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Das große Versäumnis des deutschen Fußballs: Manager ohne Lizenzen

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Sie entscheiden über die Zukunft der Klubs, verwalten Millionen und können für Erfolg oder Ruin sorgen: Fußballmanager sind Schlüsselfiguren im Geschäft. Doch in der Bundesliga haben viele von ihnen einen Nachteil.

Wenn Sie das Ziel hätten, Trainer in der Bundesliga zu werden, müssten Sie mehrere Jahre die Schulbank drücken. Sie bräuchten zuerst die C-Lizenz, dann die B-Lizenz. Anschließend ist die DFB-Elite-Jugend-Lizenz vonnöten und dann folgt die A-Lizenz. Wenn Sie diese vier Scheine erworben haben, haben Sie meist mehrere Jahre Ausbildung hinter sich und dürften zumindest in der Regionalliga trainieren. Für die Bundesliga ist der „Fußball-Lehrer“ Pflicht. Nur mit dieser abgeschlossenen Ausbildung dürften Sie einen der Klubs im Oberhaus trainieren. 

Wenn Sie das Ziel hätten, als Chef dieser Bundesligatrainer zu arbeiten, bräuchten Sie keinerlei Ausbildung, nur gute Kontakte.

Der Aufruf mehrerer Manager

Ja, das ist die Realität im deutschen Profifußball. Wer Manager oder Sportdirektor einer Bundesligamannschaft werden will, braucht keine Lizenz oder eine bestimmte Ausbildung. Es reicht oft, Ex-Spieler gewesen zu sein. Ein großes Versäumnis im deutschen Fußball.

Ein Zustand, den viele Manager selbst bereits kritisiert haben. Drei Beispiele:

Ralf Rangnick (ehemals TSG Hoffenheim, RB Leipzig): „Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass es für den Beruf des Sportdirektors/Managers keinen vorgeschriebenen Ausbildungslehrgang gibt. Wir entscheiden über so viel Geld, über Transfers, und im Prinzip gibt es überhaupt keinen Ausbildungsweg dafür.“ – Quelle: „Sportbuzzer Fan Talk 3.0“.

Max Eberl (Borussia Mönchengladbach): „Ich halte das für absolut logisch und notwendig, dass man eine Grundausbildung in diesem Job hat. Schließlich sind wir verantwortlich für Vereine, die Umsätze von 100 bis 700 Millionen Euro machen.“ – Quelle: t-online.

Thomas Eichin (ehemals Werder Bremen, 1860 München): „Als Bald-Sportdirektor sollte man erst ein, zwei Jahre lernen, bevor man einen Klub übernimmt. Zugespitzt sage ich mal: Nur weil man selbst auf höherem Niveau gespielt hat, kann man nicht gleich einen Verein leiten.“ – Quelle: t-online.

„Es hilft enorm, diverse Vorkenntnisse zu haben“

Es gibt mehrere aktuelle Manager, die aufgrund des Mangels einer zentralen Ausbildung selbst tätig wurden. Sie suchten sich ihre Optionen, um nicht unvorbereitet in den Job zu starten. t-online hat mit drei von ihnen gesprochen: Thomas Eichin, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Bayer Leverkusen, machte ein Diplom im Bereich Sportmanagement, Holger Sanwald, Geschäftsführer des 1. FC Heidenheim, studierte Wirtschaftswissenschaften, und Christoph Spycher, Sportdirektor der Young Boys Bern (Schweiz), absolvierte eine Sportmanagement-Weiterbildung.

Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald (l.) neben Trainer Frank Schmidt. (Quelle: Eibner/imago images)

Alle drei sind sich in einem Punkt einig: Eine Vorbildung hilft und erleichtert den Job, ist aber kein Freifahrtschein für eine erfolgreiche Managerkarriere. Eichin: „Vergleichen wir das mit dem Trainerbereich: Alle möglichen Lizenzen zu erwerben, macht dich nicht automatisch zu einem guten Trainer. Dazu gehört mehr. Es gibt auch sehr gute Trainer, die nur die B-Lizenz haben. So ist es auch auf der Managerebene.“

Sanwald pflichtet bei: „Es hilft enorm, diverse Vorkenntnisse zu haben. Egal, ob durch Berufserfahrung, Studium oder eine entsprechende Management-Ausbildung.“ Ohne das Studium wäre Sanwalds Job in Heidenheim um ein Vielfaches schwieriger gewesen. „Ich bin jeden Tag in so vielfältige Themen involviert. Natürlich in erster Linie in sportliche, aber vor allem auch kaufmännische Themen oder Personalentscheidungen zählen dazu. Man muss sehr breit aufgestellt sein, um all das abdecken zu können.“

