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Champions League | heute: TV-Übertragung, Achtelfinale, Spielplan und Termine

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NRW beschließt Hilfspaket für Sportvereine in Not

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Vertragslaufzeiten im Fußball – Hohes Streitpotenzial – Sport

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Kritik an der Fifa-Empfehlung zu verlängerten Vertragslaufzeiten – allein in der Bundesliga sind ungefähr 100 Profis betroffen.

Vor ein paar Tagen meldete sich Karl-Heinz Rummennige, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, in der spanischen Zeitung El País zu Wort. Er äußerte dort einen Zweifel, der einen der bestverdienenden Profis aus der Bayern-Umkleide betrifft: Philippe Coutinho. Den Brasilianer haben die Münchner vom FC Barcelona ausgeliehen. Aktuell scheint der 27-Jährige beim FC Chelsea im Gespräch zu sein, theoretisch könnte er nach dem 30. Juni dorthin wechseln, zu dem Datum enden in der Regel die Verträge, und das Sommer-Transferfenster öffnet sich. Aber: „Was passiert, wenn die Bundesliga am 30. Juni nicht beendet wurde? Und wenn die Champions League erst hinterher endet? Können wir Coutinho dann aufstellen?“, fragte Rummenigge.

Nun hat der Fußball-Weltverband Fifa den Versuch unternommen, das Problem in den Griff zu bekommen: Auslaufende Spielerverträge sollen bis zum tatsächlichen Saisonende gelten, also über den 30. Juni hinaus. Neue Verträge sollen ab Beginn der nächsten Saison gelten, wann immer der Start sein wird. Doch hat die Fifa so das Ei des Kolumbus gefunden?

Der Sportrechtler Michael Lehner bezweifelt das. „Da sehe ich ein hohes Streitpotenzial“, sagte er dem Sportinformationsdienst. Rechtlich bindend ist die Empfehlung der Fifa nicht, es gibt unter anderem solche Dinge wie Vertragsautonomie und je nach Land unterschiedliche Arbeitsgesetze. Die Fifa „hofft“ und „erwartet“, dass ihr Folge geleistet wird.

Doch was passiert, wenn einer der Betroffenen (allein in der Bundesliga mehr als 100 Profis) nicht einverstanden ist und sich gegen eine erzwungene Vertragsverlängerung wehrt? Weil er zum Beispiel anderswo ein lukrativeres Engagement antreten kann? Das Szenario ist nicht weit hergeholt. Vorausgesetzt, dass die unterbrochene Spielzeit überhaupt zu Ende gespielt werden kann, scheint kaum vorstellbar zu sein, dass sie in allen Ligen zeitgleich beginnt und endet. Dies wiederum hätte Auswirkungen auf den Start der nächsten Saison – und damit auf die Rekrutierung neuer Spieler. Die Spielervermittler bewerteten die Fifa-Empfehlung skeptisch. Der Geschäftsführer ihres deutschen Verbandes, Gregor Reiter, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Fifa-Empfehlung sei „purer Aktionismus“. Die Laufzeit von Verträgen werde „nicht von einem Weltverband entschieden, sondern von Vertragsparteien“.

Auch von Seiten der Profis kommen skeptische Töne. Die spanische Spielergewerkschaft AFE, der einige Spitzenkräfte der Liga angehören, zum Beispiel Sergio Ramos (Real Madrid) oder Sergio Busquets (FC Barcelona), erteilte der Fifa bereits eine Absage. Es würde die Rechte der Profis verletzen, in einem Bereich, in dem die Fifa gar keine Kompetenzen habe. „Der Fußball suchte nach Lösungen, die Fifa hat keine aufgezeigt“, kommentierte die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport.



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Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hofft auf Saisonstart im Juli

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Binotto spricht über Saisonstart

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Mattia Binotto hält einen Start in die Formel-1-Saison in den ersten Juli-Wochen für möglich. Der Chef von Sebastian Vettel appeliert an die Flexibilität der Teams.

Sebastian Vettels Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hält einen Formel-1-Saisonstart vielleicht noch im Juli für nicht ausgeschlossen.

Die Frage nach dem Saisonstart angesichts der Coronavirus-Krise sei „sehr schwierig“ zu beantworten, meinte Binotto im Interview des englischen TV-Senders Sky am Mittwoch.

Die Formel 1 versuche aber ganz sicher die bestmögliche Saison zu organisieren, „vielleicht mit einem Beginn früh im Juli, falls das möglich sein würde“, sagte er weiter. „Ich denke, dass wir Ende Mai ein klareres Bild haben werden.“

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Bis Mitte Juni sind alle Rennen abgesagt oder verschoben werden. Neun der ursprünglich 22 Grand Prix dieser Saison können nicht wie vorgesehen stattfinden. Formel-1-Chef Chase Carey versucht, 15 bis 18 WM-Läufe auszutragen.

Gemäß den Sportregularien brauche man für eine Weltmeisterschaft mindestens acht Rennen, erinnerte Binotto. „Es wird für uns wichtig sein, wirklich flexibel zu sein.“

Ferrari sei bereit für kürzere Rennwochenenden und auch doppelte Grand Prix.

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