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Corona-Pandemie: Mehrere Bundesländer kündigen Öffnung für Touristen an

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Corona-Pandemie
Mehrere Bundesländer kündigen Öffnung für Touristen an

Urlaub in Bayern soll in Regionen mit niedrigen Corona-Infektionszahlen bald wieder möglich sein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© dpa-infocom GmbH

Was wird aus dem Urlaub in diesem Jahr? Darüber machen sich viele Menschen Gedanken angesichts der Corona-Pandemie. Es gibt leichten Grund zur Hoffnung – zumindest für Urlaub im Inland.

Angesichts sinkender Corona-Neuinfektionsraten haben mehrere Bundesländer eine vorsichtige Öffnung für Touristen angekündigt. So sollen in Bayern Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze in Kreisen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 ab dem 21. Mai öffnen dürfen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet für Juni/Juli mit weniger als 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. «Wenn wir dann vorsichtig bei Öffnungen vorgehen, steht einem Sommerurlaub nichts mehr im Wege, wenn auch immer noch mit bestimmten Auflagen», sagte Lauterbach der «Passauer Neuen Presse».

Das rheinland-pfälzische Kabinett will sich am Freitag mit Öffnungsschritten befassen. Dabei werde es etwa um den kontaktarmen Urlaub in den Pfingstferien gehen, also etwa in einer Ferienwohnung oder auf einem Campingplatz mit eigener sanitärer Anlage, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden das Infektionsgeschehen weiterhin genau beobachten und entscheiden, ob darüber hinaus weitere Öffnungen im Bereich des Einzelhandels der Gastronomie, Hotellerie und Kultur, insbesondere in den Regionen mit niedrigen Inzidenzen verantwortbar sind.»

Mecklenburg-Vorpommern erlaubt vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern aus anderen Bundesländern wieder die Einreise. Niedersachsen kündigte ebenfalls schon an, den Handel, die Gastronomie und den Tourismus in Regionen mit niedrigen Infektionszahlen unter Auflagen zu öffnen. Der Tourismus werde für voraussichtlich drei Wochen zunächst nur für Einwohner Niedersachsens geöffnet, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, forderte eine bundesweite Absprache über Urlaubsmöglichkeiten in den Sommerferien.

Auch beim Thema Lockerungen für Geimpfte und Genesene waren die Bundesländer vorangegangen. Doch ab diesem Wochenende könnte es einheitlichere Regeln geben: Die schwarz-rote Bundesregierung beschloss eine entsprechende Verordnung und machte damit den Weg für einen schnellen Beschluss in Bundestag und Bundesrat frei. «Es wird in Zukunft so sein, dass geimpfte und genesene Menschen keine Einschränkungen mehr haben werden bei Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen», kündigte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) an. Im ZDF-«heute journal» erklärte die Ressortchefin, wenn die Inzidenzzahlen zurückgingen, sei es auch möglich, weitere Öffnungsschritte zu gehen. Sie bekräftigte zugleich, es werde keinen Impfzwang geben. «Es gibt Menschen, die wollen das nicht, es gibt auch Menschen, die können sich nicht impfen lassen.»

FDP-Fraktionsvize Christian Dürr forderte weitgehende Lockerungen nicht nur für Geimpfte, sondern auch für Menschen mit negativem Corona-Test. Kinder und Schwangere hätten in nächster Zeit keine Aussicht auf eine Impfung, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn nur Geimpfte ihre Freiheiten zurückbekommen, könnten Familien mit kleineren Kindern im Sommer womöglich gar keinen Urlaub machen.» Gerade sie, die sich über Monate solidarisch mit den Älteren gezeigt hätten, dürften aber jetzt nicht benachteiligt werden. Daher müssten Getestete mit Geimpften gleichgesetzt werden. Eine Öffnung von Hotels und Ferienwohnungen nur für Geimpfte war in der geplanten Verordnung des Bundes allerdings zunächst gar nicht vorgesehen.

