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Wirtschaft

Dax fällt unter 15.000 Marke – wichtige Marke auf der Unterseite könnte fallen

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Dax-Kurve im Handelssaal in Frankfurt

Die Frankfurter Benchmark hat in diesem Jahr bereits mehrfach eine neue Bestmarke erreicht.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Dax hat am Donnerstagnachmittag seine Verluste deutlich eingegrenzt: Zuletzt notierte der deutsche Leitindex noch 0,6 Prozent im Minus bei 15.053 Zählern. Zwischenzeitlich war er um bis zu 2,2 Prozent auf 14.816 Punkte gefallen.

Dabei beschränkte sich der Ausverkauf nicht nur auf den Leitindex: Von den 160 Werten in der Dax-Familie notierten zwischenzeitlich 153 im Minus. Damit folgte der deutsche Markt den Vorgaben aus den USA und Asien, wo die Märkte zuvor tief in der Verlustzone aus dem Handel gegangen waren.

Wie groß die Nervosität der Anleger in Deutschland und Europa ist, zeigt der Anstieg der Volatilitätsindizes. Diese zeigen an Schwankungsbreite an, die Anleger erwarten. Der VStoxx kletterte auf 28,27 Punkte – das höchste Niveau seit Ende Februar. Der VDax zog auf ein Dreieinhalb-Monats-Hoch von 28,31 Punkten an.

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Wirtschaft

„Der härteste Knüppel ist nicht das intelligenteste Schwert“ – EU ringt um Strafen gegen Russland

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Berlin, Brüssel, New York Die Sanktionsdrohung der Europäischen Union gegen Russland ist ein eigentümliches Konstrukt – zugleich hart und schwammig. Eine weitere russische Aggression gegen die Ukraine würde „massive Konsequenzen und hohe Kosten“ nach sich tragen, so haben es die Außenminister der EU am Montag in Brüssel bekräftigt.

„Worauf es jetzt ankommt, ist Abschreckung“, sagte der niederländische Außenminister Wopke Hoekstra nach dem Treffen im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Daher ist es erforderlich, ein gemeinsames Sanktionspaket zu beschließen – je schneller, desto besser.“ Doch noch sind die Europäer nicht so weit.

Offiziell wird gern behauptet, dass dieser vagen Formulierung ein strategisches Kalkül zugrunde liegt: der Gedanke, die russische Seite bewusst im Unklaren zu lassen und ihre Reaktionsmöglichkeiten einzuschränken. Doch das ist, wenn überhaupt, nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich besteht weiter erheblicher Abstimmungsbedarf.

Die EU-Kommission und der Europäische Auswärtige Dienst koordinieren die Beratungen in abhörsicheren Räumen. Die wenigen Beamten, die in die Gespräche involviert sind, unterliegen strengen Geheimhaltungspflichten. Man sehe sich genau an, „welche Werkzeuge man hat und welche Wirkungen zu erwarten sind – in beide Richtungen“, erläutert einer, der mit den Beratungen vertraut ist.

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„Zeitnah“, so heißt es jetzt in Brüssel, solle das Sanktionspaket fertig sein. Klar ist: Je härter die Sanktionen gegen Russland, desto stärker die Rückwirkungen auf die europäische Wirtschaft. Da die einzelnen europäischen Länder auf unterschiedliche Weise mit Russland verflochten sind, ist es extrem anspruchsvoll, die nationalen Interessen auszugleichen. „Aber das ist genau das, was die EU beherrscht“, betont ein ranghoher Beamter.

Die Sanktionen werden auch, aber nicht nur auf das direkte Umfeld des russischen Präsidenten zielen – auf seinen Regierungsapparat und die Oligarchen, die ihn unterstützen. Dabei sollen einzelne Banken ins Visier genommen werden, aber nicht der russische Finanzsektor insgesamt. „Der härteste Knüppel“ sei „nicht immer das intelligenteste Schwert“, so formuliert es Bundesaußenministerin Annalena Baerbock.

Niederländischer Außenminister Wopke Hoekstra

„Worauf es jetzt ankommt, ist Abschreckung“

(Foto: dpa)

Gerade Berlin dringt auf Ausnahmen. Die Bundesregierung will die Zahlungskanäle nach Russland offen halten, die für die Abwicklung von Gasimporten nötig sind. Schon vergangene Woche hatte das Handelsblatt berichtet, dass ein pauschaler Ausschluss Russlands aus dem Netzwerk des Zahlungsdienstleisters Swift intern verworfen wurde. Diese Darstellung wurde inzwischen aus weiteren Quellen bestätigt, auch wenn die Regierungen öffentlich bei der Linie bleiben, alle Option weiter zu prüfen.