Der wichtige Grundstein

Was viele erfolgreiche Manager in Deutschland verbindet, ist der Start in kleinerer Rolle. Doch bei einigen kommt es auch zum sofortigen Sprung auf die ganz große Bühne, der kommt allerdings oft zu früh. Die fehlende Erfahrung macht sich schnell bemerkbar. Hasan Salihamidzic zum Beispiel wechselte von null auf hundert auf den Chefsessel beim FC Bayern. Und in seinem ersten Jahr als Sportdirektor des Rekordmeisters musste er viel Kritik einstecken. Vor allem seine mediale Arbeit und seine Kaderplanung wurden gerne hinterfragt.

Hasan Salihamidzic (m.) bei seiner Vorstellung als Sportdirektor beim FC Bayern. (Quelle: imago images/Sven Simon)Hasan Salihamidzic (m.) bei seiner Vorstellung als Sportdirektor beim FC Bayern. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Auch für Arne Friedrich ging es im Januar 2021 bei Hertha BSC sehr schnell. Etwas mehr als ein Jahr zuvor engagierte ihn Jürgen Klinsmann als „Performance Manager“, der sich mit neuen Trainingsmethoden befassen sollte. Nun, nach der Entlassung von Michael Preetz, war er plötzlich der Mann, der im Klub die wichtigen sportlichen Entscheidungen treffen sollte. Bei seiner Vorstellung erklärte er offen und ehrlich: „Von heute auf morgen Hauptverantwortlicher zu werden, ist ein Brett. Das muss ich schon sagen. Das habe ich mir anders vorgestellt.“

Weder Salihamidzic noch Friedrich hatten mehrere Jahre Ausbildung oder eine Findungsphase im Verein. Dabei ist genau das essenziell für die Karriere, meint Max Eberl, der vor seiner Zeit als Manager der Profis in der Jugendabteilung Gladbachs arbeitete. 2018 sagte er in einem Interview zu t-online: „Für mich war die Zeit als Jugenddirektor die bestmögliche Ausbildung. In dem Posten kannst du Fehler machen, ohne eine öffentliche Diskussion auszulösen. Es sind viel kleinere Summen, aber trotzdem trägt man Verantwortung für viele Menschen. Da geht es zum Teil auch um banale Dinge wie die Organisation von Fahrdiensten.“

„Von der Pike auf“

Die Wege anderer Manager sehen ähnlich aus: Holger Sanwald zum Beispiel arbeitete nach seinem fertigen Studium ehrenamtlich als Abteilungsleiter in Heidenheim, als der Klub, der damals noch Heidenheimer SB hieß, noch eher unbedeutend war. Mit der Zeit stieg man aber mehrmals auf, bis hin zur zweiten Liga. 2008 wurde Sanwald hauptamtlicher Geschäftsführer. Während er zu Beginn zeitweise der einzige Mitarbeiter im Verein war, ist er heute für 400 Beschäftigte zuständig.

Christoph Spycher begann 2014 als Talentmanager in Bern. „Dort konnte ich alles von der Pike auf lernen“, so Spycher. Gleichzeitig suchte er aber nach theoretischem Input. „Dafür habe ich die B-Lizenz als Trainer gemacht und die besagte Weiterbildung mit Diplom absolviert. Sie war ein Baustein auf meinem Weg. Das war kein großes Studium über drei Jahre, sondern bestand aus mehreren Modulen, die jeweils rund eine Woche dauerten und mir geholfen haben.“ Im Herbst 2016 wurde er zum Sportdirektor befördert.

