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Blutuntersuchung: Was ein Blutbild verrät

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Wenn dir etwas fehlt oder nicht gut tut, signalisiert das dein Körper in vielen Fällen sehr offensichtlich. Bei einem Mineralstoffmangel verändert sich beispielsweise die Haut. Wenn du ständig die Nacht zum Tag machst und die Korken knallen lässt, fühlst du dich schlapp.

Doch es gibt auch Probleme, die dir dein Körper nicht direkt offenbaren kann. Oder Signale, die du schlicht und einfach übersiehst. Das sind in vielen Fällen die schwerwiegenderen. „Zahlreiche Erkrankungen verursachen zunächst keinerlei Symptome. Der Satz ‚Man ist so gesund, wie man sich fühlt!‘ stimmt leider nicht immer“, sagt Professor Tammo von Schrenck von Mein Direktlabor aus Hamburg.

Anhand der Blutwerte können Experten erkennen, wie es wirklich um deine Gesundheit steht. Doch das Blutbild enthüllt nicht nur verborgene Krankheiten, sondern auch, ob du rauchst, trinkst, häufig Stress hast und ob deine Ernährung ausgewogen ist. Immer häufiger ist auch zu hören, dass ein Bluttest sogar das Abnehmen einfacher machen kann.


In diesem Artikel:




Soonthorn Wongsaita / Shutterstock.com

Ein kleiner Pieks hilft, Informationen über deinen Gesundheitszustand zu sammeln.

Wann ist ein Bluttest sinnvoll?

Grundsätzlich kann es nie schaden, genau über die eigene Gesundheit Bescheid zu wissen. Aber es gibt Situationen, in denen die genaue Kenntnis der eigenen Blutwerte besonders wichtig ist:


  • Bei diffusen Beschwerden: „Durch einen Bluttest können Risikofaktoren zuverlässig erkannt werden und damit die Weichen für eine geeignete Vorsorge oder Therapie gestellt werden“, erklärt Professor von Schrenck. Hat eine Patientin bereits Symptome, dient die Untersuchung des Bluts der Diagnosestellung einer bestimmten Krankheit. Wenn sich die Patientin beispielsweise schlapp und müde fühlt, kann die Diagnose Blutarmut (Anämie)/Eisenmangel mittels eines niedrigen Ferritinwertes im Blut gestellt werden.
  • Zur Bestimmung von Krankheitsverläufen: „Bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird eine Blutanalyse zur Beurteilung des Krankheitsverlaufs herangezogen“, so der Experte.
  • Vor Operationen: Ein Bluttest hilft, mögliche Risikofaktoren oder Vorerkrankungen, wie zum Beispiel eine Blutgerinnungsstörung, zu erkennen. In Notfallsituationen geben bestimmte Laborwerte (zum Beispiel Elektrolyte oder das Blutbild) wichtige Hinweise auf den Zustand der Patientin und weitere Maßnahmen.
  • Bei Verdacht auf Krankheiten, die anfangs symptomfrei verlaufen: „Eine Blutuntersuchung deckt zudem verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten auf, wie z.B. HIV, Hepatitis B+C, Chlamydien und Syphilis. Oft verlaufen diese Infektionen ohne Symptome, können jedoch weitreichende gesundheitliche Folgen haben und gefährliche Ansteckungen ermöglichen“, erklärt von Schrenck.


Welche Blutuntersuchungen gibt es?

Um das Blutbild eines Patienten zu erfassen, gibt der Arzt eine Blutuntersuchung in Auftrag. Sie ist für ihn ein wichtiger Hinweisgeber bei der Diagnose. Bei einer Blutuntersuchung wird das Blut in seine Bestandteile zerlegt und mittels unterschiedlicher Methoden untersucht.


Dein Blut besteht zu 45 Prozent aus Blutzellen und zu 55 Prozent aus Blutplasma. Bei einem Blutbild werden jedoch allein die Blutzellen genauer untersucht. Dabei wird zwischen einem kleinem und einem großem Blutbild unterschieden.

Wieviel kostet ein Bluttest?


Csaba Deli / Shutterstock.com

Durch einen Bluttest werden Risikofaktoren erkannt und damit die Weichen für eine Therapie gestellt.

