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Be in Balance with your body & soul | HSE LIVE Stream mit Tommy Eichhorn

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New Work: Definition, Chancen und Tipps

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Konferenzen per Videocall, virtuelle Kaffeepausen, und das alles in Yogapants vom Home-Office aus –die Pandemie hat den Alltag umgekrempelt. Zeitlich und räumlich scheint der Arbeit auf einmal kaum mehr Grenzen gesetzt. Mit der neuen, grenzenlosen Flexibilität klarzukommen, ist allerdings manchmal gar nicht einfach – so ganz ohne Routine und direkten Kontakt zu den Arbeitskollegen.


Deshalb haben wir uns die Buch-Autorin und Expertin Anna Schnell von der Agentur Mowomind geschnappt, die uns zum Thema New Work (ihr Buch „New Work Hacks“, SpringerGabler, ca. 38 Euro, kannst du hier bestellen) Rede und Antwort stand. Sie gibt hilfreiche Tipps, wie du dich im modernen Arbeitsalltag zurechtfindest, ein positives Mindset behältst und clevere Strukturen etablierst. Aber erstmal von vorn: Was ist „New Work“ eigentlich genau?


Zwischendurch mal 15 Minuten Kaffeepause einbauen, hilft beim Teambonding.


©
Roman Samborskyi / Shutterstock.com

Was ist New Work?

Das Konzept „New Work“ beschreibt die neue Art zu arbeiten, im globalisierten und digitalisierten Zeitalter. Dabei spielt nicht nur die Umstellung auf digitale Meetings und die Möglichkeit, von überall zu arbeiten, eine große Rolle.


„Bei New Work geht es im Kern vor allem darum: eine Arbeitswelt zu schaffen, in der Menschen sich selbst verwirklichen und ihre Potenziale entfalten können“, erklärt die New Work-Expertin. Jeder Arbeitende sollte sich selbst hinterfragen: Wie zufrieden macht mich meine Arbeit? Wie gut geht es mir dabei? Und welchen Sinn erkenne ich darin?



Wann entstand New Work?

Der Begriff geht auf den österreichisch-US-amerikanischen Philosophen Prof. Dr. Frithjof Bergmann zurück, der bereits in den 70er-Jahren beschrieb, dass der Mensch bei der Arbeit in den Mittelpunkt rückt. Die Arbeit passt sich dem Leben an – und nicht umgekehrt – und die Arbeit soll vor allem eins: „sinnstiftend“ sein.


Das war natürlich alles lange vor Corona, die Bewegung ist also nicht neu. Damals war der Auslöser die Digitalisierung, die Globalisierung und der demographische Wandel. Heute ist die Pandemie der entscheidende Impuls für das Boomen der New-Work-Bewegung.


Warum ist New Work sinnvoll?

In der Vergangenheit hat sich die Arbeitswelt zwar gewandelt, aber vor allem in Deutschland passierte dies eher im gemächlichen Tempo. Durch die Corona-Krise hat das Ganze einen Booster bekommen: Laut einer Studie der Hochschule RheinMain unternahm vor der Coronakrise nur jedes zehnte Unternehmen etwas in Richtung New Work, während sich nun jedes vierte Unternehmen das Konzept auf die Fahne schreibt.


„Der Begriff New Work bekommt neue Relevanz, weil wir durch die Pandemie in einer Zwangslage sind. Vorher konnten wir uns vor der neuen Arbeitswelt drücken: Wir saßen bequem in sicheren Arbeitsverhältnissen und schönen Büros“, erklärt Schnell. Durch Corona mussten Firmen quasi über Nacht auf eine andere Arbeitsrealität umschalten. „Jetzt ist zu spüren, dass sich etwas verändert, weil es keine andere Möglichkeit gibt.“


Auch im Hinblick auf den ursprünglichen Gedanken von New Work, dem Streben nach Leidenschaft, Sinnhaftigkeit, Bedeutsamkeit im eigenen Job sieht Anna Schnell viel Positives an der derzeitigen Situation: „Viele sind jetzt gezwungen unter anderen Bedingungen zu arbeiten und stellen uns dadurch noch mehr die Frage: Warum mache ich diesen Job eigentlich?“


Zwischendurch den Arbeitsplatz innerhalb der Wohnung zu wechseln, sorgt für neue Inspiraion.

