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Blutwerte verstehen: Das sagt dein Blutbild

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Blut ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Flüssigkeit in deinem Leben. Es ist nicht nur der Saft des Lebens, sondern auch der Information. In deinem Blut schwimmen allerlei Substanzen, die deiner Ärztin oder dem Arzt wichtige Hinweise bei der Suche nach Ursachen für deine Beschwerden liefern können.


Je nachdem, welche Symptome du hast, oder ob du im Rahmen des zweijährlichen Routine-Checks ab 35 Jahren die Blutwerte untersuchen lässt, wird der Mediziner entscheiden, welche Werte am aussagekräftigsten sind und ihre Bestimmung veranlassen.


Laborwerte richtig deuten: Blutwerte als Spiegel der Gesundheit

Nicht jede Praxis klärt Patientinnen ausführlich über die Bedeutung der Blutwerte auf. Da fühlen sich viele allein gelassen, vor allem, wenn es darum geht, aus dem Normbereich herausfallende Blutwerte und ihre Relevanz einzuschätzen.


Nicht jeder zu hohe oder zu niedrige Blutwert ist Grund zur Besorgnis – mitunter gibt es harmlose Erklärungen dafür. Deshalb ist es wichtig, bei der Besprechung der Ergebnisse gezielt Fragen stellen zu können. Je mehr du selbst weißt, desto präziser kannst du nachfragen.


Übersicht der Blutwerte, Verfahren und Begriffe:


So verstehst du deine Blutwerte richtig

Lass dir den Befund deines großen oder kleinen Blutbilds das nächste mal vom Arzt als Ausdruck mitgeben und check hier in Ruhe, was du daraus für deine Gesundheit ableiten kannst:


Erythrozyten (rote Blutkörperchen)

Erythrozyten enthalten den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin). Wichtig für die Sauerstoffversorgung des Körpers. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Geringe Erythrozytenzahlen können durch Blutungen oder eine verminderte Produktion (z.B. wegen Eisenmangel) bedingt sein. Die Vermehrung der Erythrozyten (Polyglobulie) kann eine Anpassungsreaktion auf Sauerstoff­mangel bei chronischen Lungen­leiden und Herzerkrankungen sein. Sie kann auch infolge von Zystennieren, Fettsucht oder einer Leberstörung auftreten. Normalwerte Frauen: 4,2 bis 5,9 Mio./µl (= Mikroliter) Blut


Hämoglobin (Hb)

Hämoglobin (Hb) ist ein Eiweißstoff und Hauptbestandteil der Erythrozyten. Es dient als Eisenreservoir und führt den Sauerstoff- und Kohlendioxidtransport durch. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erniedrigte Hb-Werte finden sich bei Anämien, vor allem bei der Eisenmangelanämie, sowie nach Blutungen. Erhöhte Werte treten bei schweren Lungen-, Herz- und einigen Nierenerkrankungen auf. Das hilft bei Eisenmangel. Normalwerte Frauen: 12 – 16 g/dl (= Gramm pro Deziliter)


Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

Leukozyten sind relevant für die Abwehr von Krankheitserregern. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte Leukozytenwerte bedeuten z.B., dass irgendwo im Körper eine Infektion vor allem bakterieller Ursache vorliegt. Weitere mögliche Ursachen: Stress, Verbrennungen, schwere Stoffwechselentgleisungen, Rheuma. Niedrige Werte finden sich z.B. bei Masern, Röteln und anderen Viruserkrankungen. Normalwerte Frauen: 3,9-5,3 tsd/µl Vollblut


Thrombozyten (Blutplättchen)

Thrombozyten sind wichtig für die Blutgerinnung. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Abweichungen gehen mit einer Gerinnungsstörung einher. Niedrige Werte sind z.B. Folge von Vitamin-B12- oder Folsäure-Mangel, Leukämien oder einem seltenen angeborenen Mangel an Blutplättchen. Erhöhte Werte treten z. B. bei (eitrigen) Infektionen vor allem auch der Atem- und Harnwege, bei Leukämie oder nach einer größeren Verletzung, Blutung oder Operation auf. Normalwerte Frauen: 16-30 Jahre: 220000-4060000/µl; 31-45 Jahre: 215000-379000/µl; 46-60 Jahre: 201000-379000/µl; >60 Jahre: 187000-366000/µl


