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Bolivien: Polizisten protestieren gegenPräsident Morales

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Polizisten sind auch nur Menschen. Diese Aussage würde vermutlich zu dieser Szene von Freitag in Bolivien passen. Bei den seit Wochen anhaltenden Protesten gegen Präsident Evo Morales scheinen nun Polizisten die Lager zu wechseln. Auf dem Dach einer Polizeiwache in der Stadt Cochamba wehten sie die bolivianische Flagge im Zeichen gegen die amtierende Regierung. Bilder aus dem lokalen Fernsehen zeigen auch andere Orte, an denen Polizisten an der Seite von Demonstrierenden gehen und die Gesänge mitrufen. Der Polizeichef und Verteidigungsminister des Landes dementierte die Beobachtungen, Polizisten würden sich auf die andere Seite begeben. Nach der Präsidentenwahl am 10. Oktober gab es in Bolivien immer wieder heftige Ausschreitungen. Der seit fast 14 Jahren regierende sozialistische Amtsinhaber Morales lag zunächst Kopf-an-Kopf mit seinem Herausforderer Carlos Mesa. Die Auszählung wurde für einen Tag unterbrochen. Nach der Wiederaufnahme führte Morales mit einem Vorsprung von zehn Prozentpunkten.



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Deutscher Verlag zieht Buch von Roger Hallam zurück | ZEIT ONLINE

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Der deutsche Verlag des Mitbegründers von Extinction Rebellion, Roger Hallam, hat gegenüber der ZEIT angekündigt, von der Veröffentlichung seines neuen Buchs abzusehen. Als Grund dafür nannten Vertreter der Ullstein Buchverlage die Äußerungen, die Hallam in einem Gespräch mit der ZEIT getätigt hatte. Dort sprach er unter anderem davon, dass der Holocaust «just another fuckery in human history» sei, nur eine weitere historische Scheiße.

Das Buch mit dem Titel Common Sense. Die gewaltfreie Rebellion gegen die Klimakatastrophe und für das Überleben der Menschheit sollte am 26.11. in die deutschen Buchläden kommen.

Im Gespräch mit der ZEIT kritisierte Hallam außerdem den Umgang der Bundesrepublik mit dem Holocaust. «Das Ausmaß dieses Traumas kann lähmen», sagte Hallam: «Das verhindert, dass man daraus lernt.»

Die Begegnung mit Roger Hallam können Sie ab diesem Donnerstag am Kiosk in der neuen Ausgabe der ZEIT lesen – oder hier online. 



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«OK, Boomer» ist okay, Boomer! | ZEIT ONLINE

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Liebe ZEIT-ONLINE-Leser, heute habe ich gleich zu Beginn mal eine Frage:
Wurdet Ihr zwischen 1955 und 1969 geboren, gehört also zu einem der Jahrgänge der
deutschen Babyboomergeneration
? Dann habe ich für Euch jetzt eine harte
Wahrheit: Es ist völlig okay, wenn Leute irrationale und respektlose Statements
von Euch mit «OK, Boomer» abqualifizieren. Nicht nur das: Es ist sogar ziemlich
heilsam und wichtig, dass Euch das passiert. Denn «OK, Boomer» ist mehr als
nachvollziehbar und noch extrem lieb und konstruktiv gegenüber dem, was die
mächtige und privilegierte Boomergeneration, Eure Generation, den Jüngeren
ständig vor den Kopf knallt.

Warum, das möchte ich Euch jetzt – wie gewohnt logisch (lol) – beweisen. Dafür werde
ich Euch natürlich erst einmal erklären, was es mit «OK, Boomer» auf sich hat.
«OK, Boomer» (oder «Ok, Boomer» oder «OK Boomer») ist ein Meme, das seit ein
paar Monaten im Internet immer häufiger benutzt wird. Ein Meme ist im Regelfall
ein humoristisches oder satirisches Bild oder kurzes Video, welches auf eine
den Zuschauern bekannte und in dem Kulturraum wiederkehrende Pointe
zurückgreift. In diesem Fall ist die Pointe, dass auf unnötig belehrendes, abschätziges oder weltfremdes Verhalten von Boomern schlicht mit einem
nüchternen «OK, Boomer» reagiert wird.

Die jüngste Popularität von «OK, Boomer» (oder «Ok, Boomer» oder «OK
Boomer») kann in erster Linie auf zwei virale Quellen zurückgeführt werden. Zum
einen ist da das Video einer neuseeländischen
Parlamentarierin, die während ihrer Rede Zwischenrufe älterer weißer männlicher
Kollegen mit einem nüchternen «Okay, Boomer» zum Schweigen brachte
. Zum anderen sind da
auch virale TikTok-Videos (das ist eine neue Social-Media-Plattform aus China), in denen auf
despektierliche Moves von Boomern reagiert wird. Wie zum Beispiel auf einen Boomer, welcher jüngere Generationen in einem
ausführlichen Rant angreift und durch falsche Unterstellungen und
Verallgemeinerungen schlecht darstellen möchte
. In beiden Fällen
stellt «OK, Boomer» (und so fort) also eine simple Antwort auf respektloses und
geringschätziges Verhalten dar, ohne sich auf das Niveau des Angreifers
herabzulassen. Natürlich gibt es bestimmt auch einzelne Fälle, bei denen der
Ausdruck unpassend und unnötig abfällig genutzt wird. Die viralen Trends, der
zugrunde liegende Joke und unzählige reichweitenstarke Beispiele tun dies allerdings
nicht. 