Zwischendurch den Arbeitsplatz innerhalb der Wohnung zu wechseln, sorgt für neue Inspiraion.


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Christin Hume / Unsplash.com

7 Tipps für das Arbeiten im Home-Office

Für viele macht sich New Work in größerer räumlicher Flexibilität bemerkbar. Plötzlich ist es völlig normal, von zuhause aus zu arbeiten. Nicht mehr jeden Tag ins Büro fahren zu müssen und sich die Arbeit flexibel einteilen zu können, bringt super viel Freiheit und Selbstbestimmung.


Doch auf die Dauer kann Home-Office auch anstrengend sein. Erstens, weil du so viel allein bist und zweitens, weil Routinen, wie beispielsweise das Haus zu verlassen und ins Büro zu fahren, wegfallen. Deshalb gibt dir die New-Work-Expertin Anna Schnell ein paar Tipps an die Hand, die das Arbeiten in den heimischen vier Wänden produktiver und entspannter machen:


1. Druck rausnehmen

Laut Harvard Business Review arbeiten Menschen im Home-Office effizienter. „Die große Sorge der Firmen also, dass Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, nichts schaffen, ist unbegründet geblieben“, so Schnell.


Deshalb: Setz dich nicht so sehr unter Druck, lass auch mal Fünfe gerade sein und gönn dir zwischendurch ohne schlechtes Gewissen Momente, in denen du etwas für dich machst. Dreh deinen Lieblingssong laut auf und tanz durch die Wohnung oder ruf deine beste Freundin an. Du wirst merken: Diese kleinen Auszeiten wirken Wunder und sind wie eine kleine Erfrischung fürs Gemüt.


Fehler Nummer 1 im Home Office: Vom Bett aus arbeiten. Deshalb raus aus den Federn!

Fehler Nummer 1 im Home Office: Vom Bett aus arbeiten. Deshalb raus aus den Federn!


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Maria Markevich / Shutterstock.com

2. Strukturen schaffen

Überleg, wie du deinen alten Alltag gestaltet hast, als du noch jeden Tag ins Büro musstest. „Wenn du beispielsweise 20 Minuten hin- und 20 Minuten zurückgefahren bist, dann such dir eine Alternative, wie du diese Zeit zu Hause nutzen möchtest, um am Laptop anzukommen.“ Im schlimmsten Fall fällst du aus dem Bett oder bleibst sogar im Bett und fängst direkt mit dem ersten Meeting an. „Das ist nicht gut, da man eine gewisse Abgrenzung zwischen Freizeit und Arbeit braucht.“


Strukturen schaffen bedeutet auch, sich morgens anzuziehen. Natürlich kannst du theoretisch im Schlafanzug arbeiten, aber die meisten Freelancer, die viel Home-Office machen, sagen, dass es für die Arbeitsdisziplin besser ist, sich so anzuziehen und fertig zu machen, als gingest du ins Büro. Alltagstauglich angezogen fällt es dir wesentlich leichter, in den Arbeitsmodus zu kommen.


3. Pausen einlegen

Im normalen Alltag wechselt man zwischen Meetings den Raum, quatscht mit den Kolleginnen, dann geht es in den nächsten Raum und ins nächste Meeting. Das sind alles mentale Pausen. Zu Hause hingegen klickst du dich häufig nur von einem Meeting ins nächste und bleibst währenddessen sitzen.


„Da fällt zwischenzeitiges Abschalten schwer und man brennt schnell aus“, so die Expertin. Deshalb plane Zeit zwischen Konferenzen ein, stehe in diesen Pausen auf und mach bewusst etwas anderes.


