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Bares für Rares: Verkäufer macht entscheidenden Fehler

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„Ich bin ein alter Segler und das Motiv gefiel mir sehr gut“, sagt Helmut Schmeel aus Bad Frankenhausen. Der 77-Jährige kommt mit einem Gemälde zu „Bares für Rares“. Moderator Horst Lichter ist begeistert: „Das strahlt eine unglaubliche Ruhe aus“, sagt er über das Kunstwerk, das ein Segelboot zeigt. Da Verkäufer Schmeel nie den richtigen Platz für das Bild fand, stand es jahrelang bei ihm rum. Hat er ein kleines Schätzchen in der Ecke stehen lassen?

„Das Bild ist vom Post-Impressionismus bestimmt“, sagt „Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte Goltz. Es stamme vom französischen Maler Henri Callot, der ein untypisches Format gewählt habe. Normalerweise seien Marinebilder aus Frankreich im Querformat gemalt worden, dieses Bild sei fast quadratisch. „Dadurch wird die Ruhe des Bildes unterstrichen“, sagt der Sachverständige. Die Datierung des Gemäldes sei nicht genau bestimmbar, wahrscheinlich sei es in den 40er Jahren entstanden.

„Bares für Rares“-Experte übertrifft Wunschpreis

1000 Euro hätte Verkäufer Schmeel gerne für sein Bild. Er habe recherchiert und die Gemälde von Callot seien für diesen Preis gehandelt worden. Experte Scholte-Goltz geht sogar noch etwas höher. „Das Bild passt in fast jede Einrichtung“, sagt er. Dementsprechend schätzt er den Wert zwischen 1200 und 1500 Euro ein.

Auch im Händlerraum kommt das Bild gut an. „Wir sind alle Bootfans“, sagt Julian Schmitz-Avila. Christian Vechtel startet mit einem Gebot von 500 Euro, Schmitz-Avila legt mit 700 Euro nach und Elke Velten-Tönnies bietet sogar 1000 Euro. Für Verkäufer Schmeel läuft es. Schnell schießt der Preis nach oben und es kommt zu einem Bietergefecht zwischen Velten-Tönnies und Schmitz-Avila. „Ich biete noch 1800 Euro und dann bin ich raus“, sagt die gebürtige Kölnerin. Schmitz-Avila will gerade nachlegen, da grätscht Schmeel dazwischen. „Ich möchte Elke gerne die Hand drücken dafür“, sagt er. Für 1800 Euro wechselt das Gemälde den Besitzer. Dabei wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.

Doch Verkäufer Schmeel ist trotzdem zufrieden. Immerhin hat er 300 Euro mehr als den Schätzpreis erzielt. Mit dem Geld möchte er eine Reise nach St. Petersburg und Moskau finanzieren.



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Sarah Jessica Parker: Sie produziert eine neue Datingshow

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Immer wieder dreht sich bei ihr beruflich alles um die Liebe: Nachdem Schauspielerin Sarah Jessica Parker (55) das Thema als Kolumnistin Carrie Bradshaw in der US-Erfolgsserie „Sex and the City“ (1998-2004) von allen Seiten beleuchtete, entwickelt sie nun zusammen mit dem Kabelsender Lifetime eine Datingshow. In „Swipe Swap“, so der Arbeitstitel, geht es um Singles, die umziehen, um an einem neuen Ort die Liebe zu finden.

Wie „Deadline“ weiter meldet, geht es konkret darum, dass zwei Singles die Plätze tauschen und den Lebensstil des anderen übernehmen: Sie wohnen im Zuhause des anderen, besuchen dessen liebste Orte, treffen die engsten Freunde und die Familie… Ein Schelm, wer sich da an den Weihnachtskultfilm „Liebe braucht keine Ferien“ (2006) mit Cameron Diaz (47), Jude Law (47), Kate Winslet (44) und Jack Black (50) erinnert fühlt.

„Swipe Swap“ ist nicht das erste Projekt, an dem SJP als Produzentin mitwirkt. Die HBO-Serie „Divorce“, in der sie auch die Hauptrolle spielte, lief von 2016 bis 2019. Den Spielfilm „Im Hier und Jetzt – Der beste Tag meines Lebens“ produzierte sie im Jahr 2018. Ein Ausstrahlungstermin ist noch nicht bekannt.



