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Bosse Zingler und Ruhnert attackieren den DFB scharf

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Ob „katastrophales Bild“ oder „überhaupt keine Ahnung“ – die Führungsriege von Union Berlin ist mit dem DFB am Sonntag hart ins Gericht gegangen. Das dürfte dem Verband gar nicht schmecken.

Union Berlin ist als Tabellensiebter die große Überraschungsmannschaft der Bundesliga. Am Samstag wurde sogar dem großen FC Bayern ein 1:1 abgerungen – und das bereits zum zweiten Mal in der Saison. Damit sind die Köpenicker das einzige Bundesligateam, dass in Hin- und Rückrunde nicht gegen die Bayern verloren hat. Nach vielen Jahren kontinuierlicher Arbeit ist Union auf dem besten Weg, sich als fester Bestandteil der Beletage des deutschen Fußballs zu etablieren.

Eigentlich sollte an der Alten Försterei also eitel Sonnenschein angesagt sein – doch nun droht ein Konflikt mit dem Deutschen Fußball-Bund. Denn die Union-Bosse Dirk Zingler und Oliver Ruhnert übten am Sonntag beinahe parallel Kritik am Verband – und zwar heftig.

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Zingler fordert DFB-Doppel-Rücktritt vor der EM

Präsident Zingler sprach sich gegenüber der „Bild am Sonntag“ für einen Rücktritt von Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Sportdirektor Oliver Bierhoff noch vor der Europameisterschaft aus. Das allein ist zwei Monate vor dem Turnier schon eine bemerkenswerte Forderung. Noch mehr überraschte dabei allerdings die Wortwahl. „Es ist aus meiner Sicht ein katastrophales, peinliches Bild. Der DFB ist an der Spitze hoffnungslos zerstritten und dadurch führungslos“, polterte der Vereinschef.

Für ihn stehe die Nationalmannschaft beispielhaft für die Probleme des Verbandes. „Ich glaube, es braucht einen kompletten personellen Neuanfang, um wirkliche Veränderungen in Gang setzen zu können“, sagte Zingler weiter. Ein Rücktritt von Bierhoff und Löw würde deren „unumstrittenen Verdienste der letzten Jahre nicht schmälern, sondern einen weiteren hinzufügen.“

Kritik an Bierhoffs Rolle in der Nachwuchsarbeit

Wenige Stunden nach Veröffentlichung des Interviews legte Unions Manager Ruhnert nach. Angesprochen auf die Aussagen seines Chefs zu Bierhoff sagte der 49-Jährige in der Sendung „Doppelpass“ bei Sport1: „Aus den Vereinsvertretern heraus kann ich halt nur sagen, dass es nicht unbedingt so ist, dass Oliver Bierhoff da große Sympathiewerte bei allen hat, dass muss man auch ganz klar sagen. Ich weiß gar nicht, ob ich ihn im Bundesliga-Stadion überhaupt schon gesehen habe.“

Doch dabei beließ er es nicht. Ruhnert kritisierte auch Bierhoffs Rolle in der Nachwuchsarbeit, die ihm gar nicht zu behagen scheint. Bierhoff sei bei der Reform derselben federführend, habe „davon aber überhaupt keine Ahnung.“

Der Union-Manager schob zwar direkt hinterher, dass es sich nur um seine „persönliche Meinung“ handele und die Entscheidung natürlich beim DFB liege. Ob dieser Nachsatz die Verantwortlichen in der Verbandszentrale in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise nach der deutlichen Kritik aus dem Union-Lager allerdings zu besänftigen vermag, erscheint äußerst fraglich.



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Lewandowski egalisiert 40-Tore-Rekord von Müller

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33. Bundesliga-Spieltag  

Freiburg (dpa) – Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat Gerd Müllers Bundesliga-Rekord von 40 Treffern in einer Saison eingestellt.

Der 32 Jahre alte Pole erzielte im Spiel des deutschen Meisters beim SC Freiburg in der 26. Minute per Foulelfmeter sein Saisontor Nummer 40 und egalisierte damit Müllers Bestmarke aus der Spielzeit 1971/72. Diese galt jahrzehntelang als unerreichbar.

Den Strafstoß verwandelte Lewandowski flach und sicher. Nach seinem Treffer präsentierte er ein schwarzes T-Shirt mit dem Konterfei Müllers und der weißen Aufschrift „4EVER GERD“ unter seinem Trikot. Spieler und der Trainerstab der Bayern bildeten vor der Auswechselbank an der Seitenlinie ein Spalier für ihn und applaudierten. „Souverän verwandelt. Hat er sich verdient, hat er sich erarbeitet. Glückwunsch zu diesem Rekord und dem 40. Tor“, sagte Lothar Matthäus in der Halbzeit beim Pay-TV-Sender Sky.

