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Das macht die Corona-Mutation B 1.1.7 so gefährlich | WDR Aktuelle Stunde

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Die sogenannte britische Corona-Mutation wurde erstmals im September 2020 in Großbritannien nachgewiesen. Nachdem Ende 2020 der Verdacht aufkam, dass diese Virus-Variante besonders ansteckend ist, wurde sie als „besorgniserregende Variante“ eingestuft.

Mittlerweile ist diese Variante unter anderem als B.1.1.7 bekannt. Der Name zeigt an, dass die Variante zur Abstammungslinie B von Sars-CoV-2 gehört.

In Düsseldorf ist die britische Virus-Mutation auf dem Vormarsch: Bei jeder zweiten bestätigten Corona-Infektion handelt es sich um diese Mutation. Bundesweit liegt der Wert bei 30 Prozent. Das Düsseldorfer Gesundheitsamt erklärt den hohen Wert mit einer anderen Teststrategie: Jede positive Corona-Probe wird seit gut zwei Wochen auf die Mutation B.1.1.7 hin untersucht. Andere Städte wie Köln beispielsweise erfassen die britische Mutation überhaupt nicht.

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► DIE THEMEN:

00:00 – Das ist die Corona-Mutation B 1.1.7.
03:00 – Interview mit Karl Lauterbach
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Der Beitrag wurde am 27.02.2020 ausgestrahlt und gibt den Nachrichtenstand zu diesem Zeitpunkt wieder. Das Video wurde seitdem nicht aktualisiert.

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36 Comments

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  1. WDR aktuell

    Februar 27, 2021 at 6:49 pm

    Die Infektionsketten der Corona-Mutante sollen auch mit strengeren Quarantäneregeln unterbrochen werden: Wer ohne Schutzmaßnahmen Kontakt zu einer Person hatte, die mit der Mutante infiziert war, muss sofort in Quarantäne – egal wie lange der Kontakt gedauert hat.

  2. Herr Jäger

    Februar 27, 2021 at 6:59 pm

    Erste Anzeichen für eine Infektion mit dem mutierten Virus ist, du sitzt alleine mit einer FFP2 Maske im Auto. Dann muss dir klar sein: keiner kann dir mehr helfen.

  3. Black Forest

    Februar 27, 2021 at 7:03 pm

    Der traurigste Aspekt derzeit ist, dass die Wissenschaft schneller Wissen sammelt, als die Gesellschaft Weisheit. #wdr
    Martin Luther King
    Um Feinde zu bekommen, ist es nicht nötig, den Krieg zu erklären. Es reicht, wenn man einfach sagt, was man denkt!

  4. R. Pe

    Februar 27, 2021 at 7:11 pm

    eine krankheit mehr mit der man sich anstecken kann. kein grund die wirtschaft an die wand zu fahren.

  5. Ronny Rost

    Februar 27, 2021 at 7:27 pm

    Im dritten Reich gab es zwar kein Virus-Mutant B 1.1.7 vor dem der Führer in dramatischen Reden gewarnt hat, um Durchhaltevermögen und Kampfgeist bis zur letzten Sekunde zu generieren, aber eine amerikanische B17-Bomber-Flotte, die unter anderem ausschlaggebend für den Fall des Faschismus war. Davor wurde ganz sicher gewarnt!
    Ja ja ja… ob unsere aufrichtige und alternativlose Regierung vor einem Virus warnt oder dann doch eventuell verschleiert vor immer größer werdendem Unmut und Widerstand in der Gesellschaft?
    Wer weiß… wer weiß… wer weiß das schon bei unserer aufrichtigen und alternativlosen Regierung, die nur unser Bestes möchte?
    Hoch interessant wie sich vieles gleicht und doch eine andere Form angenommen hat!

  6. Blechdose

    Februar 27, 2021 at 8:01 pm

    Wann wird Karl Lauterbach endlich beim "Großen Preis" mit Wim Thoelke und Wumm und Wendelin auftreten? Gibt es da schon Infos zu aus seinem Tourkalender?

