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Corona-Lage sorgt für Angst bei Profivereinen: Die große Angst vor Geisterspielen – Mehr Sport

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Stefan Holz muss am Mittwoch (24.11.2021) erst einmal tief durchatmen. Der Geschäftsführer der Deutschen Basketball-Liga hat am Morgen schon unzählige Telefonate hinter sich. Es geht – mal wieder – um Corona und die Folgen der Pandemie.

“Natürlich machen wir uns gegenwärtig wieder große Sorgen”, sagt Holz, “wir sind im ständigen Austausch mit unseren Vereinen, die vor allem die erneute Ungewissheit fürchten. Sie wissen nicht, was die steigende Hospitalisierungsrate bedeuten wird. Müssen sie bald wieder ohne Zuschauer spielen? Nur mit einem Teil?”

Rasant steigende Inzidenzen, an der Belastungsgrenze arbeitende Intensivstationen und drastische Einschränkungen der Politik: Die vierte Welle der Corona-Pandemie hat Deutschland in der Vorweihnachtszeit fest im Griff. Während der Amateursport in Bundesländern wie Sachsen und Thüringen bereits ausgesetzt wurde, darf im Profibereich weiter gespielt werden – wenn auch zum Teil vor leeren Rängen.

Bundesweiter “Flickenteppich” als Problem

Was macht das Aufflammen der Corona-Pandemie mit dem deutschen Profisport? Bringt er ihn in den nächsten Wochen und Monaten wieder komplett zum Erliegen? Oder geht es mit Teil-Einschränkungen weiter? Laut Basketball-Funktionär Holz ist es vor allem die Planungs-Unsicherheit, die seine Vereine an den Rand der Verzweiflung bringt. “Die Politik beschert uns aktuell wieder einen Flickenteppich, die Zuschauereinschränkungen sind bundesweit nicht einheitlich geregelt. Das macht’s schwierig. Wenn man als Wirtschaftsunternehmen nicht verlässlich planen kann, ist das eigentlich das schlimmste Szenario.”

Die Vereine der Basketball-Bundesliga sind ohnehin schon im Minus, haben insgesamt seit Corona ein Drittel weniger Zuschauer. Die Einnahmesituation ist regional aber sehr unterschiedlich. “Wir reden da von 15 bis 60 Prozent effektiven Zuschauerrückgängen gegenüber 2019”, erklärt Holz.

“Staatliche Coronahilfen müssen verlängert werden”

Für Holz kann es angesichts dieser Situation nur eine Lösung für die Vereine geben: Die eigentlich Ende Dezember auslaufenden Coronahilfen für Profisportvereine müssen verlängert werden. “Die Staatshilfe hat in den letzten Monaten die Vereine am Leben gehalten. Das muss jetzt verlängert werden.”

Ins gleiche Horn stoßen die Volleyballer. Julia Retzlaff, Geschäftsführerin der deutschen Volleyball-Bundesliga findet: “Ohne staatliche Coronahilfen wird’s kaum gehen.” Sie sieht vor allen Dingen auch Wettbewerbsverzerrung auf ihre Ligen zukommen: “Wir haben in Sachsen jetzt schon Geisterspiele. Das bedeutet für die dortigen Klubs natürlich einen wirtschaftlichen Schaden. Aber es ist auch sportlich ein Nachteil, wenn man die Heimspiele vor leeren Rängen bestreiten muss.”



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Mehrere Straftaten bei Dortmund-Duell gegen Besiktas Istanbul – Polizei spricht von “Nachspiel” für einige Fans

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Beim Champions-League-Heimspiel der Borussia Dortmund gegen Besiktas Istanbul (5:0) hat die Polizei mehrere Straftaten registriert. So hätten etwa mehrere Anhänger des Istanbuler Fußballklubs Pyrotechnik in der Stadt und im Stadion gezündet, teilte die Polizei in der Nacht zum Mittwoch mit. Daraufhin leitete die Polizei Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz ein.

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Ein Autofahrer sei zudem an einer Sperrstelle auf einen Polizisten zugesteuert, der zur Seite sprang um nicht vom Auto erfasst zu werden. Die Polizei verfolgte das Auto des 27-Jährigen. Dieser stieg aus und ging aggressiv auf die Beamten zu. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam.

Die Polizei sei nach eigenen Angaben für den Einsatz am Dienstagabend gut vorbereitet gewesen. “Für einige Fans wird der Besuch in Dortmund also ein Nachspiel haben.” Die große Mehrheit der 15.000 Fußballfans habe sich allerdings absolut friedlich verhalten, hieß es weiter.





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Dortmund für den Rest des Jahres ohne Abwehrspieler Akanji

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Borussia Dortmund muss für den Rest des Fußball-Jahres 2021 ohne Abwehrspieler Manuel Akanji auskommen. Bei dem Schweizer wurde ein kleiner Eingriff im Knie vorgenommen. Das bestätigte BVB-Coach Marco Rose nach dem 5:0 im letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Besiktas Istanbul am Dienstagabend. “Es war unumgänglich. Es ist kein größerer Eingriff. Bevor wir ihn jetzt mit durchziehen in den letzten drei Spielen, wollen wir ihn im Januar zurückhaben”, sagte der Coach.



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Sport

Dortmund überrennt Besiktas: Die Audio-Highlights – Champions League – Fußball

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Dortmund überrennt Besiktas: Die Audio-Highlights

Sportschau
07.12.2021
03:36 Min.
Verfügbar bis 07.12.2022
ARD
Von Tim Wichmann

Borussia Dortmund hat Besiktas mit 5:0 aus dem eigenen Stadion geschossen. Erling Haaland machte mit zwei Jokertoren den Deckel drauf.



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