Dass dennoch manche (!) Boomer allein durch diese Bezeichnung ein flaues
Gefühl im Magen bekommen, hat viel eher etwas mit dem Verlust des Status quo im
öffentlichen Diskurs zu tun. Für alle anderen Generationen ist es völlig
normal, dass über sie als Gruppe gesprochen wird. Zeitungen
denken und sprechen meist aus der Perspektive der Alten
, die für die Jungen
irgendwelche Labels wie «Millennials» oder «Gen Z» erfinden. Wenn Boomer die
Zeitung dann zuschlagen und den Fernseher anmachen, erfahren sie die Einordnung
der aktuellen Themen von Influencerinnen wie Sandra Maischberger (Boomerin),
Frank Plasberg (Boomer), Anne Will (Boomerin), Maybrit Illner (Boomerin) oder
Markus Lanz (Boomer). Der ZDF-Fernsehrat – nur als Beispiel für den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk – besteht zu 58 Prozent aus Boomern
und neben dieser Gruppe
gibt es mehr Mitglieder im gesetzlichen Rentenalter als Mitglieder unter 50
Jahren. Fun Fact am Rande: Der ZDF-Fernsehrat beschreibt seine Mitglieder als
«so vielfältig wie die Gesellschaft selbst» … lol, OK, Boomer (guckt, so
funktioniert das Meme).

Die 15-Jahre-Generation der Boomer ist also – spätestens seitdem die 68er
Mitte der Nullerjahre für sie Platz gemacht haben – einen öffentlichen Diskurs
gewohnt, in dem ihre Peergroup der Standard ist. Natürlich ist es dann
ungewohnt, plötzlich einen Hauch von dem zu erfahren, das für die Jüngeren
völlig alltäglich ist: in vielen reichweitenstarken öffentlichen Auseinandersetzungen
kein Subjekt, sondern ausschließlich Objekt zu sein.

Die beliebte
Boomerresponse auf «OK, Boomer», wo der jeweilige Boomer dann immer glaubt,
festhalten zu müssen, dass er sich selbst ja als
Vater/Großvater/Arbeitnehmer/Öko/you name it sieht und eben nicht als Teil
einer Generation, zeigt am Ende nur, wie nötig es ist, ihm diese Zugehörigkeit
endlich mal unter die Nase zu reiben. Denn nur wer die Macht hat, kann immer
bestimmten, wer er sein will. Und muss sich nicht als Teil von
Ausländern/Frauen/dieser Jugend von heute/et cetera behandeln lassen.





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Nur zwei gute Smartwatches bei «test»

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Berlin (dpa/tmn) — Puls bestimmen, Strecken messen oder den Kalorienverbrauch ermitteln: Smartwatches patzen oft bei den Fitnessfunktionen, die die Hersteller versprochen haben.

Zu diesem Fazit kommt die Stiftung Warentest in einem Vergleich von 13 Smartwatches zwischen 69 und 480 Euro («test»-Ausgabe 12/19).

Selbst mit der Funktion grundlegender Ausstattungsmerkmale wie Telefonieren, SMS senden oder Navigieren waren die Tester oft nicht zufrieden. Darüber hinaus weisen die Datenschutzerklärungen von 9 der 13 Hersteller den Angaben zufolge sehr deutliche Mängel auf.

Puls und Streckenlänge als Schwachpunkte

Die Tester ermittelten, wie gut die Uhren Pulsfrequenz, Streckenlänge und Kalorienverbrauch sowohl beim Gehen und Joggen als auch beim Radfahren und Schwimmen erheben. Ihr Ergebnis: Nur die beiden testbesten und als einzige «gut» bewerteten Modelle Apple Watch Series 5 für 480 Euro (Gesamtnote 1,8) sowie die Garmin Forerunner 245 Music für 335 Euro (2,2) erfassten fast alles korrekt. Die anderen Uhren lagen insbesondere bei Puls und Streckenlänge oft daneben.

Schrittzahl und Kalorienverbrauch berechnen die Uhren den Experten zufolge nur dann halbwegs genau, wenn sie Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht ihrer Träger kennen. Nutzer, die hier nur spärliche Angaben über sich selbst liefern, erhalten ungenaue Werte. Immerhin konnten die Tester nicht feststellen, dass Fitnessdaten ungefragt weitergegeben werden.

Umgang mit persönlichen Daten problematisch

Beim Punkt Datenschutz kritisieren die Warentester aber, dass Smartwatches beim Einrichten eines Nutzerkontos und bei der Kopplung mit dem Smartphone persönliche Angaben abfragen, auch solche, die für die reine Funktion nicht nötig sind — darunter etwa Telefonnummer, Name oder Identifikationsmerkmale von Smartwatch oder Smartphone. Außerdem räumten sich sechs Hersteller das Recht ein, personenbezogene Daten zu speichern und an Dritte weiterzugeben.

Viele andere Smartwatches erreichten nur ein «Befriedigend», etwa die Huawei Watch GT für 191 Euro (Gesamtnote 2,8) auf dem dritten Platz, gefolgt von der Fossil Q Explorist HR Gen 4 für 259 Euro (2,9) und der Samsung Galaxy Watch Active SM-R500 für 195 Euro (2,9).



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