Beim kleinen Blutbild werden die roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie die Blutplättchen (Thrombozyten) untersucht. Die Untersuchung zählt zur Routine bei der allgemeinen Gesundheitsvorsorge, wird aber auch bei Verdacht auf Blutarmut (Anämie), Infektionen und Entzündungen angeordnet. Die Werte geben Aufschluss, ob die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung gut funktionieren und ob Mangelerscheinungen vorliegen. Bei Bedarf kann der Arzt zusätzlich zusätzliche Werte bestimmen lassen, zum Beispiel Leber- oder Nierenwerte.


Wer denkt, das große Blutbild würde sehr viel mehr Werte ermitteln, der irrt. Im Unterschied zum kleinen Blutbild werden hier ergänzend die Unterarten der weißen Blutzellen (Leukozyten) genauer untersucht. Leukozyten sind Teil des Immunsystems, das Fremdstoffe und Erreger bekämpft. Anhand der Daten des „Differenzialblutbildes“ lässt sich erkennen, welche Unterart erhöht im Blut auftritt. Auf dieser Basis sind Rückschlüsse auf die Ursachen bestimmter Krankheiten möglich, zum Beispiel auf Infektionen, Entzündungen, Parasitenbefall, Vergiftungen oder Allergien.



Hilft ein Bluttest beim Abnehmen?

Wer Gewicht verlieren will, sollte zunächst den klassischen Weg über eine Umstellung der Lebensgewohnheiten gehen. Das heißt: gesunde Ernährung, viel Sport. Doch was, wenn beim Abnehmen trotzdem nichts mehr geht? Kann das Blut eine Erklärung über den ausbleibenden Erfolg geben?

Unter Umständen ja, sagt der Mediziner. „Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll“, rät von Schrenck. Teilweise seien Stoffwechselerkrankungen für die fehlende Gewichtsabnahme verantwortlich, zum Beispiel eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Nebennieren- Überfunktion. „Der Bluttest bringt hier Klarheit“, so von Schrenck. 


Wie nehme ich nach einem Bluttest ab?

Nur durch die Blutwerte allein lässt sich natürlich kein Gewicht verlieren – sofern du nicht an einer Stoffwechsel-Krankheit leidest. In dem Zusammenhang wird auch die Blutgruppendiät, die vom amerikanischen Naturheilkundler Peter D’Adamo entwickelt wurde, von Medizinern heftig kritisiert.


Die Theorie des Diät-Konzepts basiert darauf, dass jeder Mensch sich nach seiner Blutgruppe ernähren solle. Je nach Blutgruppe stehen unterschiedliche Lebensmittel auf dem Speiseplan. Mediziner beanstanden, dass die Theorie wissenschaftlich nicht haltbar sei und eher zu einer unausgewogenen Ernährung führe.



Eine Blutuntersuchung ist für Übergewichtige unabhängig vom Abnehmwunsch sinnvoll, so von Schrenck: „Da sie generell ein höheres Risiko für bestimmte Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2 und Fettstoffwechselstörungen haben, empfiehlt sich ein Test auf bestimmte Risikofaktoren, zum Beispiel Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Harnsäure. So kann gegebenenfalls eine Lebensstilanpassung oder eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden.“


Oleksiy Mark / Shutterstock.com

Nicht nur deine Ärztin kann eine Blutuntersuchung veranlassen, du kannst das auch privat tun.

Zu den wichtigsten Hinweisgebern im Blut gehören:


  • der Blutzucker (gibt Aufschluss darüber, ob Diabetes mellitus vorliegt)
  • Blutfette wie Cholesterin und Triglyzeride (sie erklären ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Entzündungsparameter (zum Beispiel C-reaktives Protein: CRP)
  • Blutsalze wie Eisen, Natrium, Kalium oder Kalzium
  • bestimmte Enzyme und Proteine 
  • Stoffwechselprodukte wie Kreatinin und Harnstoff (sie geben wichtige Hinweise auf die Nierenfunktion)
  • Hormone, zum Beispiel von der Schilddrüse
  • Blutgase
  • Tumormarker
  • Gerinnungsfaktoren

Um Bakterien im Blut oder Urin (bei Harnwegsinfektionen) der Patientin nachzuweisen, wird eine so genannte Kultur gemacht. Dazu wird das Blut oder der Urin auf unterschiedliche Nährböden gegeben und beobachtet, ob Erreger dort gut wachsen. So lässt sich nachweisen, ob und an welchem Infekt die Patientin erkrankt ist und ob eine Antibiotikaresistenz vorliegt.



