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Champions League – Nach Sieg gegen PSG: Man City-Coach Guardiola erleichtert

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Manchester (dpa) – Die Erleichterung bei Pep Guardiola war riesengroß. „Wir sind immer knapp gescheitert. Es ging oft um wenige Zentimeter“, sagte der spanische Starcoach dem TV-Sender Sky.

„Dieser Erfolg war auch darin begründet, was wir in den letzten vier Jahren gemacht haben. Wir haben ganz viele Titel gewonnen in dieser Zeit. Deshalb stehen wir jetzt auch verdient im Finale“, sagte Guardiola weiter, nachdem Manchester City durch ein 2:0 (1:0) gegen Paris Saint-Germain am Dienstag im Halbfinal-Rückspiel erstmals das Endspiel in der Königsklasse erreicht hatte.

Im fünften Anlauf hat es Guardiola mit City geschafft. In den vergangenen Jahren war das mit vielen Millionen zusammengekaufte Team immer wieder in der Favoritenrolle gegen Clubs wie Olympique Lyon, Tottenham Hotspur oder AS Monaco gescheitert. Auch in seiner dreijährigen Bayern-Zeit war der Perfektionist Guardiola jeweils im Halbfinale ausgeschieden. So musste er zehn Jahre warten, bis er nun wieder um den Henkelpokal spielen kann. „Die Champions League ist ein besonderer Wettbewerb. Es ist das erste Finale für den Club. Es ist etwas ganz Spezielles für uns.“

Am 29. Mai könnte es in Istanbul sogar ein englisches Finale geben. Der FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel hat am Mittwoch (21.00 Uhr) gegen Real Madrid nach dem 1:1 im Hinspiel gute Karten. Bayern-Bezwinger Paris verpasste es dagegen, den Final-Einzug aus dem Vorjahr zu wiederholen. Auch, weil Superstar Kylian Mbappé verletzt auf der Bank saß. „Das darf keine Entschuldigung sein“, sagte PSG-Coach Mauricio Pochettino, der fehlendes „Spielglück“ beklagte.

Denn Man City machte die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Riyad Mahrez erwies sich mit zwei Toren (11. und 63.) als Matchwinner. „Am Samstag haben wir noch ein Spiel, das wir gewinnen müssen, um Meister zu werden. Dann konzentrieren wir uns auf das Champions-League-Finale“, sagte Mahrez. Am Samstag kann Man City mit einem Sieg gegen Chelsea den Meistertitel perfekt machen. Womöglich treffen dann die beiden Champions-League-Finalisten aufeinander. Im FA Cup hatte Taktiker Tuchel Guardiola zuletzt im Halbfinale eine Niederlage zugefügt. Eine spannende Konstellation.



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Premier League Inside: Wie Manchester Citys Reichtum zum Problem für die Liga wird

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Auch Jürgen Klopp hat gratuliert, höflich und ohne Bitterkeit. “Wenn man finanzielle Mittel und Fußball-Sachverstand zusammenbringt, hat man gute Chancen, etwas Besonderes zu erschaffen – das ist hier der Fall”, sagte der Trainer des entthronten englischen Meisters FC Liverpool über Manchester Citys Titelgewinn, der seit Monaten praktisch feststand und durch die Niederlage des Tabellenzweiten Manchester United (“Verfolger” wäre das falsche Wort) gegen Leicester City am Dienstag auch rechnerisch besiegelt wurde.

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Fußball-Sachverstand ist beim Champions-League-Finalisten aus dem Osten Manchesters ohne Zweifel vorhanden, vor allem in Person von Pep Guardiola, der für Klopp nach wie vor “der beste Trainer der Welt” ist. Nach der schwachen Vorsaison und dem misslungenen Start in die aktuelle Spielzeit hat der Katalane seine Mannschaft neu erfunden, mit einer deutlich defensiveren Herangehensweise und ohne echten Mittelstürmer. Zur Erinnerung: Bester Torschütze ist immer noch Ilkay Gündogan mit zwölf Treffern. Die britische Presse preist Guardiola zu Recht als Genie und vergleicht ihn schon mit Sir Alex Ferguson, dem langjährigen Titelgaranten von Manchester United.