Christoph Spycher steht seit September 2016 im Fokus in Bern. Unter ihm gab es drei Meistertitel und einen Pokalsieg für die Young Boys. (Quelle: imago images/Manuel Winterberger)Christoph Spycher steht seit September 2016 im Fokus in Bern. Unter ihm gab es drei Meistertitel und einen Pokalsieg für die Young Boys. (Quelle: Manuel Winterberger/imago images)

Auch Thomas Eichin fing „unten“ an. Neben seinem Dasein als Fußballprofi von Borussia Mönchengladbach machte er sein Diplom im Sportmanagement. „Meine Themen waren unter anderem Vereinsmanagement und Konzeption von Freizeitanlagen. Ich war Marketingassistent von Ingo Schiller und Thomas Röttgermann. Zwei Personen, die heute führende Rollen bei großen Profiklubs (Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf, Anm. d. Red.) innehaben. Dort habe ich Bierkästen von A nach B geschleppt, Tische im VIP-Bereich dekoriert oder Tickets verkauft. Und abends habe ich dann mit der zweiten Mannschaft trainiert und am Wochenende gespielt. Es war harte Arbeit, von Anfang an, aber das war mir wichtig und ich habe Dinge gelernt, die ich heute noch brauche.“

Nachhaltige und konstante Arbeit

Das, was Eichin, Eberl und Co. beschreiben, ist die Zeit, in der man als Trainer gut geplant und vorgegeben die C- oder B-Lizenz im Jugend- oder Amateurfußball macht. Man wird wohl kaum einen Trainer oder einen Manager finden, der diese Zeit abseits der großen Bühne heute missen wollen würde.

Dass also Vorbildung und die Arbeit an der Basis Erfolg nach sich ziehen, ist nachvollziehbar. Und es ist auch kaum verwunderlich, dass viele „ausgebildete“ Manager eine Sache vereint: Ihre Vereine haben oft nachhaltigen Erfolg. Max Eberl in Mönchengladbach, Jochen Saier beim SC Freiburg oder Holger Sanwald beim 1. FC Heidenheim haben ihre Vereine weiterentwickelt. Trainer sitzen in diesen Klubs – anders als bei vielen anderen Profivereinen – nicht automatisch auf einem Schleudersitz, sondern bekommen Ruhe und Zeit. Die Klubs arbeiten nachhaltig und konstant. 

Jochen Saier (l.) und Max Eberl sind seit vielen Jahren in der Bundesliga tätig. (Quelle: imago images/Eibner)Jochen Saier (l.) und Max Eberl sind seit vielen Jahren in der Bundesliga tätig. (Quelle: Eibner/imago images)

Die Wende

Es kristallisiert sich heraus, dass die Vereine davon profitieren, wenn ihre Manager mehr als „nur“ Ex-Profis sind. Andere Länder sind Deutschland bei dieser Erkenntnis einen Schritt voraus. In England zum Beispiel sind stetige Weiterbildungen für sportliche Leiter verpflichtend. Beispiel: Wenn der Leiter eines Nachwuchsleistungszentrums über einen bestimmten Zeitraum keine Kurse wahrnimmt, wird die ganze Akademie in ihrem Status heruntergestuft. 

DFB und DFL zogen vor geraumer Zeit nach. DFB-Akademieleiter Tobias Haupt setzte sich kurz nach seiner Anstellung 2018 dafür ein, ein zentrales Ausbildungsangebot zu machen. Zusammen mit mehreren Bundesliga-Managern wurde ein Kurs mit Zertifikat entwickelt, der genau das erfüllen soll. 2020 stellten DFB-Direktor Oliver Bierhoff und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert diesen vor. „Der Start des Zertifikatsprogramms im vergangenen Jahr war ein Meilenstein für uns. Wir bilden dort die Meistermacher der Zukunft im deutschen Fußball aus“, erklärt Haupt bei t-online.

Christian Seifert (l.) und Oliver Bierhoff bei der Präsentation des Zertifikats. (Quelle: imago images/Hartenfelser)Christian Seifert (l.) und Oliver Bierhoff bei der Präsentation des Zertifikats. (Quelle: Hartenfelser/imago images)

Das Auswahlverfahren funktioniert so, dass jeder Profiklub die Chance hat, einen Vertreter aus den eigenen Reihen vorzuschlagen. Die Verbände entscheiden dann, wer den Zuschlag bekommt. Denn nur 14 Plätze sind zu vergeben. Im ersten Jahrgang sind unter anderem auch prominente Namen wie Marcel Schäfer (Sportdirektor VfL Wolfsburg) oder Christian Gentner (Spieler von Union Berlin) dabei. 

Die DFL zieht ein positives Zwischenfazit. Auf Anfrage von t-online erklärt DFL-Direktor Ansgar Schwenken: „Die Teilnehmer haben sowohl in persönlichen Gesprächen als auch in den Seminaren – wie gerade erst Mitte März im Rahmen der Module, die unter Federführung der DFL umgesetzt werden – sehr hohe Aufmerksamkeit und Wissbegierde gezeigt. Bezeichnend ist, dass die Lehrgangstage aufgrund des großen Interesses der Teilnehmer durchaus auch mal länger als geplant andauern.“

Wird der Kurs zur Pflicht?