4. Räumliche Trennung kreieren

Nicht jeder hat Platz für ein abgetrenntes Arbeitszimmer, aber auch schon eine kleine Schreibtischecke hilft dir dabei, konzentrierter zu arbeiten als beispielsweise am Küchentisch. Überlege dir genau: „Was mache ich eigentlich wo?“ Wenn es für dich eine gemütliche Aufgabe ist, kreativ zu arbeiten, dann mache es auch an einem gemütlichen Platz, wie beispielsweise dem Sofa. „Schaffe dir Orte innerhalb der Wohnung, wo du bestimmte Aufgaben erledigst. Das sorgt für Abwechslung und neue Inspiration“, weiß Schnell.


Auch Tageslicht ist wichtig: Es steigert nachweislich die Konzentrationsfähigkeit, kurbelt die Produktion des Glückshormons Serotonin an und stärkt das Immunsystem – all das kannst du jetzt gerade dringend brauchen. Kein ausreichend großes Fenster? Investiere in eine Tageslichtlampe.


Auch im Home Office: Halte inne, gönn dir aktive Me-Time und fokussiere dich dadurch neu.

Auch im Home Office: Halte inne, gönn dir aktive Me-Time und fokussiere dich dadurch neu.


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Mathilde Langevin / Unsplash.com

5. Bewegung einbauen

Bewegung tut gut, ist gesund und hält dich nicht nur körperlich, sondern auch mental fit. Plan deshalb jeden Tag ein bisschen Bewegung ein. Das kann schon bei Kleinigkeiten anfangen. Zum Beispiel damit, jeden Tag einmal rauszugehen und einen Spaziergang einzulegen.


„Das muss nicht zwangsläufig der Gang zum Supermarkt sein, sondern das kann auch bedeuten, 5 Minuten um den Block zu gehen“, meint Schnell. Oder du rollst zwischendurch deine Yogamatte aus und gönnst dir 20 Minuten lang aktive Me-Time mit Yoga, Pilates, Stretching oder Meditation.



6. In Meetings fokussieren

An digitalen Meetings teilzunehmen, bedeutet nicht nur sich einzuloggen und anwesend zu sein, sondern auch die volle Aufmerksamkeit zu schenken und sich einzubringen. „Wie bei normalen Meetings auch, sollte beispielsweise das Smartphone auf stumm geschaltet sein.“


Damit währenddessen keine Mails und Slack-Nachrichten aufploppen, die ablenken können, stellst du am besten auch alle Notifications während des Meetings aus.


7. Zeit nehmen für persönlichen Austausch

Du musst dir vergegenwärtigen, dass der Kontakt mit den Kollegen natürlich nicht gleichzusetzen ist mit dem, was du sonst kanntest. „Ich vergleiche das immer mit veganem Fleischersatz: Es schmeckt einfach anders“, scherzt die Expertin. Eine Zusammenkunft im zweidimensionalen Raum ist nicht dasselbe, als wenn man sich persönlich trifft.


Gerade deshalb ist es wichtig, in den Meetings Sequenzen einzubauen, in denen man bewusst nicht über die Arbeit redet. „Um Meetings einen persönlichen und unterhaltsamen Touch zu geben, empfehle ich beispielsweise auch das Online Trainer Playbook. Es enthält Tipps, Spiele und Inspiration, die Online-Begegnungen produktiver machen und gleichzeitig das Team-Bonding stärken.“


Die neue digitalisierte und globalisierte Arbeitswelt ist eine echte Herausforderung. Aber wenn du zwischendurch immer mal wieder innehältst, Pausen einlegst und dich neu fokussierst, bietet sie dir unzählige Möglichkeiten, flexibel zu arbeiten, dich persönlich weiterzuentwickeln und einen Job auszuüben, der dich erfüllt.



