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Bösewicht statt Bond – „Evil Genius 2: World Domination“: Einmal Schurke sein

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Berlin (dpa/tmn) – Hast Du genug davon mithilfe von Helden immer nur das Böse zu bekämpfen? In „Evil Genius 2: World Domination“ nehmen Spielerinnen und Spieler die Rolle der Bösewichter ein. Hier sind sie mal selbst die üble Person mit größenwahnsinnigen Plänen für die Welt und ausnahmsweise mal nicht James Bond oder einer seiner Freunde.

„Evil Genius 2: World Domination“umfasst vier Kampagnen mit einem jeweils eigenen Bösewicht. Es gibt den narzisstischen Despoten Max, den muskelbepackten Wahnsinnigen Ivan, die manipulative Ex-Meisterspionin Emma und die eifrige Wissenschaftlerin Zalika. Mit jeder Hauptfigur gibt es einen eigenen Weg zur Weltherrschaft.

Doch dieser Weg ist weit. Geheime Schurkenbasen wollen errichtet, bösartige Technologien erforscht und Mitstreiter gewonnen werden – und das ist gar nicht so einfach.

Die schwarzhumorige Aufbaustrategie setzt den Fokus auf den Ausbau der eigenen Basis. Es braucht genug Strom und Essen für die Schergen, auch die nötigen Kenntnisse und Technologien für das Training müssen erforscht werden. Mit Gaunereien erhöht man den Kontostand und macht sich in der Welt bekannt. Vom Publisher angekündigte Szenarien sind etwa eine Entführung der Royal Family oder die Vernichtung Alaskas.

Auch das Gute tritt auf den Plan

Die kriminellen Machenschaften rufen natürlich auch das Gute in Form von Agenten auf den Plan, die immer wieder an der Tür klopfen und versuchen, die Pläne zur Weltherrschaft zu vereiteln. Zwar dient ein eigens gebautes Kasino als Tarnmanöver und Einnahmequelle um einen gutmütigen Eindruck zu erwecken, doch neben den Touristen lassen sich nicht alle Agenten täuschen.

Neu im Gegensatz zum Vorgänger von 2004 ist hier, dass man nun viele verschiedene Möglichkeiten zum Abwimmeln, Bekämpfen oder Beeinflussen der Agenten hat. „Evil Genius 2: World Domination“ gibt es für den PC und kostet rund 36 Euro.



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Dresdner Folktrio Standard Crow Behavior präsentiert Selbstgespräche

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Am Sonntag erblickt ein hübsches Baby die Welt: Abends (ab 19 Uhr) in der Neustädter Kultkneipe „Madness“ präsentiert das Folktrio Standard Crow Behavior sein Debütalbum namens „Talking To Space“. Es ist dann zwei Tage alt und enthält zwölf frische Songs – zusammengeführt vom einstigen Startmythos: Konzerte mit nur einem Mikro in der Mitte für drei Stimmen und drei Instrumente, was nicht nur Authentizität verheißt, sondern auch genauer Arrangements und sorgsam abgestimmten Satzgesangs bedarf.

Kammermusikalischer Bluegrass mit Satzgesang

Nun die erste Bilanz im mutigen Eigenverlag, kammermusikalischer Bluegrass und Songwriter-Pop sind versprochen, dazu Texte von „Verantwortung, bewusstem Handeln und weisen Entscheidungen“. Und Geschichten. Natürlich geschieht die erste öffentliche Präsentation dieser Art Selbstgespräche nur zeitlive, also quasi aus der Kulturquarantäne heraus über Linse, Kabel und Bildschirm – ergo als digital reduzierter Netzgenuss auf dem Endgerät wo auch immer. Also ohne Kommunikation, Beifall und Fassbier, dafür mit drei Mikrofonen und einsfuffzig Abstand (in Metern). Aber immerhin: ein Vorgriff auf Zeiten ohne Daunenlocken.