Nach Zahlen vom Dienstag erhielten in Deutschland 28,7 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung. Den vollen Impfschutz erhielten bislang gut acht Prozent der Bevölkerung. Die Infektionslage ist in den Bundesländern recht unterschiedlich: So gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein am Dienstag mit 57 an. Auch Hamburg und Niedersachsen lagen als Bundesland unter der Marke von 100. Thüringen (217) und Sachsen (204) lagen bei über 200. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 141,4 und damit deutlich niedriger als noch vor einer Woche (167,6).

dpa



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17 Fragen, mit denen du dein Kind besser kennenlernst

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Wie kann ich mein Kind in Gesprächen besser kennenlernen? Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Ulrike Döpfner hat dafür 100 kreative Fragen gesammelt – hier verraten wir euch 17 davon.

Dieser Text erschien zuerst an dieser Stelle bei brigitte.de.

Mit Kindern zu kommunizieren kann eine Herausforderung sein. Da stellen die Eltern sich auf den Kopf, um ein Gespräch mit ihrem Kind in Gang zu bringen, doch irgendwie bringt alles nicht. Selbst auf noch so liebevolle Fragen, wie etwa „Wie war es in der Schule?“, kommt nur ein kurzes „Ja, war schön“ oder „war doof“ und schon ist das Gespräch am Ende, das Kind will nichts erzählen und verschließt sich den Eltern. Was kann in einer solchen Situation helfen?

Wenn die Gespräche mit dem Kind im Sand verlaufen

„Oft wurde ich in den letzten Jahren im Rahmen meiner therapeutischen Arbeit und auch außerhalb davon gefragt: Wie können wir als Eltern Gespräche mit unseren Kindern anstoßen, in denen wir mehr über sie erfahren? Wie können wir dazu beitragen, dass unsere Kinder sich öffnen?“, berichtet die Psychotherapeutin Ulrike Döpfner aus Potsdam.

Zusammen mit einigen Eltern überlegte sie daraufhin, was es brauchen könnte, um tiefe Gespräche und einen echten Gedankenaustausch mit Kindern anzustoßen. So entstand das Buch „Der Zauber guter Gespräche: Kommunikation mit Kindern, die Nähe schafft“, das Eltern und Großeltern viele gute Gedanken und Ideen zu Gesprächen mit Kindern liefern möchte.

100 kreative Fragen für Kinder

Herzstück des Buches sind 100 Fragen zu Themenbereichen wie „Gefühle“, „Kreativität“ oder „Einstellungen und Werte“, die erfrischende Inspiration für Gespräche mit Kindern, aber auch mit anderen Erwachsenen geben. „Es sind keine Fragen, die versuchen, intelligent zu wirken, sondern die nur ein Ziel haben: offene Gespräche in Gang zu setzen“, erklärt Ulrike Döpfner in ihrem Buch. „Es sind Fragen, mit denen Eltern ihre Kinder spielerisch zu einem Austausch einladen können – ohne Hintersinn, also, ohne einen konkreten Nutzen, außer dem, etwas mehr über die Gefühle und Gedanken der Töchter und Söhne zu erfahren. Die Fragen eignen sich für Kinder ab vier bis fünf Jahren und können auch mit Jugendlichen und Erwachsenen diskutiert werden“.

Dies sind 17 der 100 Fragen aus dem Buch:

1. Was würdest du zaubern, wenn du zaubern könntest?
2. Wenn du dich jetzt irgendwohin beamen könntest – wohin wäre das?
3. Was würdest du tun, wenn es keine Schule mehr gäbe?
4. Welches Abenteuer würdest du gern mal erleben?
5. Was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest?
6. Wem würdest du gern helfen?
7. Wie würde dein Traumhaus aussehen?
8. Über welches Kompliment/Lob würdest du dich besonders freuen?
9. Gibt es etwas, was du gern tun würdest, dich aber nicht traust?
10. Welcher ist dein Lieblingsort (das kann ein Zimmer, ein Haus, ein Ort in der Natur oder jeglicher erdenkliche Platz sein)?
11. Wie verbringst du am liebsten die Schulpause?
12. Welcher war bisher der schönste Tag deines Lebens?
13. Welchen Gegenstand würdest du nie wegwerfen?
14. Was macht einen guten Freund aus?
15. Was stört dich an deiner Schule/an deinem Kindergarten?
16. Was sollten Eltern nicht tun?
17. Welchen schönen Traum, den du schon einmal geträumt hast, erinnerst du?

