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Borussia Dortmund – Watzke: BVB gibt kein offizielles Saisonziel aus

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Dortmund (dpa) – Borussia Dortmund gibt für die kommende Spielzeit kein offizielles Saisonziel aus.

„Dieses Spielchen spielen wir nicht mehr mit. Das wird es von uns nicht mehr geben. Wir werden offiziell kein Ziel mehr ausgeben – und das geschieht nicht, weil wir keines haben“, sagte Vereinschef Hans-Joachim Watzke mit Verweis auf die seiner Meinung nach unfaire Berichterstattung in den Medien zu diesem Thema.

Jahrelang sei der Club dafür kritisiert worden, kein Meisterschaftziel ausgegeben zu haben. „Nun hatten wir letztes Jahr das Gefühl, dass das bei zwei Punkten Rückstand auf die Bayern mal angesagt war. Wir haben gesagt, wir werden alles versuchen, um deutscher Meister zu werden.“ Eine vollmundige Ankündigung aus Dortmund, den Abo-Meister aus München abzulösen, habe es nie gegeben. „Das hat man drei Wochen später eigenmächtig gelöscht. Dann hieß es nur noch, die wollen deutscher Meister werden. Um uns dann ab April zu kritisieren, dass wir unser Ziel nicht erreicht haben“, kommentierte Watzke.

Anders als die Vereinsspitze hatte sich einige Profis wie Abwehrchef Mats Hummels noch vor wenigen Tagen offensiver geäußert und die Meisterschaft als Ziel ausgegeben.



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Endlich! Havertz im dritten Anlauf gegen die Bayern

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Berlin (dpa) – In dieser Saison haben der FC Bayern und Kai Havertz noch nicht zusammengefunden. Noch nicht einmal, um gegeneinander zu spielen.

In beiden Spielen in der Fußball-Bundesliga fehlte das von den Münchnern und zahlreichen internationalen Top-Clubs umworbene Ausnahmetalent von Bayer Leverkusen. Im dritten Anlauf, im DFB-Pokalfinale am Samstag (20 Uhr/ARD und Sky), sollte es mit dem Vorspielen klappen.

Und für Bayer ergibt sich ein Zwiespalt: Denn zum einen brauchen die Leverkusener eine Top-Leistung ihres besten Spielers, um erstmals seit dessen Geburt und sechs weiteren Jahren wieder einen Titel zu holen. Andererseits würde ein solcher Gala-Auftritt von Havertz in dessen bisher wichtigstem Karrierespiel die Hoffnung auf eine weitere Saison des 21-Jährigen im Bayer-Trikot schmälern.

Auch, wenn es angesichts des Transfers von Leroy Sané unwahrscheinlich ist, dass der FC Bayern in diesem Sommer auch noch bei Havertz ernst macht, ist die Wertschätzung in München riesig. „Leverkusen kann mit ihm an einem guten Tag fast jede Mannschaft schlagen“, sagte Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Sport1-Interview respektvoll. Auf die Frage nach dem konkreten Interesse, wich Hoeneß aus. „Kurz vor so einem Spiel möchte ich keine Personaldiskussion lostreten“, sagte er: „Wenn ich diese Personalie thematisiere, haben wir die ganze Woche eine Diskussion, die ich nicht haben möchte.“

Auch Coach Hansi Flick würde Havertz liebend gerne beim FC Bayern sehen. „Ich glaube, es gibt wenige Trainer, die was dagegen hätten, wenn Kai Havertz in ihrer Mannschaft spielen würde. Da würde ich mich auch einschließen“, hatte Flick im Juni gesagt.

Bayer und vor allem der junge Havertz selbst leben mit diesen Diskussionen schon seit vielen Monaten. Dabei ist der Standpunkt des Vereins klar. Bayer hat eine nicht verhandelbare Summe festgelegt. Angeblich 130 Millionen Euro, mindestens aber 100 Millionen Euro. Legt die jemand auf den Tisch, ist Havertz weg. Zumindest in diesem Sommer aber angesichts des bis 2022 laufenden Vertrages für keinen Cent weniger. Trotz Corona.