Judith Beckedorf, gebürtige Niedersächsin Jahrgang 1992, kam 2012 aus Hamburg nach Dresden, um Akustikgitarre an der Musikhochschule zu studieren. Seither kennt man sie als Solistin sowie auch als Mitgründerin von zwei Netzwerken: MusiSHEans und MusicSWomen, eins international, eins sachsenweit agierend. Beide mit dem Ziel: spezielle Förderung von Musikerinnen. Ersteres will kurz vorm Frauentag anno 2022 das verschobene erste Festival in der Dresdner Jazztonne nachholen, um ab dann in aller Munde zu sein. Im Trio spielt sie Mandoline und Banjo – neben Steve Voltz an der Akustikgitarre und Filip Sommer an Bratsche wie Mandoline.

Weitgereist, aber in der Neustadt verwurzelt

Steve Voltz – der auch via Voltz Brothers oder Riley & Voltz auftritt – ist gebürtiger New Yorker Jahrgang 1990, hat dort Geschichte studiert und ist vor rund acht Jahren seinem Bruder nach Dresden gefolgt, wo er aktiv mit der Musik anfing und in normalen Zeiten immer sonntagabends im Pub „Tir Na Nog“ spielte. Sein Doppelfaible – also Geschichte und Musik – verbindet sich hier und gipfelt nun im Song „Spotswood Rice“ als wahre Geschichte über einen Sklaven, der einst aus den amerikanischen Südstaaten floh und an der Seite der Nordstaaten kämpfte, um seine Familie zu befreien.

In Sachsens Hauptstadt schon gut bekannt ist Filip Sommer, 1987 geborener Dresdner, der an der hiesigen Musikhochschule Viola und in Leipzig Freie Improvisation studierte, jetzt auch an der Pleiße wohnt, bei Formationen wie Garda, der Sarah-Brendel-Band, Peuker8 oder David-Lübke-Band spielt und schon die gläserne Hamburger „Elphi“ von innen und aus Bühnensicht kennt. Er musizierte schon mit Alin Coen, Blixa Bargeld oder Woods of Birnam und bastelt auch Gitarrenverstärker für die Londoner Audio Kitchen Amps.

Standard Crow Behavior
Quelle: PR/Dovile Sermokas

Warum nun aber das „Madness“ als Konzertort für dieses Releasekonzert? „Wir alle drei fühlen uns in der Dresdner Neustadt sehr verwurzelt, und das Madness spiegelt den hiesigen Vibe einfach perfekt wider. Dort finden derzeit ohnehin regelmäßig Streaming-Veranstaltungen statt“, erklärt Beckedorf. So werden auch – jeweils in kleiner, hygienischer Runde – gemeinsam Schallplatten gehört und besprochen. „Einer der Jungs aus dieser Runde, der Grafikdesigner und Musiker Ronny Wunderwald, wird auch unser Konzert am Sonntag moderieren.“

Für Leute, die es nur echt live mögen, steht ein kleines Lichtlein am Ende des Tunnels als Terminchen im Kalender: am 19. Juno im Jazzclub Tonne, bis dahin gibt es das Debütalbum vielleicht schon auf Vinyl – bis dato als Silberling direkt über die Netzpräsenz des Trios für 18 Euronen zu erwerben.

www.standardcrowbehavior.com

Konzertvideo: www.youtube.com/standardcrowbehavior

Von Andreas Herrmann



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Die Trauerfeier für den Ehemann der Queen hier im Livestream

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Die Trauerfeier von Prinz Philip in der St.-George’s-Kapelle auf Schloss Windsor wurde noch von dem verstorbenen Ehemann der Queen mitgeplant. Sie ist auf die Minute durchgetaktet. Wir berichten live über die Zeremonie in Großbritannien.

Auf Schloss Windsor finden Trauerfeier und Beisetzung von Prinz Philip statt, der am 9. April im Alter von 99 Jahren starb. Wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Auflagen sind insgesamt nur 30 Trauergäste in der Kirche zugelassen, in der unter normalen Umständen mehr als 600 Menschen platz finden. Vorab gibt es eine Prozession samt Überführung des Sarges des Duke of Edinburgh.