Blutsenkung

Bei der Blutsenkung wird untersucht, wie schnell sich die roten Blutkörperchen in einem senkrecht stehenden Messröhrchen absenken und einen roten Bodensatz bilden. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit weist z. B. auf eine im Körper ablaufende Entzündung und Infektionen hin. Aufgepasst: Ein leichter Anstieg tritt auch bei Einnahme der Anti-Baby-Pille, kurz vor der Periode und in der Schwangerschaft auf. Ein niedriger Wert ist ein Hinweis auf die Vermehrung von roten Blutkörperchen, was eine Anpassungsreaktion auf Sauerstoff­mangel bei chronischen Lungen­leiden und Herzerkrankungen sein kann. Normalwerte Frauen: 3-10 mm/Stunde (ab etwa 60 Jahren erhöht sich dieser Wert auf bis zu  30 mm/Stunde). Aufgepasst: Schwangerschaft, Pille, Menstruation und entzündungshemmende Medikamente verändern die Werte.


Glukose (Blutzucker)

Glukose (Blutzucker) gelangt als Energielieferant über das Blut zu den Körperzellen. Produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin in ausreichender Menge, wird genug Glukose aus dem Blut entfernt und von den Zellen aufgenommen. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ist der Blutzuckerwert mehrmals bei Messungen erhöht, deutet dies auf einen Diabetes hin. Dann sollte ein sogenannter Glukosetoleranztest erfolgen. Liegt der Blutzucker-Wert zwei Stunden nach dem Trinken einer Glukoselösung zwischen 140 mg/dl und 199 mg/dl bei gleichzeitigen Nüchternblutzucker-Werten unter 126 mg/dl, spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz oder einem Prädiabetes. Bei Werten über 200 mg/dl liegt ein Diabetes vor. Normalwerte für Frauen: bis 100 mg/dl Blut.


Harnsäure

Harnsäure ist ein Endprodukt des Purinstoffwechsels (Purine sind Bestandteile aller Zellen und liefern Bausteine für die Erbsubstanz im Zellkern). Harnsäure wird über die Nieren ausgeschieden. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Mit steigendem Harnsäurespiegel erhöht sich das Risiko von Ablagerungen harnsäurehaltiger Kristalle in den Gelenken (Gicht) und von Nierensteinen. Erhöhte Werte treten z.B. bei Schwangerschaftsgestose und Schilddrüsenüberfunktion auf. Normalwerte für Frauen: 2,6 – 6 mg/dl


Bilirubin

Der Gallenfarbstoff Bilirubin entsteht aus dem Blutfarbstoff Hämoglobin beim Abbau roter Blutkörperchen in der Leber. Er wird mit dem Gallensaft ausgeschieden. Bei gestörter Leber- oder Gallenfunktion tritt Bilirubin in Blut und Urin über. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte Bilirubinwerte treten bei Schädigung der Leberzellen (z.B. akute Leberentzündung, oder chronische Leberfunktionsstörung wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs) und/oder einem Abfluss-Stau in den Gallenwegen auf. Normalwerte für Frauen: Gesamtbilirubin 0,3 bis 1,2 mg/dl


Alkalische Phosphatase (AP)

Die Alkalische Phosphatase (AP) der Leber gibt die Ausscheidungsfunktion der Leber sowie die Durchgängigkeit der Gallenwege an. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten: Dieses Enzym kann erhöhte Werte annehmen, wenn z.B. die Wände der Gallenkanäle entzündungsbedingt geschädigt wurden und sich die Galle staut oder auch bei Lebererkrankungen. Weiterhin sind die Werte bei Schilddrüsenüberfunktion, während der Heilungsphase von Knochenbrüchen und bei eingeschränkter Nierenfunktion erhöht. Zu niedrige Werte treten bei der seltenen angeborenen Hypophosphatämie auf. Normwerte für Frauen:  35-104 U/l (= Units pro Liter, Einheiten pro Liter)