In der Sanktionsdebatte wird ein Swift-Ausschluss gern zur „nuklearen Option“ erklärt. Doch das ist irreführend. „Der Verzicht auf Swift-Sanktionen heißt nicht, dass die geplanten Maßnahmen wenig bewirken können“, sagt Jonathan Hackenbroich vom European Council on Foreign Relations.

Für die US-Regierung sei es möglich, einzelne Banken wie VTB und Sber, das größte Bankhaus Osteuropas, von der Versorgung mit Dollar abzuschneiden. „Das könnte Russland erheblich schaden“, so Hackenbroich. Daher beharren die USA bei den Verhandlungen mit der EU auch nicht darauf, Swift als Waffe gegen Moskau zu verwenden. „Wir nähern uns der EU immer mehr an, was die finanziellen Sanktionen betrifft“, bestätigt ein Spitzenbeamter aus den USA.

Zu möglichen Finanzsanktionen zählt zudem ein Boykott des russischen Staatsfonds RDIF, der vor allem zusammen mit chinesischen und arabischen Staatsfonds große Investitionen in Russland abwickelt. Diskutiert wird auch, das Halten und Handeln von russischen Staatsanleihen und Papieren sanktionierter Unternehmen zu untersagen. Damit würde Russland quasi die Auslandsverschuldung versperrt.

USA erwägen Exportstopp für Chips

Neben der Finanzbranche müssen sich auch andere russische Sektoren auf weitreichende Sanktionen einstellen. So könnten die Lieferungen von Stahl und Aluminium eingestellt oder stark reduziert werden. Die USA erwägen zudem, Exporte von Chips, die auf amerikanischem Know-how beruhen, nach Russland zu stoppen.

Das könnte dazu führen, dass Apple keine iPhones und BMW keine Autos mehr in Moskau verkaufen kann. Ein solches Vorgehen haben die USA gegen den chinesischen Tech-Konzern Huawei erprobt – der Schritt hat sich als äußerst wirksam erwiesen. Auf Russland übertragen könnte er die Tech-Ambitionen des russischen Präsidenten Wladimir Putin durchkreuzen. „Die Exportkontrollen würden verhindern, dass Putin seine Wirtschaft jenseits von Öl und Gas diversifizieren kann“, so der US-Beamte.

Unklar bleibt weiterhin, wie stark russische Rohstoffexporte sanktioniert werden sollen. Die Bundesregierung hat sich in der Frage, ob die Ostseepipeline Nord Stream II in Betrieb geht, nicht festgelegt.

Neue Marke Sber der Sberbank in Moskau

Auch das Geldhaus könnte von Strafmaßnahmen betroffen sein.


(Foto: imago images/Russian Look)

Die Sanktionsgespräche befassen sich allerdings nicht nur mit offensiven, sondern auch mit defensiven Maßnahmen. In Brüssel und Berlin wachsen die Sorgen, Russland könne im Falle europäischer Sanktionen seine Gaslieferungen komplett einstellen. Der Kreml hat solche Befürchtungen zwar zurückgewiesen – selbst im Kalten Krieg wurde der Gasstrom nie gekappt. Doch die Zweifel, ob man sich auf Zusagen Moskaus noch verlassen kann, wachsen.

Schon jetzt schwinden die Gasvorräte: Die Speicher in Deutschland sind nur noch zu 41 Prozent gefüllt. Der Wert liegt deutlich unter dem zu diesem Zeitpunkt des Jahres üblichen Füllstand. Das Problem: Mitten in einer laufenden Heizperiode lässt sich der Vorrat nicht erhöhen. Der Winter ist die Phase, in der die Speicher geleert werden. Die Bundesregierung betont zwar immer wieder, dass keine akute Gefahr für die Gasversorgung bestehe.

Gleichwohl ist das Risiko von Engpässen so hoch wie nie zuvor. Branchenexperten sagen, der niedrige Speicherstand werde nur dann nicht zum Problem, wenn der Winter mild bleibe – und der Konflikt mit Russland nicht eskaliere.

Sollte sich die Lage zuspitzen, könnte sich verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, kurz LNG) als Notrettung erweisen. In Regierungskreisen verweist man darauf, dass LNG aus Katar und den USA schon in den letzten Wochen sehr hilfreich gewesen sei. Ein Grund: Die Europäer sind mittlerweile bereit, hohe Preise zu akzeptieren. LNG ist teurer als pipelinegebundenes Gas, weil die Verflüssigung des Gases aufwendig ist.

Bauarbeiten für Nord Stream 2

Die schwindenden Gasreserven Deutschlands machen es schwieriger Druck auf Russland auszuüben.

(Foto: Reuters)

Versuche der Bundesregierung, Lieferländer wie Norwegen oder die Niederlande – zweit- und drittgrößter Erdgaslieferant Deutschlands – dazu zu bewegen, ihre Exporte zu erhöhen, waren bislang nicht erfolgreich. Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Store hatte zuletzt bei einem Deutschlandbesuch gesagt, die norwegische Produktion sei „aktuell voll ausgelastet“. Blieben Lieferungen aus Russland weiterhin aus, „können wir die Lücke nicht füllen“.

