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Wirtschaft

Bitcoin Kurssturz: Tether-Handel von Bitfinex gestoppt, Kryptowährung fällt auf 44.000 US-Dollar

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Der Kursrutsch bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen setzt sich am Freitag fort. Bitcoin-Investoren bringen Geld in Sicherheit, nachdem die weltweit bekannteste Kryptowährung ihre Rekordjagd am Montag jäh beendet hatte. Nach einer kurzen Zwischenerholung am Mittwoch und Donnerstag fiel der Kurs der Cyberdevise am Freitag auf der Handelsplattform Bitstamp erneut unter die Marke von 45.000 US-Dollar zurück. Zuletzt kostete Bitcoin 44.600 US-Dollar. Am Sonntag hatte Bitcoin noch ein Rekordhoch bei knapp 59.000 US-Dollar erreicht. Binnen einer Woche hat Bitcoin damit rund 20 Prozent an Wert verloren.

Vor einer Wochen waren laut Datenanbieter Coinmarketcap alle im Umlauf befindlichen Bitcoin zusammen erstmals mehr als eine Billion Dollar wert gewesen. Doch dann fiel Bitcoin deutlich zurück, und auch die meisten anderen Kryptowährungen gaben deutlich nach.

Neben der steigenden Nervosität an den Finanzmärkten und dem Impuls vieler Investoren, Gewinne vom Tisch zu nehmen, gibt es einen weiteren möglichen Auslöser für den Kursrutsch bei den Kryptowährungen: Der US-Staat New York verbot am Dienstag den Handel der Kryptoplattform Bitfinex und des von diesem betriebenen Stablecoin Tether, dem in der Vergangenheit eine zentrale Rolle beim Aufblasen der Bitcoin-Blase zugeschrieben wurde. Die Behauptung von Bitfinex, Tether sei voll von sicheren US-Dollars gedeckt, sei „eine Lüge“, erklärte die Justizministerin und Generalstaatsanwältin Letitia James (62). Die Firma habe Staat und Anleger getäuscht und Verluste in Höhe von 850 Millionen Dollar verschleiert. Das Durchgreifen der Justiz gegen Bitfinex stärkt die Befürchtung vieler spekulativer Investoren, der Staat werde durch eine strenge Regulierung des Krypto-Marktes der Kursrallye bald ein Ende bereiten.

Auch Ether und Litecoin stark unter Druck

Die nach Marktanteil zweitgrößte Kryptowährung Ether verlor ebenso deutlich wie andere Digitalwerte, darunter XRP, Litecoin und Bitcoin Cash. Auch hier betrugen die Wochenverluste wie bei Bitcoin rund 20 Prozent und mehr. Der Marktwert aller rund 8500 Kryptowährungen fiel auf 1,3 Billionen US-Dollar, nachdem er am Wochenende ein Rekordhoch von etwa 1,76 Billionen Dollar erreicht hatte.




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Aufklärung von Wirecard-Skandal: Sonderermittler fällt hartes Urteil über EY

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Aufklärung von Wirecard-Skandal

Sonderermittler fällt hartes Urteil über EY

Sonderermittler Martin Wambach soll dem Bundestags-Ausschuss helfen, Licht in den Wirecard-Skandal zu bringen: Wie konnte das Unternehmen über Jahre ungestört Bilanzen frisieren? Der Branchenexperte legt nun sein Gutachten vor – und belastet dabei vor allem die EY-Wirtschaftsprüfer schwer.

Mehrere Bundestagsabgeordnete sehen den Wirecard-Wirtschaftsprüfer EY durch ein noch unveröffentlichtes Sondergutachten stark belastet. „Der Wambach-Bericht ist ein vernichtendes Urteil für EY“, sagte die SPD-Finanzpolitikerin Cansel Kiziltepe, die im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu dem milliardenschweren Finanzskandal sitzt. Dieser sei zwar sachlich im Ton, in der Sache aber mehr als deutlich. „Eine kritische Grundhaltung fehlte, banalste Rechnungslegungs- sowie Qualitätsstandards wurden vernachlässigt und Warnsignale wurden geflissentlich übersehen.“ Das Sondergutachten liegt in der Geheimschutzstelle des Bundestags.

Am Dienstag will sich der U-Ausschuss, der der Frage nach Versäumnissen der Regierung und der Behörden in dem Fall nachgeht, damit in nicht-öffentlicher Sitzung befassen. Nach der Diskussion mit Sonderermittler Martin Wambach werde der Ausschuss entscheiden, „ob wir die Prüfer von EY erneut als Zeugen hören“, sagte Danyal Bayaz von den Grünen. „Warnzeichen wurden ignoriert und Prüfungsnachweise waren schlicht unzureichend.“ Fabio De Masi von den Linken ergänzte, EY habe ein genaues Verständnis des sogenannten Drittpartnergeschäfts gehabt, das im Mittelpunkt des Betrugs steht. Der Wambach-Bericht sei daher ein „Begräbnis für EY“.

