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Borussia Dortmunds Abwehr in der Analyse

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Eins ist nach dem Saisonstart von Borussia Dortmund gewiss: das Problem liegt in der Defensive. Noch immer.

Das weiß auch Trainer Lucien Favre, der sich bei der Pressekonferenz vor dem wichtigen Spiel gegen Bayer Leverkusen zu einer Aussage hinreißen ließ, die er normalerweise vermeidet.

„Ich habe als Trainer immer das Maximum gewollt“, hatte der Schweizer gesagt und sich damit indirekt zu dem Saisonziel bekannt, das sich der BVB gesetzt hat. Denn die Borussia war mit keinen geringeren Ambitionen in die Spielzeit gegangen, als dem Maximum, der Meisterschaft.

Der Start war nach Siegen gegen den FC Augsburg (5:1) und beim 1. FC Köln (3:1) geglückt, nach der 1:3-Pleite bei Aufsteiger Union Berlin hatte sich zuletzt aber Ernüchterung breitgemacht. Das Problem, das die Mannschaft in den ersten Wochen offenbarte ist nicht unbedingt neu. Bei all dem spektakulärem Offensivfußball, zu dem das Team in der Lage ist, fällt die Defensive ab. Das belegen die Zahlen. (Quelle: Opta)

Startschwierigkeiten und Schwächen nach Standards

Das Manko, das als erstes ins Auge fällt: die Dortmunder gerieten in allen drei Ligaspielen mit 0:1 in Rückstand. Zweimal konnte dieser gedreht werden, das dritte Mal war aber dann auch für ein Top-Team zu viel. Zudem kassierte der BVB drei der fünf Gegentore in den ersten 30 Minuten. Ligahöchstwert mit Augsburg und dem SC Paderborn.

Noch beunruhigender dürfte für die Dortmunder sein, dass sich bei Union auch eine altbekannte Schwäche wieder offenbarte.

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Sowohl das 0:1 als auch das 1:3 fielen nach einem Eckball. Im Kalenderjahr 2019 kassierten die Schwarzgelben damit 15 Gegentore nach Standards. Nur der FSV Mainz 05 hat in der Bundesliga mehr Gegentreffer nach einem ruhenden Ball hinnehmen müssen (16).

Immerhin fiel keins der Dortmunder Gegentore nach einem kapitalen Patzer eines Akteurs. In der Rückrunde brachen dem BVB genau diese Fehler im Titelrennen das Genick. Ganze acht Mal hatte ein Spieler vor einem Gegentreffer gepatzt. Ligahöchstwert im Jahr 2019.

Ist Bürki ein Top-Keeper?

Zweimal unterlief auch Torwart Roman Bürki ein kapitaler Fehler, was die Frage aufwirft, ob er einer der besten Torhüter der Liga ist.

In dieser Spielzeit ist er das bislang nicht, wenn man den nackten Zahlen glaubt. Das erste Spiel verpasste der Schweizer noch angeschlagen, in den beiden anderen bekam er acht Schüsse auf den Kasten. Vier davon waren drin. Die Quote von 50 Prozent bedeutet Rang 13 unter den Bundesliga-Keepern. Zum Vergleich: Leipzigs Péter Gulácsi parierte 80 Prozent der Torschüsse.

Hinzu kommt, dass der BVB auffällig viele Treffer aus der Distanz kassiert. Der Fernschuss von Unions Marius Bülter, der wohlgemerkt unhaltbar in Bürkis Tor einschlug, war bereits das achte Distanzschuss-Gegentor des BVB im Jahr 2019. Auch hier gilt: Höchstwert aller Bundesligateams.

Wer soll neben Hummels spielen?

Dass eine verbesserte Defensive das fehlende Puzzleteil zur Meisterschaft ist, das war den Verantwortlichen in Dortmund vor dieser Spielzeit klar. Deswegen holten Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Mats Hummels zurück, der mit seiner Erfahrung die Abwehrreihe stabilisieren soll.

Die Frage ist, welcher Spieler die Position neben dem Rückkehrer einnehmen soll. Favre entschied sich in den ersten drei Spieltagen für Manuel Akanji, der leistungstechnisch aber nicht mit seinem Teamkollegen mithalten konnte.

Akanji gewann 57 Prozent seiner Zweikämpfe (Hummels: 64 Prozent) und gewann nur 46 Prozent seiner Luftduelle (Hummels: 70 Prozent). Schon in der vergangenen Spielzeit (Zweikampfquote: 58 Prozent) war der 24-jährige Schweizer hinter dem nach Paris abgewanderten Abdou Diallo (59 Prozent) und Dan-Axel Zagadou (67 Prozent) nur drittbester BVB-Verteidiger.

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Akanjis Stammplatz ist also nicht unumstritten, Favre wird das ähnlich sehen. Am Samstag wird dem 61-Jährigen eine Entscheidung für oder gegen seinen Landsmann womöglich abgenommen. (Das Spiel ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

Nach seinem Bänder-Teilriss ist der Innenverteidiger zwar schon wieder im Lauftraining, ein Einsatz ist jedoch fraglich.

Es wird spannend zu sehen sein, ob Favre ihn bei einem Ausfall durch Zagadou oder Julian Weigl ersetzt, der diese Rolle in der Rückrunde der letzten Saison häufig übernahm.

Mit welchem Personal auch immer: hält die Defensive in Leverkusen nicht, dann würde die Stimmung bei der Borussia noch bedrückter werden.



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The Best FIFA Football Awards™ – Nachrichten – Fussballgeschichte im San-Siro-Stadion

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The Best FIFA Football Awards™


© Getty Images

  • Geschichtsträchtige Partien im San-Siro-Stadion
  • Das historische Stadion wird nicht mehr lange stehen
  • Wir erinnern an vier unvergessliche Partien

Das Teatro alla Scala in Mailand ist für unzählige Opernliebhaber in aller Welt ein wahrer Kunsttempel. Für die Fussballfans rund um den Erdball gilt indes das Gleiche für das Giuseppe-Meazza-Stadion, oft auch als San-Siro-Stadion bezeichnet.

Am Montag, 23. September, werden die The Best FIFA Football Awards in der berühmten Scala verliehen, rund 6 Kilometer entfernt von dem Stadion, in dem das fussballerischen Herz Mailands schlägt.

Als kürzlich bekannt gegeben wurde, dass die Tage des Stadions gezählt sind, war die Trauer unter den Fussballfans groß. Schließlich tragen die beiden Topklubs der Stadt, AC Mailand und Inter Mailand, seit Jahrzehnten ihre Heimspiele in dem Fussballtempel aus. Das Stadion wurde 1926 eröffnet. Wenn genau ein Jahrhundert später die Olympischen Winterspiele in der norditalienischen Metropole ausgetragen werden, soll an seiner Stelle bereits eine neue Hochburg des Fussballs errichtet sein.

FIFA.com hat vier historische Partien in dem geschichtsträchtigen Stadion herausgesucht.

 Enrico Guaita of Italy scores, ten minutes into his team's 1934 FIFA World Cup semi-final against Austria.

© FIFA.com

Italien besiegt das Wunderteam

**Italien – Österreich 1:0**

3. Juni 1934, FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™

Als Italien und Österreich im Februar 1934 aufeinander trafen, lagen die *Azzurri* zur Halbzeit bereits mit 0:3 zurück und mussten am Ende eine 2:4-Niederlage verdauen. Die Österreicher hatten sich in den Jahren zuvor mit herausragenden Leistungen den Beinamen *Wunderteam* verdient. Auch ohne ihren Schlüsselspieler Johann Horvarth gingen sie dank ihrer Eleganz und Ballbeherrschung als klarer Favorit ins WM-Halbfinale gegen die *Azzurri*.

Doch Vittorio Pozzos Schützlinge ließen sich, angefeuert von 35.000 Fans im San-Siro-Stadion, nicht einschüchtern. Mit einer verbissenen Kampfleistung im Regen und dank eines Treffers durch Enrique Guaita zogen die Italiener erstmals ins WM-Finale ein. Eine Woche später wurden sie Weltmeister.

Benfica striker Torres, right, and two Inter Milan defenders heading the ball during the European Cup Final at the San Siro, 27th May 1965

© Getty Images

**Inter gewinnt im eigenen Stadion den Europapokal**

Inter Mailand – Benfica Lissabon 1:0

**27. Mai 1965, Europapokal der Landesmeister**

Der Stadtrivale AC Mailand rangiert in der Liste der erfolgreichsten Teams im Europapokal und der UEFA Champions League gleich hinter Real Madrid. Doch 1965 war dies noch anders. Damals war La Grande Inter noch vor dem großen Rivalen platziert. Dank des Sieges gegen Benfica Lissabon ist Inter Mailand neben Real Madrid einer von nur zwei Klubs, die die Trophäe im eigenen Stadion gewonnen haben.

Das Team aus Portugals Hauptstadt hatte Anfang der 60er Jahre seine größte Blützeit und trat nun gegen den Titelverteidiger an. Eusebio, der nicht weniger als neun der 17 Tore Benficas auf dem Weg ins Finale erzielt hatte, wurde von Gianfranco Bedin hervorragend gedeckt und regelrecht aus dem Spiel genommen. Die gesamte Inter-Defensive wurde in der Partie von Giacinto Facchetti perfekt dirigiert.

Wie vor 31 Jahren entschied auch dieses Mal ein einziges Tor die Partie. Dieses Mal war Jair da Costa der Torschütze nach einem schnellen Vorstoß. Sein Treffer wurde indes von 89.000 Fans bejubelt, die dann auch miterlebten, wie Kapitän Sandro Mazzola den Pokal erneut in die Höhe stemmte.

1990 FIFA World Cup - Argentina 0-1 Cameroon

© Getty Images

**Sensationssieg der Unzähmbaren Löwen zum WM-Auftakt**

Argentinien – Kamerun 0:1

**8. Juni 1990, FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™**

Der Sieg Kameruns gegen Argentinien im Auftaktspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Italien 1990™ gilt bis heute als eine der größten Sensationen der Turniergeschichte und sorgte dafür, dass die Menschen in Westafrika zu Tausenden auf den Straßen tanzten. Denn obgleich die Nationalmannschaft Kameruns größtenteils aus Spielern der unteren französischen Ligen und einigen in der Heimat aktiven Spielern bestand, verpassten die Westafrikaner dem großen Argentinien mit Superstar und Kapitän Diego Maradona eine blutige Nase.