Mimi Manthei



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68. Jugend-Redewettbewerb 🎤

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Sagen, was Sache ist! Oberösterreichs beste junge Rednerinnen und Redner präsentieren in den Kategorien „Klassische Rede“, „Neues Sprachrohr“ und „Spontanrede“ was sie bewegt.

Am Online-Landesfinale nehmen teil:
🎤 Klassische Rede Höhere Schulen:
5:00 Baumgartner Vanessa, BHAK Wels: Das Leben in einer Männerwelt als Frau
12:29 Ernst Hans-Peter, Bischöfliches Gymnasium Petrinum: Social Media und die Spaltung der Gesellschaft
22:18 Friedinger Sofia Nicole, BORG Hagenberg: Das österreichische Schulsystem
31:35 Grubmüller Manuel, BHAK Braunau: Wehrpflicht in Österreich
41:15 Gudeljevic Magdalena, Stiftsgymnasium Kremsmünster: Wie Mode bzw. Fast Fashion nachhaltig wird
50:42 Hidasi Leander, Europagymnasium Baumgartenberg: Digitalisierung
58:11 Stadler Markus, HTBLA Leonding: Europas Jugend
1:08:01 Wimmer Renate, BORG Linz: Die Romantisierung von psychischen Krankheiten

🎤 Klassische Rede 8. Schulstufe:
1:16:30 Kratochwill Annalena, MS Luftenberg: Lebensmittelverschwendung
1:23:39 Mayr Katrin, MS Gramastetten: Einserschüler – Fluch oder Segen?
1:30:33 Minichberger Emma, MS Luftenberg: Umweltkiller Kleidung

🎤 Neues Sprachrohr:
1:38:07 Hochstöger Susan, HTL1 Bau und Design Linz: Poetry slam – Und dann willst du was erzählen und keiner hört dir zu!
1:42:50 Mayrhofer Sarah, Europagymnasium Auhof: Fall des Eisernen Vorhangs zwischen Österreich und Tschechien
1:49:55 Puchner Nadine, BORG Hagenberg: Jugend im Lockdown

🎤 Spontanrede:
2:00:06 Engelputzeder David, Adalbert Stifter Gymnasium: Themenbereich „Politik und Gesellschaft“
2:04:53 Mair Daniel, Stiftsgymnasium Kremsmünster: Themenbereich „Politik und Gesellschaft“
2:10:10 Mayrhofer Sarah, Europagymnasium Auhof: Themenbereich „Medien – Digitalisierung – Technik“
2:14:28 Muttenthaler Manuel, HAK Kirchdorf: Themenbereich „Sport und Gesundheit“

🎉 3:02:46 Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer verkündet die Gewinnerinnen und Gewinner

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Blutwerte verstehen: Das sagt dein Blutbild

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Blut ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Flüssigkeit in deinem Leben. Es ist nicht nur der Saft des Lebens, sondern auch der Information. In deinem Blut schwimmen allerlei Substanzen, die deiner Ärztin oder dem Arzt wichtige Hinweise bei der Suche nach Ursachen für deine Beschwerden liefern können.


Je nachdem, welche Symptome du hast, oder ob du im Rahmen des zweijährlichen Routine-Checks ab 35 Jahren die Blutwerte untersuchen lässt, wird der Mediziner entscheiden, welche Werte am aussagekräftigsten sind und ihre Bestimmung veranlassen.


Laborwerte richtig deuten: Blutwerte als Spiegel der Gesundheit

Nicht jede Praxis klärt Patientinnen ausführlich über die Bedeutung der Blutwerte auf. Da fühlen sich viele allein gelassen, vor allem, wenn es darum geht, aus dem Normbereich herausfallende Blutwerte und ihre Relevanz einzuschätzen.


Nicht jeder zu hohe oder zu niedrige Blutwert ist Grund zur Besorgnis – mitunter gibt es harmlose Erklärungen dafür. Deshalb ist es wichtig, bei der Besprechung der Ergebnisse gezielt Fragen stellen zu können. Je mehr du selbst weißt, desto präziser kannst du nachfragen.