16.45 Uhr: Musikalischer Gottesdienst

Insgesamt ist die Trauerfeier für Prinz Philip durch sehr viele musikalische Beiträge geprägt. Neben dem Chor gab es auch einen Dudelsackspieler, der ein Lied vortrug. Sowie eine kleine Gruppe, die Fanfaren spielte. Zudem gab es eine Predigt sowie persönliche Worte und Gebete.

16.31 Uhr: William und Harry sitzen sich gegenüber

Die Mitglieder der Royal Family haben gruppiert in die jeweiligen Haushalte ihre Plätze zu Beginn des Gottesdienstes eingenommen. Weil Meghan nicht dabei ist, sitzt Harry, der nach seiner Anreise aus den USA am Sonntag erst einmal in Quarantäne war, allein. Er sitzt seinem älteren Bruder und dessen Ehefrau Herzogin Kate gegenüber in der Kirche. Während des Trauerzuges lief ihr Cousin Peter Phillips zwischen den Söhnen von Prinz Charles und Prinzessin Diana.

William und Harry sitzen sich gegenüber. (Quelle: BBC)

16.27 Uhr: Meghan verfolgt die Trauerfeier aus den USA

Herzogin Meghan, die nicht mit ihrem Mann zur Trauerfeier nach England gereist ist, schaut diese im Fernsehen. Sie werde von Zuhause aus Los Angeles einschalten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur. Auf Anraten ihres Arztes war Meghan, die ihr zweites Kind erwartet, nicht nach Windsor zur Trauerfeier gereist. In dem britischen Medien war anderes zu lesen, dort hieß es, sie wollte nicht die Aufmerksamkeit mit ihrer Anwesenheit auf sich ziehen.

16.22 Uhr: Psalm 104 in Liedform

Der vierköpfige Chor trägt den Psalm 104 singend vor. „Lobe den Herrn, meine Seele! / Herr, mein Gott, wie groß bist du! / Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet. Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, / du spannst den Himmel aus wie ein Zelt“, heißt es in dieser Bibelpassage unter anderem.

Der Psalm wurde auch an dem 75. Geburtstag des Herzogs von Edinburgh vorgetragen, in Liedform wurde es extra für ihn geschrieben.

16.12 Uhr: Die Queen sitzt allein

Nun singt ein vierköpfiger Chor. Die Trauergäste dürfen aufgrund der Pandemie nicht mitsingen. Aus diesem Grund sitzt die Queen auch allein, denn der Mindestabstand muss bewahrt werden. Nun folgte eine Predigt.

Wegen Corona: Die Queen muss allein von ihrem Ehemann Abschied nehmen. (Quelle: AP/dpa)Wegen Corona: Die Queen muss allein von ihrem Ehemann Abschied nehmen. (Quelle: AP/dpa)

16.09 Uhr: Der Trauergottesdient beginnt

David Connor, der Dekan von Windsor begrüßt die Gäste zum Trauergottesdienst und sagt persönliche Worte über Philip:

„Wir sind heute hier in der St. George’s Chapel, um die Seele seines Dieners Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, in die Hände Gottes zu legen. Mit dankbarem Herzen erinnern wir uns an die vielen Weisen, auf die sein langes Leben ein Segen für uns war. Wir wurden von seiner unerschütterlichen Loyalität gegenüber unserer Königin, von seinem Dienst an der Nation und dem Commonwealth, von seiner Tapferkeit, seiner Stärke und seinem Glauben inspiriert.“

David Connor, der Dekan von Windsor, gedenkt dem verstorbenen Herzog. (Quelle: BBC)David Connor, der Dekan von Windsor, gedenkt dem verstorbenen Herzog. (Quelle: BBC)

„Unser Leben wurde durch die Herausforderungen, die er uns gestellt hat, die Ermutigung, die er uns gegeben hat, seine Freundlichkeit, seinen Humor und seine Menschlichkeit bereichert. Wir beten daher, dass Gott uns die Gnade gibt, seinem Beispiel zu folgen, und dass wir mit unserem Bruder Philip endlich die Freuden des ewigen Lebens kennen.“

16.05 Uhr: Sarg wird hineingetragen und abgestellt

Der Erzbischof von Canterbury und der Dekan von Windsor nehmen den Sarg in Empfang, die Trauergäste nehmen ihre Plätze ein. Wegen der Corona-Bestimmungen müssen sie Masken tragen und Abstand halten, die Queen sitzt allein. Der Gottesdienst dauert 50 Minuten. Schließlich wird Philip in der königlichen Gruft beigesetzt.