Kann ich einen Bluttest auch selbst veranlassen?

Normalerweise wird eine Blutuntersuchung nur auf eine bestimmte Veranlassung hin, zum Beispiel einen Krankheitsverdacht, durchgeführt. Kein Mediziner wird aus bloßer Neugierde eine Laboruntersuchung des Blutes veranlassen.

Trotzdem kannst du deine Gesundheit auch selbst in die Hand nehmen: „Was viele nicht wissen: Die Blutentnahme muss nicht zwingend beim Hausarzt erfolgen. Auch als Privatperson kann man sich direkt an ein Labor wenden und dort bestimmte Blutuntersuchungen durchführen lassen. So bieten einige Medizinische Labore bereits spezielle Services für eine schnelle und bequeme Blutanalyse, teilweise mit ärztlicher Beratung, an“, sagt von Schrenck.


Kann ich eine Blutuntersuchung auch zu Hause durchführen?

Seit kurzem gibt es auch Bluttests für zuhause, die du im Internet bestellen kannst. Dazu orderst du den gewünschten Test, entnimmst dir selbst Blut aus der Fingerkuppe und schickst die Probe dann an ein Labor. Am heimischen Bildschirm kannst du dann den Analyseprozess verfolgen. Angeboten werden Tests, die beispielsweise fitnessrelevante Werte messen oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit feststellen sollen.

Alle wichtigen Infos rund um den Bluttest


science photo / Shutterstock.com

Nach mehreren erfolglosen Diäten ist eine Blutuntersuchung zur Ursachenklärung sinnvoll.

Auch der Vitamin-D-Level und die Menge der Omega-3-Fettsäuren soll bestimmt werden können. Solche Tests kosten zwischen 99 und 499 Euro. Mediziner stehen der Methode eher kritisch gegenüber, vermuten dahinter einen Selbstoptimierungstrend mit teilweise sinnlosen medizinischen Angeboten. „Zudem ist die Zuverlässigkeit der Ergebnisse umstritten“, so von Schrenck.



Was sollte vor einem Blutbild beachtet werden?

Je nachdem, was dein Arzt oder deine Ärztin anhand der Blutentnahme erfahren möchte, solltest du vor dem Bluttest einige Dinge beachten. Wenn dein Blutzucker- oder deinen Trigylzeridwert gemessen werden soll, musst du zum Test nüchtern erscheinen.


Das heißt, dass du vor der Blutentnahme 8 bis 12 Stunden nichts essen darfst. Wasser ist erlaubt, auch Tee ohne Zucker und Milch. Alle zuckerhaltigen Getränke verfälschen das Ergebnis. Alkohol solltest du mindestens 24 Stunden vor dem Test meiden. Auch auf intensiven Sport vor der Blutentnahme solltest du verzichten, da auch so die Ergebnisse verändert werden könnten.

Frage deine Ärztin oder deinen Arzt, ob du mit bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel der Anti-Baby-Pille, vor dem Test aussetzen sollst. „Bei einigen Hormonuntersuchungen müssen tageszeitliche Schwankungen beachtet werden“, so der Mediziner.


Welche Risiken gibt es bei einem Bluttest?

Eine Blutuntersuchung verläuft in der Regel risikofrei. Die Blutentnahme erfolgt meist in der Armbeuge. Nur in sehr seltenen Fällen kann es zu einer Infektion der Wunde kommen. Ein blauer Fleck (Hämatom) bildet sich, wenn die Einstichstelle nicht lange genug zugedrückt wurde. Keine Sorge: Der harmlose Bluterguss verblasst schnell wieder.



Wie viel kostet eine Blutuntersuchung?

Normalerweise übernimmt die Kasse die Bezahlung der Laborleistungen, wenn diese Leistungen von der Arztpraxis veranlasst werden. Besteht jedoch kein konkreter Krankheitsverdacht oder eine Erkrankung, sind diese Leistungen Wunschleistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen: IGeL), die in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Private Krankenkassen übernehmen die Laborkosten in der Regel.