  7. M C

    Februar 27, 2021 at 8:27 pm

    Solange Jens Spahn mit positivem Test an großen Geschäftsessen teilnimmt kann uns der Virus egal sein.
    Dauerlockdown Ja und zwar in der Regierung

  8. alfor99

    Februar 27, 2021 at 8:39 pm

    Bitte als Krankenhausclown bewerben!

  9. alfor99

    Februar 27, 2021 at 8:39 pm

    KLARSTELLUNG: Es gibt keine Impfung. Es gibt nur noch etwas viel besseres, die IMMUNISIERUNG!
    Lasst Euch sobald wie möglich immunisieren, und der quälende Freiheitsdrang ist schon nach kurzer Zeit wie weggeblasen!

  10. Gerda Thunfisch

    Februar 27, 2021 at 9:07 pm

    "Die Erstimpfung zuerst!" Ach ja…
    Ich hab mein Leben lang nie mit dem Anfang begonnen.

  11. Jens Mann

    Februar 27, 2021 at 9:09 pm

    Die harmlose britische Mutation schadet nicht.

  12. Anke K

    Februar 27, 2021 at 9:15 pm

    So schnell ist Deutschland nicht. Das merkt junge Menschen geimpft weden. Es kann nicht jeder in ein Testzentrum der etwas kaufen mus. Ist schlecht für Menschen one Auto.

  13. Franziska G

    Februar 27, 2021 at 9:19 pm

    Es kotzt mich so was von an ! Jedes Virus Mutiert, dass war schon immer so. Jetzt wird da so ein Drama draus gemacht, gerade jetzt wieder kurz vor den neuen Verkündigungen. Jedes Mal den Leuten Angst machen. Ich hoffe, das endlich überall Demos kommen und sich die Menschen wehren! Gegen den Lockdown.

  14. Mister- XX

    Februar 27, 2021 at 9:43 pm

    Ich hoffe das unsere Regierung noch zu stoppen ist mit ihren seltsamen Ideen um Corona Vorgaben !

  15. Das unsichtbare Visier

    Februar 27, 2021 at 10:46 pm

    Corona ist heute ein Hit in der Songliste von Viren, so alt wie die Menschheit selbst. Es gibt natürlich von jedem Hit Cover-Versionen, die genauso Aufmerksamkeit erregen, genau wie von Viren. Warum werden wir jeden Tag mit diesem Hit berieselt, der statistisch gesehen, ein alter Bekannter ist und jährliche Aufmerksamkeit sowie wieder deren Verfall in sich trägt? Weil der Staat ihn braucht? Weil wir uns uneins werden sollen? Weil wir hoch zu unserem Herrchen schauen sollen, damit wir an der Leine wieder raus dürfen?
    In Hinblick auf Ostern sollte vielleicht der letzte Gut-Mensch mal seine Eier suchen; der letzte Dramaturg diese Komödie erkennen und dessen Regisseur; der letzte Skeptiker einen "positiv Getesteten" an die Hand nehmen und fragen, warum dieser eigentlich immer noch lebt!
    Warum unser Glaube so erschüttert ist, dass wir die Seiten unseres Grundgesetzes nur noch zum Feuer machen im Kamin unserer eisigen Situation verwenden dürfen?

  16. Psalmen 139

    Februar 27, 2021 at 11:34 pm

    Ich hab den Lauterbach dieses Jahr öfter gesehen als meine eigene Familie.

  17. vCreqz V7

    Februar 27, 2021 at 11:48 pm

    ABER SCHULEN ÖFFNEN !
    ¿???????

  18. vCreqz V7

    Februar 27, 2021 at 11:53 pm

    Warum werden Schulen geöffnet?

  19. Butzelbob Bobby

    Februar 28, 2021 at 2:04 am

    Wenn lauter Bach mit seiner Tv Tour Fertig ist darf er sich mal Zähne putzen, dass hat er sich verdient. FEINI

  20. Binsen Koppel

    Februar 28, 2021 at 8:39 am

    Karl Lauterbach sieht die 26. Welle kommen und fordert sofortigen Lockdown. Sonst werden wir alle sterben ! (31.3.2039)

  21. Marie M.

    Februar 28, 2021 at 9:48 am

    Es ist alles geplant und hat System und die Massnahmen beruhen auf keinen Rechtsgrundlagen, es ist hochkriminell.

