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Champions League: Favre und Flick unter Beobachtung – Sport

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Manchmal reichen drei Wochen, um aus einem verheißungsvollen Trainer einen Trainer werden zu lassen, der es sowieso nicht mehr lernt. Als Niko Kovac den FC Bayern am 19. Februar 2019 zu einem 0:0 an der gefürchteten Anfield Road coachte, da haben die meisten Kritiker die Null vor dem Doppelpunkt in den Mittelpunkt ihrer Rezensionen gestellt. Respekt, Herr Kovac, das muss man erst mal schaffen: in Liverpool kein Gegentor kassieren! An einem Ort, an dem die Heim-Mannschaft gern mal Drei-Tore-Rückstände aufholt, erst recht unter Aufpeitschung des Trainers Jürgen Klopp, dessen entsetzliche Grimassen allein schon für ein, zwei Gegentore gut sind. Aber Niko Kovac hat sich damals nicht einschüchtern lassen, er hat einfach den alten Martinez vor den alten Hummels und den alten Neuer gestellt, und nach dem Spiel hat Kovac lässig gesagt, er habe diesen Plan schon direkt nach der Auslosung gefasst: „Es war meine Absicht, an der Anfield Road möglichst viel Persönlichkeit auf den Platz zu bringen – Spieler, die schon alles erlebt haben.“

Cooler Typ, dieser Trainer, oder? Wieso stand der eigentlich in der Kritik?

Angriff auf die Gemütlichkeit

Der FC Bayern siegt 4:1 in Köln, doch Thomas Müller ärgert sich sehr über die Münchner Nachlässigkeiten. Denn bald geht es gegen Chelsea.


Von Ulrich Hartmann


Drei Wochen später hat der FC Bayern dann sein Heimspiel gegen Liverpool 1:3 verloren, und dieser Klopp musste dabei nicht mal ein paar gruselige Gesichter machen. Die Bayern haben … na ja, freiwillig verloren haben sie nicht, aber sie haben es irgendwie passieren lassen. Gegen Ende des Spiels haben sie mehr so aus Pflichtbewusstsein noch mal versucht, nach vorne zu spielen, aber wie? Durch die Mitte, über die Flügel, lange Pässe, kurze Pässe? Sie folgten keinem erkennbaren Plan, und der Mann, der den Plan kraft Amtes vorgeben sollte, stand am Rand und hatte die Hände in den Hosentaschen. Irgendwann kroch Niko Kovac unter das Dach seiner Trainerbank und brachte dort die Zeit rum, bis seine Mannschaft ausgeschieden war.

Taugt das Coaching von Hansi Flick für die ganz große Bühne?

Drei Wochen nach den hymnenhaften Kritiken haben die Bayern dann die Champions League verlassen müssen, im Achtelfinale schon. Unter großen Mannschaften wird das Achtelfinale diskriminiert und abgelehnt, es hat den Ruf einer Vorrunde, nur halt mit Hin- und Rückspiel. Ein Achtelfinal-Aus ist vielleicht was für Donezk oder den FC Porto – aber für den FC Bayern?

Vom Rückspiel gegen Liverpool hat sich der Trainer Kovac nicht mehr erholt. Nach dieser allzu demütig geführten Partie wurde plötzlich auch noch mal das Hinspiel neu belichtet, plötzlich stand die Null nach dem Doppelpunkt im Zentrum der Kritiken. 0:0, gut und schön, aber hätte Kovac nicht mehr riskieren müssen in Liverpool? Darf ein FC Bayern sich bis zum eigenen Strafraum zurückziehen? Kovac, so ging damals extern wie intern die Interpretation, war als Defensivtrainer demaskiert.

