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Biden wehrt sich gegen Vorwürfe in Ukraine-Affäre

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Der US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat in der Ukraine-Affäre jegliches eigenes Fehlverhalten hinsichtlich der früheren Tätigkeit seines Sohnes für ein Gasunternehmen des Landes bestritten. „Ich habe nichts falsch gemacht“, sagte Biden am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Fernsehdebatte von Präsidentschaftsanwärtern der oppositionellen Demokraten.

In seinem früheren Amt als Vizepräsident habe er nie mit seinem Sohn über die Ukraine gesprochen, betonte Biden. „Wir haben alles getrennt gehalten.“ Er habe sich damals dafür eingesetzt, die Korruption in der Ukraine auszumerzen, sagte der Präsidentschaftsbewerber.

Bidens Sohn Hunter saß jahrelang im Verwaltungsrat der ukrainischen Gasfirma Burisma – dies auch in der Zeit, als sein Vater als Stellvertreter von Ex-Präsident Barack Obama für die Ukraine-Politik zuständig war. Präsident Donald Trump verdächtigt den früheren Vizepräsidenten ohne Präsentation irgendwelcher Belege, durch Interventionen in der Ukraine seinen Sohn damals vor Korruptionsermittlungen geschützt zu haben.

Weil Trump auf Ermittlungen in der Ukraine gegen die Bidens gedrängt hat, haben die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten eingeleitet. Sie sehen in Trumps Bestrebungen einen gravierenden Missbrauch, bei dem es darum gegangen sei, sich möglicherweise kompromittierendes Material über den potenziellen Rivalen bei der Präsidentschaftswahl 2020 zu beschaffen.

Biden nannte es in der TV-Debatte „ungeheuerlich“, dass Trump ausländische Regierungen aufgefordert habe, sich in die US-Wahlen einzumischen. Darauf müsse sich die Diskussion konzentrieren.

Bidens Sohn Hunter hatte kurz vor der Fernsehdebatte allerdings eingeräumt, Fehler bei der Einschätzung seiner früheren beruflichen Tätigkeiten begangen zu haben. Er habe nicht vorausgesehen, wie die Kritiker seines Vaters seine geschäftlichen Aktivitäten in der Ukraine wie auch in China gegen diesen einsetzen würden, sagte Hunter Biden dem Sender ABC News. „Ich habe einigen sehr unmoralischen Leuten Gelegenheit gegeben, auf illegale Weise zu versuchen, meinem Vater zu schaden.“

Der Biden-Sohn bestritt jedoch jegliche illegale oder unethische Aktivitäten: „Habe ich aus ethischer Sicht einen Fehler begangen? Auf keinen Fall.“ Auch sein Vater sagte nun in der Fernsehdebatte: „Mein Sohn hat nichts falsch gemacht.“ Das von seinem Sohn abgegebene Statement spreche für sich selbst.

In der Debatte plädierten die in den Umfragen führenden demokratischen Anwärter auf die Präsidentschaftskandidatur geschlossen für eine Anklageerhebung durch das Repräsentantenhaus gegen Trump. Ein solches „Impeachment“ wäre die Voraussetzung für ein nachfolgendes Amtsenthebungsverfahren im Senat.

Biden sowie Senator Bernie Sanders bezeichneten Trump als den „korruptesten“ Präsidenten der US-Geschichte. Senatorin Elizabeth Warren sagte, das Impeachment solle verhindern, dass Trump „immer wieder das Gesetz brechen“ könne, ohne dafür Konsequenzen tragen zu müssen.



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EM-Qualifikation: Frankreich, England, Türkei und Tschechien lösen EM-Ticket

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Fußball-Weltmeister Frankreich, England, die Türkei und Tschechien haben sich für die Europameisterschaft 2020 qualifiziert. Titelverteidiger Portugal muss dagegen noch warten, bleibt aber weiter auf EM-Kurs.