Übersicht der Blutwerte, Verfahren und Begriffe:


So verstehst du deine Blutwerte richtig

Lass dir den Befund deines großen oder kleinen Blutbilds das nächste mal vom Arzt als Ausdruck mitgeben und check hier in Ruhe, was du daraus für deine Gesundheit ableiten kannst:


Erythrozyten (rote Blutkörperchen)

Erythrozyten enthalten den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin). Wichtig für die Sauerstoffversorgung des Körpers. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Geringe Erythrozytenzahlen können durch Blutungen oder eine verminderte Produktion (z.B. wegen Eisenmangel) bedingt sein. Die Vermehrung der Erythrozyten (Polyglobulie) kann eine Anpassungsreaktion auf Sauerstoff­mangel bei chronischen Lungen­leiden und Herzerkrankungen sein. Sie kann auch infolge von Zystennieren, Fettsucht oder einer Leberstörung auftreten. Normalwerte Frauen: 4,2 bis 5,9 Mio./µl (= Mikroliter) Blut


Hämoglobin (Hb)

Hämoglobin (Hb) ist ein Eiweißstoff und Hauptbestandteil der Erythrozyten. Es dient als Eisenreservoir und führt den Sauerstoff- und Kohlendioxidtransport durch. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erniedrigte Hb-Werte finden sich bei Anämien, vor allem bei der Eisenmangelanämie, sowie nach Blutungen. Erhöhte Werte treten bei schweren Lungen-, Herz- und einigen Nierenerkrankungen auf. Das hilft bei Eisenmangel. Normalwerte Frauen: 12 – 16 g/dl (= Gramm pro Deziliter)


Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

Leukozyten sind relevant für die Abwehr von Krankheitserregern. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte Leukozytenwerte bedeuten z.B., dass irgendwo im Körper eine Infektion vor allem bakterieller Ursache vorliegt. Weitere mögliche Ursachen: Stress, Verbrennungen, schwere Stoffwechselentgleisungen, Rheuma. Niedrige Werte finden sich z.B. bei Masern, Röteln und anderen Viruserkrankungen. Normalwerte Frauen: 3,9-5,3 tsd/µl Vollblut


Thrombozyten (Blutplättchen)

Thrombozyten sind wichtig für die Blutgerinnung. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Abweichungen gehen mit einer Gerinnungsstörung einher. Niedrige Werte sind z.B. Folge von Vitamin-B12- oder Folsäure-Mangel, Leukämien oder einem seltenen angeborenen Mangel an Blutplättchen. Erhöhte Werte treten z. B. bei (eitrigen) Infektionen vor allem auch der Atem- und Harnwege, bei Leukämie oder nach einer größeren Verletzung, Blutung oder Operation auf. Normalwerte Frauen: 16-30 Jahre: 220000-4060000/µl; 31-45 Jahre: 215000-379000/µl; 46-60 Jahre: 201000-379000/µl; >60 Jahre: 187000-366000/µl


Blutsenkung

Bei der Blutsenkung wird untersucht, wie schnell sich die roten Blutkörperchen in einem senkrecht stehenden Messröhrchen absenken und einen roten Bodensatz bilden. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit weist z. B. auf eine im Körper ablaufende Entzündung und Infektionen hin. Aufgepasst: Ein leichter Anstieg tritt auch bei Einnahme der Anti-Baby-Pille, kurz vor der Periode und in der Schwangerschaft auf. Ein niedriger Wert ist ein Hinweis auf die Vermehrung von roten Blutkörperchen, was eine Anpassungsreaktion auf Sauerstoff­mangel bei chronischen Lungen­leiden und Herzerkrankungen sein kann. Normalwerte Frauen: 3-10 mm/Stunde (ab etwa 60 Jahren erhöht sich dieser Wert auf bis zu  30 mm/Stunde). Aufgepasst: Schwangerschaft, Pille, Menstruation und entzündungshemmende Medikamente verändern die Werte.