Gamma-Glutamyl-Transpeptidase (γ-GT)

Das Enzym Gamma-Glutamyl-Transpeptidase (γ-GT) ist ein wichtiges Enzym im Eiweißstoffwechsel. In der Leber sind es insbesondere die Zellen, die die kleinen Gallengänge auskleiden, auf denen man besonders viel γGT-Aktivität findet. Was eine Abweichung dieses Blutwertes bedeuten kann: Liegt ein Gallerückstau vor, z.B. wenn Gallensteine vorhanden sind, kann dieses Enzym über einen längeren Zeitraum deutlich erhöhte Werte im Blut anzeigen. Dasselbe gilt auch z.B. bei einer akuten oder chronischen Virushepatitis (hier sind zusätzlich GPT und GOT wichtig) sowie bei der Fettleber. Bei chronisch erhöhtem Alkoholkonsum sind die γGT -Werte zumeist ebenfalls erhöht. Allerdings kann man nicht von erhöhten Werten dieses Leberenzyms auf Alkoholmissbrauch schließen! Auch eine Schädigung der Leber durch Gifte oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls eine Gamma-GT-Erhöhung zur Folge haben. Normwerte für Frauen: < 35 U/l bei 37° C


279photo Studio / Shutterstcok.com

Auch wenn du dich gesund fühlst, solltest du alle 2 Jahre dein Blut untersuchen lassen.

Glutamat-Oxalazetat-Transferase (GOT)

Die Glutamat-Oxalazetat-Transferase (GOT) (auch bekannt als ASAT für Aspartat-Amino-Transferase) ist nicht so leberspezifisch wie die GPT. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Sie kann nach einem akuten Herzinfarkt, einer Herzmuskelentzündung oder bei Muskelerkrankungen, bei einer akuten oder chronischen Lebererkrankung erhöht sein. Eine kurzzeitige Erhöhung kann nach einer Narkose auftreten. Zu niedrige Werte sind unproblematisch. Normbereich für Frauen: 10-35 U/l bei 37°C


Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT)

Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) (auch bekannt als ALAT für Alanin-Amino-Transferase) ist ein leberspezifischer Wert und zeigt einen Leberschaden an. Er ist wichtig, um Lebererkrankungen zu erkennen und ihren Verlauf zu beobachten. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine akute oder chronische Lebererkrankung sein, z.B. auf eine infektiöse Leberentzündung, einen Leberschaden durch Alkohol oder Medikamente und eine Gallenstauung. Je höher die GPT, desto ausgeprägter ist die entzündliche Leberschädigung.


Erhöhte Werte können aber auch infolge einer Mitreaktion der Leber bei Rheuma, bei Erkrankungen von Lunge, Niere oder Bauchorgane sowie bei einer Blutvergiftung auftreten. Auch nach Narkosen können die GPT-Werte vorübergehend erhöht sein. Normbereiche für Frauen: 10-35 U/l


Schilddrüsenhormone T4 (Thyroxin)

Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle beim Stoffwechselgeschehen und Körperwachstum. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte T4-Werte bei Schilddrüsenüberfunktion; erniedrigte T4-Werte bei Schilddrüsenunterfunktion (z.B. bei einer chronischen autoimmunen Schilddrüsenunterfunktion). Normwerte für Frauen: Freies T4: 11,8-24,6 µg/l (= Mikrogramm pro Liter) Was eine Über- bzw. eine Unterfunktion der Schilddrüse genau bewirken kann, liest du hier.


Cholesterin

Erhöhte Werte für das Cholesterin im Blut deuten Störungen im Fettstoffwechsel an. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ist der Cholesterinwert erhöht, kann dies die Folge einer Fettstoffwechselstörung, Gallenstauung, Zuckerkrankheit oder von fettreicher Ernährung sein. Ein niedriger Wert ist z.B. nach Operationen und schweren Verletzungen zu beobachten. Es muss genauer untersucht werden, wie hoch der Anteil von „bösem“ Cholesterin LDL und „gutem“ HDL ist. Grenzwertige Gesamtcholesterinwerte mit erhöhtem HDL-Wert sind noch kein Grund zu übermäßiger Besorgnis.Normwerte für Frauen: Gesamtcholesterin bis 200 mg/dl Blut.