Francois Omam-Biyik stieg nach einem Freistoß am höchsten und setzte den Ball per Kopfstoß vorbei an Torhüter Nery Pumpido ins Netz, der dabei eine überaus unglückliche Figur machte. Die Kameruner beendeten die Partie in Unterzahl, nachdem Benjamin Massing ein rüdes Foul an Claudio Caniggia begangen hatte. Die Unzähmbaren Löwen machten ihrem Namen in dieser Partie alle Ehre und brachten ihren Vorsprung über die Zeit. Maradona meinte später: „Ich kann nichts beschönigen und ich habe keine Entschuldigung. Wenn Kamerun gewonnen hat, dann weil es die bessere Mannschaft war.“


Derby della Madonnina* um den Einzug ins Finale der *Königsklasse**

**Inter Mailand – AC Mailand 1:1******

13. Mai 2003, UEFA Champions League**

Nur eine Woche zuvor waren die beiden Teams in der italienischen Meisterschaft aufeinander getroffen und hatten sich nach einem verbissenen Kampf torlos getrennt. Nun traten der AC Mailand und Inter Mailand zu ihrem Duell um den Einzug ins Finale der UEFA Champions League 2003 erneut gegeneinander an. Auf Seiten der *Nerazzurri* standen Stars wie Javier Zanetti, Fabio Cannavaro und Hernan Crespo, während bei den *Rossoneri* Akteure wie Paolo Maldini, Andrea Pirlo und Andriy Shevchenko zu finden waren.

Der Ukrainer erzielte eines der wichtigsten Tore in der Geschichte der Mailänder Stadtderbys. Nach einem perfekten Zuspiel von Clarence Seedorf gelang Shevchenko das überaus wichtige „Auswärts“-Tor. Obafemi Martins schaffte zwar später noch den Ausgleich, doch letztlich setzte sich der AC Mailand durch und feierte dann im Finale gegen Juventus Turin den sechsten europäischen Titelgewinn.





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PSG: Neymar bekommt reduzierte Champions-League-Sperre

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Köln –

Ob Fußball oder Leichtathletik, Basketball oder Formel 1 – in unserem Newsticker gibt es die wichtigsten Sport-Nachrichten des Tages. Kurz und kompakt für Sie zusammengefasst. (sid/dpa/red)

Neymar-Sperre wird auf zwei Spiele verkürzt

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar vom französischen Meister Paris St. Germain kehrt früher als gedacht in die Champions League zurück. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Sperre von drei auf zwei Spiele reduziert.Der 27-Jährige muss demnach in der Königsklasse am Mittwoch gegen Real Madrid und am 1. Oktober bei Galatasaray Istanbul aussetzen. Am 22. Oktober im Auswärtsspiel beim Club Brügge ist Neymar wieder spielberechtigt.

Der Brasilianer hatte in der vergangenen Saison nach dem Aus seiner Mannschaft im Achtelfinale der Champions League gegen Manchester United in einem Instagram-Post das Schiedsrichtergespann um den Slowenen Damir Skomina beleidigt. Daraufhin hatte ihn die UEFA für drei Spiele gesperrt, Neymar legte beim CAS Einspruch ein.

Der CAS hat den Spieler im Einzelrichterverfahren unter der Leitung des deutschen Richters Ulrich Haas am 13. September angehört und die Sperre nun reduziert. Die genaue Begründung für das Urteil steht noch aus.

Zwölf Holliganchefs bei Juventus Turin vorläufig festgenommen

Zwölf Hooliganchefs wurden in Italien vorläufig festgenommen. (Symbolbild)

Zwölf Hooliganchefs des italienischen Fußball-Rekordmeisters Juventus Turin sind am Montag vorläufig festgenommen worden. Sie werden beschuldigt, das Juve-Management erpresst zu haben, um Vorteile zu erhalten, unter anderem kostenlose Eintrittskarten für Heimspiele.

Die Ermittlungen wurden aufgrund einer Anzeige des Juve-Managements in die Wege geleitet, teilte die Polizei von Turin einer Pressemitteilung mit. 2017 hatte es bereits Schlagzeilen um mögliche Kontakte zwischen Fangruppen von Juve und der kalabrischen Mafia gegeben. Ermittelt wurde auch wegen Ticket-Schwarzhandels.

René Rast ist vorzeitig DTM-Champion

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René Rast kürte sich auf dem Nürburgring vorzeitig zum DTM-Champion.

Bei der Fahrt über die Ziellinie wusste René Rast (32) noch nichts von seinem erneuten Titelgewinn. Dem Audi-Piloten musste erst über Funk mitgeteilt werden, dass er gerade seinen zweiten Coup im Deutschen Tourenwagen-Masters nach 2017 vorzeitig gesichert hatte – in seiner erst dritten DTM-Saison. „Ich wusste es nicht und hätte gedacht, dass Nico viel näher an mir dran ist“, sagte Rast nach seinem dritten Platz am Sonntag auf dem Nürburgring noch im Cockpit im TV-Sender Sat1.

Doch sein ärgster Konkurrent Nico Müller (27) aus der Schweiz belegte beim Sieg des Briten Jamie Green (37) nur den sechsten Rang und kann Rast nun vor den finalen Rennen auf dem Hockenheimring am 5. und 6. Oktober nicht mehr vom ersten Rang im Gesamtklassement verdrängen.  Marco Wittmann (29), DTM-Champion von 2014 und 2016, wurde Gesamtklassement-Dritter.

Anstatt sich beim Finale in Baden-Württemberg einen spannenden Showdown zu liefern, schaltete Rast bereits in der Eifel erleichtert auf den Kür-Modus. „Mit Sicherheit werden wir es krachen lassen. Ich denke, wir müssen die Hotelzimmer um eine Nacht verlängern.“

Vergessen war der Ärger über das nicht perfekte Rennen, das hinter Green und dem Niederländer Robin Frijns (28) den letzten Podiumsplatz einbrachte, nachdem Rast mit seinem Sieg am Samstag bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf eingeleitet hatte.

Einen Ritterschlag erteilte einmal mehr DTM-Boss Gerhard Berger (60) dem neuen Champion: „Der Kerl hat richtig was drauf. Er ist das Maß aller Dinge“. Der frühere Formel-1-Pilot selbst war über die vorzeitige Entscheidung nicht glücklich, er hoffte auf ein spannendes Finale in Hockenheim. „Wir finden das eigentlich nicht gut, aber der Titel ist verdient“, sagte Berger.

FC Schalke – FC Bayern: Staatsanwalt prüft Anzeige

Marco Fritz Schalke Bayern

Salif Sané und  Guido Burgstaller reklamieren Handspiel, doch Schiedsrichter Marco Fritz verweigert den vermeintlich klaren Elfmeter für den FC Schalke 04.

Wurde der FC Schalke 04 im Spiel gegen den FC Bayern München um zwei Elfmeter betrogen? Eine entsprechende Anzeige hatte ein Schalke-Fan nach der 0:3 Heimniederlage bei der Polizei in Gelsenkirchen erstattet. Jetzt liegt der Ball im Feld der Staatsanwaltschaft: „Der Sachverhalt ist bei uns eingegangen und Gegenstand der Prüfung“, sagte die Essener Oberstaatsanwältin Anette Milk der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Schalke-Anhänger hatte vor knapp drei Wochen Anzeige gegen den Schiedsrichter Marco Fritz und den Videoassistenten Bastian Dankert erstattet. Der Vorwurf: Betrug. Die Polizei Gelsenkirchen hatte den Vorgang über Twitter öffentlich gemacht – und ein großes Echo bekommen. Selbst der FC Schalke reagierte und schrieb auf Twitter: „Also von uns war das keiner. Ehrenwort“. Und weiter: „Die Ermittlungsergebnisse würden uns trotzdem sehr interessieren.“

Darauf muss der Verein allerdings noch etwas warten. Wann die Prüfung, ob der Anfangsverdacht einer Straftat besteht, abgeschlossen ist, konnte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht sagen.

Bei dem Spiel der Fußball-Bundesliga waren nach Ansicht vieler Fans zwei klare Hand-Elfmeter nicht gegeben worden.

FC Bayern kann die Bullen nicht von der Tabellenspitze stürzen

Rekordmeister Bayern München läuft in der Fußball-Bundesliga der ersten Tabellenführung weiter hinterher. Der Doublesieger kam im Topspiel des 4. Spieltages bei RB Leipzig trotz großer Dominanz in der ersten Halbzeit über ein 1:1 nicht hinaus und liegt zunächst mit acht Punkten hinter Leipzig (10) und Dortmund (9) auf Rang drei. Vor den Augen von Bundestrainer Jogi Löw brachte Robert Lewandowski (3.) die Gäste mit seinem siebten Saisontor in Führung. Emil Forsberg (45.+3) glich per Foulelfmeter aus. Kurz vor der Pause hatte Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) einen Elfmeter für Bayern nach Videobeweis zurückgenommen.

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Robert Lewandowski lässt Leipzigs Torwart Gulacsi keine Chance und erzielt die Münchner 1:0-Führung.

Nach einem vermeintlichen Foul von Marcel Sabitzer (37.) an Lucas Hernandez gab Schiedsrichter Sascha Stegemann  Elfmeter, nahm diesen nach dem Videobeweis jedoch zurück. Kurz darauf kam RB doch noch zum bis dato schmeichelhaften Ausgleich. Dieses Mal foulte Hernandez im eigenen Strafraum Yussuf Poulsen – und dieses Mal gab es keine Zweifel am Elfmeter. Forsberg ließ Nationaltorhüter Manuel Neuer mit einem satten Schuss ins rechte Eck keine Chance.

RB Leipzig ging zwar erstmals in dieser Saison in einem Pflichtspiel nicht als Sieger vom Platz, verteidigte aber Platz eins in der Liga. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann geht damit durchaus gestärkt in das erste Champions-League-Spiel am Dienstag bei Benfica Lissabon (21.00 Uhr/Sky). Die Bayern treffen am Mittwoch zu Hause auf Roter Stern Belgrad (21.00 Uhr/Sky).

Die Gäste aus München mussten kurzfristig auf David Alaba verzichten, der sich beim Aufwärmen eine Muskelverletzung an den Adduktoren zugezogen hatte. Für den Österreicher kam Jerome Boateng zu seinem ersten Saisoneinsatz. Bayerns neuer Weltstar Philippe Coutinho saß bis zur 88. Minute nur auf der Bank, da er nach seinen Einsätzen für die brasilianische Nationalelf nicht hundertprozentig fit war. Für ihn begann Thomas Müller im zentralen, offensiven Mittelfeld.