Ergänzt werden die 100 Fragen mit zahlreichen einfühlsamen Tipps zu der Frage, wie Eltern gute Gespräche mit ihren Kindern führen können. So erklärt Ulrike Döpfner anhand einiger Gesprächsbeispiele: „Schöne Gespräche verbinden wir mit Interesse am anderen, sich Zeit nehmen füreinander und Vertrauen haben. Wir spüren, dass wir für unseren Gesprächspartner im Mittelpunkt stehen. Sowohl aus den Antworten der beiden Erwachsenen als auch der beiden Kinder können wir herauslesen, was den Zauber der guten Gespräche für sie ausgemacht hat: ungeteilte Aufmerksamkeit! Ob erwachsen oder Kind, durch ungeteilte Aufmerksamkeit fühlen wir uns geschätzt und wertvoll“. 

Guten Gesprächen wohnt ein Zauber inne. Eine positive Energie der Verbindung entsteht zwischen beiden Gesprächspartnern. Das Gespräch plätschert nicht dahin, es lässt uns nicht kalt – es macht einen Unterschied. 

Lieber mehr zuhören

Ganz wichtig sei es außerdem, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen und sich dann für die Kinder Zeit zu nehmen, wenn diese Gesprächsbereitschaft signalisieren, auch wenn dies in zeitlich angespannten Situationen passiere, wie zum Beispiel beim morgendlichen Zurechtmachen. Denn, so die die Erfahrung der Expertin: „Kinder reden nicht auf Knopfdruck, wenn es uns gerade passt“.

Auch das Handy bewusst zur Seite zu legen und lautlos zu stellen, sei für gute Gespräche sehr wichtig, denn Handys seien eine „massive Störquelle von Gesprächen“.

Außerdem empfiehlt die Expertin, sich auf das aktive Zuhören zu besinnen: „Eltern haben den natürlichen Impuls, die Gespräche mit ihren Kindern zu leiten und Ratschläge zu erteilen, dadurch fühlen sich Kinder oft gegängelt und nicht richtig wahrgenommen. Wir sollten uns daher wieder mehr aufs Zuhören besinnen und unseren Kindern die Möglichkeit geben, das Gespräch zu lenken und das zu sagen, was ihnen wichtig ist“.

Wenn der Stress zu viel ist

Ulrike Döpfner ist aber auch klar, dass viele Eltern im Alltag derart unter Druck und Stress stehen, dass an ruhige Momente kaum zu denken ist. Dazu sagt die Expertin: „Bei chronischer Belastung wie bei Stress am Arbeitsplatz oder solchem, der durch Partnerschaftsprobleme ausgelöst wird, reichen punktuelle Hilfsmaßnahmen nicht aus. Auch hier sollten wir kontinuierlich versuchen, Maßnahmen der Selbstfürsorge wie Sport, Meditation, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf in unseren Alltag einzubauen. Es kann wichtig sein, sich zusätzlich externe Hilfe zu suchen – sei es etwa therapeutische Hilfe oder eine Selbsthilfegruppe“.

Denn, so die Erfahrung der Psychotherapeutin: „Je mehr wir bei uns sind und je ausgeglichener wir uns wahrnehmen, desto besser sind wir in der Lage, empathisch auf unsere Kinder zu reagieren, auf sie einzugehen und Angemessenes über uns preiszugeben. Fühlen wir uns balanciert, sind wir ‚gut drauf‘, haben wir die Kraft, mit dem, womit die Kinder uns konfrontieren, umzugehen.“

Ein Moment nur für uns

Außerdem könne ein besonderes Familienritual Eltern und ihren Kindern dabei helfen, im hektischen Alltag zueinander zu finden. Ulrike Döpfner hat dazu eine schöne Idee: „Gute Gespräche können in jeder Umgebung gelingen, egal, wo wir uns befinden. Wenn beide Seiten sich auf ein Gespräch einlassen mögen, dann können wir auch in einem zugigen S-Bahnhof ein wunderbares Gespräch führen.