Glukose (Blutzucker)

Glukose (Blutzucker) gelangt als Energielieferant über das Blut zu den Körperzellen. Produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin in ausreichender Menge, wird genug Glukose aus dem Blut entfernt und von den Zellen aufgenommen. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ist der Blutzuckerwert mehrmals bei Messungen erhöht, deutet dies auf einen Diabetes hin. Dann sollte ein sogenannter Glukosetoleranztest erfolgen. Liegt der Blutzucker-Wert zwei Stunden nach dem Trinken einer Glukoselösung zwischen 140 mg/dl und 199 mg/dl bei gleichzeitigen Nüchternblutzucker-Werten unter 126 mg/dl, spricht man von einer gestörten Glukosetoleranz oder einem Prädiabetes. Bei Werten über 200 mg/dl liegt ein Diabetes vor. Normalwerte für Frauen: bis 100 mg/dl Blut.


Harnsäure

Harnsäure ist ein Endprodukt des Purinstoffwechsels (Purine sind Bestandteile aller Zellen und liefern Bausteine für die Erbsubstanz im Zellkern). Harnsäure wird über die Nieren ausgeschieden. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Mit steigendem Harnsäurespiegel erhöht sich das Risiko von Ablagerungen harnsäurehaltiger Kristalle in den Gelenken (Gicht) und von Nierensteinen. Erhöhte Werte treten z.B. bei Schwangerschaftsgestose und Schilddrüsenüberfunktion auf. Normalwerte für Frauen: 2,6 – 6 mg/dl


Bilirubin

Der Gallenfarbstoff Bilirubin entsteht aus dem Blutfarbstoff Hämoglobin beim Abbau roter Blutkörperchen in der Leber. Er wird mit dem Gallensaft ausgeschieden. Bei gestörter Leber- oder Gallenfunktion tritt Bilirubin in Blut und Urin über. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte Bilirubinwerte treten bei Schädigung der Leberzellen (z.B. akute Leberentzündung, oder chronische Leberfunktionsstörung wie Leberzirrhose und Leberzellkrebs) und/oder einem Abfluss-Stau in den Gallenwegen auf. Normalwerte für Frauen: Gesamtbilirubin 0,3 bis 1,2 mg/dl


Alkalische Phosphatase (AP)

Die Alkalische Phosphatase (AP) der Leber gibt die Ausscheidungsfunktion der Leber sowie die Durchgängigkeit der Gallenwege an. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten: Dieses Enzym kann erhöhte Werte annehmen, wenn z.B. die Wände der Gallenkanäle entzündungsbedingt geschädigt wurden und sich die Galle staut oder auch bei Lebererkrankungen. Weiterhin sind die Werte bei Schilddrüsenüberfunktion, während der Heilungsphase von Knochenbrüchen und bei eingeschränkter Nierenfunktion erhöht. Zu niedrige Werte treten bei der seltenen angeborenen Hypophosphatämie auf. Normwerte für Frauen:  35-104 U/l (= Units pro Liter, Einheiten pro Liter)


Gamma-Glutamyl-Transpeptidase (γ-GT)

Das Enzym Gamma-Glutamyl-Transpeptidase (γ-GT) ist ein wichtiges Enzym im Eiweißstoffwechsel. In der Leber sind es insbesondere die Zellen, die die kleinen Gallengänge auskleiden, auf denen man besonders viel γGT-Aktivität findet. Was eine Abweichung dieses Blutwertes bedeuten kann: Liegt ein Gallerückstau vor, z.B. wenn Gallensteine vorhanden sind, kann dieses Enzym über einen längeren Zeitraum deutlich erhöhte Werte im Blut anzeigen. Dasselbe gilt auch z.B. bei einer akuten oder chronischen Virushepatitis (hier sind zusätzlich GPT und GOT wichtig) sowie bei der Fettleber. Bei chronisch erhöhtem Alkoholkonsum sind die γGT -Werte zumeist ebenfalls erhöht. Allerdings kann man nicht von erhöhten Werten dieses Leberenzyms auf Alkoholmissbrauch schließen! Auch eine Schädigung der Leber durch Gifte oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls eine Gamma-GT-Erhöhung zur Folge haben. Normwerte für Frauen: < 35 U/l bei 37° C


