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Die ABSTAUBER | Folge 38 | "Ruf mich an" mit Wolfgang Mair

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Einer sieht doppelt, der andere ist blind: Zwei Berliner wollen mit dem Tandem nach Tokio

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Jürgen Pansin und Sven Marx auf ihrem Tandem, mit dem sie von Berlin nach Tokio fahren wollen. Quelle: rbb

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Video: rbbUM6 | 19.02.20 | 18:00 Uhr | Jörg Hellwig | Bild: rbb

Reise zu den paralympischen Spielen

Mit dem Tandem von Berlin nach Tokio

Der eine sieht doppelt, der andere ist blind. Sechs Monate werden sie mit dem Tandem von Berlin nach Tokio unterwegs sein. Die Berliner Jürgen Pansin und Sven Marx wollen trotz ihrer Einschränkungen zu den Paralympics fahren. Von Lynn Kraemer

Die ersten Pedaltritte wirken etwas ruckelig. Für einen kurzen Moment sieht es so aus, als würde das Stufentandem mit seinen beiden Fahrern umkippen. Doch sobald Sven Marx und Jürgen Pansin die ersten Meter zurückgelegt haben, sind sie ein eingespieltes Team. Vor den Berlinern liegen 15.000 Kilometer Abenteuer.

Der eine sieht doppelt

Zusammen wollen sie von Berlin bis zu den paralympischen Spielen nach Tokio fahren. Was an sich schon eine Herausforderung ist, wird durch die Fahrer noch beeindruckender. „Ich hatte 2009 eine Operation an einem Tumor im Hirnstamm“, erzählt Sven Marx. „Der konnte nur zur Hälfte entfernt werden und das Resultat ist, dass ich jetzt alles doppelt sehe. Ich habe Gleichgewichtsprobleme“.

Und trotzdem fühlt sich Marx, der früher passionierter Motorradfahrer war, auf dem Fahrrad am wohlsten: „Da fragen die Leute immer, wie kann man damit Rad fahren. Aber Laufen ist super komplex. Jeder Schritt ist Balance. Da macht man sich so gar keine Gedanken drüber. Und ein Rad, einmal angetrieben, rollt geradeaus. Also für mich wesentlich einfacher.“ Zwischendurch hält sich Sven immer wieder ein Auge zu, um beispielsweise zu sehen, welches der beiden Autos vor ihm echt ist.

Jürgen Pansin und Sven Marx mit ihrem Tandem vor dem Brandenburger Tor. Quelle: Thomas Uhlemann
Jürgen Pansin und Sven Marx vor dem Brandenburger Tor. Hier werden sie mit ihrer Reise starten. | Bild: Thomas Uhlemann

Der andere ist blind

So hat der Berliner auch schon seine letzte lange Reise gemeistert: „Ich habe immer gesagt, wenn ich fünfzig werde, dann mache ich eine Weltreise und fahre einfach los.“ Dabei kam dem heute 52-Jährigen dann auch die Idee mit dem Tandem nach Tokio zu fahren: „Ich bin Reisender. Ich bin immer unterwegs und habe mir überlegt, dass das total cool ist, was ich trotz meiner Behinderung mit dem Hirntumor machen kann und habe überlegt, wer kann das nicht? Und bin relativ schnell auf einen blinden Menschen gekommen.“

Schon bevor Sven wieder zurück in Deutschland war, erfuhr Jürgen Pansin durch gemeinsame Bekannte von dem Vorhaben: „Da gibt es einen. Das ist so ein Verrückter. Der will mit dem Tandem nach Tokio. Du bist doch auch verrückt. Kannst du dir das nicht vorstellen?“ Und das konnte er. Der 63-Jährige gilt als blind mit nur noch einem Prozent Sehfähigkeit.

Auf dem Stufentandem sitzt Jürgen etwas tiefer gelegen vor Sven. Nah genug, um sich zu unterhalten und gegenseitig Kommandos zu geben. Jürgen kann sich voll auf Sven verlassen: „Ich fahre schon lange Tandem. Von daher bin ich das gewohnt, dass ich mich immer, wenn ich mich aufs Tandem setze, dem Piloten vertrauen muss. Und bei Sven habe ich das Gefühl unbedingt auch“. Und fügt dann mit einem Lachen hinzu: „Und es gibt einfach keine Alternative. Wir haben ja ein Tandem und das kann man nicht einfach auseinanderschrauben und keiner kann ohne den anderen fahren“.

Im Zeichen der Inklusion nach Tokio

Von Deutschland geht es voraussichtlich durch Polen, die Ukraine, Russland, Kasachstan, China, Südkorea und dann Japan. „Außer Polen und der Ukraine kenne ich alle anderen Länder nicht und bin sehr gespannt. Wobei China natürlich so exotisch ist, dass es mich vielleicht am meisten reizt,“ freut sich Jürgen. Über Sprachbarrieren während der Reise macht sich Sven keine Gedanken: „Es geht mit Englisch und ansonsten Händen und Füßen.“ Bei seiner letzten Weltreise habe es der Globetrotter auch so geschafft.