Bisher ist das Zertifikat nur ein Angebot, keine Pflicht. Das ist kein Versäumnis, sondern eine bewusste Entscheidung, erklärt Haupt: „Wir haben gemeinsam mit der DFL und den Bundesligaklubs intensiv darüber diskutiert, ob wir das Zertifikat verpflichtend machen oder nicht. Unsere Überzeugung ist, dass wir zunächst einmal inhaltlich überzeugen wollen. Das Ziel ist, die Teilnehmer auf einem Top-Niveau auszubilden, sodass Bundesligisten zukünftig, wenn es um die Besetzung von Spitzenpositionen im sportlichen Bereich geht, gar nicht umhinkommen, auf die Absolventen des gemeinsamen Programms von DFL und DFB zurückzugreifen.“

Auch Schwenken betont: „Bei einer möglichen Verknüpfung mit dem Lizenzierungsverfahren gäbe es verschiedenste Aspekte zu beachten. Eine dahingehende Beurteilung käme derzeit, während noch nicht einmal der erste Jahrgang abgeschlossen ist, zu früh.“

Ansgar Schwenken war eine der federführenden Personen bei der Konzeption des Zertifikats. (Quelle: imago images/Sven Simon)Ansgar Schwenken war eine der federführenden Personen bei der Konzeption des Zertifikats. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Doch DFL und DFB halten sich offen, den Kurs in Zukunft zur Pflicht zu machen. Haupt: „Im ersten Schritt soll sich das Programm in den kommenden Jahren inhaltlich und in der Qualität erst einmal bewähren. Ob es zukünftig einmal verpflichtend werden soll, hängt nicht zuletzt von der weiteren Entwicklung des Fußballs und den zukünftigen Anforderungen der Bundesligisten ab.“

Keine größere Teilnehmerzahl

Klar ist: Das Kursangebot könnte gleich mehrere positive Auswirkungen haben. Neben der besseren Vorbereitung zukünftiger Manager könnte es auch dazu führen, dass sich mehr Ex-Profis für eine solche Aufgabe interessieren. Eine Chance, das Wissen und die Erfahrungen langjähriger Spieler zu wahren.

Wer sich aber die Liste der ersten 14 Teilnehmer anschaut, dem fällt noch ein weiterer Aspekt zur Verbesserung auf: Es fehlt eine Frau. Die Kritik weist die DFL von sich – aus gutem Grund: „Teilnehmerinnen sind beim Lehrgang selbstverständlich genauso willkommen wie Teilnehmer. Für den ersten Jahrgang hat es keine Bewerberin aus den Reihen der Klubs gegeben.“ Während der deutsche Fußball bei der Ausbildung der Manager einen großen Schritt nach vorne gegangen ist, gibt es an anderen Stellen also weiter Luft nach oben.



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Lewandowski egalisiert 40-Tore-Rekord von Müller

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33. Bundesliga-Spieltag  

Freiburg (dpa) – Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat Gerd Müllers Bundesliga-Rekord von 40 Treffern in einer Saison eingestellt.

Der 32 Jahre alte Pole erzielte im Spiel des deutschen Meisters beim SC Freiburg in der 26. Minute per Foulelfmeter sein Saisontor Nummer 40 und egalisierte damit Müllers Bestmarke aus der Spielzeit 1971/72. Diese galt jahrzehntelang als unerreichbar.

Den Strafstoß verwandelte Lewandowski flach und sicher. Nach seinem Treffer präsentierte er ein schwarzes T-Shirt mit dem Konterfei Müllers und der weißen Aufschrift „4EVER GERD“ unter seinem Trikot. Spieler und der Trainerstab der Bayern bildeten vor der Auswechselbank an der Seitenlinie ein Spalier für ihn und applaudierten. „Souverän verwandelt. Hat er sich verdient, hat er sich erarbeitet. Glückwunsch zu diesem Rekord und dem 40. Tor“, sagte Lothar Matthäus in der Halbzeit beim Pay-TV-Sender Sky.

Für Lewandowski ist es ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere als Profi. Schon fünfmal war er Bundesliga-Torschützenkönig: 2014, 2016, 2018, 2019 und 2020. Seine bisherige Saisonbestmarke waren 34 Tore. „Es hilft nicht, wenn du es zu sehr willst“, hatte er vor einer Woche nach seinem Dreierpack beim 6:0 des deutschen Meisters gegen Borussia Mönchengladbach zu seiner Rekordjagd gesagt.