„Wir haben schon mehrfach die Bedingungen deutlich gemacht, zu denen wir ihn gegebenenfalls ziehen lassen würden“, sagte Club-Chef Fernando Carro der dpa: „Und ich kann im Moment nicht abschätzen, ob einer der Vereine, die an ihm interessiert sind, diese Bedingungen in diesem Sommer erfüllt.“ Und obwohl das Transferfenster ausnahmsweise bis zum 5. Oktober offen hat, gibt es laut Carro auch keine Deadline. „Aber wir sind auf alle Szenarien vorbereitet.“ Die Transfers mit einem möglichen Nachfolger und wohl auch ein oder zwei anderen Spielern sind längst vorbereitet.

Ob Bayer in der kommenden Saison nur in der Europa League spielt oder doch noch in der Champions League ist für die Entscheidung unerheblich. Da sind sich Carro, Geschäftsführer Rudi Völler und Sportdirektor Simon Rolfes einig. „Erst einmal haben wir noch eine Chance, über die Euro League in die Champions League zu kommen“, sagte Rolfes der dpa: „Und davon hängt es auch nicht ab, ob Kai noch ein Jahr bei uns bleibt oder nicht.“

Genauso einig ist sich das Führungstrio, dass Havertz beim Europa-League-Finalturnier in Nordrhein-Westfalen noch für Bayer spielt. Selbst, wenn ein Wechsel bis dahin fix sein sollte. Dem Vorbild seines Nationalmannschaftskollegen Timo Werner, der auf die Champions-League-Endrunde mit RB Leipzig verzichtet, um sich beim FC Chelsea und in London einzugewöhnen, wird er nicht folgen dürfen. „Das steht nicht zur Diskussion“, stellte Carro klar.

Und laut Völler sei das doch „eine wunderbare Konstellation“ für das Ausnahmetalent: „Erst kann er das Pokalfinale spielen und dann kommt noch die Europa League.“ Havertz, das glaubt nicht nur der einstige Weltklasse-Stürmer Völler, habe so oder so „eine Weltkarriere vor sich.“ Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die Rückrunde, als der 21-Jährige nach seinem Durchhänger im Herbst wieder groß aufspielte. „Wenn jemand in jungen Jahren schon bewiesen hat, wie er mit Druck umgehen kann, dann ist das Kai Havertz“, sagte Völler.

Den nächsten Beweis will er am Samstag liefern – im größten Spiel seiner bisherigen Karriere. In dem wieder einmal viele Augen auf ihn gerichtet sind.



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Sané-Unterschrift beim FC Bayern steht unmittelbar bevor

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München (dpa) – Leroy Sané ist schon in München, sein Wechsel zum FC Bayern rückt immer näher. Der 24 Jahre alte Fußball-Nationalspieler absolvierte nach Informationen der „Bild“-Zeitung den obligatorischen Medizincheck.

Der Noch-Außenstürmer von Manchester City war demnach am Mittwochabend in der bayerischen Landeshauptstadt angekommen. Neben der „Bild“ berichteten dies auch das BR Fernsehen und der Pay-TV-Sender Sky. Nach seiner Ankunft absolvierte Sané bereits erste Tests, die er am Donnerstag fortsetzte. Offizielle Stellungnahmen lagen zunächst nicht vor.

Sané gilt als Schlüsselpersonalie für den FC Bayern. Manchester City wollte noch vor einem Jahr angeblich mindestens 100 Millionen Euro Ablöse. Nachdem Sané jedoch einen Kreuzbandriss erlitten hatte, war der Transfer nicht zustande gekommen.