  22. Kurdistan Net Channel KNC

    Februar 28, 2021 at 9:55 am

    KNC TV Berlin Germany

  23. Juggernaut of Love

    Februar 28, 2021 at 9:58 am

    Dass die Zahlen wieder steigen, weil Lockdowns – entsprechend zahlreicher internationaler Vergleichstudien – fast unwirksam sind, so etwas überhaupt zu denken scheint ein Tabu zu sein. Nein, nein, es muss an den Mutanten liegen. Oder an den Covidioten. Oder an tausend anderen Dingen – nur nicht am Lockdown selbst. Der kann gar nicht hart genug sein. Glaube ist was Feines.

  24. V W

    Februar 28, 2021 at 10:49 am

    Sagma, bin ich die einzige Person die schon in der schule gehört habe das sich Viren entwickeln? Die tun alle so Überrascht.
    Ja, Viren wollen Leben deswegen Entwickeln sie sich weiter… im Gegensatz zu Menschen!

  25. M W

    Februar 28, 2021 at 12:37 pm

    Macht endlich eine Impfkampagne, damit der Impfstoff besser angenommen wird: Der komplette Bundestag muss sich live auf Phoenix impfen lassen. Das kann man auch direkt im Bundestagsgebäude machen (einfach vor einer Sitzung). 50% mit mRNA und 50% mit Vektorimpfstoff (Losverfahren)

  26. Sascha Leiendecker

    Februar 28, 2021 at 2:58 pm

    Jo….. alla hopp dann…. und weiter geht das Blablabla

  27. timmy lind

    Februar 28, 2021 at 3:07 pm

    Ich folge eher den Realisten Herrn Prof. Streeck, Prof. Krüger und oder Herrn Kekulé. Wir können uns insgesamt sehr vielschichtig vor Viren schützen, ohne den Lockdown.
    Klug wäre es den Shutdown sofort zu beenden, weil es keinen Grund dafür gibt. Denn laut den Centers for Disease Control and Prevention ist die Überlebensrate bei 99,997 Prozent bei der Altersgruppe null bis 19 Jahre, bei 99,98 Prozent bei den 20- bis 49-Jährigen, bei 99,5 Prozent bei den 50- bis 69-Jährigen und bei 94,6 Prozent bei den 70-plus-Jährigen.

    Das bedeutet: Bei der Altersgruppe null bis 19 Jahre liegt der Anteil der an Covid gestorbenen bei 0,003%.

    Auch eine Todesrate bei den 20 – 49 Jahre alten Infizierten liegt jenseits einer "epidemischen Notlage".

    Zudem waren in der 51. Woche 2020 11.772 Menschen hospitalisiert (Quelle: RKI). In der 6. Woche 2021 meldet das RKI 3.399. Wir haben mindestens 25.000 Intensivbetten oder 500.000 Krankenhausbetten. 
    Das Gesundheitssystem wird also von der Corona-Parienten nur periphär tangiert. Für einen Shutdown und die weiteren Grundrechtseinschränkungen besteht kein Rechtsgrund.

  28. Frank Müller

    Februar 28, 2021 at 5:05 pm

    Wenn ich einen beamtenstatus bekomme und meine Pension sicher ist kann der lockdpwn von mir aus 30 Jahre dauern.

  29. MensToys

    Februar 28, 2021 at 6:21 pm

    Hauptsache wir sind nach Außen die Retter. Hier werden Spaziergänger und Impfvordrängler gejagt und unsere ach so sozialen Politiker verschenken 15 tausend Impfdosen nach Tschechien. Echt jetzt, sorry aber meine 76 jährige Mutter ist auch noch nicht geimpft….

  30. Jamie Page

    Februar 28, 2021 at 6:41 pm

    5:24 Und wo sind die Testzentren, und wie komme ich da hin ohne Pkw, um vor Ort in meiner Kleinstadt in einem kleinen Fachgeschäft, in dem schon vor Corona maximal 3 Kunden gleichzeitig im Laden waren, z.B. einen Füllfederhalter zu kaufen? Das wird alles bestimmt genauso ausgeklügelt sein wie die PCR-Drive-In-Zentren, die für Fußgänger auch eher ungünstig waren – wegen der Abgase. xD
    Dass man mal eben in der Apotheke kostenlos getestet werden kann, wird ja in Deutschland wohl vor dem Spätherbst nicht realisierbar sein.