Für Lewandowski ist es ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere als Profi. Schon fünfmal war er Bundesliga-Torschützenkönig: 2014, 2016, 2018, 2019 und 2020. Seine bisherige Saisonbestmarke waren 34 Tore. „Es hilft nicht, wenn du es zu sehr willst“, hatte er vor einer Woche nach seinem Dreierpack beim 6:0 des deutschen Meisters gegen Borussia Mönchengladbach zu seiner Rekordjagd gesagt.

„Man sieht, dass er in einer grandiosen Form ist“, sagte Kapitän Manuel Neuer nach der Lewandowski-Show gegen Gladbach. Der herausragende Liga-Akteur weiß freilich, dass er für die Bestmarke nicht alleine verantwortlich ist. „Ich kann dankbar sein, dass ich so viele Vorlagen von meinen Kollegen bekomme“, bemerkte Lewandowski.

Die erfolgreiche Rekordjagd ist auch deswegen besonders hoch zu bewerten, weil der Weltklasse-Angreifer nach einer Knieverletzung Ende März vier Bundesliga-Partien verpasst hatte. Lewandowski fehlte den Bayern auch schmerzlich beim Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain. Bei der Münchner 1:2-Niederlage in Mainz kehrte er vor drei Wochen auf den Platz zurück und erzielte sein 36. Saisontor.

Mit nun 276 Bundesliga-Toren liegt der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hinter dem ehemaligen Bayern-Stürmer Müller (365 Tore) auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste. Womöglich kann Lewandowski auch diese Bestmarke in den kommenden Jahren noch angreifen. Sein aktueller Vertrag in München läuft noch bis zum 30. Juni 2023.



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Waldhof klettert in der Drittliga-Tabelle

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Der SV Waldhof Mannheim kommt im Endspurt der 3. Fußball-Liga noch einmal in Schwung. Am Samstag gewannen die Waldhöfer beim SC Verl 1:0 (1:0) und feierten damit den dritten Sieg nacheinander. Mit dem Erfolg kletterten die Blau-Schwarzen auf den achten Platz in der Tabelle und haben die Chance, die Saison auf einem einstelligen Tabellenrang zu beenden.

Die Verler waren in der ersten Halbzeit tonangebend, aber Waldhof-Torhüter Jan-Christoph Bartels war bei den Gelegenheiten der Ostwestfalen zur Stelle. Die Mannheimer kamen erst nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel und durch Joseph Boyamba in der 66. Minute zum 1:0. In der Schlussphase hielt Bartels mit zwei starken Paraden den knappen Erfolg fest.



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Mit Tor gegen Freiburg: Lewandowski stellt legendären Müller-Torrekord der Bundesliga ein

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Der Mythos ist ab sofort keiner mehr! Robert Lewandowski hat als erster Fußballer der Geschichte seit Gerd Müller in der Saison 1971/72 40 Tore in einer Bundesliga-Spielzeit erzielt – und ist damit mit dem legendären ehemaligen Bayern-Stürmer gleichgezogen. Ein einziger Treffer reichte dem polnischen Superstar am Samstag gegen den SC Freiburg zu seinem Saisontreffer Nummer 40 (26. Minute) per Elfmeter. Damit teilen sich Lewandowski und Müller nun die Bestmarke für die meisten erzielten Tore innerhalb einer Bundesliga-Saison. Lewandowski feierte die Bestmarke mit einem besonderen Torjubel: Der Torjäger lüftete sein Trikot zeigte ein T-Shirt mit der Aufschrift:“4Ever Gerd“. Danach standen die Bayern-Spieler Spalier.

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Schafft Lewandowski noch mehr? Mit nur einem weiteren Treffer würde der amtierende Weltfußballer zum alleinigen Rekordhalter in der Bundesliga aufsteigen. Klappt das gegen Freiburg nicht, hat der 32-Jährige am kommenden Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) noch eine letzte Chance, den Rekord ganz für sich allein zu haben. Die europäische Auszeichnung für den besten Torschützen der Saison, der Goldene Schuh, ist dem Bayern-Star ebenfalls so gut wie sicher. Mit seinen nun 40 Saisontreffern hat bereits einen zweistelligen „Tor-Puffer“ auf die ärgsten Verfolger.

Der scheidende Bayern-Trainer Hansi Flick hatte Lewandowskis 40-Tore-Marke auf dem Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Freiburg zu einem der beiden verbliebenen Saison-Ziele erklärt (das andere ist die 80-Punkte-Marke), nachdem die Münchner die deutsche Meisterschaft bereits vorzeitig unter Dach und Fach gebracht hatten. Am letzten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach (6:0) hatte Lewandowski mit einem Dreierpack geglänzt.





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