HDL-Cholesterin

Das HDL-Cholesterin ist ein Blutfett hoher Dichte, dem ein Schutzeffekt für die Blutgefäße zugeschrieben wird. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ein niedriger Wert bedeutet ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Normwerte für Frauen: > 40 mg/dl


LDL-Cholesterin

Das LDL-Cholesterin ist ein Blutfett niedriger Dichte, das Arteriosklerose begünstigt. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Hoher LDL-Wert bedeutet ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose, ein niedriger Wert kann ein Hinweis z.B. auf eine Magersucht, Hungerzustände, Verdauungsstörungen oder Lebererkrankungen sein. Normwerte für Frauen: < 150 mg/dl (wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen)


Triglyzeride

Triglyzeride machen neben Cholesterin den Hauptanteil der Fette aus. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Eine Erhöhung der Triglyzeride kann bei Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Gefäßverkalkung, Erkrankungen der Niere und Bauchspeicheldrüse auftreten. Erhöhte Werte deuten eine  Fettstoffwechselstörung bei fett- und zuckerreicher Kost an. Ein niedriger Wert ist ein Anzeichen für Hungerzustände, Verdauungsstörungen, Schilddrüsenüberfunktion und schwere Lebererkrankungen. Normwerte für Frauen: 50-250 mg/dl


Sexualhormone (Testosteron, Progesteron)

Sexualhormone sind für Fortpflanzung und Stoffwechsel wichtig. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte Testosteronwerte finden sich bei einer Amenorrhöe (Ausbleiben der Periode) oder sind ein Hinweis auf Tumoren von Nebennieren oder Eierstöcken. Zu niedrige Testosteronwerte treten z.B. unter Einnahme einer Anti-Baby-Pille auf. Zu niedrige Progesteronwerte deuten z.B. eine eingeschränkte Gelbkörperhormonfunktion, Fettsucht, Magersucht oder Erkrankungen von Leber und Niere an. Normwerte für Frauen: Testosteron 0,06-0,86 mg/l, Progesteron 0,1-12 µg/l (abhängig vom Zyklus), < 1µg/l nach den Wechseljahren


Immunglobulin IgE bei Allergien, Spezifisches IgE

Immunglobulin spielt eine Rolle bei allergischen Reaktionen. Spezifische IgE (Immunglobulin E) gegen ganz bestimmte Stoffe wie Pollen oder Nahrungsmittel können ebenfalls bestimmt werden. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte IgE-Werte finden sich bei Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis. Normwerte für Frauen: Gesamt-IgE bis 20 U/ml Blut


Hämatokrit

Unter Hämatokrit versteht man den prozentualen Anteil aller Bestandteile von Zellen am Gesamtvolumen des Blutes. Was Abweichungendieses Blutwertes  bedeuten können: Je höher der Hämatokritwert ist, desto schlechter sind die Fließeigenschaften des Blutes. Der Wert kann z.B. infolge krankhafter Vermehrung der roten Blutkörperchen erhöht sein. Zu niedriger Wert sind z.B. nach akutem Blutverlust und bei verschiedenen Anämieformen beobachtbar. Normwerte für Frauen: 36 bis 46  Vol%


Wie oft sollte ich meine Blutwerte checken lassen?

Regelmäßig. Nutze die von den Krankenkassen bezahlte Möglichkeit, ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre ein kleines Blutbild machen zu lassen, auch wenn du dich topfit fühlst.


Wichtig: Denke bei Abweichungen deiner Blutwerte vom Normalwert daran, in einem mit deiner Ärztin oder dem Arzt abgesprochenen Abstand die Blutwerte kontrollieren zu lassen. So behältst du die Kontrolle über deine Gesundheit und bleibst hoffentlich dein Leben lang gesund.


Wenn Blutwerte nicht im Normbereich liegen, heißt das nicht gleich, dass du krank bist. Auch Medikamente und Stress können Blutwert beeinflussen. Wenn du beunruhigt bist, solltest du in deiner Arztpraxis darauf bestehen, dass dir der Befund erklärt wird.


