwie wieder, aufzustehen. Am Ende einigten sich die Punktrichter darauf, dass sie sich nicht einigen konnten, wer den Kampf gewonnen hat.

Der Rückkampf brauchte kein mehrköpfiges Team hochbezahlter Marketing-Experten, um den in der Boxbranche beliebten Claim „Unfinished Business“ für die Bewerbung zu reaktivieren. Die Stile von Wilder und Fury könnten kaum unterschiedlicher sein. Gerade deshalb passen sie gut zusammen. Es ist das klassische Duell zwischen Puncher und Boxer.

Rohe Gewalt gegen die feine Kunst des Boxens

Wilder ist mit 2,01 Meter Körpergröße zwar ein langer, dafür aber auch ein leichter Schwergewichtler. In Las Vegas steigt er mit 104,8 Kilogramm in den Ring. Es ist das höchste Kampfgewicht seiner Profikarriere – und trotzdem deutlich weniger als bei den meisten anderen aktiven Elite-Boxern in der Königsklasse. Trotzdem zählt der 34-jährige WBC-Weltmeister zu den härtesten Punchern der Box-Geschichte. Seine KO-Quote (95,3% – 41 Knockouts bei 42 Siegen) ist höher als die von Mike Tyson oder George Foreman.

Wilder zeichnet sich durch rohe Kraft aus, die hauptsächlich in seiner rechten Hand steckt. Viele seiner Aktionen wirken wild und überhastet. Doch der US-Amerikaner geht in seinen Offensivaktionen taktischer und strukturierter vor, als man auf den ersten Blick sieht: Wilders gefährlichste Waffe ist der rechte Cross, eine diagonal geschlagene Mischung aus Haken und Geraden. In der Regel bereitet er diesen Angriff mit einer fintierten linken Hand vor.

Im ersten Aufeinandertreffen schaffte es Fury meist, der Rechten von Wilder zu entkommen, indem er nach unten abtauchte. Das ist untypisch für einen Boxer seiner Größe, immerhin ist der Brite mit 2,06 Meter noch länger als Wilder, aber typisch für Fury. Er antizipierte Wilders Schläge und pendelte sie geschickt aus. Oftmals wich er schon der vorbereitenden Linken aus und drehte sich danach ein zweites Mal weg, um auch die Rechte zu vermeiden, obwohl kein weiterer Schlag von Wilder folgte. Die hervorragende Defensivarbeit und seine bemerkenswerte Beweglichkeit sind Furys stärkste Waffen.

In der Offensive punktet Fury vor allem mit dem Jab. Der Brite hat nicht die zerstörerische KO-Kraft seines Gegners, bringt Kontrahenten aber durch viele schnelle Hände aber aus dem Rhythmus und zermürbt sie auf Dauer. Die Kombination aus guter Defensive und schnell geschlagenen Führhänden können zwölf Runden gegen Fury zu einer frustrierenden Angelegenheit machen. Das musste auch Wladimir Klitschko schon erfahren.

Seit er 2013 vom ehemaligen Cruisergewichtler Steve Cunningham zu Boden geschickt worden war, gab es allerdings Zweifel an Furys Nehmerfähigkeiten. Die sind aber spätestens seit dem ersten Kampf gegen Wilder weggewischt.

„Nur ein Sportlehrer“

Für die nächste Überraschung sorgte der Brite acht Wochen vor dem Rematch: Mitte Dezember verkündete Fury die Entlassung seines langjährigen Trainers Ben Davison. Abgesehen vom Zeitpunkt wirkt auch die Entscheidung von außen schwer nachvollziehbar. Nach dem Hinkampf mit Wilder wurde Davison noch für die taktische und mentale Betreuung seines Schützlings gelobt. „Werde bloß nicht zu gierig“, trichterte er Fury in den Ringpausen immer wieder ein und hatte so großen Anteil daran, dass Fury Wilder mit Ausnahme weniger kritischer Momente klassisch ausboxte, ohne dabei zu viel zu riskieren.

Furys Vater John sah in Davison aber den Hauptverantwortlichen für die schwache Vorstellung seines Sohnes im vergangenen September gegen den Schweden Otto Wallin. Fury gewann nach zwölf zähen Runden zwar einstimmig nach Punkten, ließ dabei aber die gewohnte Leichtfüßigkeit und Variabilität vermissen. „Ben ist ein guter Junge, aber er war nur ein Sportlehrer. Wenn es um Technik und Wissen geht, habe ich viele Fehler in seiner Arbeit gesehen“, sagte John Fury dem britischen TV-Sender BT Sport. Ersetzt wurde Davison durch „Sugar Hill“ Steward, den Neffen der 2012 verstorbenen Trainer-Legende Emanuel Steward, der unter anderem Wladimir Klitschko trainiert hatte.

