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Champions League: FC Chelsea – FC Bayern 0:3, Doppelpack Gnabry

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Nach ihrer Machtdemonstration ließen sich die Stars des FC Bayern vor der Gästekurve von ihren Fans feiern.

Angeführt von Doppeltorschütze Serge Gnabry und Torjäger Robert Lewandowski eroberte der Rekordmeister die Stamford Bridge im Sturm. Mit dem 3:0 (0:0) im Achtelfinal-Hinspiel verschafften sich die Bayern eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am 18. März. (LIVETICKER zum Nachlesen)

„Wir haben den ersten Schritt gemacht, den zweiten wollen wir genauso gehen. Wir sind sehr, sehr happy zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Cheftrainer Hansi Flick anschließend bei Sky. „Die Mannschaft hat ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Es war eine sehr konzentrierte Leistung. Wir haben das Spiel von Anfang bestimmt und Druck gemacht. Robert Lewandowski hat sensationell gut vorbereitet, das zeigt ein gutes Füreinander in der Mannschaft.“ (Die Stimmen zum Spiel)

Gnabry schnürt Blitz-Doppelpack

Nach einigen verpassten Möglichkeiten vor der Pause platzte bei den Bayern in der 51. und 54. Minute der Knoten. Gnabry traf zweimal nach einem Pass des eigentlichen Torjägers Lewandowski, der sich diesmal erst als herausragender Vorbereiter zeigte – und dann auf Pass von Alphonso Davies seine K.o.-Blockade nach 673 Minuten Torlosigkeit mit dem Tor zum 3:0 (76.) löste. (Alle Ergebnisse im Überblick)

Seinen letzten Königsklassen-Treffer außerhalb der Gruppenphase hatte der Pole vor fast genau zwei Jahren erzielt, nach 673 Minuten war diese Flaute Geschichte. Der 24-jährige Gnabry legte einen ähnlich überragenden Auftritt hin wie beim 7:2 bei Tottenham Hotspur im vergangenen Oktober, als er gar viermal traf.

„Wir haben ein exzellentes Auswärtsspiel gemacht und hatten nur ein oder zwei Wackler. Es war ein absolut verdientes 3:0“, zeigte sich Thomas Müller zufrieden. Gleichzeitig schickte der Bayern-Angreifer eine Kampfansage in Richtung Konkurrenz: „Der Respekt vor Bayern ist immer groß, auch wenn unser Ruf etwas gelitten hat. Aber wer die letzten Wochen beobachtete, wie wir an die Tabellenspitze kamen, sieht: ‚Man muss mit uns rechnen‘.“ 

Coman muss angeschlagen raus

Weh tat lediglich das verletzungsbedingte Aus von Kingsley Coman (Muskelblessur). Bei Chelsea sah Marcos Alonso wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (84.).

„Wir haben viel Druck gemacht und die Umschaltmomente genutzt. Wir freuen uns einfach“, sagte Gnabry, der zum Spieler des Spiels gekürt wurde, bei Sky. Der Nationalspieler lobte explizit Lewandowski: „Robert hat mir zwei Tore aufgelegt, die er auch selbst machen kann.“

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Mit dem Erfolg bannte der FC Bayern auch den Fluch an der Stamford Bridge, denn als erstem deutschen Team gelang den Münchnern ein Sieg im Stadion der Blues. Zudem sind sie nun seit 13 Europapokal-Auswärtsspielen ungeschlagen. 

Bayern riss schnell die geforderte Spielkontrolle an sich und hatte schon vor der Pause ein deutliches Plus an Ballbesitz, während Chelsea mit Zielspieler Olivier Giroud auf Konterfußball setzte. Bei den Münchnern agierte nicht zuletzt der umtriebige Thomas Müller auffällig und war zunächst fast an jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt.

Salihamidzic: „Wir wollen ins Finale“

In der ersten Halbzeit fehlte allerdings wie bei den Chancen von Lewandowski (15., 27.), Coman (11.) und Müller (29., 35./Latte) der letzte Tick Präzision oder Entschlossenheit, um frühzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen. Die größte Aufregung im Bayern-Strafraum gab es vor der Pause, als Torwart Manuel Neuer (34.) ein Befreiungsschlag missglückte und daraus Brisanz entstand, sowie bei einem Schuss Alonsos (43.). 

Dass die dramatische Endspielniederlage vor acht Jahren zumindest eine Nebenrolle spielte, wurde deutlich, als Chelsea vor dem Anpfiff einige Bilder von 2012 zeigte und dies mit einem kleinen Feuerwerk garnierte. Die Bayern hatten die Vergangenheit zum Nicht-Thema erklärt.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic betonte vor dem Spiel unmissverständlich, welch immense Bedeutung die Königsklasse genießt und dass das Abschneiden wohl auch die Zukunft von Flick mitdefiniert. „Die Jungs sind heiß. Es ist wichtig, dass wir weiterkommen, aber eins nach dem anderen“, sagte Salihamidzic bei Sky – und fügte an: „Wir wollen ins Finale.“

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Die Bayern hatten mit der erwarteten Startformation begonnen und waren zur bewährten Viererkette zurückgekehrt. Im Vergleich zum 3:2 gegen den SC Paderborn veränderte Trainer Hansi Flick seine Elf auf vier Positionen, schickte wieder Müller und Jerome Boateng sowie Benjamin Pavard und Coman von Beginn an auf den Platz.