Bayer zerlegt! BVB feiert Wiederauferstehung

Die Geister der überraschenden Pleite bei Union Berlin sind vertrieben: Dank eines starken Auftritts gegen Bayer Leverkusen hat der BVB in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur gefunden.

Nach 25 Minuten wäre Brandt gegen seinen Ex-Klub auch fast ein Treffer geglückt, doch der starke Lukas Hradecky im Bayer-Kasten hatte etwas dagegen. „Es war ein neues Gefühl. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht“, kommentierte Brandt, der nach einer Stunde für Thorgan Hazard vom Platz musste. 

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Raphael Guerreiro (l) und Marco Reus klatschen ab.

Die Hauptdarsteller des Dortmunder Gala-Nachmittags beim 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen waren unterdessen drei andere: BVB-Youngster Jadon Sancho, der zwei Treffer auflegte und seinem Ruf als Assist-Maschine wieder alle Ehre machte, Kapitän Marco Reus, der einen Doppelpack schnürte, und natürlich Alcácer, der Dauer-Knipser, der bereits seinen fünften Saisontreffer erzielte. „Es war einfach echt geil zu spielen, heute“, sagte ein fröhlicher Thomas Delaney.

Leverkusen-Coach Peter Bosz (55) muss nun sein Team wieder aufrichten – und seiner Defensive mehr Stabilität verleihen. Abwehrchef und Nationalspieler Jonathan Tah leistete sich erneut diverse Wackler, der Brasilianer Wendell hatte seine linke Seite zu keiner Zeit wirklich im Griff.

Da auch Supertalent Kai Havertz einen unauffälligen Tag erwischte und Rekordeinkauf Kerem Demirbay aus privaten Gründen fehlte, lief auch in der Offensive nicht viel zusammen. Die wenigen Torchancen ließ Bayer zudem ungenutzt.

Bachelor Andrej Mangold erklärt Rücktritt vom Top-Basketball

Der aus der RTL-Sendung „Der Bachelor“ bekannte Andrej Mangold beendet seine Karriere im Top-Basketball. „Ich habe mich entschieden, dass ich Basketball auf Erstliga-Niveau nicht weiterführen werde“, sagte der 32-Jährige in einem Interview des TV-Senders RTL. Vor gut drei Wochen hatte Mangolds bisheriger Club Skyliners Frankfurt erklärt, dass der Defensiv-Spezialist keinen neuen Vertrag bei dem Basketball-Bundesligisten erhalten werde.

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Bachelor Andrej Mangold (l,) beim Training der Fraport Skyliners, hier gegen Marco Völler.

„Nicht, weil die Angebote nicht da waren“, begründete Mangold seine Entscheidung: „Aber ich bin 32, es steht einfach nicht mehr in der zeitlichen Relation, elf von zwölf Monaten 24/7 auf Abruf für ein Basketball-Team zu sein.“

Mangolds Vertrag bei den Skyliners war zum Ende der vergangenen Saison ausgelaufen, nachdem der Basketballer im April von den Hessen verpflichtet worden war. Er war für das Team nach einer Verletzung jedoch nur zu einem Einsatz gekommen.

Vor der Datingshow, die Anfang des Jahres ausgestrahlt worden war, hatte Mangold bereits als Profi unter anderem in Würzburg, Göttingen und Bonn gespielt und sogar fünfmal für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft. (dpa)

Olympia-Stadt Tokio bläst Zuschauern Kunstschnee ins Gesicht

Die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio gehen im Kampf gegen die Hitze neue Wege. Den Besuchern der Testwettkämpfe an der Kanustrecke wehte am Freitag Kunstschnee ins Gesicht. Allerdings flogen statt sanfter Flocken eher kleine Eisstückchen durch die Luft. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Tokio leidet seit Wochen unter extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Ausgerechnet am Freitag fielen die Temperaturen in der japanischen Hauptstadt allerdings erheblich. „Wir versuchen alles, um die Risiken einer solchen Hitzewelle zu minimieren. Wir wollen bei den Zuschauern für Erfrischung sorgen“, sagte Taka Okamura vom Organisationskomitee. Bedenken wegen der CO2-Emission der Maschinen wies Okamura zurück.

Ganz reibungslos verlief der Test aber nicht: Die Zuschauer waren innerhalb von Minuten durchnässt, zudem wurde der Boden äußerst rutschig – ein Journalist stürzte daraufhin.

Neapel-Trainer Carlo Ancelotti über Zustand der Umkleidekabinen fassungslos

Der frühere Bayern-München-Trainer Carlo Ancelotti hat deutliche Kritik am Zustand der sich im Umbau befindlichen Umkleidekabinen beim von ihm betreuten italienischen Fußball-Erstligisten SSC Neapel geübt. „Ich bin empört über die Fehlerhaftigkeit und Unfähigkeit derjenigen, die diese Aufgaben übernommen haben“, sagte der 60-Jährige in einem Statement, das auf der Homepage des Vereins veröffentlicht wurde.

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Carlo Ancelotti trainiert aktuell den SSC Neapel.

Foto:

picture alliance/Martin Rickett/PA Wire/dpa

„Man kann in zwei Monaten ein Haus bauen, aber sie waren nicht dazu in der Lage, die Umkleidekabinen zu renovieren! Wo sollen wir uns bei den Spielen gegen Sampdoria und Liverpool umziehen?“, fragte Ancelotti rhetorisch.
Neapel hatte vor Saisonbeginn einen Antrag bei der Liga eingereicht, um die ersten beiden Spiele in der Serie A aufgrund des Umbaus des Stadions San Paolo auswärts bestreiten zu dürfen.

„Ich bin verblüfft über die Aussage von Ancelotti“, sagte Architekt Filomena Smiraglia der Gazzetta Dello Sport. „Außerdem, haben wir Vizepräsident Edoardo De Laurentiis besucht, der uns vor den Handwerkern für die Arbeit gelobt hatte.“ Die Arbeiten sollen wie geplant am Freitag abgeschlossen werden.
Neapel empfängt am Samstag Tabellenschlusslicht Sampdoria Genua, am Dienstag (21.00 Uhr) kommt der von Teammanager Jürgen Klopp betreute Champions-League-Sieger FC Liverpool nach Kampanien.

Mercedes präsentiert seine Formel-E-Fahrer Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries

Der deutsche Autobauer Mercedes hat am Mittwoch im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt sein Team für das Debüt in der Formel E offiziell präsentiert. Die Stuttgarter, die in der Königsklasse Formel 1 auf bestem Weg zu ihrem sechsten Titel in Folge sind, gehen mit dem Fahrerduo Stoffel Vandoorne (Belgien) und Nyck de Vries (Niederlande) in die Saison, die am 22. November in Diriyya/Saudi-Arabien beginnt.

„Wir beginnen ein neues Kapitel. Es ist das erste Mal, dass wir voll-elektrisch fahren und das ist ein sehr besonderer Moment“, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Vandoorne (27) war 2017 und 2018 für McLaren in der Formel 1 unterwegs, konnte dort aber nicht vollends überzeugen. Bereits in der vergangenen Saison fuhr Vandoorne in der Formel E, kam aber nicht über den 16. Platz in der Gesamtwertung hinaus. Der drei Jahre jüngere de Vries ist aktuell Gesamtführender der Formel 2 und wird sein Debüt in der Formel E geben.

„Die Plattform entwickelt sich jetzt schon gut, aber mit Porsche und Mercedes wird die Serie glaube ich nochmal einen Boost bekommen“, sagte Wolff. Gemeinsam mit Mercedes betritt auch der Sportwagenhersteller Porsche die Bühne der Elektroserie. Zusammen mit Audi und BMW, die bereits Teil des Feldes sind, nehmen erstmals vier deutsche Hersteller mit Werkseinsätzen an der Formel E teil.

USA verliert Basketball-WM-Viertelfinale gegen Frankreich

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Derrick White zieht im Duell mit Evan Fournier den Kürzeren.

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imago images / ZUMA Press

Historisches Aus für das Team USA: Erstmals seit dem Heimturnier 2002 ist die Basketball-Supermacht wieder im Viertelfinale einer WM gescheitert und hat damit ihre Chance auf den ersten Titel-Hattrick der Geschichte verspielt. Im chinesischen Dongguan musste sich der Weltmeister nach einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung Frankreich mit 79:89 (39:45) geschlagen geben. Es ist die erste WM-Niederlage seit 2006, als die Amerikaner im Halbfinale an Griechenland gescheitert waren. Dagegen spielen die Franzosen am Freitag (14.00 Uhr MESZ/MagentaSport) in Peking gegen Argentinien um den Finaleinzug.

Gegen die körperlich robusten Franzosen, die das deutsche Team zum Vorrundenauftakt bezwungen hatten, taten sich die Amerikaner in der ersten Hälfte sehr schwer. Von der Dreierlinie fiel fast nichts, bei den Rebounds dominierte der Gegner. Außerdem konnte der Titelverteidiger Rudy Gobert (Utah Jazz) unter dem Korb und Distanzschütze Evan Fournier (Orlando Magic) überhaupt nicht stoppen.

Erst Ende des dritten Viertels fand der Favorit seinen Spielrhythmus, angeführt von Donovan Mitchell (Utah Jazz) verkürzte das Team USA den Rückstand zusehends und glich schließlich aus (60:60/28. Minute). Defensiv und offensiv steigerte sich das Team von Startrainer Gregg Popovich (70), der erneut wegen einer Knöchelverletzung ohne Jayson Tatum (Boston Celtics) auskommen musste. Dessen Klubkollege Kemba Walker blieb allerdings weiter blass.

Die nach zahlreichen Absagen ohne eine Reihe von NBA-Superstars angetretenen Amerikaner hatten das Spiel jetzt besser unter Kontrolle, Frankreich ließ sich aber nicht abschütteln – im Gegenteil. Frank Ntilikina (New York Knicks) brachte den Europameister von 2013 in der Schlussphase auf 82:76 (38.) nach vorn. Walker verpasste es in der Schlussminute mit zwei vergebenen Freiwürfe, zu verkürzen. Die Franzosen machten auf der anderen Seite von der Linie alles klar. Nando de Colo stellte den Endstand her.

Topscorer der Franzosen waren Fournier (22 Punkte) und Gobert (21), beim US-Team war Mitchell (29) der mit Abstand beste Werfer.

Kevin-Prince Boateng kritisiert Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies

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Kevin-Prince Boateng absolvierte 60 Pflichtspiele für den FC Schalke 04.