  31. H. H.

    Februar 28, 2021 at 6:41 pm

    Zähne zu schlecht, deswegen impfe ich mich nicht

  32. mustafa istanbil

    Februar 28, 2021 at 7:06 pm

    die spd kann man wegen lauterbach. nicht wählen.

  33. Schleswig Holstein - Info

    Februar 28, 2021 at 7:54 pm

    Traue keiner Statistik , die Du nicht Selbst gefälscht hast !….;o))
    Staatenlos.Info

  34. wolf 12

    Februar 28, 2021 at 10:40 pm

    Gibt es nicht ein Krankenhaus wo er sich mal untersuchen läßt////Der Mann ist Geistes……./// hat schon seine Frau

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Politik

Darum sollten Sie Ihren Nachlass jetzt regeln

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Lesezeit: 1 min


17.04.2021 16:13

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh für geregelte Verhältnisse sorgen. Das erspart den Angehörigen im Todesfall nervenaufreibenden Streit.


Um unnötigen Streit zwischen den Angehörigen zu vermeiden, gibt es ein paar Vorgaben, die beim Verfassen des Testaments eingehalten werden sollten. (Foto: iStock.com/AndreyPopov)

Foto: AndreyPopov



„Nichts ist so gewiss wie der Tod, nichts so ungewiss wie seine Stunde.“ Dieses Zitat wird dem Erzbischof von Canterbury zugeschrieben und stammt aus dem 11. Jahrhundert. Dennoch hat der Ausspruch nichts an Gültigkeit verloren. Der Tod gehört zu den letzten großen Tabuthemen unserer Gesellschaft. Über den Tod wird nicht gesprochen und meistens auch nicht nachgedacht. Deshalb rückt auch das Thema Nachlassregelung schnell in den Hintergrund und wird zu oft aufgeschoben.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf „Altersvorsorge neu gedacht“, dem Ratgeber für Vorsorge und Geldanlage.

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Altersvorsorge-neu-gedacht.de ist die neueste Publikation von Bonnier Business Press Deutschland. 






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Politik

Iran will Atomverhandlungen in Wien nur bedingt fortsetzen

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Abbas Araghchi

Mit einer höheren Urananreicherung will der Iran den Druck auf die sechs Unterzeichnerstaaten des Wiener Atomabkommens erhöhen, damit die US-Sanktionen zurückgenommen werden.


(Foto: AP)

Wien Der Iran will die Erfolgsaussichten der Atomverhandlungen in Wien prüfen. „Wir werden uns heute (Samstag) Nachmittag die Ergebnisse der Expertenrunden anhören und dann entscheiden, ob, beziehungsweise wie, wir weitermachen wollen“, sagte Vize-Außenminister Abbas Araghchi den iranischen Medien in Wien am Samstag. Araqchi, der die iranische Delegation in Wien leitet, hatte schon letzte Woche betont, dass der Iran kein Interesse an endlosen Verhandlungen habe. Teheran würde die Verhandlungen beenden und Wien umgehend verlassen, falls es keine Aussichten auf konkrete Ergebnisse geben sollte.

Seit letzter Woche wird in Wien über die Rettung des Atomabkommens von 2015 verhandelt. Diplomaten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China versuchen, sowohl die USA als auch den Iran von einer Rückkehr zum Atomdeal und dessen vertragsgerechter Umsetzung zu überzeugen. Die USA stiegen 2018 aus dem Abkommen aus, und ein Jahr später hat dann auch der Iran gegen fast alle technischen Vorgaben in dem Deal verstoßen.

In der Nacht zum Freitag hat der Iran nach Angaben von Atomchef Ali Akbar Salehi erstmals sein Uran bis auf 60 Prozent angereichert. Salehi gab außerdem bekannt, dass der Iran nun jede Stunde 9 Gramm 60-prozentiges Uran anreichern könne. Derzeit werde in der Atomanlage Natans mit den neuen im Land hergestellten Zentrifugen Uran gleichzeitig auf 20 und 60 Prozent angereichert. Erlaubt sind laut Atomabkommen nur 3,67 Prozent. Präsident Hassan Ruhani zufolge könnte der Iran sein Uran nun auch auf 90 Prozent anreichern und damit atomwaffentauglich machen – wolle dies aber nicht tun.