16 Uhr: Nationale Schweigeminute

Die Sargträger pausieren für eine nationale Schweigeminute an der Pforte der Kapelle. Mit einer Schweigeminute haben die Menschen im Vereinigten Königreich an den gestorbenen Prinzgemahl Philip erinnert. Um 15.00 Uhr (16.00 Uhr MESZ) hielten landesweit Menschen zum stillen Gedenken inne. Gleichzeitig begann auf Schloss Windsor bei London die Trauerfeier, zu der wegen der Corona-Auflagen nur 30 Gäste zugelassen waren. Premierminister Boris Johnson verfolgte die Zeremonie per Fernseher auf seinem Landsitz in Chequers und beteiligte sich an der Schweigeminute.

Um die Stille nicht zu stören, hatte der Londoner Flughafen Heathrow, der nur wenige Kilometer von Windsor entfernt liegt, über mehrere Minuten vor und nach der Schweigeminute alle Starts und Landungen verboten.

15.53 Uhr: Abschiedsbrief der Queen an Philip

Der Sarg erreicht das Hufeisenkloster. Zu sehen ist, dass die Queen ihrem Mann einen Brief auf den Sarg gelegt hat. Nun wird erneut die Nationalhymne gespielt.

 (Quelle: BBC) (Quelle: BBC)

15.53 Uhr. Die Queen betritt die Kirche

Begleitet von den engsten Angehörigen und einem Geistlichen betritt Elizabeth II. die Kirche. Sie und beispielsweise Herzogin Kate und Herzogin Camilla nehmen bereits ihre Plätze ein.

15.45 Uhr: Der Trauermarsch beginnt

Die Prozession zu St.-George’s-Kapelle setzt sich in Bewegung. Er wird acht Minuten dauern, in jeder Minute werden Salutschüsse abgefeuert. Wie schon vorab angekündigt, laufen Prinz William und Prinz Harry tatsächlich nicht direkt nebeneinander. Ihr Cousin Peter Phillips wurde zwischen den beiden positioniert.

Zwischen Harry und William läuft Cousin Peter. (Quelle: BBC)Zwischen Harry und William läuft Cousin Peter. (Quelle: BBC)

15.44 Uhr: Die Queen kommt aus dem Schloss

Die Queen verlässt Schloss Windsor, sie steigt in ihre Limousine und folgt darin dem Trauermarsch. Währenddessen erklingt die Nationalhymne „God Save The Queen“. Die Queen muss nach über 73 Jahren Ehe und über acht gemeinsamen Jahrzehnten Abschied von ihrem Ehemann nehmen.

15.41 Uhr: Der Sarg wird aus dem Schloss getragen

Prinz Philips Sarg wird von Mitgliedern der Grenadier Guards aus dem Schloss getragen. Die Teilnehmer des Trauermarsches, darunter Prinz Charles seine drei Geschwister, Prinz William und Prinz Harry, folgen dem Sarg. Nun wird er auf den Land Rover gehoben.

Prinz Philip wird im Sarg aus Schloss Windsor getragen. (Quelle: BBC)Prinz Philip wird im Sarg aus Schloss Windsor getragen. (Quelle: BBC)

15.33 Uhr: Kate kommt an der Kapelle an

Kate und andere Trauergäste, die nicht an der Prozession hinter dem Sarg teilnehmen, sind schon vor dem Gotteshaus vorgefahren. Unter anderem auch Camilla und Sophie von Wessex.