Auch die Niederländer sind zurückhaltend: Sie wollen die Produktion im Gasfeld Groningen noch in diesem Jahr einstellen. Das hatten sie 2018 beschlossen, nachdem es in der Region mehrere Erdbeben gegeben hatte, die auf die Gasförderung zurückgeführt wurden. Erstaunt reagierte das niederländische Wirtschaftsministerium auf die Anfrage aus Deutschland von Dezember, die Produktion zu erhöhen und mehr Erdgas nach Deutschland zu liefern.

Das sei der niederländischen Bevölkerung nicht vermittelbar, hieß es aus dem Ministerium. Es sei unverständlich, dass die Deutschen die Erschließung eines Gasfelds in der Nordsee im deutsch-niederländischen Grenzgebiet verhinderten, gleichzeitig aber mehr Gas aus dem Groninger Feld wollten. Damit bleibt Europa verwundbar. „Abschreckung wirkt dann, wenn sie glaubwürdig ist“, mahnt Maria Shadina, Sanktionsexpertin vom Finnish Institute of International Affairs.

Bisher zweifle Russland an der Entschlossenheit der Europäer. „Wir diskutieren seit November, welche Sanktionen es im Ernstfall geben soll – und senden damit die Botschaft nach Moskau, dass wir die Kosten eines Konflikts scheuen.“

Mehr: Im Russland-Streit brauchen wir harte Verhandlungen – und notfalls scharfe Sanktionen



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Wirtschaft

Dax fest nach Test der 15 000 Punkte-Marke

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FRANKFURT (dpa-AFX) – Der deutsche Aktienmarkt hat sich von seiner steilen Talfahrt zu Wochenbeginn etwas erholt. Das Wohl und Wehe hierzulande wie an Europas Börsen bleibt dabei spürbar abhängig vom Handelsverlauf in den USA, wie sich auch am Dienstag wieder zeigte. Dass sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft laut dem Ifo-Geschäftsklima zu Jahresbeginn trotz der grassierenden Omikron-Welle entgegen den Erwartungen verbessert hat, half den deutschen Indizes nur kurzzeitig. Insgesamt sind die Anleger weltweit vor den Zinsaussagen der US-Notenbank sehr nervös. Die große Frage lautet Börsianern zufolge, wie die Fed künftig den Spagat schafft, die hohe Inflation zu bekämpfen und gleichzeitig die Finanzmärkte vor einer Schieflage zu bewahren.

Der Dax schloss nach einem teils stark schwankenden Verlauf 0,75 Prozent höher auf 15 123,87 Punkten, nachdem am Nachmittag – im Zuge des US-Börsenstarts – die Marke von 15 000 Punkten zeitweise wieder ins Wanken kam. Tags zuvor hatte der Leitindex wegen Ängsten über bald anstehende Leitzinsanhebungen in den USA und die zugespitzte Ukraine-Krise fast vier Prozent eingebüßt und war im Verlauf erstmals seit Oktober sogar wieder unter 15 000 Punkte gefallen.

Konstantin Oldenburger von CMC Markets sprach von bestenfalls „zaghaften Anzeichen einer Stabilisierung“ im Dax. „Der Kampf zwischen Bullen, die jetzt schon wieder Einstiegskurse sehen, und den Bären, die aus Angst vor der Zinswende noch viel Anpassungsbedarf in ihren Portfolios haben, dürfte noch bis morgen 20 Uhr andauern. Dann läuft das Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank Fed über die Ticker und es werden in Sachen Geldpolitik hoffentlich ein paar Fakten geschaffen.“ Eine erste Leitzinserhöhung in den USA wird allgemein im März erwartet, spekuliert wird nur über die Höhe des Schrittes und ob es mehr als drei geben könnte in diesem Jahr.

Der MDax gewann am Dienstag 0,57 Prozent auf 32424,55 Zähler und auch europaweit erholten sich die Aktienmärkte etwas. Der EuroStoxx 50 legte um 0,59 Prozent auf 4078,26 Zähler zu und auch in Paris und London erholten sich die Börsen. In den USA war der Dow Jones Industrial nach einer schwungvollen Erholung im späten Montagshandel kurz nach der Börseneröffnung zeitweise um etwas mehr als 2 Prozent abgesackt. Bis zum Handelsschluss in Europa erholte er sich wieder etwas und verlor 1,3 Prozent. Die technologielastigen Nasdaq-Indizes büßten rund 3 Prozent ein.