Ihren Startpunkt, das Brandenburger Tor, haben die beiden nicht zufällig gewählt. „Das ist ein Zeichen der Freiheit für Berliner,“ erklärt Sven. Von dort wollen sie am 7. März um 10 Uhr ihre erste Etappe bis zum Antonplatz in Weißensee mit Polizeieskorte und möglichst vielen anderen Radfahrern zurücklegen. In Weißensee bekommen sie vom Netzwerk Inklusion Deutschland noch die Inklusionsfackel überreicht. Die wollen Sven und Jürgen bis nach Tokio transportieren und im deutschen Haus Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichen. Ob sie sich danach noch Wettbewerbe bei den Paralympics anschauen, ist für Sven Marx erstmal zweitrangig: „Wir fahren nur hin und wollen zeigen, dass das nicht unmöglich ist. Man kann sagen, ich will was machen und wenn man es dann wirklich will, dann kann man es auch wirklich umsetzen.“

In ihrem Fall als Inklusionstandem von Berlin nach Tokio.



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UFC Champion fordert Kampf gegen Tyson Fury! Wilder vs Fury 2 Meinung

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Bundesliga – Wolfsburg zurück im Europa-League-Rennen – Sport

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Mit eine klaren 4:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05 rückt der VfL an die Europapokalplätze ran. Mainz steckt im Abstiegskampf fest.

Der VfL Wolfsburg ist in der Fußball-Bundesliga wieder ein ernsthafter Europa-League-Kandidat. Die Niedersachsen gewannen am Sonntagabend auch in der Höhe verdient mit 4:0 (2:0) gegen Mainz 05 und verbesserten sich in der Tabelle an Freiburg und Hoffenheim vorbei auf Rang sieben. Zu ihrem sechsten Platz der Vorsaison fehlen den „Wölfen“ jetzt nur noch zwei Punkte.

Die Tore vor 21 058 Zuschauern schossen Josip Brekalo (21. Minute), zweimal Renato Steffen (45./68.) und Yannick Gerhardt (49.). Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner war zwar klar besser, aber zumindest die beiden Treffer der ersten Halbzeit hätten die zeitweise desolaten Gäste verhindern können. Beim Distanzschuss von Brekalo sah Torwart Robin Zentner schlecht aus. Vor dem 2:0 misslangen gleich zwei Klärungsversuche auf groteske Weise. Erst fälschte der nur vom VfL ausgeliehene Jeffrey Bruma den Ball ab, danach störten sich Zentner und Moussa Niakhaté gegenseitig.

In der Konsequenz verpassten es die Mainzer nach zwei guten Auftritten gegen Schalke 04 (0:0) und Hertha BSC (3:1), sich weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Wolfsburg dagegen steckte sowohl die Belastungen der aktuellen Europa-League-Runde als auch eine lange Ausfallliste bemerkenswert gut weg. Denn nur drei Tage nach dem 2:1-Erfolg im Zwischenrunden-Hinspiel gegen Malmö FF musste der VfL am Sonntag die gesperrten Maximilian Arnold und Marin Pongracic sowie die verletzten William, Jerome Roussillon und Josuha Guilavogui ersetzen. Der Kader war so ausgedünnt, dass auf der Ersatzbank gleich zwei Torhüter, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft sowie der zuletzt im Februar 2016 in der Bundesliga eingesetzte Belgier Ismail Azzaoui saßen.

Gefährlich wurde es für die „Wölfe“ aber nur in den ersten vier Minuten, als die Mainzer gleich sechs Eckbälle in ihren Strafraum schlugen. Danach dominierte fast nur noch Wolfsburg. Anfangs war das noch gar nicht so einfach, weil die Gäste um den eigenen Strafraum herum fünf Abwehrspieler aufboten. Einem Plan schien das Mainzer Spiel aber nur in der eigenen Hälfte zu folgen. Denn sobald sie selbst den Ball hatten, fiel ihnen nicht mehr viel ein. Einen Tag vor Rosenmontag hatten da auch die eigenen Sondertrikots zur Fastnacht sowie zahlreiche verkleidete 05-Fans im Gästeblock keine inspirierende Wirkung.

Die letzten Hoffnungen auf eine Wende zerstörte der in dieser Saison nur selten eingesetzte Gerhardt kurz nach der Pause. Und wie schon vor dem zweiten Tor leistete Daniel Ginczek eine sehenswerte Vorarbeit. Die Wolfsburger konnten sich fortan ein wenig für das Europa-League-Rückspiel am Donnerstag in Schweden schonen, ohne etwas von ihrer Dominanz einzubüßen. Nur einen Pfostenkopfball von Jean-Philippe Mateta (64.) ließen sie noch zu. Für den VfL war es das beste Heimspiel seit dem 2:1 gegen Mönchengladbach im Dezember.

© Sz.de/dpa/schm

Amiri läuft einfach durch

Bayer Leverkusen schlägt den FC Augsburg ohne große Probleme und hält den Anschluss an die Spitze. Nadiem Amiri schießt ein kurioses Tor.


Von Ulrich Hartmann




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