Herzogin Kate kommt an der St.-George's-Kapelle an. (Quelle: Reuters/Hannah McKay/Pool)Herzogin Kate kommt an der St.-George’s-Kapelle an. (Quelle: Hannah McKay/Pool/Reuters)

15.28 Uhr: Der Leichenwagen fährt vor

Prinz Philip war an vielen Dingen interessiert, auch an Design und Land-Rover-Wägen. Denjenigen, auf dem sein Sarg überführt wird, hat der Herzog von Edinburgh extra für diesem Zweck mitdesignt. Er wurde für die Trauerfeier von Philip umgebaut. Nun fährt der Wagen bei strahlendblauem Himmel in Windsor vor. Noch ohne den Sarg des Prinzen.

Der Leichenwagen von Prinz Philip (Quelle: Reuters/Kirsty O'Connor/Pool via)Der Leichenwagen von Prinz Philip (Quelle: Kirsty O’Connor/Pool via/Reuters)

15.18 Uhr: Trauerfeier noch kleiner als von Prinz Philip gewünscht

Zu Lebzeiten hatte Prinz Philip deutlich gemacht, dass er sich eine kleine Trauerfeier wünscht, kein Staatsbegräbnis, wie es ihm als Ehemann der Queen eigentlich zugestanden hätte. Durch die Corona-Pandemie fällt nun alles noch sehr viel kleiner aus. Nur ein kleiner Chor bestehend aus wenigen Personen darf in der Kirche singen, die Familie muss Abstand halten, seine Witwe muss allein sitzen und einen Mundnasenschutz tragen, während sie von ihm Abschied nimmt.

15.11 Uhr: Schaulustige versammeln sich trotz der Bitte, dies nicht zu tun

Trotz der Bitte an die Öffentlichkeit, die Beisetzung von Prinz Philip nur im Fernsehen zu verfolgen, haben sich am Samstag dutzende Schaulustige vor Schloss Windsor versammelt. Kurz vor der Beisetzung des Ehemannes von Königin Elizabeth II. am Nachmittag stiegen zudem zahlreiche Tauben in der Militärgedenkstätte National Memorial Arboretum in den Himmel.

Schaulustige hinter einem Absperrzaun in Windsor (Quelle: Reuters/Molly Darlington)Schaulustige hinter einem Absperrzaun in Windsor (Quelle: Molly Darlington/Reuters)

Der 37-jährige Ieuan Jones reiste aus dem walisischen Cardiff nach Windsor, um Philip die letzte Ehre zu erweisen. „Es ist wirklich eine Schande, dass wir wegen der Pandemie diesem außergewöhnlichen Mann keinen größeren Tribut zollen können“, sagte er. Philip sei „ein wahrer Held“.

15.06 Uhr: Prinz Charles und Herzogin Camilla sind vorgefahren

Der Prince of Wales und seine Ehefrau sind in Windsor angekommen. Das Paar ist mit seinem Tesla vorgefahren. Ebenfalls bereits vor Ort sind Zara und Mike Tindall, eine Enkeltochter der Queen und ihr Ehemann.

Prinz Charles und Herzogin Camilla sind vorgefahren. (Quelle: Reuters/Peter Nicholls)Prinz Charles und Herzogin Camilla sind vorgefahren. (Quelle: Peter Nicholls/Reuters)

14.51 Uhr: Segler von Philips Ex-Schule lassen Gedenkkranz zu Wasser

Mit einer Gedenkfeier auf dem Meer haben junge Segler der ehemaligen Schule Prinz Philips an den gestorbenen Mann von Königin Elizabeth II. erinnert. Vor der Küste des Dorfes Hopeman in Schottland ließen die Schüler der internationalen Privatschule Gordonstoun vom Segelschulboot „Ocean Spirit of Moray“ einen Kranz ins Wasser. Philip hatte einst dort segeln gelernt.

