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Claudelle Deckert über neuen Freund Peter: „Eine echte Corona-Liebe“

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„Wie im 19. Jahrhundert“  

Liebe in Zeiten von Corona: Sie war verheiratet, er an dem Virus erkrankt. Trotzdem hat sich „Unter uns“-Star Claudelle Deckert wieder verliebt. Dabei wollte sie nur einen neuen Manager, wie sie nun verrät.

Foto-Serie mit 30 Bildern

2013 heiratete Claudelle Deckert ihren langjährigen Partner Oliver. Im Juni 2020 wurde dann bekannt, dass sich das Paar getrennt habe. Doch jetzt ist der „Unter uns“-Star wieder verliebt. Und das war alles andere als geplant: Denn eigentlich war die 47-jährige Seriendarstellerin nur auf der Suche nach einem neuen Manager. Doch sie traf auf den ehemaligen Berater von Boxlegende Muhammad Ali, den 59 Jahre alten Peter Olsson. Mittlerweile sind die beiden seit zehn Monaten liiert. In einem gemeinsamen Interview mit der „Bild“-Zeitung verraten die Turteltauben nun, wie sie zusammen gekommen sind.

„Wir sind eine echte Corona-Liebe“, meint Olsson im Interview. „Ich hatte Covid-19, als wir uns kennengelernt haben. Deshalb konnten wir uns nicht sehen. Ich hatte einen so schlimmen Verlauf, dass ich heute noch die zehnfache Anzahl Antikörper im Blut habe. Es war nicht lebensbedrohlich, aber ich war eine Woche im Krankenhaus und zwei Wochen in Quarantäne.“

„Kennengelernt, ohne uns zu sehen“

Durch viele Chats seien die beiden sich näher gekommen. „Wir haben uns richtig gut kennengelernt, ohne uns überhaupt zu sehen. Das war vielleicht besser, als wenn wir uns direkt gesehen haben“, so die Dritte des Dschungelcamps 2013.

Dadurch vergleicht sie sich auch mit einem „Liebespaar aus dem 19. Jahrhundert“, welches nur „zaghafte Briefe“ hätte schreiben können. Die richtigen Worte haben die beiden offensichtlich gefunden. Ihre neue Beziehung machte sie bereits im Herbst 2020 bekannt. Offiziell sind sie und ihr Mann Oliver noch nicht geschieden.



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TV-Kolumne „Hart aber fair“: „Erdogan macht nicht, was er unterschrieben hat“

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TV-Kolumne „Hart aber fair“: Forderung nach härterer Flüchtlingspolitik: „Erdogan macht nicht mehr das, was er unterschrieben hat“

Frank Plasberg lässt darüber diskutieren, ob Flüchtlinge „im Lager versauern oder im Meer ertrinken“ sollen. Das klingt zynisch, wirft aber zugleich die Frage auf, wie sich über eine Lösung der Flüchtlingsthematik reden lässt, ohne unmenschlich zu sein.

„Europa darf sich nicht erpressen lassen. Auch nicht durch bestimmte Bilder an der Grenze“, meint CSU-Politiker Manfred Weber, der für seine Partei im Europäischen Parlaments sitzt. Mit „Bilder an der Grenze“ meint Weber etwa jene Aufnahmen, die der türkische Präsidenten Recep Tayyip Erdogan seinerzeit mit Flüchtlingskindern an die Grenze inszenierte oder jene jungen Flüchtlinge, die von Grenzpolizisten in Ceuta mit Schlagstöcken ins Mittelmeer zurückgetrieben worden waren.

Weber ist für rechtsstaatliche Klarheit. „Ich höre von Sozialdemokraten und Grünen immer nur Angebote. Aber die Härte brauchen wir auch“, sagt er. Weber will hingegen, dass beispielsweise die Entwicklungshilfe gekürzt werden müsse, wenn sich ein afrikanisches Land weigere, einen abgelehnten Asylbewerber zurückzunehmen. Kuscheln ist nicht Webers Sache.