Der ehemalige Schalke-Profi Kevin-Prince Boateng hat Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kritisiert. Wegen seiner Äußerungen zu Afrika verdiene Tönnies „ganz klar die Rote Karte“, sagte Boateng dem Magazin „Sport Bild“.

„Ich weiß nicht, wie solche Sachen rausrutschen sollen“, kritisierte der inzwischen in Florenz spielende Profi und sagte zu der dreimonatigen Pause des Aufsichtsratschefs: „Da hätte man ein anderes Zeichen setzen müssen. Die Möglichkeit war da, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird.“ Boateng hatte zwei Jahre für den Fußball-Bundesligisten gespielt.

Tönnies hatte in einer Rede beim „Tag des Handwerks“ in Paderborn gesagt, man solle jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren: „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ Der daraufhin vielfach kritisierte Tönnies lässt sein Amt nach einer Entscheidung des Schalker Ehrenrates drei Monate ruhen.

EM-Qualifikation: Portugiese Cristiano Ronaldo schießt vier Tore gegen  Litauen

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Vierfach-Torschütze Cristiano Ronaldo.

Mit vier Toren hat Superstar Cristiano Ronaldo in der EM-Qualifikation Europameister und Nations-League-Sieger Portugal zum Sieg gegen Litauen geschossen. Der Angreifer von Juventus Turin erzielte am Dienstag in Vilnius beim 5:1-Sieg fast alle Treffer der Gäste (7./Handelfmeter/61./65./76. Minute). Vytautas Andriuskevicius hatte zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen (28.). William Carvalho (90.+2) gelang in der Nachspielzeit noch das fünfte Tor. Mit acht Punkten aus vier Spielen belegen die Portugiesen in ihrer Qualifikationsgruppe für die Fußball-Europameisterschaft 2020 Platz zwei hinter der Ukraine (13).

England kam in einem turbulenten Spiel auch dank des Doppel-Torschützen Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu einem 5:3 gegen den Kosovo und baute seine makellose Bilanz mit dem vierten Sieg im vierten Spiel aus. In Southampton waren die Gastgeber zwar bereits nach 34 Sekunden durch Valon Berisha (1.) in Rückstand geraten. Raheem Sterling (8.), Kapitän Harry Kane (19.), Mergim Vojvoda (38./Eigentor) und BVB-Profi Sancho (44./45.+1) drehten das Spiel jedoch. Der Kosovo, der zuletzt mit Erfolgen in Bulgarien und gegen Tschechien für Furore gesorgt hatte, schaffte durch Berisha (49.) und Vedat Muriqi (55./Foulelfmeter) nur noch das 3:5.

Rafael Nadal gewinnt US Open 

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Rafael Nadal strahlt – er hat zum vierten Mal die US Open für sich entschieden.

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picture alliance/Adam Hunger/FR110666 AP/dpa

Rafael Nadal hat zum vierten Mal in seiner Karriere die US Open gewonnen. Der spanische Tennisprofi setzte sich in New York am Sonntagabend (Ortszeit) in einem dramatischen Finale gegen den Russen Daniil Medwedew mit 7:5, 6:3, 5:7, 4:6, 6:4 durch und feierte damit seinen 19. Grand-Slam-Titel. Nur der Schweizer Roger Federer hat bislang einmal mehr bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt gewonnen. Gegen Medwedew nutzte Nadal nach 4:50 Stunden seinen dritten Matchball. Für den 33 Jahre alten Spanier war es der zweite Grand-Slam-Triumph in diesem Jahr. Zuvor hatte der Weltranglisten-Zweite bereits die French Open in Paris gewonnen.

Bianca Andreescu schlägt Serena Williams im Finale der US Open

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Serena Williams verpasste erneut ihren 24. Grand-Slam-Titel.

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Die Kanadierin Bianca Andreescu hat in New York völlig überraschend die US Open gewonnen. Die 19 Jahre alte Tennisspielerin siegte am Samstag im Finale gegen die Amerikanerin Serena Williams mit 6:3, 7:5 und feierte damit den ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier in ihrer Karriere.

Williams verpasste es dagegen ein weiteres Mal, ihren 24. Grand-Slam-Titel zu holen und damit mit der Australierin Margaret Court gleichzuziehen. Schon in Wimbledon in diesem Jahr sowie bei den US Open und in Wimbledon im vergangenen Jahr musste sich die 37-Jährige geschlagen geben. Andreescu verwandelte nach 1:40 Stunden ihren dritten Matchball.

Theologie-Professor verlässt Metzelder-Stiftung

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Christoph Metzelder sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. 

Als Reaktion auf die Vorwürfe gegen Ex-Fußballnationalspieler Christoph Metzelder hat ein Theologie-Professor das Kuratorium der Stiftung des Ex-Fußballers verlassen. Er tue dies erstens wegen der Schwere der Vorwürfe „und zweitens wegen des mir unbegreiflichen Schweigens sowohl des Christoph Metzelder wie auch der Stiftung, was für mich wiederum angesichts der Schwere der Anschuldigung ebenso unbegreiflich wie unangemessen ist“, teilte Peter Schallenberg der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. Zuvor hatte Radio Hochstift über den Schritt des Paderborner Theologen berichtet.

DFB: Nico Schulz verletzt abgereist – kriegt Jonas Hector seine Chance?

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Nico Schulz im Zweikampf mit dem Niederländer Quincy Promes.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss im richtungweisenden EM-Qualifikationsspiel am Montag (20.45 Uhr/RTL) bei Tabellenführer Nordirland den nächsten personellen Rückschlag wegstecken. Linksverteidiger Nico Schulz fällt wegen eines Teilrisses eines Bandes in der linken Fußwurzel aus. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen Tag nach der bitteren 2:4 (1:0)-Niederlage am Freitag gegen die Niederlande bekannt.

Der Profi von Borussia Dortmund ist bereits aus dem Mannschaftshotel in Hamburg abgereist.

Für ihn könnte Jonas Hector in die Startelf rücken. Der Kapitän des 1. FC Köln stand in der EM-Qualifikation bislang noch überhaupt nicht auf dem Platz. Den Platz streitig machen könnte ihm allerdings Marcel Halstenberg. Das wird wohl maßgeblich davon abhängen, ob Joachim Löw auf eine Dreier- oder Viererkette vertraut. Der Außenbahnspieler von RB Leipzig hat seine Stärken vor allem in der Offensive, könnte die Nase also vorne haben, wenn der Flügel nur einfach besetzt wird. 

Samuel Eto’o beendet seine Karriere

Der dreimalige Champions-League-Sieger Samuel Eto’o hat seine Fußball-Karriere beendet. Das teilte der 38-Jährige Kameruner auf seinem Instagram-Account mit. „Das Ende, auf zu einer neuen Herausforderung“, schrieb Eto’o, der zuletzt in Katar beim Qatar SC spielte.

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Samuel Eto’o (r.) hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. 

Eto’o gehörte zu den besten afrikanischen Fußballern überhaupt. Der viermalige Fußballer des Jahres von Afrika gewann zweimal mit dem FC Barcelona (2006 und 2009) und einmal mit Inter Mailand (2010) die europäische Königsklasse. Auch im Trikot von Kamerun feierte er viele Erfolge: Bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 holte er mit den Unzähmbaren Löwen Gold, dazu gewann er mit dem Nationalteam zweimal den Afrika Cup und nahm an vier Weltmeisterschaften teil. Insgesamt erzielte er 56 Tore in 118 Länderspielen.

Seine beste Zeit erlebte Eto’o in Spanien beim FC Barcelona (2004 bis 2009) und zuvor bei RCD Mallorca (2000 bis 2004). Danach spielte er unter anderen noch für Inter Mailand, dem FC Chelsea, dem FC Everton und Sampdoria Genua. Insgesamt spielte er in seiner Karriere für rund ein Dutzend Clubs. Dabei brachte er es auf 359 Tore in 718 Pflichtspielen.

Alexander Kokorin und Pavel Mamaev sollen aus Haft entlassen werden

 Nach mehreren Monaten im Straflager sollen die wegen einer Schlägerei verurteilten russischen Fußballer Pawel Mamajew und Alexander Kokorin vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Die beiden ehemaligen Nationalspieler würden noch im September auf Bewährung freigelassen, urteilte ein Gericht nahe Belgorod am Freitag. Gegen die Entscheidung könne aber noch Berufung eingelegt werden.

Alexander Kokorin Gefängnis

Alexander Kokorin darf wohl bald wieder in Freiheit leben.

Mamajew und Kokorin waren im Mai zu jeweils rund anderthalb Jahren Straflager verurteilt worden; sie saßen bereits seit Oktober vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Sie hatten gemeinsam in Moskau zahlreiche Menschen angegriffen und verletzt. Auch der Bruder von Kokorin und ein weiterer Begleiter wurden verurteilt.

Der Stürmer Kokorin von Zenit St. Petersburg und der Mittelfeldspieler Mamajew vom FK Krasnodar spielten jahrelang in der russischen Nationalmannschaft, wurden aber für die WM 2018 in Russland nicht berücksichtigt. Sie waren bereits 2016 in die Schlagzeilen geraten, weil sie nach dem EM-Aus der Sbornaja bei einer Party in Monaco für etwa 250 000 Euro Champagner bestellt hatten.

Beide wollten nach ihrer Freilassung ihre Fußball-Karriere wieder aufnehmen, teilten die Anwälte russischen Agenturen zufolge mit.  

EM-Qualifikation: Alle Favoriten auf Kurs, nur die Schweiz muss noch zittern  

McGoldrick Sommer Tor Irland Schweiz

David McGoldrick (2.v.r.) traf in der 85. Minute gegen den Schweizer Nationaltorwart Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach) zum 1:1 für Irland.

In den ersten Länderspielen der neuen Saison haben sich die Favoriten durchgesetzt. Nur die Schweiz lässt Federn. Beim 2:1 der Spanier in Rumänien trifft auch der Dortmunder Paco Alcacer. Die Italiener setzen sich in Armenien mit 3:1 durch.

Mit der Optimalausbeute von fünf Siegen aus fünf Spielen sind die beiden Ex-Weltmeister Spanien und Italien klar auf EM-Kurs. Spanien kam am Donnerstag auch dank eines Treffers des Dortmunder Stürmers Paco Alcacer zu einem 2:1 (1:0) gegen Rumänien in Bukarest und bescherte Robert Moreno in seinem ersten Spiel als Cheftrainer einen gelungenen Einstand. Italien mühte sich zu einem 3:1 (1:1) gegen Armenien in Eriwan.