Junge Segler der ehemaligen Schule des Herzogs von Edinburgh, Gordonstoun in Moray, führen eine Gedenkfeier an Bord des schuleigenen Segelschulbootes an, während sie vor der Küste von Hopeman Harbour, wo Prinz Philip das Segeln lernte, einen Blumenkranz ins Wasser werfen. (Quelle: dpa/ Jane Barlow/PA Wire)Junge Segler der ehemaligen Schule des Herzogs von Edinburgh, Gordonstoun in Moray, führen eine Gedenkfeier an Bord des schuleigenen Segelschulbootes an, während sie vor der Küste von Hopeman Harbour, wo Prinz Philip das Segeln lernte, einen Blumenkranz ins Wasser werfen. (Quelle: Jane Barlow/PA Wire/dpa)

„Während der gesamten Woche hatten wir die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie stolz wir darauf sind, das zu gestalten, was für den Herzog wichtig war“, sagte Schulleiterin Lisa Kerr. „Wir können im Moment keine großen Versammlungen haben, aber in der Lage zu sein, ihm eine kleinere, aber angemessene Hommage zu zollen, ist großartig.“

14.43 Uhr: Gelände in Windsor weiträumig abgesperrt

Vor der Beisetzung des britischen Prinzen Philip hat die Polizei das Gelände rund um das Schloss Windsor mit weiträumigen Absperrungen gesichert. Zahlreiche Kräfte waren am Samstag im Städtchen Windsor westlich von London im Einsatz, Scharfschützen postierten sich auf Hausdächern. Schon in den Tagen zuvor hatten Spezialkräfte sogar Müllkörbe und Briefkästen auf mögliche Sprengkörper kontrolliert. Wegen der Corona-Pandemie haben Behörden und Palast die Bevölkerung aufgerufen, nicht nach Windsor zu reisen und die Zeremonie am Samstagnachmittag im Fernsehen zu verfolgen.

Polizisten sichern das Gelände um Schloss Windsor. (Quelle: AP/dpa/(AP Photo/Frank Augstein)Polizisten sichern das Gelände um Schloss Windsor. (Quelle: (AP Photo/Frank Augstein/AP/dpa)

14:38 Uhr: William und Kate kommen in Windsor an

Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind auf dem Gelände von Schloss Windsor vorgefahren. Beide sitzen hinten im Land Rover und tragen schwarze Mundnasenschutze.

Herzogin Kate und Prinz William sind auf Schloss Windsor angekommen. (Quelle: Reuters/Peter Nicholls)Herzogin Kate und Prinz William sind auf Schloss Windsor angekommen. (Quelle: Peter Nicholls/Reuters)

14:37 Uhr: Streit um Uniformen und Bruderzwist

Vorab wurde darüber berichtet, dass William und Harry nicht nebeneinander laufen werden, außerdem gab es einen Streit über das Tragen von Uniformen. Schließlich sprach die Queen ein Machtwort, hier erfahren Sie mehr.

14.27 Uhr: Alle Details zusammengefasst

Viele Details zur Trauerfeier von Prinz Philip wurden schon vorab bekanntgegeben – beispielsweise der Ablauf, die genauen Vorstellungen des verstorbenen Ehemannes von Queen Elizabeth II. von seiner Beerdigung sowie der Ort seiner Beisetzung. Hier erfahren Sie mehr dazu

14.24 Uhr: Trauerfeier ohne Herzogin Meghan

Prinz Harry ist bereits seit Sonntag in Großbritannien. Der Enkel der Queen kam ohne seine Frau Meghan. Die Herzogin wird nicht anwesend sein. Laut des Buckingham-Palastes haben ihr ihre Ärzte aufgrund ihrer Schwangerschaft von einer Reise nach England abgeraten. Wie die britischen Medien berichten, soll ihre Abwesenheit aber einen anderen Grund haben. Laut „Daily Mail“ will Meghan bei der Trauerfeier „nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen“.

14.13 Uhr: Drei Gäste aus Deutschland

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen bei der Beisetzung von Prinz Philip nur 30 Gäste teilnehmen. Somit ist nur der engste Familienkreis zugelassen. Aber auch drei Gäste aus Deutschland werden dabei sein: Bernhard Prinz von Baden, Philipp Prinz zu Hohenlohe-Langenburg und Heinrich Donatus Prinz von Hessen. Die drei Prinzen sind Angehörige von Philip. Wie genau sie zu dem Herzog von Edinburgh stehen, können Sie hier noch einmal nachlesen. Alle müssen die coronabedingten Abstandsregeln einhalten, was bedeutet, dass die Queen während der Trauerfeier allein sitzen wird.