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TV-Star Charles Brauer liebt das Leben in der Schweiz

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Hamburg/Basel (dpa) – Der frühere Hamburger „Tatort“-Kommissar Charles Brauer genießt das Leben in seiner Wahlheimat, der Schweiz.

+++ Aktuelle Promi-News +++

„Es ist ein schönes Land und seine Bürger haben etwa erreicht, dass sie eine sehr gut eingerichtete Altersversorgung und Gesundheitspflege genießen“, sagte Brauer der Deutschen Presse-Agentur. „Denn hier beschränkt sich der Einfluss der Einwohner nicht auf das vierjährige Wahlritual – sie haben viel mehr Einfluss als anderswo“, meinte der Schauspieler.

Mit seiner dritten Ehefrau, der Schweizer Bühnenbildnerin Lilot Hegi (73), lebt Brauer seit Jahrzehnten in einem Dorf in der Nähe von Basel. „Dass es mich hierher verschlagen hat, ist ein Glück, und das schätze ich sehr“, freute sich Brauer.

Am Freitag feiert der in Berlin geborene Fernseh- und Theaterliebling mit Frau und jüngstem Sohn bei einer Tour in den Bergen seinen 85. Geburtstag.



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Tom Hanks redet sich in Rage und hält Maskengegner für Idioten

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Tom Hanks sitzt in einem schlichten Studio in West Hollywood. Statt eines Filmplakats prangt hinter ihm eine graue Wand. Der 63-Jährige trägt keinen Anzug, sondern einen dunklen Pullover und eine dicke Hornbrille, als er per Videokonferenz Fragen von Journalisten beantwortet. Ein trauriges Ambiente für den Start eines neuen Films. Selbst die Pressekonferenzen des Robert-Koch-Instituts versprühen mehr Glamour.

Dabei war für die Premiere von „Greyhound“ das volle Gedeck geplant: roter Teppich, Stargäste, Party. Doch die Covid-19-Pandemie verhinderte den für März geplanten Kinostart. Immer wieder wurde verschoben, dann zog der Verleih den Kriegsfilm mit Hanks in der Hauptrolle ganz zurück. Der Streamingdienst Apple TV+ sicherte sich die Rechte an „Greyhound“ und wird das neunzigminütige Drama um einen US-Marinekommandanten ab 10. Juli auf seiner Plattform veröffentlichen. Ein Coup für Apple – eine willkommene Abwechslung für Hanks.

Der Hollywoodstar scheint das Downsizing der Filmpremiere zu genießen. Das triste Ambiente macht Hanks mit Charme und guter Laune wett. Doch bei einem Thema gerät er sichtlich in Rage. Bei der Pressekonferenz zu Greyhound, zu der der stern eingeladen war, spricht er nicht nur über seinen neuen Film, sondern über die Folgen seiner Coronainfektion – und knöpft sich dann Mundschutz-Verweigerer vor.

Tom Hanks hält Maskengegner für Idioten

„Mir geht es wieder gut“, sagt Hanks, der Anfang März zusammen mit seiner Frau Rita Wilson in Australien positiv auf Corona getestet wurde. Beide hätten keine lebensbedrohlichen Symptome gehabt, die Krankheit sei relativ mild verlaufen. „Wir sind das Paradebeispiel für eine erfolgreiche Genesung.“ Doch das Thema treibt ihn um, insbesondere die besorgniserregend hohen Fallzahlen in den USA. „Es gibt drei Dinge, die jeder tun kann: eine Maske tragen, die Hände waschen und Abstand halten“, sagt der Oscargewinner wütend. Das seien drei einfache Sachen. Wer sich nicht daran halte, dem könne er nur sagen: „Schäme dich! Sei kein Idiot und leiste deinen Beitrag.“ Auch Autofahrer wüssten, dass sie sich an Regeln zu halten hätten und vermeiden sollten, andere Leute umzufahren. „Mein Gott, es ist gesunder Menschenverstand.“

Hanks bewegt das Thema Corona. Dabei soll es doch eigentlich um seinen neuen Film „Greyhound“ gehen. Darin spielt er den US-Marinekommandanten Ernest Krause, der am Ende seiner Laufbahn vor seiner größten Herausforderung steht: Er soll einen Verbund von 37 alliierten Schiffen bei der Überquerung des Atlantiks absichern. Doch die Armada wird von einem Wolfsrudel von Nazi-U-Booten verfolgt und angegriffen. Die Mission scheint aussichtslos.