US-Präsident Joe Biden nannte den Vorstoß aus Teheran keineswegs hilfreich. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sprach von einer Provokation, die an der Ernsthaftigkeit Teherans bezüglich neuer Atomverhandlungen zweifeln lasse. Ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell sagte, aus EU-Sicht gebe es für das Handeln keine glaubwürdige Erklärung oder nichtmilitärische Rechtfertigung.

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Mit einer höheren Urananreicherung will der Iran den Druck auf die sechs Unterzeichnerstaaten des Wiener Atomabkommens erhöhen, damit die US-Sanktionen zurückgenommen werden. Außerdem ist die Maßnahme laut Präsident Ruhani eine Reaktion auf einen Sabotageangriff auf die Atomanlage Natans vom vergangenen Sonntag. Für den Sabotageakt machte er Israel verantwortlich. Die israelische Regierung äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.

US-Sanktionen verschärfen Wirtschaftskrise im Iran

Das Wiener Abkommen sollte den Iran an einer Atomrüstung hindern, ohne ihm die zivile Nutzung der Kernkraft zu verwehren. Im Gegenzug sollten Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden. US-Präsident Donald Trump verließ im Mai 2018 einseitig das Atomabkommen. Trump argumentierte, dass der Deal dem Iran nicht den Weg zu einer Atomwaffe versperre und keinen ungehinderten Zugang für Inspektoren zu bestimmten Militärkomplexen erlaube. Mit einer Politik des maximalen Drucks wollte die damalige US-Regierung die Führung in Teheran zwingen, ein Abkommen mit härteren Auflagen zu verhandeln. Trumps Nachfolger Joe Biden sucht jetzt nach einem Weg zurück zu den Vereinbarungen. Das Zeitfenster ist relativ klein, weil im Juni im Iran eine Präsidentenwahl ansteht.

Die US-Sanktionen haben die Wirtschaftskrise im Iran weiter verschärft. Insbesondere der Ölexport, die Haupteinnahmequelle des Landes, ist blockiert. Experten in Teheran sagen, ein Ende der über zweijährigen Krise sei ohne eine politische Lösung mit den USA nicht machbar. Außerdem nützten iranische Hardliner die Krise aus, um gegen den moderaten Präsidenten Ruhani Stimmung zu machen und somit die Präsidentenwahl zu ihren Gunsten zu entschieden.

Mehr: Iran spricht nach Stromausfall in Atomanlage von „Terrorakt“



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Politik

Polizei in Habachtstellung: Karlsruhe schiebt Corona-Demos Riegel vor

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Polizei in Habachtstellung

Karlsruhe schiebt Corona-Demos Riegel vor

In Stuttgart sind Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen heute nicht erlaubt. Das Bundesverfassungsgericht bestätigte im Eilverfahren entsprechende Verbote. Auch in Dresden will die Stadt tumultartige Szenen wie am Karsamstag unbedingt verhindern. Die Polizei bereitet sich dennoch auf Probleme vor.

Die für heute geplanten Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik in Stuttgart bleiben verboten. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe lehnte zwei gegen die Verbote gerichtete Eilanträge ab, wie ein Sprecher sagte. Es geht dabei um Versammlungen im Oberen Schlossgarten und auf dem Marienplatz in Stuttgart. Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim hatte das Verbot der Demonstrationen am Freitagabend bestätigt. Daraufhin hatten die Organisatoren das Bundesverfassungsgericht eingeschaltet. Mit dem Verbot will die Stadt vor allem Szenen wie am Karsamstag verhindern, als bei einer Demonstration der „Querdenker“-Bewegung bis zu 15.000 Teilnehmer ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Abstand unterwegs waren.

Die Polizei hat sich unabhängig vom Verbot auf einen größeren Einsatz in der Stadt eingestellt. Es sei nicht auszuschließen, dass Demo-Teilnehmer trotz Verbots in die Innenstadt kämen, hatte sie am Freitag betont. Zudem sind Gegendemonstrationen angekündigt. Auch Polizeireiter, Drohnen und Wasserwerfer stünden bereit, hieß es. In der City und auf größeren Plätzen gilt den ganzen Tag über einmalig eine Maskenpflicht. Bisher sei die Lage weitgehend ruhig, sagte ein Sprecher.