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Söder oder Laschet? Doch der Machtkampf in der CDU ist ein ganz anderer

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Wolfgang Schäuble ist innerhalb der CDU die größte Autorität. Er greift jetzt die CSU an. Ohne eine „starke und vitale CDU“ könne die Union schlecht Wahlen gewinnen. Die Volkspartei Union brauche die Einigkeit von CDU und CSU. Damit erweckt Schäuble den Eindruck, die gerade laufende Schlacht sei eine zwischen den Schwesterparteien. So ist es aber nicht. Die Schlachtordnung ist eine Andere.

Kontroverse Aussage – Schutz von Leben nicht absolut? Was der CDU-Grande Wolfgang Schäuble sagen wollte 

Die Grenze zwischen Freund und Feind verläuft nicht zwischen den Parteien. Sie verläuft quer durch nur eine Partei. Nein, es ist kein Kampf zwischen CDU und CSU. Sondern ein Kampf innerhalb der CDU. 

Wäre es eine Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU, die Angelegenheit wäre einfach zu klären: Die CDU ist, je nachdem wie man rechnet, vier bis fünf mal so groß wie die CSU. Größte ist nicht alles, am Ende aber dann schon. Man braucht nur abzustimmen. Am Ende siegt dann der, der mehr auf die Waage bringt. So war es schon einmal. 

Kandlerkandidatur CDU: Erinnerungen an Ernst Albrecht und Franz Josef Strauß

Jetzt wird gerade viel über 1979/80 geredet und geschrieben. Damals entschied die Unionsfraktion den Streit zwischen CDU und CSU über die Kanzlerkandidatur zwischen Ernst Albrecht und Franz Josef Strauß in einer Kampfabstimmung. Diese alte Geschichte wird erzählt, um zu begründen, weshalb Entscheidungen der Parteiführung nicht unbedingt ausschlaggebend sein müssen. 

„1979“ erzählt aber noch eine ganz andere Geschichte. Strauß konnte die Kampfabstimmung in der Unionsfraktion nur für sich entscheiden, weil der CDU-Teil der Fraktion mehrheitlich hinter ihm stand. Auch damals schon handelte es sich also nicht allein um einen Streit zwischen CDU und CSU, sondern einen innerhalb der CDU. Und auch damals fanden sehr viele innerhalb der CDU einen Kanzlerkandidaten Strauß überzeugender als das Personalangebot der CDU.

Und auch damals spielte es für die Abgeordneten in der Fraktion augenscheinlich bestenfalls eine untergeordnete Rolle, dass Albrecht nicht nur den Rückhalt des CDU-Vorsitzenden Kohl hatte, sondern auch den des gesamten CDU-Parteivorstandes. Der hatte sogar einstimmig für Albrecht optiert.

Kommentar von Ulrich Reitz – Söders Meisterstück: Jetzt muss die CDU selbst über ihr Schicksal entscheiden 

Heute ist es exakt wieder so. Die Führung der CDU ist – inzwischen allerdings längst nicht mehr einstimmig, bestenfalls noch einmütig – an der Seite von Armin Laschet, ihres CDU-Vorsitzenden. Aber die Abgeordneten der CDU und augenscheinlich auch eine Mehrheit der so genannten Basis der CDU, optieren wie damals 1979/80 für das Personalangebot der CSU.

Und jetzt wird es pikant: Inzwischen ist klar geworden, dass sich diese Entwicklung schon länger abgezeichnet hat. In der viel zitierten Sitzung des Parteipräsidiums der CDU, dass sich vor einer Woche am Ende einhellig für Laschet ausgesprochen hatte, lief es anders als bisher dargestellt. Will sagen: Laschet hätte gewarnt sein können, wenn er gewollt hätte. Aber er wollte nicht. Er glaubte, er könne sich allein mit der Unterstützung der CDU-Granden gegen Söder durchsetzen. Ein fataler Irrtum. 