Doch man kommt eben auch nicht an den finanziellen Mitteln vorbei, um den Erfolg von Manchester City zu erklären. Im Gegenteil: sie sind die Grundlage dieses Erfolgs. Ohne die Investitionen von Scheich Mansour aus Abu Dhabi würde Guardiola nicht bei den Citizens arbeiten, der Klub hätte nicht den wertvollsten Kader und die höchsten Gehaltskosten der Premier League. Erfolg sei angesichts des Reichtums von Manchester City “unvermeidbar”, hat der seriöse Independent gerade notiert. Das ist ein Problem für die Premier League.

Manchester City bedroht Alleinstellungsmerkmal der Premier League

Die Liga brüstet sich eigentlich damit, dass jedes Jahr eine Vielzahl von Teams Chancen auf die Meisterschaft hat. Damit setzt sich die Liga von den anderen großen Spielklassen Europas ab, wo entweder ein Klub alleine herrscht – der FC Bayern in der Bundesliga, PSG in Frankreich – oder der Kreis der Titelkandidaten sehr klein ist (Spanien, Italien). Manchester City hat gerade zum dritten Mal in vier Jahren und zum fünften Mal in zehn Jahren die Meisterschaft geholt und bedroht damit das Alleinstellungsmerkmal der Premier League.

Es müssen schon zwei Dinge zusammenkommen, damit eine andere Mannschaft Chancen auf die Premier-League-Krone hat: eine Schwächephase der Citizens und ein außergewöhnlich starker Konkurrent. Das war in der vergangenen Saison bei Liverpools Triumph der Fall. Und auch wenn mit Klopps Ensemble in der neuen Saison nach der Rückkehr von Abwehrchef Virgil van Dijk wieder zu rechnen sein dürfte und sich der FC Chelsea mit Thomas Tuchel als echter Titelanwärter in Stellung bringt – so lange bei Manchester City finanzielle Mittel und Fußball-Sachverstand zusammenkommen, wäre alles andere als ein Meister in Himmelblau eine Überraschung.





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Verfahren gegen DFB-Boss – Keller-Urteil vertagt: Ethikkammer entscheidet nächste Woche

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Frankfurt/Main (dpa) – Nach seinem wohl letzten Auftritt als DFB-Präsident verließ Fritz Keller die Verbandszentrale in Frankfurt ohne Urteil über seinen Nazi-Vergleich.

Die Ethikkammer des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz vertagte die Entscheidung im Verfahren gegen den DFB-Boss auf Abruf. „Für Mitte nächster Woche ist mit einer Entscheidung zu rechnen“, sagte Lorenz nach der rund dreieinhalbstündigen nicht-öffentlichen Verhandlung.

Unabhängig vom Spruch des Gremiums, das erstmals überhaupt zusammengekommen war, dürfte Keller am kommenden Montag wie angekündigt von seinem im September 2019 übernommenen Amt zurücktreten. Der 64-Jährige hatte unter dem Druck der massiven öffentlichen Kritik und dem Misstrauensvotum der Chefs der Länder- und Regionalverbände bereits am vergangenen Dienstag seine „grundsätzliche Bereitschaft“ zum Rückzug nach Abschluss des Verfahrens erklärt. Es wurde zunächst nicht erwartet, dass die Vertagung des Urteils einen Einfluss auf diesen Zeitplan haben wird.

Im dunklen Anzug und mit einem den Corona-Regeln entsprechenden Mund-Nasen-Schutz erschien Keller zu der Verhandlung, in der es um seine Äußerungen gegen den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch bei der Präsidiumssitzung am 23. April ging. Keller hatte Koch als „Freisler“ bezeichnet. Roland Freisler war Vorsitzender des Volksgerichtshofes im Nationalsozialismus.

„Es war sein großes Anliegen, vor einem objektiven Gremium seine Sichtweise darzulegen. Für ihn war es sehr wichtig, dies machen zu können“, sagte Kellers Anwalt Christoph Schickhardt. „Er war sehr berührt und betroffen durch die Umstände der letzten Wochen.“ Die DFB-Ethikkommission hatte aufgrund der Äußerung beraten und ihr Ergebnis dem Sportgericht zur Entscheidung vorgelegt. Keller hatte erklärt, dass er die Verantwortung vor dem Sportgericht übernehme.