„Unabhängig vom Versichertenstatus kann jede Patientin Laborleistungen in Anspruch nehmen. Die Höhe der Abrechnung einzelner Analysen ist transparent in der Gebührenordnung für Ärzte festgelegt. Die veranlassten Kosten müssen dann von der Patientin selbst getragen werden“, erklärt Professor von Schrenck.


Wann immer deine Ärztin oder dein Arzt eine Blutuntersuchung vorschlägt, solltest du zusagen. Egal, ob der Bluttest Informationen über mögliche Erkrankungen oder „nur“ über Mangelerscheinungen ermittelt, sie können helfen, deine Lebensqualität ganz gezielt zu verbessern.


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Interview zur neuen Muppet-Show mit Miss Piggy bei Disney Plus

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Die Liste der prominentesten Schweine der Welt führt sie noch immer mit Abstand an, daran kann auch der rasante Aufstieg von Peppa Wutz nichts ändern. Und in Sachen Glamour macht Miss Piggy ohnehin niemand etwas vor. 1976 begann sie in der „Muppet Show“ an der Seite von Kermit dem Frosch ihre Karriere, seither war sie in zahllosen Fernsehsendungen, Kinofilmen und Werbespots zu sehen. Inzwischen ist auch die einst von Jim Henson erfundene Chaotentruppe im digitalen Zeitalter angekommen – und präsentiert mit „Und jetzt: Die Muppets“ (ab 6.11. bei Disney+) die erste Show für einen Streamingdienst. Darin gibt es Küchentipps vom dänischen Koch und wissenschaftliche Experimente mit Dr. Honigtau Bunsenbrenner, eine Quizsendung mit Shrimp Pepe und allerlei prominente Gäste. Aber vor allem gibt Miss Piggy in der Rubrik „Lifesty(le) with Miss Piggy“ Einblicke in ihren Alltag als Promi-Schwein. 

Dass in ihr die Hand eines Puppenspielers und Sprechers steckt – seit 2001 die von Eric Jacobson –, weiß Miss Piggy, die auch schon ein Kochbuch veröffentlicht und ein eigenes Parfum herausgebracht hat, nicht. Und auch in den Medien  oder bei den Fans soll das idealerweise kein Thema sein, wenn es nach den Verantwortlichen geht. Deshalb ist auch die Presse nie eingeladen, den Muppets bei der Arbeit zuzusehen. Natürlich ist auch beim Videotelefonat nur Miss Piggy selbst im Bild zu sehen, schlagfertig und egozentrisch wie eh und je.  

Miss Piggy, mit „Und jetzt: Die Muppets“ kehren Sie nach ein paar Jahren Bildschirm-Abstinenz ins Rampenlicht zurück. Haben Sie es vermisst?

Es ist ganz fabelhaft, wieder zurück zu sein. Ich stehe im Mittelpunkt wo auch immer ich auftauche. Aber „Und jetzt: Die Muppets“ ist natürlich eine wunderbare Möglichkeit, dass nun endlich wieder viel mehr meiner Fans etwas von moi haben. Das fordern sie ja ein, und wer wäre ich, ihnen moi zu verweigern? Aber was das Rampenlicht angeht: Wer wie ich mit einem professionellen Beleuchter-Team unterwegs ist, muss zum Glück nie Angst haben, das Rampenlicht zu vermissen.

Wie haben Sie denn die vier Jahre verbracht, seit wir Sie zuletzt in der Serie „The Muppets“ gesehen haben?

Ich habe mit meinen guten Freunden bei Disney+ zusammengearbeitet und ihnen geholfen, endlich mal ihren entzückenden Streamingdienst auf den Weg zu bringen. Ganz unter uns: „The Mandalorian“ oder „Hamilton“ mit Lin-Manuel Miranda, diese Ideen stammten alle von moi … Ansonsten hatte ich zuletzt natürlich viele virtuelle Meetings. Wobei ich die extrem anstrengend finde. Denn damit auch jeder meine fabelhaften neuen Designer-Fesselriemen-Pumps würdigen kann, muss ich ständig meine Füße vor die Kamera halten.

Bei „Und jetzt: Die Muppets“ präsentieren Sie die Rubrik „Lifesty(le) with Miss Piggy“. Was erwartet uns da?