In der CDU-Basis ist man eher für Söder als für Laschet

In der Sitzung sprachen sich zwar alle Präsidiumsmitglieder persönlich für Laschet aus. Einige aber wiesen nach Informationen von FOCUS Online aus Landesverbänden und Parteigliederungen darauf hin, dass die Stimmung an der Basis eine andere sei. Das war insbesondere in Baden-Württemberg so, aber auch in der Jungen Union und in der zahlenmäßig großen Mittelstandsvereinigung.  

Hätte Spahn Streit verhindern können? – Laschet kämpft Schlacht seines Lebens – und machte zentralen Fehler schon vor Monaten 

Darauf machten nun in der Sitzung einige aufmerksam, zu ihnen habe, wird erzählt, Sachsen-Anhalts Regierungschef Rainer Haseloff gehört, aber auch der baden-württembergische Parteichef Thomas Strobl. Und der schleswig-holsteinische Regierungschef Daniel Günther, der zugleich CDU-Chef in Schleswig-Holstein ist.

Günther verwies auf die Stimmung in der schleswig-holsteinischen Landesgruppe der Unionsfraktion – völlig zu Recht. Denn am Montagabend, als alle Landesgruppen des CDU-Teils der Fraktion zusammensaßen, fiel die Zustimmung für Laschet besonders schmal aus, worüber FOCUS Online früh berichtete: Eine einzige Stimme votierte für Laschet als Kanzlerkandidat, neun aber für Söder. 

Der vergangene Sonntag wäre also der Zeitpunkt für eine offene und unverblümte Debatte über die Unterstützung für den CDU-Vorsitzenden als Kanzlerkandidat innerhalb der CDU gewesen. Allein – sie unterblieb. Laschet hörte über die Hinweise hinweg. Augenscheinlich wollte er es so. Er hätte gewarnt sein könne, wenn er hätte gewarnt sein wollen. 

Die warnenden bis drohenden Stimmen, die sich derzeit aus der CDU gegen die CSU und Söder wenden, müssten sich eigentlich an die Adresse der eigenen Basis wenden. Sagen wir es deutlich: Falls ein Verrat stattgefunden hat, dann war es einer der CDU-Basis am CDU-Chef – wobei: in dem ganzen Prozess stellte niemand Armin Laschet als Vorsitzenden der CDU in Frage. Als Kanzlerkandidat aber schon.

Böser Vergleich in „heute-show“ – Lässt Markus Söder seine Anhänger den Reichstag stürmen, wenn er nicht Kanzler wird? 

Wenn nun Laschet permanent darauf hinweist, man dürfe sich auf Umfragen nicht verlassen, dann wäre der richtige Adressat dafür nicht Markus Söder, sondern die eigene Partei. Denn offenbar ist sie es, die den Umfragen mehr Glauben schenkt als den Beschwörungen ihres eigenen Vorsitzenden.

Armin Laschet kämpft an zwei Fronten

Es gibt also in diesem Kampf eine doppelte Schlechtordnung: CDU-Führung gegen CSU-Führung, wer es in Trumpscher Manier möchte: Elite, Establishment gegen Volk, plus: CDU-Führung gegen CDU-Basis. Armin Laschet kämpft also an zwei Fronten.

In diesem Zweifrontenkrieg hilft es ihm wenig, wenn er darauf hinweist, er sei doch von der eigenen Basis gewählt worden. Denn: Die Basis hat einen Parteivorsitzenden gewählt, in der Erwartung, damit stehe zugleich der Kanzlerkandidat der Union fest. Damals aber war aber Söder auch noch nicht Kanzlerkandidat.

Inzwischen ist der Schaden groß geworden. Wie sagte es Friedrich Merz: die Union habe ihren Kompass verloren. Merz, der gerne Bundeskanzler geworden wäre, wurde am Samstag mittag mit großer Mehrheit im Hochsauerlandkreis zum Bundestagskandidaten gewählt. Der Wahlkreis gilt als sicher, selbst in diesen Zeiten. Merz sitzt also demnächst wieder im Deutschen Bundestag, der den neuen Bundeskanzler wählt. Oder die neue Bundeskanzlerin.

    





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