279photo Studio / Shutterstcok.com

Auch wenn du dich gesund fühlst, solltest du alle 2 Jahre dein Blut untersuchen lassen.

Glutamat-Oxalazetat-Transferase (GOT)

Die Glutamat-Oxalazetat-Transferase (GOT) (auch bekannt als ASAT für Aspartat-Amino-Transferase) ist nicht so leberspezifisch wie die GPT. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Sie kann nach einem akuten Herzinfarkt, einer Herzmuskelentzündung oder bei Muskelerkrankungen, bei einer akuten oder chronischen Lebererkrankung erhöht sein. Eine kurzzeitige Erhöhung kann nach einer Narkose auftreten. Zu niedrige Werte sind unproblematisch. Normbereich für Frauen: 10-35 U/l bei 37°C


Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT)

Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT) (auch bekannt als ALAT für Alanin-Amino-Transferase) ist ein leberspezifischer Wert und zeigt einen Leberschaden an. Er ist wichtig, um Lebererkrankungen zu erkennen und ihren Verlauf zu beobachten. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ein erhöhter Wert kann ein Hinweis auf eine akute oder chronische Lebererkrankung sein, z.B. auf eine infektiöse Leberentzündung, einen Leberschaden durch Alkohol oder Medikamente und eine Gallenstauung. Je höher die GPT, desto ausgeprägter ist die entzündliche Leberschädigung.


Erhöhte Werte können aber auch infolge einer Mitreaktion der Leber bei Rheuma, bei Erkrankungen von Lunge, Niere oder Bauchorgane sowie bei einer Blutvergiftung auftreten. Auch nach Narkosen können die GPT-Werte vorübergehend erhöht sein. Normbereiche für Frauen: 10-35 U/l


Schilddrüsenhormone T4 (Thyroxin)

Schilddrüsenhormone spielen eine wichtige Rolle beim Stoffwechselgeschehen und Körperwachstum. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte T4-Werte bei Schilddrüsenüberfunktion; erniedrigte T4-Werte bei Schilddrüsenunterfunktion (z.B. bei einer chronischen autoimmunen Schilddrüsenunterfunktion). Normwerte für Frauen: Freies T4: 11,8-24,6 µg/l (= Mikrogramm pro Liter) Was eine Über- bzw. eine Unterfunktion der Schilddrüse genau bewirken kann, liest du hier.


Cholesterin

Erhöhte Werte für das Cholesterin im Blut deuten Störungen im Fettstoffwechsel an. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ist der Cholesterinwert erhöht, kann dies die Folge einer Fettstoffwechselstörung, Gallenstauung, Zuckerkrankheit oder von fettreicher Ernährung sein. Ein niedriger Wert ist z.B. nach Operationen und schweren Verletzungen zu beobachten. Es muss genauer untersucht werden, wie hoch der Anteil von „bösem“ Cholesterin LDL und „gutem“ HDL ist. Grenzwertige Gesamtcholesterinwerte mit erhöhtem HDL-Wert sind noch kein Grund zu übermäßiger Besorgnis.Normwerte für Frauen: Gesamtcholesterin bis 200 mg/dl Blut.