Hinter Spanien hat Schweden (10) in Gruppe F nach einem 4:0 (4:0) auf den Färöer die besten Chancen auf das zweite Direktticket zur EM. Zwei Tore erzielte der Ex-Dortmunder Alexander Isak. Auch Norwegen (8) ist dank des 2:0 (2:0) über Malta weiter im Rennen.

Italien führt die Gruppe J mit drei Punkten Vorsprung auf Finnland an. Die Nordeuropäer kamen zu einem 1:0 (0:0) gegen Griechenland.

Spannend geht es in Gruppe D zu, wo die Schweizer mit dem Gladbacher Torwart Yann Sommer noch ein wenig zittern müssen. Nach dem 1:1 (0:0) bei Spitzenreiter Irland (11) sind die Eidgenossen (5) derzeit nur Dritter, haben aber auch erst drei Spiele absolviert.

In Bukarest traf Alcacer kurz nach der Pause zum zweiten Tor (47.), nachdem Sergio Ramos per Foulelfmeter den Führungstreffer besorgt hatte (29.). Für die Gastgeber konnte nur noch Florin Andone verkürzen (59.). In der Schlussphase sah der Spanier Llorente wegen einer Notbremse die Rote Karte.

Moreno hat im Juni offiziell die Nachfolge seines langjährigen Chefs Luis Enrique angetreten, der wegen der Krebserkrankung seiner kleinen Tochter Xana zurückgetreten war. Die Neunjährige verstarb Ende August. Schon im ersten Halbjahr war Moreno für Enrique eingesprungen und hatte dabei drei Siege in der EM-Qualifikation geholt.

Italien kam durch Andrea Belotti (28. und 80.) sowie Lorenzo Pellegrini (78.) zum Sieg, nachdem Alexander Karapetian den Außenseiter in der elften Minute in Führung gebracht hatte.

Zu Hilfe kam den Gästen aber die Gelb-Rote Karte für den armenischen Torschützen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einem Foulspiel. Bis dahin hatte das Team um den früheren Dortmunder Henrich Mchitarjan dem Druck des viermaligen Weltmeisters standhalten können.

Joachim Löw gibt Serge Gnabry Startelf-Garantie

Bundestrainer Joachim Löw hat Stürmer Serge Gnabry vor dem richtungsweisenden EM-Qualifikationsspiel am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Hamburg gegen die Niederlande eine ungewöhnliche Startelf-Garantie ausgesprochen.

Serge Gnabry Deutschland DFB

Serge Gnabry wird von seinen Kollegen geherzt.

Foto:

picture alliance/Christian Charisius/dpa

„Serge Gnabry spielt“, sagte Löw, und fügte mit einem Schmunzeln an: „Serge Gnabry spielt immer. Er ist für den Gegner schwer zu greifen.“Löws Aussage erinnerte an den Spruch von Louis van Gaal, der als Trainer von Rekordmeister Bayern München einst gesagt hatte: „Thomas Müller spielt immer!“ Pikanterweise hatte Löw für den nach dem WM-Debakel eingeleiteten Umbruch unter anderem Müller aussortiert, um Spielern wie Gnabry mehr Spielanteile und Verantwortung zu geben.

Ralf und Cora Schumacher versöhnen sich

Nach dem erbitterten Rosenkrieg und der Scheidung im Jahr 2015 hat Cora Schumacher in der Illustrierten „Bunte“ die Versöhnung mit dem früheren Rennfahrer Ralf Schumacher bestätigt.

„Wir haben beide unseren Teil dazu beigetragen und sind gleichermaßen aufeinander zugegangen“, sagte Cora Schumacher zur Versöhnung mit ihrem Exmann. Die 42-Jährige sagte, je älter sie geworden sei, desto klarer sei ihr geworden, was ihr in ihrem Leben gefehlt habe. „Das waren die Salzburger Berge, immerhin habe ich 14 Jahre lang mit unserem Sohn und meinem Mann dort gelebt, und der war mein bester Freund und Vertrauter – Ralf Schumacher.“

Außer ihren Eltern gebe es keinen Menschen, der sie besser kenne. „Er ist einfach mein Lebensmensch – auch wenn unser gemeinsamer Weg nicht immer schön war.“ Sie rede mit dem 44-Jährigen natürlich auch über die Vergangenheit. „Aber auf einer anderen Basis, wir machen uns keine Vorwürfe, es finden auch keine Schuldzuweisungen mehr statt.“ Sie empfinde es als großes Glück, Ralf wieder „so intensiv“ in ihrem Leben zu haben.

Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn, der 17 Jahre alte David ist Nachwuchsrennfahrer.

Norwegischer Biathlon-Olympiasieger gestorben

Der dreimalige norwegische Biathlon-Olympiasieger Halvard Hanevold ist tot. „Mit großer Trauer haben wir die Nachricht von Halvards Tod erhalten. Halvard war von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des norwegischen und internationalen Biathlons und eine Quelle der Inspiration für junge Talente“, sagte Arne Horten, der Präsident des norwegischen Biathlonverbandes, am Dienstagabend in einer offiziellen Verbandsmitteilung.

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Halvard Hanevold ist im Alter von 49 Jahren verstorben.

Wie die norwegische Zeitung „Budstikka“ mit Verweis auf Hanevolds Familie berichtete, sei der fünfmalige Weltmeister am Dienstagmorgen im Alter von 49 Jahren in seinem Haus in Asker gestorben. Die Todesursache wurde zunächst nicht bekannt. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

Hanevold hatte seine Erfolgskarriere nach dem Gewinn von Staffel-Olympia-Gold mit 2010 beendet. In den letzten Jahren war er auch als Biathlon-Experte für den norwegischen Fernsehsender NRK tätig. „Ich bin geschockt und kann es nicht fassen. Halvard war ein Pionier. Es gibt nur wenige, die so viel geopfert haben wie er, um dorthin zu gelangen, wo er war“, sagte die achtmalige Weltmeisterin Liv Grete Skjelbreid (45), die viele Jahre mit Hanevold im norwegischen Team war und zuletzt auch bei NRK zusammenarbeitete.

Schwein „Lotta“ mit Fußballparolen beschmiert

Im Fall des vor dem Drittliga-Derby zwischen Kaiserslautern und Mannheim mit Fußballparolen beschmierten und ausgesetzten Schweins hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt. Dabei handelt es sich nach Polizeiangaben um einen Mann aus dem Kreis Kaiserslautern. Zudem seien in der Nähe des Carl-Benz-Stadions in Mannheim drei Fahrzeuge aufgefallen, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit.

Das Tier war am Freitagmorgen völlig dehydriert und erschöpft auf einem Sportplatz gefunden worden. Auf einer Körperseite standen in blauer Schrift die Buchstaben „SVW“, dick mit roter Farbe durchgestrichen. „SVW“ ist das Kürzel für den SV Waldhof Mannheim. Zwischen dessen Anhängern und denen des 1. FC Kaiserslautern herrscht eine große Rivalität. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Diebstahls und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

„Das war offenbar eine Reaktion von Lauterer Fans auf eine Aktion von Mannheimer Fans“, sagte der Polizeisprecher. Die Beamten gehen von mehreren Tätern aus. Die Insassen beziehungsweise Halter der drei Fahrzeuge, die im Visier der Ermittler stehen, sind den Angaben zufolge noch nicht ermittelt worden. Auch die Herkunft des Schweins sei weiter unbekannt. Das Tier kam in ein Tierheim und auf den Namen „Lotta“ getauft. „Es geht ihr gut, sie frisst, steht und erkundet nun unser Tierheim“, hatte das Tierheim am Sonntag auf Facebook geschrieben. 

DBB-Team verliert gegen Dominikanische Republik und steht vor dem Aus

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Auch Dennis Schröder konnte die Niederlage gegen die Dominikanische Republik nicht verhindern.

Durch eine historische Pleite ist das jähe Vorrunden-Aus für die deutschen Basketballer bei der WM in China so gut wie besiegelt und der Traum von Olympia in großer Gefahr. Das Team um NBA-Star Dennis Schröder blamierte sich am Dienstag in Shenzhen mit 68:70 (39:37) gegen den Außenseiter Dominikanische Republik und kassierte die zweite Niederlage im zweiten Spiel.

Lediglich bei einem äußerst unwahrscheinlichen Ausrutscher von Deutschland-Bezwinger Frankreich gegen Jordanien (14.30 Uhr) könnte der Sprung in die Zwischenrunde noch gelingen. Bester deutscher Werfer mit 20 Punkten war Schröder, der aber auch weit von seiner Topform entfernt war. Erstmals verlor eine Auswahl des Deutschen Basketball Bunds ihre ersten zwei WM-Spiele.

Ohne die Top 16 zu erreichen, wären auch die Chancen, sich sportlich für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zu erreichen, deutlich gesunken. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl war auch vom eigenen Verband als eines der talentiertesten der deutschen Basketball-Geschichte eingeschätzt worden.

Rödl vertraute im ersten deutschen Duell mit den Dominikanern überhaupt der gleichen Anfangsformation um Schröder wie gegen Frankreich. Beim 74:78 im Duell mit dem Titelanwärter am Sonntag hatte sich die DBB-Auswahl mit vier Punkten im ersten Viertel den schlechtesten Abschnitt der deutschen WM-Geschichte geleistet.

Und schon wieder misslang der Start komplett. Die Dominikaner kamen zu einfachen Punkten, das deutsche Team wirkte auch in der Offensive erneut zögerlich und gehemmt. Schnell betrug der Rückstand 0:8 – missmutig schauend stand Rödl mit verschränkten Armen vor dem schwarzen Poloshirt an der Seitenlinie.

Aber auch ohne Auszeit arbeitete sich seine Mannschaft zunächst selbst aus der Misere. Nach 140 Sekunden erzielte Center Theis die ersten Punkte, Ismet Akpinar versenkte den Premieren-Dreier, Schröder brachte sein Team beim 13:12 erstmals in Führung. Der 25-Jährige lenkte die deutsche Offensive, fand seinen Kumpel Theis mit schönen Vorlagen, zog immer wieder zum Korb. „Ihr sollt laufen, laufen, laufen“, forderte Rödl sein Team beim 21:16 nach dem ersten Viertel zu schnellen Angriffen auf.

In der Pause ließ sich Schröder von Osteopath Jo Kaufmann am Rücken behandeln. Erst im Liegen, dann auf einem Stuhl sitzend wurde der 25-Jährige über mehrere Minuten massiert. Zwischenzeitlich lag das deutsche Team mit neun Punkten vorne, Schröder kehrte auf das Parkett zurück – doch sein Team suchte weiter die nötige Sicherheit.