Vor dem dreiköpfigen Gremium legte der DFB-Chef in einer laut Schickhardt sehr vertrauenswürdigen Atmosphäre seinen Standpunkt dar. „Wir wurden genau angehört, was wir zu den Vorwürfen und den Umständen zu sagen haben. Es wurde auch ausführlich über die Rahmenbedingungen im DFB gesprochen“, berichtete der Anwalt und fügte hinzu: „Es braucht auch im Fußball vertraute Räume, in denen man offen sprechen kann. Wo man Kritik üben kann, ohne das gleich etwas durchgestochen wird. Das hat Fritz Keller genossen. Wir sind hochzufrieden über den Verlauf der Verhandlung und die Qualität des Gerichts und der gestellten Fragen.“

Keller habe in der Sitzung zudem ausdrücklich betont, dass es ihm um den Schutz der DFB-Mitarbeiter gehe und Ruhe in den Verband einkehren müsse. Die Probleme beim DFB bestünden nicht im Maschinenraum, sondern auf der Brücke.

Wie Keller ziehen auch seine Widersacher im zerstrittenen Präsidium – Generalsekretär Friedrich Curtius, Vizepräsident Rainer Koch und Schatzmeister Stephan Osnabrügge – Konsequenzen. Curtius verhandelt über eine Vertragsauflösung. Koch und Osnabrügge werden beim nächsten Bundestag, der auf Anfang 2022 vorgezogen werden soll, nicht mehr zur Wiederwahl in ihre derzeitigen Posten antreten.

Koch soll aber gemeinsam mit dem zweiten ersten Vizepräsident Peter Peters zum dritten Mal die DFB-Führung interimsmäßig übernehmen, wenn Keller zurückgetreten ist. Nach den Neuwahlen „ist die Mitwirkung als haftender Vorstand des DFB für mich definitiv beendet“, kündigte Koch in der ARD-Sportschau an.

Dennoch könnte der 62-Jährige, der gleichzeitig auch Präsident des Bayerischen und Süddeutschen Verbandes ist, im DFB-Präsidium weiter mitmischen. Voraussetzung dafür wäre eine Nominierung als einfacher Vizepräsident, sagte Koch der „Frankfurter Rundschau“. Ob er das Amt auch antreten würde, ist offen.

Der Zustand des Verbands bereitet anderen Machern im deutschen Fußball weiter Sorgen. Geschäftsführer Max Eberl von Borussia Mönchengladbach verlangte einen Neuanfang angesichts der DFB-Führungskrise. „Wir müssen im deutschen Fußball frische neue Leute finden, die sich nicht mehr in Machtkämpfe verstricken – und stattdessen endlich nachhaltig die wichtigen Themen angehen, die den Fußball begleiten werden“, sagte Eberl in einem Interview von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Als Verein könne sich Borussia Mönchengladbach derzeit „nicht mehr mit dem DFB identifizieren“.



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Gianluca Gaudino: Ex-Bayern-Juwel spricht über Bern, Rückschläge und Pläne – FUSSBALL

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Ex-Bayern-Juwel Gianluca Gaudino (24) spricht im großen SPORT BILD-Interview über Berns Mega-Dominanz, persönliche Rückschläge und Pläne.

BILD: Ihr aktueller Klub Young Boys Bern dominiert die Schweizer Top-Liga noch stärker als Ihr Jugendverein FC Bayern die Bundesliga. Zwei Spieltage vor Saisonende hat Bern 28 Punkte Vorsprung auf Platz zwei, die vierte Meisterschaft in Folge steht längst fest. Was ist das Erfolgsgeheimnis?

Gaudino: Wir haben einen breiten Kader mit unheimlich viel Qualität. Gerade in den englischen Wochen hat sich das enorm ausgezahlt. Zudem ist der Teamspirit außergewöhnlich. Ich habe ja schon einige Stationen in meiner Karriere gehabt, aber das Gefühl der Freundschaft und des Zusammenhalts war nirgends so ausgeprägt wie hier. Das ist einer der Schlüssel zum Erfolg.

Magisches Real-Duo
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Quelle: DAZN

Welchen gibt es noch?

Die Tatsache, dass hier niemand die beleidigte Leberwurst spielt, wenn er auf der Bank sitzt. Es bringt dich und deine Mannschaft nur weiter, wenn du als Ersatzspieler nicht anfängst zu mosern oder für schlechte Stimmung sorgst, sondern über Leistung im Training Druck ausübst.

Bei Ihnen hat das nicht zu regelmäßigen Einsätzen geführt. Warum?

Bei einem so starken Kader hat der Trainer die Qual der Wahl. Ich war diese Saison leider einer von denen, die den Kürzeren gezogen haben. Aber so ist das Geschäft, damit muss ich leben. 32 Einsätze in Meisterschaft und Europa League sind aber auch ein Zeichen dafür, dass ich ein wichtiger Bestandteil des Kaders in einer sehr erfolgreichen Mannschaft gewesen bin. Ich habe jeden Tag hart gearbeitet und werde weiter Gas geben, um mein großes Ziel zu erreichen. Ich möchte endlich Stammspieler sein.