Unter den Einzelwerten im Dax zogen die Aktien von FMC als klarer Spitzenreiter um 6,6 Prozent nach oben und machten damit einen Großteil der Korrektur der vergangenen vier Handelstage wett. Die Papiere des Dialysespezialisten, der auch in den USA sehr aktiv ist, hatten zuvor unter anderem darunter gelitten, dass der rasante Anstieg an Infektionen mit der Corona-Variante Omikron in den USA zu einer hohen Übersterblichkeit im ersten Quartal führen könnte.

Die Papiere der Lufthansa rückten im MDax um 1,8 Prozent vor. Die Fluggesellschaft nimmt mit einem starken Partner Kurs auf das langgehegte Ziel Italien. Gemeinsam mit der großen Container- und Kreuzfahrtreederei MSC aus Genf strebt Europas umsatzstärkster Luftverkehrskonzern die mehrheitliche Übernahme der Alitalia-Nachfolgerin ITA Airways an.

Wegen des schwächelnden Geschäfts in Brasilien ist der Möbelversandhändler Home24 2021 langsamer gewachsen als prognostiziert, was den jüngst aus dem SDax gerutschten Papieren einen Kursverlust von fast 10 Prozent einbrockte.

Schmerzliche Verluste erlitten auch die Anteile des Linux-Entwicklers Suse. Die Aktien, die zu Jahresbeginn noch bei 43,60 Euro ein Rekordhoch erklommen hatten, sackten im Zuge der Techwerte-Krise an diesem Tag auf ein Rekordtief von 25,20 Euro. Im bisherigen Jahresverlauf hat die Aktie knapp 36 Prozent eingebüßt und ist damit Schlusslicht unter den 70 Unternehmen im Nebenwerte-Index. Zu Handelsschluss gaben sie um 1,53 Prozent auf 25,80 Euro nach.

Der Euro kostete am frühen Abend 1,1286 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1268 (Montag: 1,1304) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8875 (0,8846) Euro.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,23 Prozent am Vortag auf minus 0,21 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,01 Prozent auf 143,76 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,08 Prozent auf 170,53 Zähler./ck/he
— Von Claudia Müller, dpa-AFX —



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„Signal für 16.700 Mitarbeiter“: Habeck bewilligt Galeria neue Staatshilfe

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„Signal für 16.700 Mitarbeiter“

Habeck bewilligt Galeria neue Staatshilfe

Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern Galeria braucht weitere Millionen vom Staat. Das schlechte Weihnachtsgeschäft hat der Kette den Erholungskurs verhagelt. Wirtschaftsminister Habeck gewährt die Mittel mit Verweis auf die enorme Bedeutung von Kaufhäusern für die Innenstädte.

Der angeschlagene Warenhauskonzern Galeria bekommt erneut einen Kredit vom Staat. Die Bundesregierung stellt über ihren Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ein Darlehen in Höhe von 220 Millionen Euro bereit. Ein entsprechendes Hilfsangebot hat der interministerielle WSF-Ausschuss bei seiner Sitzung am Nachmittag beschlossen, erfuhr das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der Kaufhauskonzern, der 2019 aus der Fusion der Konkurrenten Karstadt und Galeria Kaufhof entstanden ist, soll die Summe als Stille Einlage bekommen. Zudem sollen 30 Millionen Euro des ersten Hilfsdarlehens über 460 Millionen Euro in die Stille Einlage überführt werden. Die Stille Einlage hat damit ein Gesamtvolumen von 250 Millionen Euro, von denen 220 Millionen Euro „frisches“ Geld sind.

131 Warenhäuser in Deutschland

„Gerade für die Innenstädte sind zwei Jahre Pandemie eine besondere Belastung. Vor allem der stationäre Handel hat besonders mit den Einschränkungen zu kämpfen. Daher haben wir entschieden, dass der Wirtschaftsstabilisierungsfonds Galeria Karstadt Kaufhof erneut unter die Arme greift“, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck dem RND. „Das ist ein wichtiges Signal für das Unternehmen und seine rund 16.700 Mitarbeiter“, sagte der Grünen-Politiker weiter. „Galeria Karstadt Kaufhof hat mit seinen 131 Warenhäusern für viele Innenstädte eine enorme Bedeutung. Deshalb ist es richtig, in dieser schwierigen Lage zu helfen.“

Der Warenhauskonzern gehört zum Firmenimperium des österreichischen Immobilienmilliardärs René Benko. Galeria hatte bereits Anfang 2021 ein Darlehen über 460 Millionen Euro vom WSF erhalten, um die Liquidität in der Pandemie zu sichern. Galeria sei danach auf einem sehr guten Weg gewesen und habe sogar im ersten Halbjahr 2500 neue Mitarbeiter eingestellt, teilte der Konzern Anfang Dezember mit. Aber das schleppende Weihnachtsgeschäft wegen hoher Inzidenzen hätte dann zu einem starken Rückgang der Besucherzahlen in den Innenstädte geführt, hieß es.



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