Wenn wir unser Gespräch jedoch einplanen, beispielsweise als tägliches Ritual vor dem Schlafengehen, können wir die Atmosphäre etwas verzaubern. Wir können eine Duftkerze oder Teelichter entzünden, wir können leise Hintergrundmusik anmachen, wir können einen aromatischen Gute-Nacht-Tee kochen, oder wir können uns mit unserem Kind in eine besonders weiche Kuscheldecke kuscheln, die wir nur für diesen Moment reservieren. Dadurch unterstreichen wir das Besondere dieser Situation und zeigen unserem Kind durch unsere Mühe, sie schön zu gestalten, wie wichtig sie uns ist. Indem wir Angenehmes für unsere Sinne bereiten, schaffen wir eine Atmosphäre, in der ein inniger Austausch befördert wird“. 

mhe



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Bundesparteitag: Lindner führt FDP in Bundestagswahl – Schlaglichter

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Berlin (dpa) – Rund vier Monate vor der Bundestagswahl hat FDP-Chef Christian Lindner die Liberalen auf ein gutes zweistelliges Ergebnis und eine anschließende Regierungsbeteiligung eingeschworen.

«Unser Wahlziel ist, so stark zweistellig zu werden, dass sowohl schwarz-grüne als auch grün-rot-rote Mehrheitsbildungen ausgeschlossen sind», sagte er am Freitag in Berlin beim digitalen FDP-Parteitag. «Unser Ziel ist es, dass Deutschland weiter aus der Mitte regiert wird.» Liberale Ideen müssten den weiteren Weg Deutschlands mitprägen.

Der Parteitag bestätigte Lindner mit 93 Prozent als Vorsitzenden und nominierte ihn zugleich als Spitzenkandidaten für die Wahl am 26. September. Für den 42-Jährigen stimmten 534 von 576 Delegierten. Es gab 31 Nein-Stimmen und 11 Enthaltungen. Das Ergebnis muss nun noch durch eine Briefwahl bestätigt werden. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde mit 79 Prozent der Sozialpolitiker Johannes Vogel, der den Posten von der nicht wieder kandidierenden Katja Suding aus Hamburg übernahm. Im Amt bestätigt wurde auch Generalsekretär Volker Wissing, der auf 86 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen kam.

Zur Eröffnung des Parteitags gab Vizeparteichef Wolfgang Kubicki als Wahlziel aus, das 2017er Ergebnis von 10,7 Prozent zu übertreffen. Sein persönliches Ziel sei es, dass die Freien Demokraten drittstärkste Kraft werden. «An unsere Sportfans: Wir wollen aufs Treppchen.» Derzeit liegt die FDP in den Umfragen bei 11 bis 12 Prozent und damit nicht mehr weit weg von der SPD, die bei etwa 15 Prozent steht.

Die FDP will bei ihrem digitalen Parteitag auch das Wahlprogramm beraten und beschließen. Corona-bedingt mussten die Delegierten den Parteitag von zu Hause aus verfolgen. In Berlin versammelte sich nur das FDP-Präsidium, das Tagungspräsidium und Organisationspersonal.

Bei der Bundestagswahl stünden im Grunde zwei politische Konzepte zur Auswahl, sagte Lindner. «Die einen setzen auf mehr Staat, mehr Umverteilung, mehr Bürokratismus, mehr Anmaßung von Wissen auch in der Politik.» Dies sei nicht die Vorstellung der FDP. «Unser Weg also ist, nicht immer mehr den Staat in die Verantwortung zu nehmen, sondern den Menschen zu vertrauen und ihnen auch wieder Freiheit zu geben.»

Lindner forderte in seiner gut einstündigen Rede ein flexibles Renteneintrittsalter, gute Bildungschancen für alle Kinder und einen «aufstiegsorientierten Sozialstaat». Steuererhöhungen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise erteilte er eine scharfe Absage. «Das wird es mit uns Freien Demokraten nicht geben.» Im Gegenteil wolle die FDP die Wirtschaft von Hemmnissen befreien und die Gesellschaft bis in die qualifizierte Mitte hinein entlasten. «Es ist die Marktwirtschaft, die die Pflöcke einschlägt, an denen das soziale Netz aufgehangen wird. Es ist die Marktwirtschaft, die die Mittel bereitstellt, die wir danach investieren können in Digitalisierung und Klimaschutz», sagte er.

