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Bayern-Basketballer gleichen in Finalserie gegen Alba aus

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24 Stunden nach der Auftaktniederlage setzten sich die Münchner beim Titelverteidiger mit 76:66 (35:26) durch und besitzen nun den Heimvorteil. Der serbische Topstar Lucic war vor 2000 Zuschauern mit 26 Punkten bester Werfer der Bayern, für Alba reichten auch 15 Zähler von Ben Lammers nicht zum Erfolg.

Spiele in München vor 1300 Zuschauern

Die nächsten beiden Partien finden am Samstag und Sonntag in München statt, dabei werden 1300 Fans in der Arena erlaubt sein. Ein möglicherweise entscheidendes fünftes Spiel würde am Dienstag in Berlin steigen. Sechsmal standen sich die Alba und München seit 2013 in den Playoffs gegenüber, jedes Mal setzten sich die Bayern durch. Und erneut sind die Münchner nun in der Favoritenrolle.

Die Gäste starteten deutlich konzentrierter als in der ersten Partie. Nach zahlreichen Foulpfiffen gegen sein Team hatte Coach Andrea Trinchieri gefordert, dass seine Spieler weniger „böse Jungs“ sein sollten. Und die Schützlinge des Italieners folgten. Voll fokussiert drehten die Münchner nach einer ausgeglichenen Anfangsphase früh auf.

Lucic beweist seine Extraklasse

Beim Stand von 6:11 nahm Berlins Coach Aito Garcia Reneses nach fünf Minuten die erste Auszeit – es half nichts. Mit einem 12:0-Lauf setzten sich die Münchner ab. Vor allen Lucic, vehement ausgebuht vom Heimpublikum, zeigte seine Extraklasse und erzielte mit sieben Punkten im Auftaktviertel so viele Zähler wie das Alba-Team zusammen.

Bei den Berlinern kehrte der zuletzt angeschlagene Peyton Siva zurück, dem US-Spielmacher war der mangelnde Rhythmus zunächst noch anzumerken. „Sie sind mit mehr Energie rausgekommen und wir haben viele einfache Würfe nicht getroffen“, sagte Siva bei Magentasport.

10:29 lag Alba bereits zurück, kämpfte sich jedoch angepeitscht von den Zuschauern wieder ins Spiel. Die Berliner dominierten die Rebounds, erzielten ihrerseits zwölf Zähler in Serie. Trinchieri lamentierte trotz des neun Punkte Vorsprungs zur Halbzeit bei den Schiedsrichtern, als sein Team schon in der Kabine verschwunden war.

Hitziges Duell in zweiter Hälfte

In der zweiten Hälfte wurde es das erwartet hitzige Duell. Nach einer knappen Entscheidung gegen die Bayern kassierte Trinchieri wegen wüster Beschwerde ein technisches Foul, das heizte die Stimmung weiter an. Mit einem Dreier sorgte Markus Eriksson beim 43:42 für die erste Alba-Führung der Partie.

Bis zur Schlussphase konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Alba erarbeitete sich mehrfach zweite Chancen, doch Bayern war abgezockter. Lucic versenkte mehrere wichtige Würfe – und führte die Münchner mit einem Karriere-Punktebestwert zum Sieg.

© dpa-infocom, dpa:210610-99-945324/3

dpa



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Argentinien und Chile trennen sich unentschieden

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Rio de Janeiro (dpa) – In ihrer ersten Partie bei der Copa América hat die argentinische Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi dem Team aus dem Nachbarland Chile nur ein Unentschieden abringen können.

Die Albiceleste ging mit einem direkt verwandelten Freistoß von Messi in der 33. Minute in Führung. Eduardo Vargas glich in der 57. Minute für Chile aus. Der argentinische Torwart Emiliano Martínez hatte zuvor einen Strafstoß des Ex-Bayern Arturo Vidal noch pariert, doch dann traf der frühere Hoffenheimer Vargas per Kopf zum 1:1.

Vor Beginn des Spiels im Olympiastadion Nilton Santos in Rio de Janeiro ehrte der südamerikanische Fußballverband Conmebol die argentinische Fußballlegende Diego Maradona mit einer audiovisuellen Show zu den Höhepunkten seiner Karriere. Der Weltmeister von 1986 war vor knapp sieben Monaten nach einer Gehirnoperation im Alter von nur 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Argentinien und Chile waren erst vor knapp zwei Wochen in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar aufeinander getroffen. Auch die Partie in Santiago del Estero endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Nach einigen Querelen hatte die Copa América am Sonntag begonnen. Wenige Wochen vor Beginn des südamerikanischen Kontinentalturniers waren zunächst Kolumbien und dann Argentinien als Ausrichter abgesprungen. Daraufhin verlegte die Conmebol die Copa América nach Brasilien, was zu breiter Kritik führte. In dem Land haben sich fast 17,4 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 488.000 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 bisher gestorben.



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Erster Auftritt von Zverev in Halle: Auch Struff im Einsatz

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Beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle hat Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev am Dienstag seinen ersten Auftritt. Vier Tage nach seinem bitteren Halbfinal-Aus bei den French Open trifft Zverev bei den Noventi Open in der ersten Runde auf seinen Davis-Cup-Kollegen Dominik Koepfer.



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Rassismus-Vorwürfe nach Torjubel: Nordmazedonien-Verband fordert Strafe für Arnautovic

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Der Fußballverband von Nordmazedonien hat eine Bestrafung des Österreichers Marko Arnautovic nach dessen Torjubel beim 3:1-Sieg im EM-Vorrundenspiel am Sonntag verlangt. Arnautovic hatte am Montag Kritik an seinem emotionalen Torjubel zurückgewiesen. Der frühere Bremer soll nach seinem entscheidenden Tor den mazedonischen Spieler Ezgjan Alioski beleidigt und dabei auch rassistische Äußerungen getätigt haben. „Ich bin kein Rassist und werde niemals einer sein“, betonte Arnautovic am Montag nach der Rückkehr ins Teamquartier im österreichischen Seefeld.

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Der nordmazedonische Verband teilte dagegen am Montagabend auf seiner Facebook-Seite mit, er habe ein offizielles Schreiben an die Europäische Fußball-Union UEFA gerichtet, „in dem wir die schärfste Strafe für den österreichischen Nationalspieler“ fordern. Man sei immer „gegen Nationalismus, Diskriminierung und alle anderen Formen von Beleidigungen und Ausbrüchen, die nicht im Sinne des Fußballs und der Werte stehen, für die wir alle zusammenstehen“. Man werde immer aufstehen und die Interessen und Würde der mazedonischen Nationalspieler verteidigen, wo immer sie auftreten würden.

Arnautovic sprach dagegen von einem „Wortgefecht in den Emotionen, von der einen wie von der anderen Seite“. Politik oder Rassismus hätten dabei aber definitiv keine Rolle gespielt. „Meine Freunde, die zu meiner Familie herangewachsen sind, sind von überall auf der Welt“, sagte Arnautovic, der für seine Emotionalität bekannt ist.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!





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