Mehrfach fehlte die letzte Konsequenz unter dem gegnerischen Korb. Nach einem völlig unnötigen Offensivfoul und der anschließenden Auswechslung donnerte der formschwache Ex-NBA-Profi Paul Zipser frustriert sein weißes Handtuch auf den Boden. Nur weil die Dominikaner lediglich einen ihrer elf Dreipunktewürfe trafen, rettete das deutsche Team eine magere Führung von zwei Zählern in die Halbzeitpause.

Und es ging zäh weiter. Von außen fiel kaum ein Wurf, plötzlich versenkten die Dominikaner ihre Dreier und lagen wieder mit 47:45 vorne. Das Team aus der Karibik zog sogar zu Beginn des letzten Abschnitts sogar auf 60:52 davon – es entwickelte sich eine packende Schlussphase. Mit 68:70 lag Deutschland zurück, Schröder hatte den Ball, zog zum Korb, passte auf Danilo Barthel – doch der vergab die letzte Chance.

Turnstar Simone Biles nach Festnahme ihres Bruders tief betroffen

Simone Biles

Turn-Superstar Simone Biles zeigt sich nach der Festnahme ihres Bruders wegen Mordverdachts tief betroffen. „Es tut mir vom Herzen weh für alle Betroffenen, vor allem für die Opfer und ihre Familien“, schrieb die US-Amerikanerin am Dienstag auf Twitter. Sie tue sich immer noch schwer, die Nachrichten zu verkraften.

Der 24-jährige Tevin Biles-Thomas soll laut Polizei in der Neujahrsnacht beim Mord an drei jungen Männern in Cleveland einer der Schützen gewesen sein. Der Soldat wurde in der vergangenen Woche festgenommen.

Die viermalige Olympiasiegerin und 14-malige Weltmeisterin wuchs in ihren ersten Lebensjahren in einem Kinderheim von Ohio auf, weil sich ihre Mutter wegen Drogenkonsums außerstande sah, ihre vier Kinder großzuziehen. Daher war die nun 22 Jahre alte erfolgreichste Turnerin der Geschichte nicht gemeinsam mit ihrem Bruder aufgewachsen. Ab ihrem Alter von sechs Jahren war sie gemeinsam mit einer Schwester von ihrem Großvater, dem Multimillionär Ron Biles, und dessen Frau in Texas großgezogen worden. Ihr Bruder lebte mit einer weiteren Schwester bei einer Großtante in Cleveland.

US Open: Nach Zverevs K.o. gegen Schwartzman sind alle Deutschen raus!

Alexander Zverev hat bei den US Open sein erstes Viertelfinale klar verpasst. Der ATP-Champion aus Hamburg musste sich am Montag dem giftigen Argentinier Diego Schwartzman nach einer fehlerbehafteten Vorstellung verdient mit 6:3, 2:6, 4:6, 3:6 geschlagen geben. Der sichtlich genervte Zverev haderte besonders im vierten Satz öfter mit dem Stuhlschiedsrichter.

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Alexander Zverev hadert mit dem Stuhlschiedsrichter.

Bereits das Erreichen des Achtelfinales war Zverevs bestes Ergebnis in New York. Damit finden die Viertelfinals bei den US Open ohne deutsche Beteiligung statt. Zuvor war bei den Damen Julia Görges als letzte Deutsche ebenfalls im Achtelfinale ausgeschieden. Sie verlor mit 7:6 (7:5), 5:7, 3:6 gegen die Kroatin Donna Vekic.

Bastian Schweinsteiger zum zweiten Mal Vater geworden

Erneutes Familienglück bei Bastian Schweinsteiger: Der frühere Fußball-Weltmeister ist zum zweiten Mal Vater eines Sohnes geworden. Schweinsteigers Ehefrau Ana Ivanovic postete auf Instagram ein Foto und schrieb: „Wir platzen vor Glück! Unser Junge hat einen kleinen Bruder bekommen.“ Auch Schweinsteiger teilte seinen Followern die freudige Nachricht mit. „Wir sind dankbar und voller Liebe über unser neues Familienmitglied. Willkommen auf der Welt, kleiner Mann“, schrieb er.Das erste gemeinsame Kind des Paares war im März 2018 zur Welt gekommen. Im Juli 2016 hatten Schweinsteiger und Ivanovic in Venedig geheiratet.

Formel-2-Fahrer Correa nach Horror-Unfall auf dem Weg der Besserung

Der Zustand des in den tödlichen Unfall beim Formel-2-Rennen in Spa-Francorchamps verwickelten amerikanischen Rennfahrers Juan Manuel Correa verbessert sich langsam. Wie am Montag auf der Internetseite des 20-Jährigen mitgeteilt wurde, musste sich Correa am Sonntag einer vierstündigen Operation unterziehen, um die Brüche an beiden Beinen zu behandeln. Sein Zustand sei aber weiter stabil und er bei vollem Bewusstsein. Seine Eltern sind mittlerweile am Krankenbett im belgischen Lüttich angekommen und unterstützen Correa, der „völlig überwältigt von Traurigkeit ist“.

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Ein Trümmerfeld! Die Autos von Anthoine Hubert und Juan Manel Correa wurden bei ihrem Horrorcrash praktisch zerissen.

Bei dem Horror-Crash auf der Rennstrecke im Rahmen der Nachwuchsserie Formel 2 war Correa am Samstag mit voller Geschwindigkeit in der querstehenden Wagen des Franzosen Anthoine Hubert gerast. Der 22-jährige Hubert starb später an seinen schweren Verletzungen. Hubert war in die Begrenzung gekracht, sein Fahrzeug wurde zurück auf die Strecke geschleudert. Correa hatte keine Chance auszuweichen. Der Fahrer des Sauber Junior Teams überschlug sich und sein Wagen blieb kopfüber auf der Strecke liegen. Das Rennen wurde abgebrochen.

Correa, der zur Beobachtung noch einen Tag auf der Intensivstation bleiben soll, drückte der Familie von Hubert aus dem Krankenhaus sein Mitgefühl aus und betet für sie. Sobald sein Zustand es zulässt, soll der in Ecuador geborene Fahrer in die USA geflogen werden. Dann könne die lange Rehabilitation beginnen, hieß es in der Mitteilung. Neben Beinbrüchen hatte Correa auch eine leichte Verletzung an der Wirbelsäule erlitten.

Deutsche Football-Hoffnung EQ St. Brown nicht im Kader der Green Bay Packers

Für Deutschlands größte Football-Hoffnung Equanimeous St. Brown ist die NFL-Saison bereits vorzeitig beendet. Der Wide Receiver wurde von den Green Bay Packers im Rahmen der Kaderbekanntgabe auf die Injured-Reserve-Liste gesetzt, nachdem sich der 22-Jährige in einem Vorbereitungsspiel gegen die Oakland Raiders eine schwere Knöchelverletzung zugezogen hatte.

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Equanimeous St. Brown (m.) hat sich in der Preseason verletzt.

Da St. Brown im 53-Mann-Kader der Packers fehlt, wird der Passempfänger in dieser Saison kein Spiel in der nordamerikanischen Profiliga absolvieren. Im vergangenen Jahr fing „EQ“ in seiner Rookie-Saison insgesamt 21 Pässe für 328 Yards, im Vorbereitungsspiel gegen die Houston Texans gelang ihm als Special Teamer sein erster Touchdown.

Als einziger Deutscher überstand Mark Nzeocha den sogenannten „Roster Cut“, der Linebacker wird in der kommenden Spielzeit erneut für die San Francisco 49ers auflaufen. Die Runningbacks Jakob Johnson (New England Patriots) und Christopher Ezeala (Baltimore Ravens) sowie Tight End Moritz Böhringer (Cincinnati Bengals) dürfen sich noch Hoffnungen auf einen Platz im jeweiligen Practice Squad machen. Routinier Kasim Edebali wurde hingegen von den Philadelphia Eagles entlassen. Die 100. NFL-Saison beginnt in der Nacht auf Freitag (2.20 Uhr/DAZN und ProSieben) mit dem Duell der beiden Erzrivalen Chicago Bears und Green Bay Packers.

Alexander Zverev erstmals im Achtelfinale der US Open

Alexander Zverev ist erstmals in seiner Tenniskarriere ins Achtelfinale der US Open eingezogen. Nach seinen beiden Fünfsatz-Krimis zum Auftakt besiegte der 22-Jährige am Samstag Aljaz Bedene mit 6:7 (4:7), 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:3) und blieb im vierten Duell mit dem Slowenen ungeschlagen. Im Achtelfinale bekommt es Zverev mit dem Argentinier Diego Schwartzman (Nr. 20) zu tun. Neben dem Weltranglisten-Sechsten aus Hamburg stehen in den Einzelkonkurrenzen aus deutscher Sicht auch Dominik Köpfer (Furtwangen) und Julia Görges (Bad Oldesloe) in der Runde der besten 16.

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Alexander Zverev besiegte den Slowenen Bedene und zog ins Achtelfinale ein.

Im Vorjahr war Zverev in der dritten Runde an Philipp Kohlschreiber (Augsburg) gescheitert, auch gegen Bedene erwischte er einen mühsamen Start. Im Gegensatz zu vielen enttäuschend verlaufenen Spielen im Vorfeld des Turniers in New York konnte sich Zverev diesmal vor allem auf seinen Aufschlag verlassen, nach 3:36 Stunden nutzte er seinen zweiten Matchball.

3:1! Eisern Union kämpft Borussia Dortmund nieder

Borussia Dortmund hat den ersten schweren Rückschlag im Kampf um die deutsche Meisterschaft hinnehmen müssen und eine Niederlage gegen den bis dahin sieglosen Neuling 1. FC Union Berlin kassiert. Der hochkarätig besetzte Titelanwärter verlor am Samstag mit 1:3 (1:1) bei den Eisernen, die sich ihren ersten Erfolg in der Fußball-Bundesliga durch Einsatz und Leidenschaft verdient hatten.

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Fans beider Lager brannten in der Alten Försterei Pyrotechnik ab.

Vor 20 012 Zuschauer im ausverkauften Stadion an der Alten Försterei sorgte Marius Bülter mit einem Doppelpack in der 22. und 50. Minute für die Vorentscheidung. Die Dortmunder hatten zwischenzeitig durch Torjäger Paco Alcazer (25.) ausgeglichen. Tor Nummer drei der Berliner erzielte Sebastian Andersson (75.). Auch in sieben Minuten Nachspielzeit gelang dem BVB nicht mehr viel.