HDL-Cholesterin

Das HDL-Cholesterin ist ein Blutfett hoher Dichte, dem ein Schutzeffekt für die Blutgefäße zugeschrieben wird. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Ein niedriger Wert bedeutet ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Normwerte für Frauen: > 40 mg/dl


LDL-Cholesterin

Das LDL-Cholesterin ist ein Blutfett niedriger Dichte, das Arteriosklerose begünstigt. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Hoher LDL-Wert bedeutet ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose, ein niedriger Wert kann ein Hinweis z.B. auf eine Magersucht, Hungerzustände, Verdauungsstörungen oder Lebererkrankungen sein. Normwerte für Frauen: < 150 mg/dl (wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen)


Triglyzeride

Triglyzeride machen neben Cholesterin den Hauptanteil der Fette aus. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Eine Erhöhung der Triglyzeride kann bei Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Gefäßverkalkung, Erkrankungen der Niere und Bauchspeicheldrüse auftreten. Erhöhte Werte deuten eine  Fettstoffwechselstörung bei fett- und zuckerreicher Kost an. Ein niedriger Wert ist ein Anzeichen für Hungerzustände, Verdauungsstörungen, Schilddrüsenüberfunktion und schwere Lebererkrankungen. Normwerte für Frauen: 50-250 mg/dl


Sexualhormone (Testosteron, Progesteron)

Sexualhormone sind für Fortpflanzung und Stoffwechsel wichtig. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte Testosteronwerte finden sich bei einer Amenorrhöe (Ausbleiben der Periode) oder sind ein Hinweis auf Tumoren von Nebennieren oder Eierstöcken. Zu niedrige Testosteronwerte treten z.B. unter Einnahme einer Anti-Baby-Pille auf. Zu niedrige Progesteronwerte deuten z.B. eine eingeschränkte Gelbkörperhormonfunktion, Fettsucht, Magersucht oder Erkrankungen von Leber und Niere an. Normwerte für Frauen: Testosteron 0,06-0,86 mg/l, Progesteron 0,1-12 µg/l (abhängig vom Zyklus), < 1µg/l nach den Wechseljahren


Immunglobulin IgE bei Allergien, Spezifisches IgE

Immunglobulin spielt eine Rolle bei allergischen Reaktionen. Spezifische IgE (Immunglobulin E) gegen ganz bestimmte Stoffe wie Pollen oder Nahrungsmittel können ebenfalls bestimmt werden. Was Abweichungen dieses Blutwertes bedeuten können: Erhöhte IgE-Werte finden sich bei Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis. Normwerte für Frauen: Gesamt-IgE bis 20 U/ml Blut


Hämatokrit

Unter Hämatokrit versteht man den prozentualen Anteil aller Bestandteile von Zellen am Gesamtvolumen des Blutes. Was Abweichungendieses Blutwertes  bedeuten können: Je höher der Hämatokritwert ist, desto schlechter sind die Fließeigenschaften des Blutes. Der Wert kann z.B. infolge krankhafter Vermehrung der roten Blutkörperchen erhöht sein. Zu niedriger Wert sind z.B. nach akutem Blutverlust und bei verschiedenen Anämieformen beobachtbar. Normwerte für Frauen: 36 bis 46  Vol%


Wie oft sollte ich meine Blutwerte checken lassen?

Regelmäßig. Nutze die von den Krankenkassen bezahlte Möglichkeit, ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre ein kleines Blutbild machen zu lassen, auch wenn du dich topfit fühlst.


Wichtig: Denke bei Abweichungen deiner Blutwerte vom Normalwert daran, in einem mit deiner Ärztin oder dem Arzt abgesprochenen Abstand die Blutwerte kontrollieren zu lassen. So behältst du die Kontrolle über deine Gesundheit und bleibst hoffentlich dein Leben lang gesund.


Wenn Blutwerte nicht im Normbereich liegen, heißt das nicht gleich, dass du krank bist. Auch Medikamente und Stress können Blutwert beeinflussen. Wenn du beunruhigt bist, solltest du in deiner Arztpraxis darauf bestehen, dass dir der Befund erklärt wird.


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20.04.2021



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