Sollte Fury den Fehler machen, sich auf einen offenen Schlagabtausch mit Wilder einzulassen, wird es ein kurzer Kampf. Ohnehin steigt Wilder als Favorit in den Ring – zumal er ein Spezialist für Rückkämpfe ist. Gegen Bermane Stiverne musste Wilder 2015 über die vollen zwölf Runden, im Rematch zwei Jahre später knockte er Stiverne schon in der ersten Runde aus. Der starke Kubaner Luis Ortiz brachte Wilder 2018 an den Rang einer Niederlage, den Rückkampf im November 2019 dominierte Wilder und gewann durch K.o. in Runde sieben.

Ein vorzeitiger Sieg Wilders wäre keine Überraschung. Es scheint aber auch möglich, dass sich Fury nach Punkten durchsetzt. Wer auch immer den Kampf gewinnt, darf sich ohne Zweifel als bester Schwergewichtler der Welt bezeichnen. Und sollte auch die Neuauflage mit einem Unentschieden oder eine Kontroverse enden, gäbe es die Möglichkeit zu einem dritten Duell. Es wäre der nächste gute Grund, sich den Wecker zu stellen und nachts aufzustehen.

Icon: Der Spiegel



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Erneute Demonstrationen für und gegen Tesla

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Die Bürgerinitiative gegen die geplante Tesla-Fabrik in Grünheide (Oder-Spree) hat ein weiteres Mal gegen das Milliardenprojekt des US-Elektroautoherstellers protestiert. Rund 150 Teilnehmer kamen nach Angaben der Polizei am Samstag nach Erkner unweit von Grünheide, wo die Fabrik gebaut werden soll.

Die Bürgerinitiative setzt sich unter anderem für den Erhalt der Landschaft und der Schutzgebiete sowie für ausreichend Trinkwasser ein. Die Tesla-Ansiedlung in Grünheide lehnt sie ab. Auch Vertreter von „Ende Gelände“ und „Robin Wood“ waren bei den Protesten vor Ort.

Fast zeitgleich fand in Erkner bei Grünheide auch eine Demonstration für das Werk des Elektroautobauers statt. Laut einem rbb-Reporter kamen dazu aber nur rund 40 Menschen.

Die Rodungsarbeiten auf dem Gelände in Grünheide sollten auch am Samstag weitergehen. Wann sie beendet sind, war zunächst unklar. Nach offizieller Planung soll das Baumfällen für die Fabrik bis zum Montag dauern.

Nach einem vorläufigen Stopp hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstag grünes Licht für die weitere Rodung gegeben und die Eilanträge der Grünen Liga Brandenburg und des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern zurückgewiesen. Sie halten die vorläufige Genehmigung zum Roden für rechtswidrig.

Tesla will in Grünheide nahe Berlin ab dem nächsten Jahr bis zu 500.000 Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen lassen.



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Attacken auf Abgeordnetenbüros nehmen zu | ZEIT ONLINE

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In Thüringen ist es zu einer auffällig hohen Zahl von Angriffen auf
Abgeordnetenbüros gekommen – kurz, nachdem Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP) mithilfe der AfD ins Amt gewählt wurde. In fünf Tagen
habe man zehn Vorfälle dieser Art verzeichnet, teilte die Erfurter
Landespolizeidirektion mit.

Sieben dieser Fälle seien Sachbeschädigungen
gewesen. Drei Fälle lägen der Staatsanwaltschaft zur rechtlichen Prüfung
vor. „In den Jahren zwischen
2015 und 2018 wurden pro Jahr zwischen 33 und 53 Straftaten gegen
Amtsträger und Abgeordnete registriert“, wird ein Sprecher des
Innenministeriums zitiert. Im Landtagswahljahr 2019 seien bereits 101
Taten dieser Art verzeichnet worden. Von den jüngsten Angriffen
betroffen waren demnach Büros von Abgeordneten aller Fraktionen –
ausgenommen der Grünen.

Vier der zehn Taten betreffen AfD-Büros

Die
meisten Taten richteten sich demnach gegen die AfD (vier Fälle) und
gegen die CDU (drei). An einem Büro der CDU in Sonneberg, einem der
Linken in Meinungen und einem der AfD in Hildburghausen sei es zu
Schmierereien gekommen.

Innerhalb der Parteien gehen die Debatten
um eine Zusammenarbeit in der für März angesetzten
Ministerpräsidentenwahl weiter. Der Anwärter auf den CDU-Vorsitz, Jens Spahn, hat die geplante Wahl des Linken-Politikers Bodo Ramelow zum
Thüringer
Ministerpräsidenten mit Hilfe der CDU kritisiert.
Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble schließt eine Koalition mit
den Linken aus. FDP-Chef Christian Lindner hält eine Zusammenarbeit mit
der Linkspartei im Einzelfall in Sachfragen für möglich, lehnt dies aber
mit der AfD strikt ab.



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