Nach dem Wechsel stimmte dann auch die Präzision, als Lewandowski und Gnabry geradezu traumwandlerisch sicher kombinierten. Chelsea reagierte schockiert, auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger wirkte beeindruckt. 



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Tom Brady mit Details zum Abschied von New England Patriots und Bellichick

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Jetzt plaudert er immer mehr Details zum Hammer-Wechsel aus: In der Howard Stern-Show hat NFL-Superstar Tom Brady nun ausführlich über die Hintergründe seines Weggangs von den New England Patriots zu den Tampa Bay Buccaneers gesprochen.

Die Quarterback-Ikone und sechsmalige Super-Bowl-Gewinner erklärte, seit „fast einem Jahr“ darüber Bescheid gewusst zu haben, die Erfolgs-Franchise nach  20 Jahren zu verlassen, was Brady dann erst am 17. März 2020 bekannt gab.

„Ich wusste, dass es einfach unsere Zeit war, unsere Zeit neigte sich dem Ende zu“, so der 42-Jährige. Bereits zu Beginn 2019/’20 habe er gewusst, am Ende der Spielzeit erstmals in seiner Karriere ein Free Agent zu werden.

Er habe zuvor das Gespräch mit Patriots-Eigentümer Robert K. Kraft und Erfolgscoach Bill Bellichick gesucht, um ihnen seine Gedanken mitzuteilen. „Beide sind gut damit umgegangen“, berichtet Brady – womit die Trennung quasi beschlossen gewesen sei.

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Bemerkenswert: In der fortlaufenden Saison habe es laut Brady so gut wie keine Gespräche mehr über eine Fortsetzung seiner Patriots-Ära mit den Franchise-Verantwortlichen gegeben. Das Ende sei dennoch übereinstimmend gefasst worden. „Wir hatten großartige Gespräche, und ich habe noch einmal gesagt: Es gibt keinen größeren Fan der New England Patriots als mich.“  

Allerdings: Für Brady und die Patriots lief es besonders gegen Ende der vergangenen Regular Season sportlich schwierig. Brady spielte zahlenmäßig eines der schlechtesten Jahre seiner NFL-Karriere, bekam seine Offense nie richtig in Schwung.

In der Playoff-Wild-Card-Round konnte der Altmeister auch das Aus gegen das Überraschungsteam Tennessee Titans nicht verhindern. Mit Blick auf Bradys jetzige Aussagen lassen sich diese Leistungen nun in einem anderen Licht betrachten. 

Großes Vertrauen in Coach Bruce Ariens

Umso motivierter fühlt sich der viermalige Finals-MVP nun jedoch, seine Klasse bei Tampa Bay zu zeigen. Er wolle es sich vor allem selbst beweisen, noch immer auf hohem Niveau spielen zu können, sagte er.

Warum der gebürtige Kalifornier, der von vielen Teams umworben wurde, sich am Ende für die Buccaneers entschied, begründete er mit der Nähe zu New-York, dem Wohnort seines ältesten Sohnes John aus einer Beziehung vor seiner Ehe mit Model Gisele Bundchen und mit Cheftrainer Bruce Arians, dessen Training sowie den neuen Teamkollegen.

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Arians trainierte bereits unter anderem Quarterback-Größen wie Peyton Manning oder Ben Roethlisberger. „Er hat eine andere Art, die authentisch ist. Authenzität ist das Beste, was ein Trainer haben kann. Arians ist definitiv jemand, der einem die Wahrheit sagt.“

Brady-Vermächtnis? „Habe ich mich nie gekümmert“

Brady der in Florida einen Zweijahresvertrag unterschrieb, will die „Bucs“ zum ersten Mal seit 2007 wieder in die Playoffs führen – mindestens. Allerdings: Wenn Brady an dieser Aufgabe scheitert, wäre dies sicherlich ein kleiner Makel seiner überragenden Vita, die sich Brady bei den Patriots über zwei Jahrzehnte erspielt hat.

Der Quarterback erklärte dazu, ihm wäre ein dadurch möglicherweise leicht ramponiertes  Image ziemlich egal: „Ich habe mich nie um mein Vermächtnis gekümmert. Ich habe nicht ein einziges Mal gedacht: *Mann, ich kann es kaum erwarten, welches Football-Vermächtnis ich mal hinterlassen werden.“#

„Das bin ich einfach nicht“, meinte Brady, „das ist einfach nicht meine Persönlichkeit.“



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Das Vertragsdilemma in der Corona-Krise

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