Kovac hat dann zwar noch Meisterschaft und DFB-Pokal gewonnen, aber im Sommer haben ihn die Bayern nicht mehr aus voller Überzeugung im Amt gelassen, sondern eher mangels Alternativen. Immerhin kamen sie auf die raffinierte Idee, den renommierten DFB-Mann Hansi Flick als Co-Trainer anzuwerben – der könnte ja (psst! nicht weitersagen) den Job als Chef übernehmen, falls Kovac bald entlassen …

Ein Jahr ist seit Liverpool vergangen, es ist nun wieder Februar, wieder Achtelfinale, und nun befindet sich Niko Kovac‘ Nachfolger in einer leicht abgewandelten Niko-Kovac-Situation. Hansi Flick steht nicht in der Kritik, er wird von seinen Spielern nicht nur offiziell, sondern auch inoffiziell gelobt, dennoch gerät auch er jetzt in Kontakt mit dieser gefährlichsten Runde, die die Champions League für Topteams zu bieten hat. Ein Aus in der Runde der letzten Sechzehn ist bei Bayern laut Klubsatzung nicht vorgesehen, und der Satzung ist es auch enorm wurscht, ob der Gegner Liverpool oder – wie aktuell – FC Chelsea heißt.



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Marco Reus und Granit Xhaka gehören zu Gladbachs Top-Elf

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Uefa – Länderspiele verschoben – Sport

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Länderspiele auf den Herbst verlegt, Europapokal-Wettbewerbe vertagt: Die Europäische Fußball-Union hat den Corona-Gipfel mit den Generalsekretären ihrer 55 Mitgliedsländer genutzt, um im Terminpuzzle zur Rettung der Saison den Weg für die nationalen Ligen frei zu machen. Die Fortsetzung der Champions und Europa League wurde „bis auf weiteres“ verschoben. Zudem fallen alle für Juni geplanten Länderspiele aus, darunter die vier Playoffs für die auf 2021 verlegte EM. Dass die Uefa erwägt, die unterbrochene Saison notfalls bis in den Hochsommer auszudehnen, bestätigte am Mittwochabend der niederländische Verbandsdirektor Erik Gudde. Die nationale Liga in Holland pausiert mindestens bis Juni, über ein mögliches Saisonende sagte Gudde: „Die Uefa hat eine klare Empfehlung gegeben: Versucht, eure Wettkämpfe zu beenden – ihr habt dafür bis zum 3. August Zeit!“ Konkrete Modelle für eine Fortsetzung von Champions und Europa League, womöglich ab Juli, wurden nicht bekannt. Zuletzt war über K.o.-Duelle ohne Rückspiele und Final-Four-Turniere spekuliert worden. In der Champions League stehen vier Achtelfinal-Rückspiele aus, auch jenes des FC Bayern gegen Chelsea. In der Europa League sind alle Achtelfinal-Rückspiele offen. Beschlossen wurde bisher nur, die für Ende Mai angesetzten Endspiele beider Wettbewerbe zu verlegen. Mit der Verschiebung der internationalen Spiele räumt die Uefa ein weiteres Hindernis für die Ligen ihrer Länder aus dem Weg: „Der Abschluss der nationalen Ligen hat höchste Priorität. Mit der Verschiebung der Länderspiele bekommen wir mehr Zeit“, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius, der auch auf die Bedeutung einer regulären Saisonvollendung für unterklassige deutsche Ligen hinwies.

Offen ist jedoch die Frage, wie mit am 30. Juni auslaufenden Spielerverträgen und bereits beschlossenen Transfers zum 1. Juli verfahren wird. Womöglich müssten Verträge umdatiert und vereinbarte Wechsel aufgeschoben werden. Die Uefa erklärte, es werde „zu gegebener Zeit“ neue Fristen geben, auch für „das Zulassungsverfahren und die Registrierung der Spieler“.

Ferner erklärte die Uefa, am Financial Fair Play festzuhalten. Allerdings erforderten „die außergewöhnlichen Umstände spezifische Interventionen“. Daher wolle man den Ländern mehr Zeit für ihre Klublizenzierungsverfahren geben, bis das finanzielle Zulassungsverfahren für die nächste Uefa-Saison neu justiert sei.



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Spor Manşet 1 Nisan 2020 Cem Dizdar ve Serkan Yetkin Günün Spor Haberlerini Yorumluyor

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trtspor da yayınlanan spor manşet programında cem dizdar ve serkan yetkin 1 nisan 2020 çarşamba günü spor gazetelerinin manşetlerini yorumluyor.

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