Sie mussten in Ihrer Karriere schon mehrere schwierige Phasen durchleben. Nach einer enttäuschenden Zeit in Verona (2017 bis 2018), einem halben Jahr ohne Klub und einer Leisten-OP haben Sie sich bei YB in die Startelf gekämpft. Im November 2019 folgte dann der erneute Rückschlag – ein Syndesmoseriss. Sie fielen wieder monatelang aus und standen danach nur noch selten 90 Minuten auf dem Platz. Wie verkraften Sie das?

Die Verletzung Ende 2019 hat mich damals total zurückgeworfen. Der Abend, an dem ich die Schock-Diagnose erhielt, war der Horror! Ich saß in Tränen aufgelöst zuhause und war tieftraurig. Es tat verdammt weh, weil ich wusste, dass ich alles neu aufbauen musste.

Sind Sie in ein Loch gefallen?

Nein. Schon am nächsten Morgen habe ich den Kopf wieder hochgenommen. Ich habe mir immer wieder gesagt: Es hat alles seinen tiefen Sinn. Ich habe diesen Rückschlag als Herausforderung für meinen Charakter und meinen Körper angesehen, bin noch stärker daraus hervorgegangen.

Inwiefern?

Ich habe gelernt, Tatsachen und Entscheidungen zu akzeptieren, meinen Fokus voll auf die tägliche Arbeit zu legen. Wenn ich es schaffe, mich zu verbessern, das Trainingsniveau meiner Mannschaft zu erhöhen, die Kollegen in jeder Einheit zu pushen, gibt mir auch das ein Gefühl der Zufriedenheit.

Vorlagen-Doppelpack mit 37!
Robbens Traum-Startelf-Comeback

Quelle: Sport Digital

Sie gelten als hochbegabter Regisseur. Pep Guardiola ließ Sie schon mit 17 für den FC Bayern in der Bundesliga ran…

Ich verstehe ja, dass meine Bayern-Vergangenheit für viele Leute noch sehr präsent ist. Für mich ist sie das aber nicht mehr. Ich möchte endlich den Ruf ablegen, dass gescheiterte Bayern-Talent zu sein! Der FC Bayern ist der größte Klub der Welt und bin sehr dankbar für die Zeit, die ich dort verbringen durfte. Aber ich gehe meinen eigenen Weg. Ich habe mich als Spieler und Mensch weiterentwickelt – ganz unabhängig von Bayern München.

Ein früherer Bayern-Star inspiriert Sie aber nach wie vor.

Thiago (heute beim FC Liverpool, d. Red.) ist für mich die absolute Nummer eins. Es ist überragend, wie er sich als Spieler und als Persönlichkeit entwickelt hat, welchen unbändigen Willen er zeigt und mit welcher Eleganz er das Spiel lenkt. Thiago sollte für jeden Mittelfeldspieler ein Vorbild sein.

Wie wollen Sie als Mittelfeld-Lenker mitreißen?

Ich will durch meine Spielart und meine Ausstrahlung ein Anführer sein. Indem ich Spiel beruhige oder beschleunige, kann ich der Mannschaft vermitteln, wie wir gerade am besten agieren sollten. Ich bin kein Verbalmonster, bin nicht der Typ, der durch Reden oder Brüllen antreibt. Ich spreche durch mein Spiel.

Ihr Vertrag in Bern läuft nur noch bis zum Sommer. Ist eine Rückkehr in die Bundesliga möglich?

Ich schließe nichts aus, lasse mir aber nicht den Kopf verdrehen. Es laufen Gespräche mit Young Boys. Ich möchte die letzten Wochen der Saison nutzen, um weiter Gas zu geben und mich anzubieten für die neue Saison.

Der Name Ihres YB-Trainers Gerardo Seoane taucht immer wieder auf, wenn bei einem Bundesliga-Klub ein Trainer gesucht wird. Aktuell sind Frankfurt und Leverkusen interessiert. Was zeichnet Seoane aus?

Sein unbändiger Wille, wie er in jedem Moment für den Erfolg brennt. Wir Spieler bekommen natürlich mit, dass es öfter Spekulationen um ihn gibt. Und das ist sicher eine Auszeichnung, ein Kompliment für ihn als Trainer, aber auch für uns als Mannschaft.





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