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20.04.2021



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Prinz William + Herzogin Catherine: Süße Details ihres ersten Kennenlernens

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Prinz Williams Klassenkameradin erinnert sich an die gemeinsame Collage-Zeit. Sie verrät, wie William sich vor den Augen seiner Studienkollegen in Kate verliebte und welche süßen Details aus dieser Zeit sie nie vergessen wird.

Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 39, haben erst kürzlich ihren zehnten Hochzeitstag gefeiert und sind heute in ihrer Ehe glücklicher denn je. Offenbar fiel auch den Studienkollegen schon beim Kennenlernen auf, dass die Verbindung dieser beiden etwas ganz Besonderes werden sollte.

Prinz William und Herzogin Catherine: „Die Chemie war definitiv von Anfang an da“

Das königliche Paar, das sich 2001 als Studienanfänger an der Universität von St. Andrews in Schottland traf, „hatte definitiv Chemie“, sagt Williams Studienkollegin Laura Warshauer, die im selben Wohnheim wie das Paar lebte, im Interview mit „People Magazine“. „Wann immer Kate den Raum betrat, war Wills volle Aufmerksamkeit auf sie gerichtet“, fährt Warshauer fort. „Wenn wir beim Mittagessen im Speisesaal saßen und die beiden sich unterhielten, war es erstaunlich zu sehen, wie natürlich es war und wie viel sie einander zu sagen hatten. Rückblickend gab es all diese kleinen Momente, sicherlich Momente, in denen ich dachte: ‚Wow, das könnte wirklich etwas werden.‘ „

Kate: „Als ich ihn zum ersten Mal traf, bin ich knallrot angelaufen und weggelaufen“

Und es wurde tatsächlich etwas daraus! Im zweiten Jahr zogen die beiden zusammen, teilten sich mit zwei anderen Freunden eine Wohnung mit vier Schlafzimmern und gingen häufig zusammen zum Unterricht. In ihrem Verlobungsinterview 2010 sprach das Paar erstmals über die College-Romanze: „Ich glaube tatsächlich, dass ich knallrot geworden bin, als ich dich kennenlernte und irgendwie davon gerannt bin. Ich war sehr schüchtern”, sagte Kate über ihr erstes Treffen mit William. „Es hat einige Zeit gedauert, bis wir uns näher kamen, aber wir sind schon sehr früh sehr enge Freunde geworden.” William fügte hinzu: „Wir sind als Freunde zusammengezogen. Wir haben auch mit ein paar anderen zusammengelebt, und es ist irgendwie langsam gewachsen.“

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram
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Diese natürliche Leichtigkeit, die Kate und William offenbar schon damals im Umgang miteinander hatten, tragen die zwei bis heute mit sich. Wenn man sieht, wie vertraut die beiden heute miteinander umgehen, wird klar: Sie wirken heute glücklicher denn je!

Verwendete Quellen:  People Magazine, Instagram

Gala Los Angeles



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James Middleton: Die Natur half ihm gegen die Depressionen

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James Middleton
Die Natur half ihm gegen die Depressionen

James Middleton spricht offen über seine Depressionen.

© Landmark Media/ImageCollect

James Middleton reflektiert 1.255 Tage nach der Diagnose seiner Depressionen, warum die Natur für seine psychische Gesundheit wichtig ist.

James Middleton (34), der jüngere Bruder von Herzogin Kate (39), hat in einem langen Instagram-Post erneut offen über seine Depressionen gesprochen. „Es ist genau 1.255 Tage her, seit bei mir eine Depression diagnostiziert wurde – dieser Tag war der erste Tag, an dem ich etwas über die psychische Gesundheit und ihre Bedeutung für unser Leben gelernt habe“, schreibt er zu Anfang. Zehn Tage nach der Diagnose sei er verschwunden, habe seine Hunde in sein Auto gepackt und sei in einen wilden und abgelegenen Teil des Lake District gefahren. „Dort schwamm ich in einem eisigen See, machte einsame Spaziergänge auf schneebedeckten Bergen und blieb allein in einem abgelegenen Häuschen, um den Tumult in meinem Kopf zu beruhigen“, führt Middleton in dem Post aus, in dem er zwei Selfies von sich und seinen Hunden im Schnee veröffentlicht hat.