Programmierte Verelendung

„Wir haben lange nicht hingeschaut, aber wir sollten wieder hinschauen“, hatte Frank Plasberg den Talkabend anmoderiert. „Europa, wie hältst du es mit deinen Flüchtlingen? Im Lager versauern oder im Meer ertrinken?“ Die „Weltspiegel“-Moderatorin Isabel Schayani hatte kürzlich das Lager auf der griechischen Insel Lesbos besucht und kennt ein paar Geflüchtete. Sie sagt: „Die Leute sind seelisch kaputt. Das ist kein Erholungscamp. Da passiert Verelendung.“

Bei ihren Recherchen hatte die Journalistin herausgefunden, dass sich zwar die Lager leerten, aber das Problem nur auf das Festland verschoben werde. Dort nämlich bekämen Flüchtlinge bewusst keine staatlichen Hilfen mehr, damit sie etwa Richtung Deutschland weiterzögen. Auch seien die Zustände in den Lagern selbst Teil der Abschreckung.

Massengrab Mittelmeer

„Das Lager in Lesbos gehört zur untersten Stufe“, erklärt Petra Bosse-Huber. Allein 50 Kinder hätten dort aufgrund der untragbaren Zustände Suizide verübt. Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche möchte, dass Europa und Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen. „Jordanien hat 10 Millionen Einwohner und hat eine Million Flüchtlinge aufgenommen.

Da kann man in Europa nicht sagen, dass wir nicht mehr tun können.“ Das Mittelmeer sei ein großes Massengrab für inzwischen 20.000 Menschen geworden. Zudem sei die staatliche Seenotrettung eingestellt worden, weshalb dort nur noch das Verschleppen nach Libyen gebe, wo die Gestrandeten gefoltert, verkauft oder deren Familien gegen Lösegeld angeboten werden würden. „Ich leide darunter, wenn es nur noch die Welle, die Krise ist, und das Schicksal des Einzelnen nicht mehr gesehen wird.“

Weniger Geld für Erdogan – und kein zweites 2015

„Die Zahl der Toten ist im Mittelmeer runter gegangen, seitdem nicht mehr so viel Seenotrettung unterwegs ist“, konstatiert RTL-Journalist Nikolaus Blome. Die Lösung des Problems sei offenbar nicht, dass mehr Boote herumführen. Demnach hätten die Schlepper darauf spekuliert, dass die Seenotrettung die Flüchtlinge schon aus dem Wasser fischen würde und hätten noch schlechtere Boote benutzt. Man müsse aber vielmehr etwas dagegen tun, dass die Leute erst gar nicht in die Boote stiegen. Man müsse ihnen sagen, dass es fast gar keine Chance gibt, bei uns bleiben zu dürfen. Außerdem müssten Präsidenten wie Erdogan die finanziellen Hilfen gekürzt werden. Blome findet: „Erdogan macht nicht mehr das, was er unterschrieben hat.“

CSU-Politiker Manfred Weber befindet sich vollends im Wahlkampfmodus. Nach der Schelte gegen SPD und Grüne spricht er nun klare Kante und will damit offenbar der AfD den Nährboden entziehen. „Die Union wird sicherstellen, dass sich 2015 nicht mehr wiederholt“, erklärt er. Stattdessen ist Weber für feste Kontingente und gezielte Einwanderung, bei der Interessenten bei deutschen Botschaften im Ausland Anträge stellen können. Ansonsten gilt: „Es gibt kein Recht, dass sich ein Asylbewerber das Land aussuchen dürfe und sagt, ich will nicht nach Rumänien oder Bulgarien.“ Und: „Das Recht muss an den Außengrenzen umgesetzt werde. Grenzpolizisten müssen auch mal Nein sagen und es wird auch mal eine Mauer gebaut.“ Europa müsse das Schengen-Abkommen umsetzen. „Sonst entsteht Chaos!“