„Man sieht, dass er in einer grandiosen Form ist“, sagte Kapitän Manuel Neuer nach der Lewandowski-Show gegen Gladbach. Der herausragende Liga-Akteur weiß freilich, dass er für die Bestmarke nicht alleine verantwortlich ist. „Ich kann dankbar sein, dass ich so viele Vorlagen von meinen Kollegen bekomme“, bemerkte Lewandowski.

Die erfolgreiche Rekordjagd ist auch deswegen besonders hoch zu bewerten, weil der Weltklasse-Angreifer nach einer Knieverletzung Ende März vier Bundesliga-Partien verpasst hatte. Lewandowski fehlte den Bayern auch schmerzlich beim Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain. Bei der Münchner 1:2-Niederlage in Mainz kehrte er vor drei Wochen auf den Platz zurück und erzielte sein 36. Saisontor.

Mit nun 276 Bundesliga-Toren liegt der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hinter dem ehemaligen Bayern-Stürmer Müller (365 Tore) auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste. Womöglich kann Lewandowski auch diese Bestmarke in den kommenden Jahren noch angreifen. Sein aktueller Vertrag in München läuft noch bis zum 30. Juni 2023.



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Waldhof klettert in der Drittliga-Tabelle

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Der SV Waldhof Mannheim kommt im Endspurt der 3. Fußball-Liga noch einmal in Schwung. Am Samstag gewannen die Waldhöfer beim SC Verl 1:0 (1:0) und feierten damit den dritten Sieg nacheinander. Mit dem Erfolg kletterten die Blau-Schwarzen auf den achten Platz in der Tabelle und haben die Chance, die Saison auf einem einstelligen Tabellenrang zu beenden.

Die Verler waren in der ersten Halbzeit tonangebend, aber Waldhof-Torhüter Jan-Christoph Bartels war bei den Gelegenheiten der Ostwestfalen zur Stelle. Die Mannheimer kamen erst nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel und durch Joseph Boyamba in der 66. Minute zum 1:0. In der Schlussphase hielt Bartels mit zwei starken Paraden den knappen Erfolg fest.



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Mit Tor gegen Freiburg: Lewandowski stellt legendären Müller-Torrekord der Bundesliga ein

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Der Mythos ist ab sofort keiner mehr! Robert Lewandowski hat als erster Fußballer der Geschichte seit Gerd Müller in der Saison 1971/72 40 Tore in einer Bundesliga-Spielzeit erzielt – und ist damit mit dem legendären ehemaligen Bayern-Stürmer gleichgezogen. Ein einziger Treffer reichte dem polnischen Superstar am Samstag gegen den SC Freiburg zu seinem Saisontreffer Nummer 40 (26. Minute) per Elfmeter. Damit teilen sich Lewandowski und Müller nun die Bestmarke für die meisten erzielten Tore innerhalb einer Bundesliga-Saison. Lewandowski feierte die Bestmarke mit einem besonderen Torjubel: Der Torjäger lüftete sein Trikot zeigte ein T-Shirt mit der Aufschrift:“4Ever Gerd“. Danach standen die Bayern-Spieler Spalier.

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Schafft Lewandowski noch mehr? Mit nur einem weiteren Treffer würde der amtierende Weltfußballer zum alleinigen Rekordhalter in der Bundesliga aufsteigen. Klappt das gegen Freiburg nicht, hat der 32-Jährige am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) noch eine letzte Chance, den Rekord ganz für sich allein zu haben. Die europäische Auszeichnung für den besten Torschützen der Saison, der Goldene Schuh, ist dem Bayern-Star ebenfalls so gut wie sicher. Mit seinen nun 40 Saisontreffern hat bereits einen zweistelligen „Tor-Puffer“ auf die ärgsten Verfolger.

Der scheidende Bayern-Trainer Hansi Flick hatte Lewandowskis 40-Tore-Marke auf dem Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Freiburg zu einem der beiden verbliebenen Saison-Ziele erklärt (das andere ist die 80-Punkte-Marke), nachdem die Münchner die deutsche Meisterschaft bereits vorzeitig unter Dach und Fach gebracht hatten. Am letzten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach (6:0) hatte Lewandowski mit einem Dreierpack geglänzt.





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