Ich bin bei der Show in jeder Hinsicht für Klasse, Stil, Witz, Intelligenz und gute Umgangsformen zuständig. Und genau darum geht es natürlich auch in „Lifesty(le) with Miss Piggy“. Ich teile meine ganz persönlichen Geheimnisse in Sachen Leben, Dating, Shopping, Essen, Sport und living la vida diva. Wer ein bisschen mehr wie moi sein möchte – und wer will das nicht? – muss einfach einschalten.



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Raus aus der Hamburger Blase

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So richtig trauen wollte Malte von Szombathely dem Traum vom Landleben anfänglich nicht. Als sich der damals 36 Jahre alte Geograph im Frühsommer 2018 dazu entschloss, mit seiner Frau Conny von Szombathely und den Kindern das geliebte Großstadtleben und die Dreieinhalbzimmerwohnung im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg gegen die ländliche Einsamkeit im schleswig-holsteinischen Dithmarschen einzutauschen, sollte es nur ein Probejahr sein. Zu groß schien der Gegensatz für die überzeugten Städter, ein Wagnis für sie, die gerne gegenüber zum Vietnamesen oder Türken essen und mit Freunden in ihre Stammkneipe gingen.

Und jetzt also Eggstedt! Ein Örtchen mit 800 Einwohnern am eiszeitlichen Geestrand, zwischen Itzehoe und Sankt Peter-Ording. Bauernhöfe mit Reetdach, rote Backsteinhäuser, weiß-schwarz gefleckte Kühe, Windkrafträder, Stallgeruch und Orte, die Krumstedt, Süderhastedt, Großenrade oder Schafstedt heißen. Hier gibt es: den Jagdverein und die freiwillige Feuerwehr, aber nur ein Geschäft und sonst fast nichts. Dort, wo andere zum Urlaubmachen durchreisen, weil Büsum und der Nordseestrand nicht mehr weit sind und der Nord-Ostsee-Kanal durchs Land traversiert. Aber leben? Kann man das hier, als Städter? Am Ende der Welt, zumindest der Welt, wie sie sich manche Städter vorstellen?



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Individuelle Trainings- und Ernährungspläne | WOMEN’S HEALTH

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Egal, was dein Fitness-Ziel ist, ein maßgeschneiderter Plan bringt dir größere Erfolge. Wir erklären dir, warum das so ist und wie unser Experten-Team dir dabei hilft

05.11.2020




Simon Weiser

Vielleicht kennst du das: Während bei dir jedes Stück Kuchen direkt auf die Hüften wandert, nimmt deine Freundin kein Gramm zu. Und diese eine Übung, auf die deine Trainingspartnerin schwört, zeigt bei dir einfach keinen Effekt? Kein Wunder, denn jeder Körper ist anders.


Was bei einer Frau vielleicht wunderbar funktioniert, ist deshalb noch lange keine ideale Lösung für dich. Doch es gibt eine simple Lösung: Individuelle Pläne für Training und Ernährung können da helfen. Hier liest du, wie du daran kommst.


Was ist dein aktueller Stand?

Ein wichtiger Grund für die unterschiedliche Wirkung von Trainings- und Ernährungsmaßnahmen ist der aktuelle Trainingszustand. Es kann sein, dass deine Freundin schon seit Jahren regelmäßig schwimmen geht und mehr Muskulatur hat als du. Und mehr Muskeln bedeuten zeitgleich mehr Grundumsatz. Es ist also keine Überraschung, dass deine Beste nicht so schnell zunimmt wie du. Deshalb keine Sorge!


Und die Lieblings-Übung deiner Trainingspartnerin? Vielleicht machen ihr Kniebeugen besonders viel Spaß und sie beginnt fast jedes Workout damit. Der Bewegungsablauf ist ihr also schon in Fleisch und Blut übergegangen, wohingegen du ihn vielleicht erst perfektionieren musst. Hast du das alles aber nicht im Hinterkopf und kopierst, was andere tun, kann das schnell zu Frustration und Selbstzweifel führen. Ein individueller Plan verhindert genau das.


Was sind deine Ziele?

Zeitgleich solltest du dich natürlich auch fragen: Was möchte ich eigentlich erreichen? Willst du abnehmen, musst du anders trainieren, als wenn mehr Ausdauer dein Ziel ist. „Wer nachhaltige Fitness-Erfolge feiern möchte, sollte keinen 0815-Plan wählen“, sagt auch Juliane Hemmerling, Personal Trainerin und Redakteurin für Women’s Health.