Am Freitagabend war die Polizei nach eigenen Angaben bei einer Versammlung unter dem Motto „Gegen Ausgangssperren – Für echte Pandemiebekämpfung statt Symbolpolitik“ eingeschritten, nachdem sich dort ein nicht erlaubter Demozug in Bewegung gesetzt hatte. Einzelne hätten sich „unfriedlich“ verhalten, als die überwiegend der linken Szene zuzuordnenden Teilnehmer gestoppt werden sollten, hieß es.

Auch Demos in Dresden bleiben untersagt

Verboten bleiben heute derweil auch „Querdenker“-Versammlungen in Dresden. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht ein entsprechendes Verbot am Freitagabend. Das Gericht gehe von nicht vertretbaren Gefahren für Beteiligte und Passanten aus, erklärte eine Sprecherin. Insbesondere wegen der überdurchschnittlich hohen Infektionszahlen und der Verbreitung ansteckenderer Virusvarianten bestehe ein nicht absehbares Risiko.

Der Senat rechne zudem damit, dass mildere Mittel, wie etwa eine Beschränkung der Teilnehmerzahl, nicht wirksam seien. Dies habe die Erfahrung mit vergangenen Demonstrationen gezeigt. Es sei zu erwarten, dass es dem Veranstalter trotz vorgelegtem Hygienekonzept nicht gelingen werde, für die Einhaltung des Konzepts und eine begrenzte Teilnehmerzahl zu sorgen. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes sei unanfechtbar.

Zuvor hatte bereits das Verwaltungsgericht Dresden am Donnerstagabend das von der Stadt Dresden verhängte Verbot bestätigt. Auch sämtliche geplanten Ersatzveranstaltungen bleiben demnach untersagt. Zudem hat die Stadt Dresden auch eine Kundgebung der AfD mit rund 500 angemeldeten Teilnehmern untersagt.

Trotz der Verbote rüstet sich auch die Dresdner Polizei für einen Großeinsatz am Samstag. Am Hauptbahnhof stoppte die Polizei zwei kleinere Gruppen von mutmaßlichen Protestlern bei der Anreise. Im Zuge der Gefahrenabwehr wurden Platzverweise ausgesprochen, die Gruppen zurück nach Leipzig und Zwickau geschickt. „Es sind mehrere kleinere Gruppen im Stadtgebiet unterwegs“, so ein Sprecher. Unter anderem versammelten sich den Angaben zufolge rund 50 Menschen an der Augustusbrücke, auch an der Brühlschen Terrasse in der historischen Altstadt kam es wieder zu kleineren Ansammlungen. Die Polizei schritt ein und sprach teils Platzverweise aus.

Lambrecht fordert hartes Durchgreifen

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht rief in einem Zeitungsinterview die Polizei zu einem harten Vorgehen bei Corona-Demonstrationen auf. Wenn es zu strafbaren Handlungen oder massiven Verstößen gegen den Infektionsschutz komme, müsse „glasklar eine rote Linie gezogen“ werden, sagte die Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Neben der strafrechtlichen Verfolgung gehört dazu auch, dass Demonstrationen als letzte Konsequenz durch die Polizei aufgelöst werden müssen“, sagte sie.

Das Verhalten einiger Teilnehmer bei Protesten gegen die von der Regierung verhängten Corona-Maßnahmen bezeichnete Lambert als „absolut nicht hinnehmbar“. „Wir können nicht von den Menschen erwarten, dass sie sich in ihrem Privatleben sehr stark einschränken, während sich zugleich andere bei Corona-Demonstrationen über alle Regeln hinwegsetzen“, betonte sie. Bei Protesten der sogenannten Querdenker-Bewegung habe es Grenzüberschreitungen gegeben, die „eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und für unsere Demokratie“ seien. Die Ministerin verwies unter anderem auf die Bedrohung von Wissenschaftlern und Politikern sowie gewaltsame Angriffe auf Journalisten.



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