Es wird davon ausgegangen, dass der deutsche Rekordmeister dem 21-maligen Nationalspieler einen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren angeboten hat. Medienberichten zufolge soll der Wechsel die Bayern nun weniger als 50 Millionen Euro Ablöse kosten.

Der Kontrakt des 24-Jährigen bei Pep Guardiolas Man City wäre eigentlich bis zum 30. Juni 2021 gültig. Sané war im Sommer 2015 vom FC Schalke in die Premier League gewechselt.

Sané wird nach Keeper Alexander Nübel vom FC Schalke 04 und dem erst 18 Jahre alten Innenverteidiger Tanguy Nianzou Kouassi von Paris Saint-Germain der dritte Neuzugang der Bayern für die nächste Saison sein. Nübel kam ablösefrei und bekam einen Vertrag über fünf Jahre. Kouassi unterschrieb einen Kontrakt, der bis zum 30. Juni 2024 gültig ist. Mit dem Sané-Transfer wird der zum Sportvorstand beförderte Hasan Salihamidzic Trainer Hansi Flick auch einen Wunsch erfüllen.

„Wenn ich jetzt eine Position nennen müsste, dann würde ich die Außenbahnen – ob als Außenverteidiger oder als Außenstürmer – nennen“, hatte Flick im vergangenen Monat auf die Frage geantwortet, auf welcher Position er sich am ehesten noch eine Verbesserung des Kaders vorstellen könne.



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„Athletin A“ auf Netflix: Doku arbeitet Missbrauch durch Larry Nassar im Turnen auf

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Turnen ist ein Sport, der von der Illusion lebt. Auf der Matte oder an den Geräten geht es nicht nur darum, einfach ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder objektiv besser als ein Gegner zu sein. Die Übungen müssen auch technisch korrekt durchgeführt werden, sie müssen anmutig, leicht und ästhetisch aussehen. Der schöne Schein ist viel wert – vor allem im Damenturnen.

Die schmutzige Wahrheit hinter dieser Fassade enthüllte der Fall Larry Nassar auf schockierende Art und Weise. Nassar arbeitete fast 30 Jahre lang für den US-Turnverband USA Gymnastics, davon 18 Jahre als Mannschaftsarzt der Frauen. 2015 wurden erstmals Vorwürfe öffentlich, wonach Nassar junge Turnerinnen sexuell missbraucht habe. Daraus wurde einer der größten Missbrauchsskandale in der Geschichte der USA überhaupt: Nassar wurde zu insgesamt bis zu 175 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Dokumentarfilm „Athlete A“, der auf Netflix zu sehen ist, zeigt, wie das System Nassar funktionierte – und nimmt dabei keine Rücksicht auf den Zuschauer.

„Athletin A“ auf Netflix: So klar, dass es fast schon wehtut

In einer Klarheit, die beim Zuhören fast schon wehtut, schildern ehemalige Turnerinnen, wie der Mannschaftsarzt sie bei Behandlungen unangemessen berührte und missbrauchte. Eine Turnerin berichtet sogar von einem Missbrauch, während ihre Mutter im Zimmer war – und nichts bemerkte. Insgesamt beschuldigten mehr als 265 Turnerinnen Nassar öffentlich, darunter auch Simone Biles, die derzeit beste Turnerin der Welt. Für sie alle wurde der Traum von der Turnkarriere zum Albtraum.

Ebendieser Traum war es auch, der es dem Mannschaftsarzt möglich machte, über Jahre nahezu unbemerkt sein Unwesen zu treiben. Die Athletinnen, die meisten von ihnen im Teenageralter oder sogar noch jünger, trauten sich nicht, ihre Karriere durch Vorwürfe gegen den Arzt aufs Spiel zu setzen. Viele hielten die Praktiken Nassars auch für normal – Nassar selbst rechtfertigte verschiedene Arten des Missbrauchs durch angebliche osteopathische Techniken.