Der Grund ist der: Jede Frau hat nicht nur eine andere Ausgangslage, sondern auch andere Vorstellungen und Wünsche. Hemmerling: „Als Trainerin berücksichtige ich natürlich dein aktuelles Fitness-Level, aber auch Lifestyle-Faktoren wie Arbeitsbelastung und damit verbundenen Stress.“ Klar ist also: Nur der ganzheitliche Ansatz verspricht bleibenden Erfolg.


Dein persönliches Experten-Duo

Unsere Trainerin weiß, wovon sie spricht: Als Teenie kämpfte die Fitness-Liebhaberin nämlich lange mit Übergewicht. Um Kraftsport machte sie einen großen Bogen. Denn mit Hanteln verband sie nur Worte wie „Massephase“, „Aufbau“, „Zunehmen“.


Erst als sie sich intensiver mit Themen rund um Training und Ernährung befasste sowie die Eigenarten und Bedürfnisse ihres Körpers kennenlernte, erkannte sie: Die Hantel-Arbeit hilft auch beim Abnehmen und macht sogar Spaß. Für uns ist es also nur logisch, dass Juliane die Women’s-Health-Pläne schreibt. Seit über 10 Jahren ist sie nun schon unsere Sportredakteurin und hat als Personal Trainerin unzählige Trainingspläne zu den unterschiedlichsten Zielen geschrieben.


Ihr zur Seite steht Nico, unser Head of Training Solutions. Durch seine tägliche Arbeit als Men’s-Health-Sportredakteur konnte nämlich auch der über Jahre hinweg Trainings-Methoden und Ernährungs-Strategien kennenlernen, testen und weitergeben. Als Personal Trainer begleitete Nico in den letzten Jahren hunderte beeindruckende Körper-Transformationen. Zusammen sind Juliane und Nico ein unschlagbares Duo.


Ein Plan so einzigartig wie du

Was ist dein aktueller Stand? Was sind deine Ziele? Diese Fragen stellen wir dir, wenn du deine Körper-Transformation mit einem individuellen Plan von Women’s Health aufs nächste Level bringen willst. Außerdem ist wichtig: Wie viel Zeit bringst du mit? Wie stressig ist dein Alltag? Wie hoch ist deine Arbeitsbelastung?


Denn was nutzt das beste Programm, wenn es nicht in Einklang zu deinem Leben bringen lässt. Lieber trainierst du daher nur 2- bis 3-mal die Woche, dafür aber mit Spaß und Motivation, als dass du dich lustlos durch einen Standard-Plan quälst, der so gar nicht in deinen Alltag passt. Denn es gilt: Der Plan richtet sich nach dir und nicht umgekehrt.


Verändere dich und deinen Körper nachhaltig!

Das funktioniert so: Auf der Coaching-Zone-Webseite füllst du den Fragebogen aus. Neben den Informationen zu deinem Trainingsstand und deinen Zielen, kannst du zusätzlich angeben, wie lange dein Plan dauern soll. In der Standardversion begleiten wir dich 6 Wochen auf deiner Fitness-Reise. Wenn du dein Training gerne längerfristig optimieren möchtest, bieten wir für einen Preisvorteil auch den doppelten Zeitraum an.


Außerdem kannst du dich entscheiden: Nur Training oder auch noch Ernährung? Zwar ist deine Performance im Gym zweifelsfrei die Basis. Für optimale Ergebnisse ist jedoch auch wichtig, was täglich auf den Tisch kommt. Wir bieten beides! Ist alles ausgefüllt und abgeschickt, hältst du spätestens nach 7 Tagen deinen individuellen Plan in den Händen. Dann heißt es loslegen. Und deiner Traumfigur steht nichts mehr im Weg.


Mit unseren individuellen Plänen kannst du Training und Ernährung perfekt auf dich und dein Leben abstimmen. So verhinderst du nicht nur Frustration, sondern erzielst auch stärkere Resultate – und das mit mehr Spaß und Motivation. Das Einzige, was du dafür tun musst, ist unseren Fragebogen auszufüllen. Worauf wartest du also noch? Deine Wunschfigur wartet nur auf dich!

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