Der Zahlungsabwickler Wirecard war im Juni 2020 nach Bekanntwerden milliardenschwerer Luftbuchungen in die Pleite gerutscht. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bilanzfälschung, Betrug, Marktmanipulation und Geldwäsche. Mehrere Ex-Vorstände sitzen in Untersuchungshaft oder sind auf der Flucht. Der Finanzaufsichtsbehörde BaFin und dem SPD-geführten Finanzministerium werden in dem Fall weitgehendes Versagen vorgeworfen.

EY verteidigt sich

Vor allem die SPD rückt immer wieder die Rolle des Wirtschaftsprüfers in den Vordergrund, der jahrelang die Bilanzen von Wirecard testiert hat. Um die Rolle von EY zu überprüfen, hat der U-Ausschuss den Branchenexperten Martin Wambach als Sonderermittler eingesetzt. SPD-Politikerin Kiziltepe warf EY vor, nicht zur Aufklärung beizutragen und „möglichst viel im Nebel zu lassen“. Insidern zufolge will EY verhindern, dass der Wambach-Bericht publik wird.

EY hatte am Donnerstag auf eine Reuters-Anfrage zum Fall Wirecard mitgeteilt, intensiv mit allen zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten und die Ermittlungen vollumfänglich zu unterstützen. „Die betrügerischen Handlungen bei Wirecard haben zur Insolvenz des Unternehmens geführt und Anleger, Gläubiger, Mitarbeiter und Mandanten von Wirecard geschädigt sowie das Vertrauen in den Finanzmarkt als Ganzes erschüttert.“ Die Frage sei berechtigt, warum der Betrug nicht früher aufgedeckt worden sei.

Weiter heißt es: „Das komplexe kriminelle Netz war darauf angelegt, zahlreiche Akteure – darunter Investoren, Banken, Aufsichtsbehörden, Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer einschließlich uns sowie auf Forensik spezialisierte Experten und Rechtsanwälte – trotz sorgfältiger und umfangreicher Anstrengungen zu täuschen. So wurden beispielsweise Belege, inklusive Bankbestätigungen und weitere externe Bestätigungen, die den Prüfern vorgelegt wurden, mit großem Aufwand gefälscht.“ EY-Mitarbeiter hätten nach derzeitigem Erkenntnisstand professionell und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.

In der kommenden Woche steuert der Untersuchungsausschuss mit der Befragung von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf seinen vorläufigen Höhepunkt zu. Danach soll an einem Abschlussbericht gearbeitet werden.



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Ölpreise ziehen an: Wohin steuern die Rohstoffmärkte?

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Ölpreise ziehen an

Wohin steuern die Rohstoffmärkte?

Die Aktienkurse sind weltweit in Rekordlaune und blicken hoffnungsvoll in eine Zeit nach der Corona-Pandemie. Dieser Rückenwind erreicht auch die Rohstoffmärkte. Die Industrie läuft langsam wieder an und Metalle wie Silber, Kupfer und Nickel sind derzeit stark gefragt. Auch die Ölpreise haben zuletzt wieder merklich angezogen.

Wie können Anleger an diesem Aufschwung teilhaben? Investoren sollten auch im Hinterkopf behalten, dass mit dem Mai ein historisch gesehen eher schwacher Börsenmonat vor der Tür steht. Könnte das die Rohstoff-Rally ausbremsen? Wie könnte eine Absicherung aussehen?

Über verschiedene Anlagestrategien mithilfe von Zertifikaten oder ETCs diskutiert Anne-Kathrin Cyrus mit Kemal Bagci von der BNP Paribas und Andreas Männicke von East Stock Informationsdienste.



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Wirtschaft

Wo sich ein Kauf im Ausland lohnen könnte

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Finca auf Mallorca

Auf Mallorca wie auch den übrigen Baleareninseln kam im vierten Quartal 2020 jeder dritte Hauskäufer aus dem Ausland.


(Foto: E&V Mallorca Southwest/E&V Private Office)

Madrid, Paris, Athen Für viele Deutsche ist es der Traum: die eigenen vier Wände, aber mit Blick aufs Meer oder mit der Gewissheit, dass die Sonne scheint. Nie zuvor suchten so viele Menschen auf Google.de nach „Ferienhaus kaufen“ oder „Ferienwohnung kaufen“ wie im vergangenen Sommer. Doch wie sehen die europäischen Märkte aus? Was kosten Ferienhäuser und -wohnungen dort – und welche lokalen Besonderheiten gilt es zu beachten? In einer mehrteiligen Serie zu Ferienimmobilien beleuchten wir die gefragtesten Urlaubsregionen im europäischen Ausland – und beleuchten die Frage, wo sich noch Gelegenheiten bieten.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die Lage in Spanien, Frankreich und Griechenland. Demnächst folgt ein Überblick über die Situation des Ferienimmobilienmarkts unter anderem in Großbritannien, Österreich und Italien.

Ferienimmobilien in Spanien – Mallorca bleibt im Fokus

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