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Christian Warlichs Tattoo-Werk in Hamburg | NDR.de – Kultur

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Stand: 27.11.2019 11:04 Uhr

von Miriam Stolzenwald

Er wird der „König der Tätowierer“ genannt: Christian Warlich hat mit seinem Atelier für Tätowierungen auf St. Pauli im vergangenen Jahrhundert die Tattoo-Szene maßgeblich geprägt. Ihm und seinem Werk ist nun eine Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte gewidmet. „Tattoo-Legenden – Christian Warlich auf St. Pauli“ ist weltweit die erste Ausstellung, die sich monothematisch mit einem Tätowierer befasst. Kurator Ole Wittmann, der den Nachlass Warlichs wissenschaftlich aufarbeitet hat, gibt einen Ausblick auf die Ausstellung.

Ole Wittmann erforscht seit 2015 den Nachlass des Hamburger Tätowierers Christian Warlich: „Christian Warlich war der Urvater der professionellen Tätowierer in Deutschland, der das Tätowiergewerbe auf ein neues Level gehoben hat.“ Zum einen sei die Qualität seiner Arbeiten im Vergleich zu anderen Tätowierern seiner Zeit in Deutschland viel besser gewesen. Zum anderen war die Art, wie er sein Gewerbe betrieben habe, sehr professionalisiert, erzählt Wittmann.








Ausstellung: „Christian Warlich auf St. Pauli“

Hamburg Journal

Christian Warlich gilt als der Urvater der deutschen Tätowier-Kunst. Das Museum für Hamburgische Geschichte widmet der Tattoo-Legende jetzt eine große Ausstellung.

Warlich hatte erste Tätowierstube mit fester Adresse

Eigentlich war Warlich Gastwirt auf St. Pauli. Ab 1919 tätowierte er in einem abgeteilten Bereich seiner Gaststube. Damit hatte er die erste Tätowierstube Deutschlands mit einer festen Adresse. Er war im stetigen Austausch mit internationalen Tätowierern, mit Hautärzten und Wissenschaftlern, erweiterte das Motiv-Repertoire und arbeitete mit hohem künstlerischen Anspruch. Er war auch Pionier der Tattoo-Entfernung. Somit wurde Warlich berühmt. „Zur Ikone hat ihn seine Popularität gemacht – schon zu Lebzeiten. Er wurde in einem Zeitungsartikel als Hamburgensie bezeichnet. Er wird bis heute rezipiert. Seine Vorlagen werden als Tätowierungen umgesetzt“, so der Kurator.

Tattoos mit Herzen, Segelschiffen und Frauenköpfen

Zu sehen sind unter anderem Tattoo-Vorlagen von Warlich vom Segelschiff über Herzen und Frauenköpfe bis zu Tiermotiven. Aber auch Vorlagen anderer Hamburger Tätowierer sind ausgestellt sowie Fotos aus Warlichs Atelier und der Tätowierer-Szene auf St. Pauli im 20. Jahrhundert. In einer Vitrine sind Warlichs Tätowierinstrumente zu sehen. An einem Tisch können sich Besucherinnen und Besucher Warlich-Motive auf die Haut projizieren lassen und sie dann nachmalen.

Heute dient Tattoo als Körperschmuck

Früher diente das Tattoo beispielsweise als Stammeszeichen, später zur beruflichen Kennzeichnung. Heute wird das Tattoo vor allem als Körperschmuck getragen. Warlichs Motive gehören nach wie vor zum Repertoire, erzählt der Tätowierer Sebi, der in der ältesten Tätowierstube Deutschlands auf St. Pauli arbeitet. „Diese Vorlagen sind echt legendär. Ich habe diverse Kunden, die mit den Kopien dieser Originale ankommen und die genauso tätowiert haben möchten“, sagt Sebi.

Viele Menschen in Deutschland sind heute tätowiert. „Vom Tankstellenbetreiber über den Seemann bis zum Hochschulprofessor und Fabrikanten lassen sich damals wie heute alle Menschen tätowieren.“, meint Wittmann. Sogar Kaiserin Sisi hat einen Anker auf der Schulter getragen. Fest steht, dass die Tätowierung der Haut die Menschen schon lange fasziniert.

Die Christian-Warlich-Ausstellung in Hamburg

Ausstellung über „König der Tätowierer“ von St. Pauli

Das Museum für Hamburgische Geschichte widmet dem „König der Tätowierer“ von St. Pauli, Christian Warlich, eine Ausstellung. Der Gastwirt tätowierte ab 1919 – und wurde zur Legende.

Art:
Ausstellung
Datum:
Ende:
Ort:

Museum für Hamburgische Geschichte

Holstenwall 24
20355 
Hamburg


Telefon:
040 428 132 100
E-Mail:
info@mhg.shmh.de
Preis:
9,50

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Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur |
Matinee |
27.11.2019 | 11:20 Uhr

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Wir alle haben uns so viel für diesen Frühling vorgenommen. У нас у всех были д…

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Wir alle haben uns so viel für diesen Frühling vorgenommen. 🌸
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#stayathome
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Coronavirus in New York: Video zeigt Leichen Abtransport mit Gabelstapler

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„Das hier ist echt. Es ist echt. Das ist Brooklyn.“ 

Dieses Video kursiert gerade in den sozialen Netzwerken und soll zeigen, wie in New York Leichen mit einem Gabelstapler abtransportiert werden. Ein Mitglied des Stadtrats, Joe Borelli, teilt das Video auf Twitter. Innerhalb eines Tages verzeichnet die Aufnahme über 3,5 Millionen Aufrufe. 

Ein zweites Video soll ähnliche Bilder außerhalb des Maimonides Krankenhauses in der Stadt zeigen. 

„Leichen, mehr Leichen. Das ist der Lkw, in den wir die Leichen laden müssen.“ 

Die Echtheit der Aufnahmen wurde noch nicht von den Krankenhäusern bestätigt, aber ein Vergleich mit Bildern von Google Maps zeigt, dass es sich bei den Orten tatsächlich um Einrichtungen in Brooklyn handelt.  

Am 25. März berichtet die Nachrichtenseite Politico, dass die Leichenhallen der Stadt ihre Kapazitäten fast erreicht hätten. Kühllaster stehen für die erwartete hohe Anzahl von Toten außerhalb New Yorker Krankhäuser bereit.  

Mit über 33.000 gemeldeten Fällen und über 770 Toten ist die Metropole zum neuen internationalen Epizentrum des Coronavirus geworden.  



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