Frankreich war bereits vor dem mühsamen 2:1 (1:1) gegen Moldawien qualifiziert, nachdem die Türkei den Dritten Island durch ein 0:0 im direkten Duell auf Distanz gehalten hatte. Die Franzosen übernahmen damit aber die Tabellenführung. England krönte indes mit einer großen Tor-Party und dem EM-Ticket sein 1000. Länderspiel. Die Three Lions siegten gegen Montenegro im Londoner Wembley Stadion 7:0 (5:0) und sicherten sich mit dem Gruppensieg die Teilnahme an der EURO 2020. Den zweiten EM-Startplatz holte sich in Gruppe A Tschechien durch ein 2:1 (0:1) gegen Außenseiter Kosovo.

Beim 6:0 (2:0) von Portugal gegen Litauen beendete Superstar Cristiano Ronaldo eindrucksvoll seine Tor-Krise. CR7 erzielte gleich drei Tore, nachdem er zuletzt im Trikot von Italiens Rekordmeister Juventus Turin sogar ausgewechselt worden war. Für Ronaldo waren es die Länderspiel-Tore Nummer 96 bis 98 und der insgesamt 55. Dreierpack seiner Karriere. Für das vorzeitige EM-Ticket reichte es aber noch nicht, da Serbien gegen Luxemburg 3:2 (2:0) gewann. Hinter der bereits qualifizierten Ukraine kämpft Portugal (14) mit Serbien (13) um das zweite Ticket. Die Portugiesen können mit einem Sieg in Luxemburg am Sonntag alles klar machen.

Spanien, Italien, Polen, Belgien, Russland und die Ukraine hatten sich schon vor dem letzten Doppelspieltag die Teilnahme an der paneuropäischen EM-Endrunde gesichert.



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New tech at CIIE

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From concept cars to coffee makers, over 300 innovative products and tech are being introduced at this year’s China International Import Expo in Shanghai. More than $57 billion worth of deals were signed after CIIE in 2018. What makes CIIE attractive for international companies?

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Kampagne für Nachhaltigkeit: Merkel und Müller treten für Schutz der Lebensgrundlagen ein

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Kanzlerin Angela Merkel und Entwicklungsminister Gerd Müller haben deutlich größere Anstrengungen für den Schutz der Lebensgrundlagen in der Welt gefordert.

«Den Klimawandel zu verhindern und seine Folgen einzudämmen, das ist eine Existenzfrage», sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Insgesamt gebe es zu wenige Fortschritte, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, warnte sie auf der Veranstaltung «Eine Welt – Unsere Verantwortung», mit der das Entwicklungsministerium eine Kampagne für nachhaltige Entwicklung einläutete.

Für eine lebenswerte und menschenwürdige Zukunft müsse es einen tiefgreifenden «Wandel in der Gegenwart» geben, so Merkel. «Wir verbrauchen immer noch mehr als 30 Prozent mehr Ressourcen, als der Planet regenerieren kann», sagte sie. Deutschland müsse vorleben, dass man in Wohlstand leben und die Nachhaltigkeitsziele erreichen kann. Bei den globalen Entwicklungsprogrammen gelte es zudem sicherzustellen, dass auch Frauen den Zugang zu Ressourcen bekommen. «Ein ganz wesentlicher Faktor sind die Frauen in diesem Prozess», sagte sie. Diese gingen oftmals auch verantwortungsvoller mit Ressourcen um.

Politiker, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft tauschten sich auf der Veranstaltung darüber aus, wie Deutschland globale Verantwortung übernehmen kann. Schon jetzt müssten 20 Millionen Menschen aus den Dürreregionen Afrikas fliehen, so das Ministerium. Zugleich wachse die Weltbevölkerung weiter: Für die Zeit bis 2050 erwarteten Experten eine Zahl von 10 Milliarden Menschen auf der Welt.

Müller warnte vor den Folgen des Bevölkerungswachstums. «Jede Woche einmal München, jeden Monat einmal New York, jedes Jahr einmal Deutschland», sagte er, um das Tempo deutlich zu machen. Derzeit lebten etwa 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt. «Entweder wir bauen die Zukunft gemeinsam und handeln jetzt oder es gibt keine Zukunft», sagte er mit Hinweis auf ein Papst-Zitat. Nötig sei technologischer Fortschritt, ein Verhaltenswechsel bei Wachstum und bedenkenlosem Konsum sowie eine gerechte Globalisierung. Eine besondere Herausforderung sei Afrika.

Mit der im Jahr 2015 auf einem UN-Gipfel verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Kernstück ist ein Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.



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