Neubauer teilt gegen Spahn aus: „Wäre er eine Frau, wäre er längst zurückgetreten“





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Biden macht Ukraine keine neuen Hoffnungen auf Nato-Beitritt

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Ein solcher Schritt sei zwar ungeachtet der Vereinnahmung der ukrainischen Krim durch Russland nicht ausgeschlossen. Die Aufnahme der Ukraine in den Aktionsplan für eine Nato-Mitgliedschaft hänge aber davon ab, ob das Land die Kriterien dafür erfülle. „Sie müssen überzeugen, und das ist nicht einfach“, sagte Biden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wertete die in der Abschlusserklärung erneut hervorgehobene Aussicht auf Nato- Mitgliedschaft als positives Zeichen. „Allerdings fehlt in der Summit-Erklärung ein konkreter Zeitrahmen für die nächsten Schritte unserer Nato-Annäherung, auf den wir gehofft hatten“, zitierte die Agentur Tass aus einer Erklärung des ukrainischen Staatschefs.

Mit US-Hilfe „gegen physische russische Aggression wehren“

Der US-Präsident betonte auch, dass eine Aufnahme der Ukraine in den Aktionsplan nicht von den USA alleine, sondern vom Votum der Nato abhänge. Dort blockiert seit einiger Zeit Ungarn einen Ausbau der Beziehungen zu dem Land. Das Bündnismitglied will die Ukraine so dazu bringen, Regelungen zu revidieren, die den Schulunterricht in den Sprachen von Minderheiten nur noch in eingeschränkter Form zulassen. Davon ist vor allem die russische, aber auch die ungarische Minderheit in der Ukraine betroffen.

Zur weiteren für die Ukraine sagte Biden, die Vereinigten Staaten würden alle ihre Möglichkeiten nutzen, „um die Ukraine in die Lage zu versetzen, sich weiter gegen physische russische Aggression wehren zu können“.

Den früheren Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien war zwar beim Nato-Gipfel in Bukarest 2008 eine spätere Nato-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt worden. Beide Länder wurden aber bislang nicht in den „Aktionsplan für die Mitgliedschaft“ aufgenommen.





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Claus Kleber hört beim ZDF „heute-journal“ auf

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Seit fast 19 Jahren ist Claus Kleber beim ZDF „heute-journal“ – doch die 20 will er nicht vollmachen. Nach Informationen der „Bild“ verlässt Kleber die Nachrichtensendung zum Ende des Jahres. Eine Bitte der ZDF-Chefs auf Verlängerung schlug der 65-Jährige aus.

„Claus Kleber ist noch bis Ende des Jahres für das ‚heute-journal‘ im Einsatz“, sagte ein Sprecher gegenüber „Bild“. „Jetzt stehen zunächst ein politisch spannender Sommer und eine Bundestagswahl bevor – und unter anderem darauf ist sein journalistisches Augenmerk gerichtet.“

Bestbezahlter Nachrichtenmoderator Deutschlands

Ein Senderwechsel, so heißt es, sei nicht geplant. Zuletzt hatten mit Jan Hofer, Linda Zervakis und Pinar Atalay gleich ein ganzer Schwung namhafter Nachrichten-Moderatoren ihren Wechsel von den Öffentlich-Rechtlichen zu Privatsendern verkündet.

Claus Kleber ging am 3. Februar 2003 zum ersten Mal mit dem „heute-journal“ auf Sendung. Doch bereits während des Studiums arbeitete er nebenbei für den Südwestfunk, leitete später ARD-Büros in Washington und London.

Den Posten des „Spiegel“-Chefredakteurs lehnte er 2007 ab. Anschließend gab er beim ZDF seine Festanstellung auf und moderiert das „heute-journal“ seitdem als freier Mitarbeiter. Dieser Status machte ihn nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ zum bestbezahlten deutsche Nachrichtenmoderator: 2009 verdiente Kleber für die Moderation des Nachrichtenmagazins 480.000 Euro im Jahr.





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