Beim Klimaschutz warf der FDP-Chef SPD und Union vor, sich mit neuen Vorschlägen gegenseitig zu überbieten und sich dabei von den Grünen treiben zu lassen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz sollte zum Anlass genommen werden, um «die Klimapolitik einer Generalinventur zu unterziehen». Lindner kritisierte Subventionen und Verbote in der Klimapolitik. «Im Ergebnis sind wir jetzt in der Klima-, auch in der Energiepolitik planwirtschaftlich verkantet und technologisch festgefahren.»

Ein «Weiter so» sei die größte Gefahr für die Zukunft in Deutschland, betonte Lindner. Größte Herausforderung sei es, dass im deutschen Bildungssystem für einen Erfolg und Aufstieg noch immer die Herkunft, der Zufall der Geburt, eine Rolle spiele. «Denjenigen, die überhaupt noch etwas erreichen wollen, denen müssen wir die Hürden reduzieren.»

Lindner und sein Vize Kubicki kritisierten scharf die Corona-Politik der Bundesregierung. «Es wurden Grundrechtsbeschränkungen eingeführt, von denen die Bundesregierung selbst nie richtig erklärte, ob diese Beschränkungen überhaupt ihren Zweck erfüllen können», sagte Kubicki. Die FDP habe sich anhören müssen, mit ihrer Kritik verantwortungslos und populistisch zu sein. «Wenn die Verteidiger der Freiheit und des Rechtsstaats mit Populisten verglichen werden, dann sollte uns das nicht irritieren», betonte Kubicki. Es sollte vielmehr Ansporn sein, noch mehr für Freiheit und Rechtsstaat zu streiten. «Wenn das Populismus ist, dann will ich Populist sein.»

© dpa-infocom, dpa:210514-99-591814/10

  • Entwurf des FDP-Wahlprogramms



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Conscious Fashion and Lifestyle Network Launches, Supports SDGs – WWD

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A newly minted platform, the Conscious Fashion and Lifestyle Network, has officially launched — and its virtual, collaborative community is driven by the fashion and lifestyle industries, as both sectors sit in positions of power and are poised to help facilitate positive change at a global scale.

Together, the industries’ extensive reach creates an opportunity to engage on the United Nation’s 17 Sustainable Development Goals, particularly at the present moment as they navigate the climate crisis and post-pandemic recovery.

The Conscious Fashion and Lifestyle Network was created for industry stakeholders, governments and NGOs to share sustainable solutions and report progress to help accelerate and contribute to delivering the SDGs. Addressing global issues such as eliminating poverty, hunger, inequalities and climate change reversal, the SDGs “serve as the blueprint for a shared global vision” to help move the needle on these challenges.

The launch is an evolution of the Conscious Fashion Campaign, an initiative in partnership with the United Nations Office for Partnerships that blends advocacy, education and partnership development to support and champion solutions for sustainable innovation in the industry. Collectively, both actors have hosted more than 800 annual events in 40 countries, have welcomed 12.2 million industry attendees, and 136,000 fashion, textile and lifestyle businesses.

Kerry Bannigan, founder of the Conscious Fashion Campaign. 

Its virtual community takes aim at driving innovation, connecting industry leaders, facilitating new partnerships and enacting social change whilst providing incentives for brands to join and engage. Network partners are offered insights from think tanks, access to speaking opportunities, and invitations to future events; and registered initiatives on the platform will be published and showcase how the fashion and lifestyle sectors are driving change towards the delivery of the SDGs. Interested parties can join the network by registering here.

The network is managed by the Division for Sustainable Development Goals, UN Department of Economic and Social Affairs and the United Nations Office for Partnerships. Current network partnerships include Fashion4Development; Lenzing; Mara Hoffman Renewed; Messe Frankfurt Texpertise Network; Queen of Raw; Red Carpet Green Dress; Redress, and Swarovski Waterschool.

Kerry Bannigan, founder of the Conscious Fashion Campaign, said, “To accelerate industry change through advocacy and education, the Conscious Fashion and Lifestyle Network offers an action-oriented platform that fuels stakeholders’ innovative solutions for more equitable and resilient societies.”

Annemarie Hou, acting executive director, UN Office for Partnerships, added, “The Conscious Fashion and Lifestyle Network offers an opportunity to cultivate an innovative and essential community of practice to help deliver sustainable change in the Decade of Action.”

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The Great Outdoors Is Having a Moment in Fashion

Field Notes: Textile Chemical Use Is Getting Greener





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