Statt die Tabellenführung vom neuen Primus RB Leipzig, der die Unioner zum Ligastart 4:0 in Berlin bezwungen hatte, zurückzuerobern, müssen die Dortmunder die Länderspielpause zur Analyse nutzen.

„Wir haben uns im gesamten Spiel komplett dumm angestellt“, ärgerte sich BVB-Kapitän Marco Reus. „Wir haben mit diesem Spiel bewiesen, dass wir jetzt in der Bundesliga angekommen sind“, sagte der ehemalige Dortmunder und heutige Union-Verteidiger Neven Subotic.

Vier Rote Karten bei Galatasaray-Sieg über Kayseri

Der Start in die neue Spielzeit war für Meister Galatasaray nach einer Niederlage und einem Unentschieden noch nicht richtig rund, dafür ging es als Gast bei Kayseri umso hitziger und erfolgreicher her. 

Vier Gelb-Rote Karten zeugen von einer umkämpften Partie, bei der Gala durch einen Treffer von Adem Büyük in der neunten Minute der Nachspielzeit noch der 3:2-Sieg glückte.

Kayserispors Trainer Hikmet Karaman muss nun beim nächsten Spiel gegen Antalyaspor die gesperrten Bulut, Henrique und Abdennour ersetzen. Beim Meister aus Istanbul musste der erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Ex-Dortmunder Emre Mor nach 89 Minuten mit Gelb-Rot wieder das Feld verlassen.

Dominik Köpfer im Achtelfinale der US Open

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Dominik Köpfer sorgt bei den US Open für Schlagzeilen.

Dominik Köpfer hat seiner Erfolgsstory bei den US Open ein weiteres Kapitel hinzugefügt und steht als erster deutscher Qualifikant seit 13 Jahren im Achtelfinale. Der 25-Jährige aus Furtwangen besiegte am Freitagabend (Ortszeit) den an Nummer 17 gesetzten Georgier Nikolos Basilaschwili überraschend 6:3, 7:6 (7:5), 4:6, 6:1 und spielt nun gegen Cincinnati-Sieger Daniil Medwedew (Russland/Nr. 5) um den Einzug ins Viertelfinale.„Ich habe von Anfang an um jeden Punkt gekämpft“, sagte Köpfer, der nach dem Turnier zum ersten Mal in seiner Karriere in den Top-100 der Weltrangliste stehen wird, bei Eurosport: „Ich habe mich heute gut gefühlt. Ich habe gewusst: Wenn ich mental dranbleibe, habe ich auf jeden Fall eine Chance. Ich bin überglücklich.“ Der zuvor letzte Deutsche, der sich in New York über die Qualifikation bis ins Achtelfinale gespielt hatte, war 2006 Benjamin Becker.

2022: Finale dahoam! München soll den Zuschlag bekommen

Zehn Jahre nach dem „Finale dahoam“ soll in der Allianz Arena von Rekordmeister FC Bayern München wieder das Endspiel der Champions League stattfinden. Darüber herrscht bei der Europäischen Fußball-Union weitestgehend Einigkeit.

Das Finale der Königsklasse 2022 soll demnach bei der nächsten Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 24. September in Ljubljana nach München vergeben werden. Das Endspiel ein Jahr vorher soll in St. Petersburg gespielt werden, das im Jahr 2023 im Londoner Wembley-Stadion.
Nach 1979, 1993 und 1997 (alle im Olympiastadion) hatte 2012 das bisher letzte Endspiel des bedeutendsten Europapokal-Wettbewerbs in der bayerischen Landeshauptstadt stattgefunden. München verlor unglücklich im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea.

Emir Spahic bei Autounfall schwer verletzt

Der frühere Bundesliga-Profi und ehemalige Kapitän der bosnisch-herzegowinischen Nationalmannschaft, Emir Spahic (39), ist am Freitag bei einem Autounfall schwer verletzt worden.

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In der Bundesliga spielte Emir Spahic (r.) für Bayer 04 Leverkusen und den Hamburger SV.

Das teilte der Fußballverband von Bosnien und Herzegowina, NFSBIH, auf seiner Internetseite mit. „Auch wenn die Situation ernst ist, befindet sich Spahic nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand“, hieß es vom Verband. Ein Hubschrauber werde den 39-Jährigen aus der Stadt Trebinje im Südwesten des Landes für weitere Behandlungen in die Hauptstadt Sarajevo fliegen. Zu dem Horror-Crash sei es in der Nähe seines Wohnorts Gacko gekommen, weitere Infos gab es zunächst nicht.

Spahic hatte seine Profi-Karriere im Jahr 1989 beim Fußballverein NK Celik Zenica in Bosnien und Herzegowina begonnen. Später spielte er unter anderem für Bayer Leverkusen und den Hamburger SV.

Nach Ausbootung bei Renault: US-Rennstall ist heiß auf Nico Hülkenberg

Nach seinem Aus beim Formel-1-Rennstall Renault zum Saisonende rechnet Nico Hülkenberg nicht mit einer schnellen Entscheidung über seine sportliche Zukunft. „Es wird schon noch ein bisschen dauern, ein paar Wochen auf jeden Fall“, sagte der 32-Jährige aus Emmerich am Rande des Großen Preises von Belgien in Spa-Francorchamps: „Wichtig ist, dass ich das Richtige für mich tue.“ Zugleich bestätigte Hülkenberg, dass er auch künftig in der Formel 1 fahren will und aktuell keine andere Rennserie in Frage kommt.

Hülkenberg muss das französische Werksteam am Jahresende nach drei Saisons verlassen. Seinen Platz nimmt der zehn Jahre jüngere Franzose Esteban Ocon ein. „Ich fühle mich frei und entspannt und gar nicht unter Druck, dass ich zwischen die Stühle falle“, sagte Hülkenberg, der seit 2010 in der Formel 1 ist: „Ich bin da sehr gelassen, weil ich weiß, dass es Interesse gibt. Aber es muss für mich auch passen.“

Teamchef Günter Steiner vom US-Rennstall Haas bestätigte am Donnerstag im Fahrerlager bereits, dass Hülkenberg einer der Kandidaten für sein Team sei. Der Rheinländer kommentierte das konkret nicht, sagte aber: „Gespräche finden ja permanent statt, andere Teams rufen ja auch mal an. Das ist ein laufender Prozess.“

Neun Rennen bestreitet er für Renault noch, ehe die Zusammenarbeit endet. „Ich finde es schade, dass sich die Wege trennen. Es ist ein bisschen enttäuschend, dass wir das Werk nicht vollenden können“, sagte Hülkenberg vor dem Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) in den Ardennen: „Ich nehme das aber nicht schwer, ich bin dem Team auch nicht böse. Es geht darum, das jetzt gut zu beenden.“

Europa League: Eintracht Frankfurt erreicht Gruppenphase

Jetzt geht die Party erst richtig los! Allen Widrigkeiten zum Trotz ist Eintracht Frankfurt an einem völlig chaotischen Europa-League-Abend in die Gruppenphase gestürmt. Die Hessen gewannen nach einem umstrittenen Platzverweis für Stürmer Ante Rebic das Play-off-Rückspiel gegen Racing Straßburg mit 3:0 (1:0) – und sind damit endgültig startklar für weitere Abenteuer auf internationaler Bühne. Filip Kostic (60.) erzielte den vorentscheidenden Treffer zum 2:0 mit einem traumhaften Freistoß, nachdem in der ersten Halbzeit ausgerechnet Rebic im Mittelpunkt gestanden hatte. Der zuletzt arg kritisierte Kroate war zunächst maßgeblich an der Frankfurter Führung (26.) beteiligt, da seine scharfe Hereingabe Stefan Mitrovic ins eigene Tor lenkte.

Später flog der extrem motivierte Rebic aber auch vom Platz (44.), weil er den gegnerischen Torhüter Matz Sels nach einem Tackling traf. Danny da Costa (67.) machte mit dem 3:0 alles klar.

Sels hatte sich nach der Aktion theatralisch auf dem Rasen gekrümmt – und dadurch nach Auffassung der Frankfurter erst die zu harte Entscheidung des Schiedsrichters Orel Grinfeld provoziert. Auf dem Weg in die Kabine kam es deshalb zu handfesten Auseinandersetzungen.

„Straßburgs Trainer hat zugeschlagen“, sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner bei Nitro: „Ante hat den Torwart gar nicht richtig getroffen. Die Stimmung, die hier auf dem Flur geherrscht hat, da müssen sich die Offiziellen überlegen, was sie hier machen.“ Doch es ging genauso chaotisch weiter.

Nach einem harten Zweikampf (55.) griff Straßburgs Dimitri Lienhard dem Frankfurter Mittelfeldspieler Dominik Kohr ins Gesicht. Sein Platzverweis war anders als der von Rebic unstrittig. Dennoch ging etwas unter, dass die Frankfurter eine beeindruckende Leistung zeigten und sich nun auf die Auslosung am Freitag freuen dürfen.

Angetrieben von 47.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena rannten, ackerten und grätschten die Gastgeber von Beginn an und ließen ihrem Gegner kaum Platz zur Entfaltung. „Wir haben alle Bock auf die Gruppenphase“, hatte Coach Adi Hütter am Tag vor dem vielleicht wichtigsten Spiel der Saison gesagt.

Dabei musste die Eintracht ohne Kapitän David Abraham (muskuläre Probleme) auskommen, dafür wurde Rebic rechtzeitig fit. Und das zahlte sich nicht nur wegen der Führung aus: Der Vize-Weltmeister war nach den lustlosen Auftritten der jüngeren Vergangenheit sichtbar um Wiedergutmachung bemüht, mit energischen Tacklings und entschlossener Körpersprache ging der 25-Jährige voran.

Die erste Chance der Eintracht, die mit Anpfiff die Kontrolle gegen tiefstehende Gäste übernahm, besaß allerdings Kreativspieler Daichi Kamada (7.). Bei ihrem Offensivdrang musste Frankfurt gleichzeitig die drohende Gefahr der Gegenangriffe einkalkulieren. Denn ein Treffer des französischen Ligapokal-Siegers hätte die ohenhin schon knifflige Aufgabe unnötig erschwert.

Vor der hektischen Schlussphase der ersten Halbzeit kannte Frankfurt dennoch nur eine Richtung, Goncalo Paciencia (38.) hätte mit einem tückischen Aufsetzer beinahe das verdiente zweite Tor erzielt. Das tat dann äußerst sehenswert Kostic.

