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Berlin ist jetzt sogar für Reiche zu teuer – B.Z. Berlin

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Wer in der Hauptstadt eine Wohnung kauft, muss für die Raten oft die Hälfte seines Lohns berappen. Da bleibt fast nur noch die Flucht ins Umland.

Den Traum vom Eigenheim kann sich heute kaum noch ein Berliner erfüllen. Eine Wohnung zu kaufen, ist in Großstädten einfach viel zu teuer! Laut einer Studie von Immowelt kostet eine Eigentumswohnung in Berlin durchschnittlich 470.024 Euro. Damit ist Berlin im Kaufpreis-Ranking hinter München, Frankfurt und Hamburg auf Platz vier der 14 größten deutschen Städte.

Wer seine Wohnung auf 30 Jahre finanziert, zahlt so bei einem Eigenkapital von 142.024 Euro monatlich 1.567 Euro ab. Darin sind 217 Euro Betriebskosten für eine 100 Quadratmeter große Wohnung und eine kleine Reparatur-Rücklage von 150 Euro enthalten. Und diese Rechnung geht nur auf, wenn die Familie zwei Kinder hat und die 408 Euro Kindergeld in Schuldentilgung mit einfließen lässt! Dabei soll das Geld ja eigentlich für den Nachwuchs ausgegeben werden…

Eltern mit einer gewöhnlichen Berufsausbildung können sich selten eine eigene Wohnung leisten. 44 Prozent des Nettoeinkommens fließen in Berlin bei ihnen allein in die Rückzahlung des Kredits – nur in München ist es mit 58 Prozent schlimmer.

Hohe finanzielle Belastung wird von vielen unterschätzt

Ohne Berufsabschluss ist der Wohnungskauf fast ausgeschlossen – mehr als die Hälfte des Nettoeinkommens muss der Käufer für sein Eigenheim hinblättern. Für den täglichen Lebensunterhalt ist da kaum noch was übrig – schon gar nicht für unvorhersehbare größere Ausgaben wie eine teure Autoreparatur.

Aber selbst wenn beide kauffreudigen Elternteile einen akademischen Abschluss haben, zahlen sie monatlich 33 Prozent ihres Nettoeinkommens für ihre Wohnung! Berlin ist sogar für Reiche zu teuer…

Wer in der Hauptstadt kauft, sollte sich also der hohen finanziellen Belastung bewusst sein. Da muss ein Kauf gut bedacht und kalkuliert werden. Ansonsten bleibt nur die Flucht ins Umland. Dort können sich Normalverdiener noch eher eine Wohnung leisten.





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Protest gegen türkische Militäroffensive: Pro-kurdisches Bündnis „Riseup4Rojava“ will türkische Botschaft blockieren

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Berlin –

Am Montag hat es in Berlin mehrere Blockade-Aktionen gegeben, zu denen das pro-kurdische Bündnis „Riseup4Rojava“ aufgerufen hatte. Am Morgen demonstrierten Aktivisten gegen deutsche Waffenexporte vor Thyssenkrupp am Friedrich-Krause-Ufer in Moabit. Am Vormittag zogen die Demonstranten weiter zum Büro der Bundeswehr in Mitte. Auch eine Blockade der türkischen Botschaft in der Tiergartenstraße ist für Montag angekündigt.

In der ganzen  Woche soll unter dem Motto „Jeder Tag ist Tag X – Aufruf zum Handeln!“ deutschlandweit und in Berlin protestiert werden. Zur Mobilisierung nutzt das Bündnis „Riseup4Rojava“ den Messengerdienst Telegram.

Proteste schon seit Beginn der türkischen Invasion in Syrien

So wurde für Montag zur Blockade von Büros, Ausstellungsräumen, Büros und Produktionsstätten deutscher Rüstungsunternehmen aufgerufen. Diese würden Waffen in die Türkei liefern. Am Mittwoch will man in Redaktionen lokaler Zeitungen, Fernsehsender oder Radios eindringen und eine aus Sicht der Aktivisten wahrheitsgemäße Berichterstattung einfordern.

Proteste gab es schon in den vergangenen Tagen seit Beginn der türkischen Invasion. Am vergangenen Donnerstag demonstrierten mehrere pro-kurdische Demonstranten durch Mitte und Kreuzberg. Als türkische Nationalisten die Demonstranten mit dem „Wolfsgruß“ provozierten, wurden diese von den aufgebrachten Protestierern angegriffen. Als Polizisten einschritten, wurden auch diese mit Steinen und Schlägen attackiert.

In der Nacht zum Freitag zündeten Unbekannte am Halleschen Ufer ein Auto der türkischen Botschaft an. Der Staatsschutz, der die Ermittlungen übernahm, geht von einem Zusammenhang mit dem Syrien-Türkei-Konflikt aus.

Am Sonnabend demonstrierten erneut mehrere Tausend pro-kurdische Demonstranten durch Kreuzberg und Neukölln. Dabei kam es ebenfalls wieder zu Böller- und Flaschenwürfen und Angriffen auf Polizisten. Die Bilanz: sechs Festnahmen, 17 Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung. Vier Polizisten wurden leicht verletzt. (elm/BLZ)





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Lufthansa: Streik in Frankfurt und München in Herbstferien

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Frankfurt –

Die Gewerkschaft Ufo hat für den kommenden Sonntag (20. Oktober) zu einem Warnstreik der Flugbegleiter an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München aufgerufen. Die Aktion soll auf fünf Stunden zwischen 6 und 11 Uhr beschränkt sein.

Weitere Arbeitskämpfe in anderen Betrieben jederzeit möglich

Weitere Arbeitskämpfe bei anderen Flugbetrieben des Konzerns in Deutschland seien jederzeit möglich, erklärte der stellvertretende Ufo-Vorsitzende Daniel Flohr am Montag über eine Video-Botschaft im Internet. Er warf dem Unternehmen vor, einen Machtkampf gegen die Spartengewerkschaften zu führen.

Erst kürzlich gab es schlechte Nachrichten für Urlauber. Der insolvente Reiseveranstalter Thomas Cook hatte bis Ende des Jahres alle Reisen für deutsche Urlauber abgesagt (dpa)





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Lufthansa: Streik in Frankfurt und München in Herbstferien

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Die Gewerkschaft Ufo hat für den kommenden Sonntag (20. Oktober) zu einem Warnstreik der Flugbegleiter an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München aufgerufen. Die Aktion soll auf fünf Stunden zwischen 6 und 11 Uhr beschränkt sein.

Weitere Arbeitskämpfe in anderen Betrieben jederzeit möglich

Weitere Arbeitskämpfe bei anderen Flugbetrieben des Konzerns in Deutschland seien jederzeit möglich, erklärte der stellvertretende Ufo-Vorsitzende Daniel Flohr am Montag über eine Video-Botschaft im Internet. Er warf dem Unternehmen vor, einen Machtkampf gegen die Spartengewerkschaften zu führen.

Erst kürzlich gab es schlechte Nachrichten für Urlauber. Der insolvente Reiseveranstalter Thomas Cook hatte bis Ende des Jahres alle Reisen für deutsche Urlauber abgesagt (dpa)





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