„Es gibt Parallelen zwischen den damaligen Umständen und heute“, schlägt der Oscargewinner den Bogen zwischen Film und Pandemie. „Die Mannschaft auf dem Schiff befindet sich in einer emotionalen und physischen Krise“, ähnlich wie viele während des Corona-Lockdowns. Als „Greyhound“ gedreht wurde sei nicht absehbar gewesen, dass eine Pandemie auf uns zukomme. „Doch man muss nicht lange suchen, um die Parallelen zwischen dem Zweiten Weltkrieg und unserer heutigen Situation zu sehen: Niemand wusste, wie lange es dauert. Und niemand wusste, wie viele sterben“, erklärt Hanks.

„Greyhound“ erscheint 20 Jahre nach dem Weltkriegsepos „Der Soldat James Ryan“

20 Jahre nach „Der Soldat James Ryan“ ist „Greyhound“ der zweite Kriegsfilm, in dem Hanks die Hauptrolle spielt. Dieses Mal hat er auch das Drehbuch nach der Romanvorlage von „The Good Shepherd“ von Cecil Scott Foster geschrieben. „Ich habe nicht bewusst einen Kriegsfilm ausgesucht, den ich als nächstes drehen wollte“, sagt Hanks. Aber er sei von der Geschichte Krauses fasziniert gewesen. „Würde es nur um Strategie oder Taktik gehen, fände ich das langweilig.“ Aber in ‚Greyhound“ stehe menschliches Verhalten und die enorme psychische Belastung im Vordergrund. „Es ist kein typischer Zweiter-Weltkrieg-Film.“

Hanks spielt – mal wieder – den good guy. Einen empathischen Commander, der sich nicht nur um seine eigene Crew sorgt, sondern sogar Mitgefühl mit dem Gegner hat („50 Krauts sind tot“, sagt ein Soldat als ein feindliches U-Boot versenkt wurde, „50 Seelen“, erwidert Krause). Vielleicht ist er auch deshalb auf die Rolle der Guten abonniert, weil er sie glaubwürdiger verkörpern kann. Denn Hanks ist der sympathische Junge von nebenan geblieben. Starallüren sind ihm fremd. Er niest sogar als Gag in ein Taschentuch, um in der Pressekonferenz Zeit für eine weitere Frage zu schinden. So nett ist er, der Tom.

Dass „Greyhound“ aufgrund der Umstände nicht im Kino anlaufen konnte, fand Hanks nicht lustig. „Unser Herz ist zerbrochen, als der Start immer wieder verschoben wurde“, sagt der Schauspieler. Der Film sei fertig gewesen und die Crew habe darauf gewartet, dass er veröffentlicht wird. „Wäre ich verantwortlich gewesen, hätte ich ihn sogar ans Fernsehen verkauft, damit die Leute ihn sehen können.“ Doch dann sei Apple sozusagen als Retter um die Ecke gekommen. „Der große Vorteil ist, dass die ganze Welt ‚Greyhound‘ nun gleichzeitig sehen kann.“ Zwar komme der Film auf dem Bildschirm nicht so gut rüber wie auf der großen Leinwand, doch das sei verschmerzbar. „Trauriger finde ich, dass das Gemeinschaftserlebnis fehlt: 800 Menschen, die aus dem Kino kommen und anschließend über den Film sprechen.“ Dafür gebe es keinen Ersatz. Doch er hoffe, dass das Schicksal von Commander Krause die Menschen dennoch bewegen werde.

Weitere Projekte hat Hanks vorerst nicht geplant. Der Grund ist, dass alle Dreharbeiten wegen Corona vorerst eingestellt sind. „Niemand weiß, wann es weiter geht“, sagt der Schauspieler, der seine freie Zeit gemeinsam mit seiner Frau in Los Angeles verbringt. „Während normalerweise elf Kinostarts im Monat erfolgen, sind es im Moment nur ein oder zwei“, sagt er über die Auswirkungen. Doch Hanks versucht, allen Betroffenen Mut zu machen: „Ich weiß zwar nicht wann, aber es wird weiter gehen.“

„Greyhound“ ist ab 10. Juli beim Streaminganbieter AppleTV + zu sehen



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