Gerard Piqué und Arturo Vidal glänzen am Pokertisch

Die Fußball-Stars Gerard Piqué und Arturo Vidal glänzen auch am Poker-Tisch: Bei der European PokerStars Tour, gewannen die Profis des spanischen Meisters FC Barcelona insgesamt knapp eine halbe Million Euro. Wie die Veranstalter mitteilten, belegte Piqué beim eintägigen „High-Roller-Turnier“; in der katalanischen Metropole den zweiten Platz. Der Lebenspartner von Pop-Sängerin Shakira kassierte den Angaben zufolge 352 950 Euro. Der frühere Bayern-Spieler Vidal sei unter 70 Teilnehmern auf Platz fünf gekommen und habe dafür 134 460 Euro bekommen, hieß es.

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Gerard Piqué und Arturo Vidal überzeugen auch am Pokertisch.

Sieger wurde der spanische Poker-Profi Juan Pardo, der 491 600 Euro mit nach Hause nahm. Zur Teilnahme musste jeder Spieler 25 000 Euro einsetzen. Während Vidal seinen Einstand feierte, nimmt Piqué schon seit Jahren an den Turnieren der EPT teil. Einen zweiten Platz hatte er aber noch nie geschafft. Sein bisher bestes Ergebnis erzielte er vor zwei Jahren mit einem fünften Rang. Das Turnier im Casino von Barcelona fand bereits am Montag statt – nur einen Tag nach dem 5:2-Liga-Erfolg von Barça gegen Betis Sevilla, bei dem beide mitgewirkt hatten. Vidal erzielte das fünfte Tor.

Esteban Ocon verdrängt Nico Hülkenberg

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Die Formel-1-Piloten Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg.

Nico Hülkenberg muss sein Cockpit im Formel-1-Team Renault in der Saison 2020 für den Franzosen Esteban Ocon räumen. Das gab das französische Team am Donnerstag in Spa bekannt. Hülkenberg fährt aktuell im dritten Jahr bei Renault, zuvor war er für Williams, Force India und Sauber unterwegs.

Seit 2010 ist der 32-Jährige aus Emmerich 168 Grand Prix gefahren, auf dem Podium stand er allerdings nie. Der 22-jährige Ocon war zuletzt auch als Nachfolger des Finnen Valtteri Bottas bei Mercedes im Gespräch gewesen, doch Bottas wurde von Mercedes ebenfalls am Donnerstag für ein weiteres Jahr bestätigt.  

Jessi Combs ist tot

Die US-Extremsportlerin Jessi Combs, die als „schnellste Frau auf vier Rädern“ galt, ist bei einem neuen Rekordversuch ums Leben gekommen. Die 39-Jährige verunglückte mit ihrem Fahrzeug in der Alvord-Wüste im US-Bundesstaat Oregon, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. „Die Unfallursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand von Ermittlungen“, erklärte die Polizei. Das Unglück ereignete sich demnach bereits am Dienstag. Die auch aus US-Fernsehsendungen bekannte Combs hatte 2013 mit einem Fahrzeug mit Strahltriebwerk einen Geschwindigkeitsrekord von 640 Stundenkilometern aufgestellt. Sie wollte jetzt ihren eigenen Rekord brechen. Bereits 2018 hatte sie laut spezialisierten Internetseiten eine Geschwindigkeit von 680 Stundenkilometern überschritten. Wegen eines mechanischen Problems konnte der Rekord demnach aber nicht offiziell bestätigt werden. Combs hatte das Ziel, einen 1976 von der Stuntfrau Kitty O’Neil aufgestellten Rekord zu brechen: Die „schnellste Frau der Welt“ hatte damals in der Alvord-Wüste 825 Stundenkilometer erreicht. Ihr Fahrzeug hatte drei Räder – deswegen galt Combs als schnellste Frau auf vier Rädern. 

Hockenheim 2020 nicht im Rennkalender

22 Rennen, aber um Deutschland macht die Formel 1 künftig einen Bogen. Was sich mit dem neuen Vertrag für Barcelona andeutete, scheint jetzt fix zu sein. Der Große Preis von Deutschland fehlt im Kalender für 2020, wie „Auto, Motor und Sport“ berichtete.

Die Betreiber des Hockenheimrings wissen offiziell noch nichts vom Aus. Der aktuelle Verhandlungsstand sei, dass noch nichts „final entschieden ist“, sagt Ring-Geschäftsführer Jorn Teske (51). Aber „wenn es so kommen sollte, würde es uns nicht überraschen“ oder „wahnsinnig schockieren“.

Für das Rennen in Deutschland rücken Hanoi/Vietnam und Zandvoort/Niederlande ins Programm. Mit einer Bestätigung von Monza/Italien hätte die WM erstmals in der Geschichte 22 Rennen.

Das Hockenheim-Aus hatte sich zuletzt angedeutet. Man werde „nicht alle aktuellen Rennen behalten können“, sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey zuletzt. Auch der scheidende Seiler hatte sich pessimistisch gezeigt. Er „gehe nicht mehr davon aus“, dass man eine Einigung erzielen könnte.

Die Strecken müssen jährlich Millionensummen an die Formel 1 zahlen, um ein Rennen ausrichten zu dürfen. Das wurde in Zeiten sinkenden Zuschauerinteresses nicht nur für Hockenheim zum Problem. Schon der Grand Prix in diesem Jahr kam erst recht kurzfristig zustande, weil Mercedes als Titelsponsor einsprang.

Peter Neururer schimpft über Wattenscheid

Gut fünf Monate nach seinem Einstieg als Sportdirektor beim Fußball-Viertligisten SG Wattenscheid 09 hat Peter Neururer offenbar genug von seinem Club. „Das ist die größte Enttäuschung, der größte Fehler meines Lebens gewesen“, schimpfte der frühere Bundesliga-Trainer im Interview des „Reviersports“ (Mittwoch). „Das Konstrukt basiert auf Lügen.“

Demnach schulde der Regionalliga-Club, der im Sommer zum wiederholten Mal in den vergangenen Jahren nur knapp der Insolvenz entkam, nicht nur den Spielern Geld. Er selbst könne Spielern und Trainer „auch nicht mehr in die Augen schauen“: „Was soll ich den Jungs denn erzählen? Sie gewinnen das erste Saisonspiel und dann ist wieder kein Geld da. Da verliere ich doch auch meine Glaubwürdigkeit. Das alles geht einfach nicht mehr.“

Während der Saisonvorbereitung war Aufsichtsratschef und Haupt-Geldgeber Oguzhan Can zurückgetreten.

„Ich hatte große Lust, hier in Wattenscheid etwas aufzubauen und zu bewegen. Aber man kann hier einfach nicht arbeiten. Es geht einfach nicht“, sagte der 64 Jahre alte Neururer, der zuletzt nach eigenen Angaben „attraktive Angebote“ aus dem Ausland und eines aus der Bundesliga abgelehnt habe.

Neymar spielt in Netflix-Serie „Haus des Geldes“ mit

Der kluge Mann baut vor: Da der brasilianische Fußball-Superstar Neymar derzeit offensichtlich zwischen allen Stühlen sitzt, hat sich der 27-Jährige offenbar ein zweites Standbein geschaffen. Der vom FC Barcelona und Real Madrid umworbene Stürmer von Paris St. Germain ist in einer Nebenrolle der dritten Staffel der Netflix-Serie La casa de papel (Haus des Geldes) zu sehen. Neymar spielt einen brasilianischen Mönch namens Jao, wie er selbst auf Twitter mitteilte.

La Casa de Papel ist die meistgesehene nicht-englische Serie auf Netflix. „Ich konnte meinen Traum von der Teilnahme an meiner Lieblingsserie verwirklichen“, schrieb Neymar in den sozialen Netzwerken. Die Folgen wurden bereits abgedreht, wegen der Vergewaltigungsvorwürfe gegen Neymar bislang aber nicht in der Originalversion ausgestrahlt. Nachdem Neymar vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen wurde, werden die Folgen 6 und 8 der Staffel nun noch einmal mit dem neuen „Hauptdarsteller“ gezeigt. 

Irre! Zverev gewinnt bei US Open Fünfsatz-Krimi nach Schuhwechsel

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Alexander Zverev kämpft sich bei den US Open in fünf Sätzen in die 2. Runde.

In einem irren Fünfsatzmatch hat sich Alexander Zverev in die 2. Runde der US Open gekämpft. Die deutsche Nummer eins benötigte mehr als drei Stunden für diesen Marathonsieg über den Moldawier Radu Albot. Lange Zeit drohte „Sascha“ Zverev sogar das Aus in der ersten Runde. Dann wechselte der Hamburger beim Stand von 2:1 im entscheidenden 5. Satz die Schuhe!  Eine Notwendigkeit oder nur ein Psychotrick?

Zverev ließ sich von seinem Vater aus der Box im durchsichtigen Plastikbeutel ein anderes Paar schwarzer Adidas-Schuhe mit grünen Streifen reichen. In den neuen Tretern lief es dann gleich besser, Zverev stellte sich Weichen auf Sieg und gewann am Ende mit 6:1, 6:3, 3:6, 4:6, 6:2. „Es war wichtig, so ein Spiel gegen einen Qualitätsspieler wie Albot zu gewinnen. das wird mir im weiteren Turnierverlauf helfen“, sagte ein erschöpfter, aber glücklicher Zverev. (uf)

BVB wochenlang ohne Offensiv-Star

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Pure Offensiv-Power: Thorgan Hazard, Paco Alcacer und Marco Reus (v.l.)

Borussia Dortmund muss in den nächsten Wochen auf Offensivspieler Thorgan Hazard verzichten. Der 26-Jährige zog sich in der Partie beim 1. FC Köln am Freitag eine Rippenverletzung zu und muss vorerst pausieren, wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte. Details zur Verletzung des belgischen Neuzugangs von Borussia Mönchengladbach und zur Ausfalldauer nannte der BVB nicht.

Der Flügelspieler war beim 3:1-Sieg am Freitag in der Schlussphase der Partie ausgewechselt worden. Die Verletzung zog er sich nach Angaben der Dortmunder ohne Fremdeinwirkung zu. Zuvor stand Hazard sowohl in den beiden Bundesligaspielen des BVB als auch im DFB-Pokal in der Startelf. Im Supercup gegen den FC Bayern hatte der Belgier im Team von Trainer Lucien Favre noch wegen einer Knöchelverletzung gefehlt.





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