Auf seinem Trip habe er mit seinen Hunden einen Berg erklommen. „Ich schrie lauthals (wie in Filmen), weinte und nahm alles auf, was die Natur mir geben konnte, um mir die Kraft zu geben, den Kampf gegen die Depression in Angriff zu nehmen“, offenbart der 34-Jährige. Die Natur sei heute von zentraler Bedeutung für seine psychische und emotionale Gesundheit. „Eine meiner besten Strategien, um heute mit meiner eigenen psychischen Gesundheit fertig zu werden, besteht darin, mit meinen Hunde spazieren zu gehen, um die Kraft der Natur einzuatmen.“ Auch die Imkerei helfe ihm. „Wenn ich mit meinen Bienen zusammen bin, ist es so, als hätte jemand die Stummschalttaste für alles gedrückt, was mir Sorgen bereitet.“

2019 war James Middleton in einem Gastbeitrag für die britische „Daily Mail“ erstmals mit seiner Depression an die Öffentlichkeit gegangen. Seine Geschichte überhaupt publik zu machen, dazu haben ihn demnach Herzogin Kate und Prinz William (38) inspiriert, die sich mit der Charity-Organisation „Heads Together“ für die Akzeptanz der Gesellschaft von psychischen Problemen einsetzen.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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Pink: Sie verrät Erfolgsgeheimnis ihrer Ehe

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Pink
Sie verrät Erfolgsgeheimnis ihrer Ehe

Gehen seit 15 Jahren als Ehepaar gemeinsam durchs Leben: Pink und Carey Hart.

© Tinseltown / Shutterstock.com

Sängerin Pink hat offen über ihre Ehe mit ihrem Mann Carey Hart gesprochen und erklärt, was das Paar in 15 Ehejahren gelernt hat.

Pink (41, „What About Us“) und ihr Mann Carey Hart (45) sind seit 2006 verheiratet. Im Interview mit dem US-Magazin „People“ hat die Sängerin nun offen über ihre Ehe gesprochen und verraten, was die beiden über die Jahre in ihrer Beziehung gelernt haben. „Wenn du zum ersten Mal zusammenkommst, betrachtest du diese Person als deine ganze Welt. Eine Person kann nicht deine ganze Welt sein. Du musst deine eigenen Leidenschaften haben, deine eigenen Freunde, deine eigene Zeit für dich“, erklärt die 41-Jährige. Früher sei sie sehr fordernd gewesen. „Jetzt erwarten wir weniger voneinander, und das ermöglicht es uns, uns irgendwie mehr zu geben.“

Die Musikerin hatte bereits in der Vergangenheit offenbart, dass sich das Paar in Sachen Beziehung auch Hilfe sucht. „Wir haben beide eine individuelle Therapie und eine Paartherapie“, erklärt sie im „People“-Interview. „Langfristige Beziehungen sind nicht einfach. Es ist viel einfacher, von Beziehung zu Beziehung zu springen, weil du dann nicht die Probleme beheben musst, die immer wieder auftreten. Du musst dich letztendlich selbst mit dir auseinandersetzen. Du kannst nicht die andere Person reparieren.“ Es gebe gute und schlechte Tage und es sei illusorisch zu glauben, man entwickle sich im selben Tempo und in dieselbe Richtung. „Es braucht Arbeit, um immer wieder neu zu definieren, was wichtig ist. Ich möchte meine Familie nie aufgeben. Das war mein Hauptziel, da ich eine zerbrochene Familie hatte.“

Sängerin Pink und der ehemalige Motocross-Profi Hart heirateten im Januar 2006. Das Paar lernte sich bereits 2001 kennen und war zwischendurch getrennt. 2008 gaben sie erneut die Trennung bekannt. Im April 2009 erklärte Hart, dass sie beide der Ehe nochmal eine Chance geben wollen. Zusammen haben sie Tochter Willow Sage (9) und Sohn Jameson Moon (4).

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