Missbrauchte US-Turnerinnen: keine Opfer, sondern Überlebende

Die Doku von Bonni Cohen und Jon Shenk zeichnet den schweren Kampf der Turnerinnen bis zur Gerechtigkeit nach. Sie wollen sich nicht als „Opfer“ bezeichnen, sondern als survivors, als Überlebende. So traten sie in dem Prozess gegen Nassar, der im Januar 2018 endete, auf. Die gesamte Sportwelt nahm damals die Enthüllungen schockiert auf.

Im inneren Zirkel von USA Gymnastics waren die Vorwürfe allerdings schon lange bekannt gewesen. Die Turnerin Maggie Nichols hatte sich intern als Erste über Nassar beschwert, weil er sie „komisch berührt“ habe. Dennoch hatte die Führung um Verbandspräsident Steve Penny nichts unternommen. In den Akten tauchte Nichols jahrelang als „Athletin A“ auf, erst beim Prozess traute sie sich, mit ihrem eigenen Namen und Gesicht aufzutreten.

In der Öffentlichkeit brachte Rachael Denhollander 2016 den Stein ins Rollen, die in einem Interview mit dem „Indianapolis Star“ von dem Missbrauch durch Nassar berichtet hat. Daraufhin meldeten sich Dutzende ehemalige Turnerinnen, denen Ähnliches widerfahren war. Eindrucksvoll konfrontierten viele von ihnen ihren Peiniger im Prozess mit ihren Vorwürfen, Gefühlen und Verletzungen.

Larry Nassar vor Gericht: Sexueller Missbrauch: So erbärmlich verteidigt sich der Ex-Teamarzt der US-Turnerinnen

 

Kinder im Leistungssport – ein gnadenloses System

Der Prozess gegen Larry Nassar fand großes öffentliches Interesse und gewährte bereits Einblicke in die grausamen Zustände im US-Turnen. Die Netflix-Doku zeigt noch einmal deutlicher, in welches System Nassar und die Turnerinnen eingebettet waren, sodass der Missbrauch jahrelang im Verborgenen weitergehen konnte. Selbst Weltklasse-Turnerinnen sind oft noch Teenager, die meisten von ihnen kommen schon mit zehn Jahren in die Obhut von Trainern, die sie mit teils brutalen Methoden zu Athletinnen auf höchstem Niveau formen wollen.

„Man konnte so grausam wie nötig sein, um aus Sportlern rauszuholen, was man wollte“, erinnert sich Jennifer Sey, US-Landesmeisterin von 1986. Der Übergang zwischen gnadenlosem Training und Missbrauch sei oft fließend gewesen. Den Sportlerinnen wurde systematisch ihr Selbstwertgefühl geraubt, wer aufmuckte, lief Gefahr, seinen Platz zu verlieren. In ihrem jungen Alter war vielen, an denen Nassar sich verging, gar nicht klar, welches Unrecht ihnen geschah. Nassar erschlich sich das Vertrauen der Mädchen, er sei der einzige nette Erwachsene in jenem Umfeld gewesen, erinnert sich eine Turnerin. Er nutzte aber auch das Klima der Angst aus, das in den Trainingscamps herrschte. 

„Athletin A“ stellt zu Recht die Stärke der Sportlerinnen in den Vordergrund, die öffentlich über ihre Erlebnisse sprechen und mit ihren Vorwürfen wahrscheinlich noch viele andere Mädchen vor ähnlichen Erlebnissen bewahrt haben. Deutlich erkennbar ist aber auch, welche psychischen Schäden sie aus ihrer Turnkarriere davongetragen haben. Sicherlich in erster Linie durch einen perversen Mannschaftsarzt, mindestens indirekt aber auch durch ein System, das Minderjährige mit aller Macht zu Leistungssportlern trimmen will. Daran sollte man denken, wenn man spätestens bei den nächsten Olympischen Spielen wieder bewundert, wie 15-Jährige scheinbar schwerelos durch die Luft schweben.



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