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Bahnhof Dormagen: Unbekannte greifen FC Köln Fans an

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U21-Nationalmannschaft – Stefan Kuntz bleibt bis 2023 Trainer – Sport

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Stefan Kuntz bleibt bis 2023 Trainer der U 21-Nationalmannschaft

Stefan Kuntz hat seinen Vertrag als Trainer der deutschen U 21-Nationalmannschaft vorzeitig bis 2023 verlängert. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag bekannt. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf die kommenden Aufgaben“, sagte der 57-Jährige. Der bisherige Vertrag des Europameisters von 1996 lief bis zu den Olympischen Spielen 2020, seine Erfolge mit der U21 hatten zuletzt aber auch das Interesse von Vereinen gesteigert. Auch als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw war Kuntz immer wieder gehandelt worden.

Kuntz hatte im Spätsommer 2016 die Nachfolge von Horst Hrubesch, 68, angetreten. Bei der U21-EM 2017 holte er den Titel, zwei Jahre später verlor das DFB-Team nach starken Leistungen in dem Turnier erst im Finale gegen Spanien (1:2). „Wir haben in den vergangenen Jahren mit unserem gesamten Team sowohl auf als auch neben dem Platz viel erreicht. Diese Arbeit wollen wir kontinuierlich fortsetzen und weiterhin viele künftige Nationalspieler entwickeln“, sagte Kuntz. Die für die Verlängerung erforderliche Bestätigung durch den Präsidialausschuss erfolgte am Montag auf dessen Sitzung in Frankfurt am Main. Auch Oliver Bierhoff äußerte sich zufrieden. „Stefan genießt hohes Ansehen bei unseren Spielern und den Vereinen. Er ist ein toller Botschafter des DFB. Als Trainer unserer U21-Nationalmannschaft leistet er hervorragende Arbeit auf dem Weg zurück an die Weltspitze“, sagte der DFB-Direktor.

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Ex-Trainer und Kapitän Detlef Pirsig stirbt nach Krankheit

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MSV-Legende stirbt nach Krankheit

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Detlef Pirsig ist im Alter von 74 Jahren verstorben
© Imago

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Große Trauer bei Drittligist MSV Duisburg. Der frühere Kapitän, Trainer und Sportdirektor Detlef Pirsig verstirbt nach langer und schwerer Krankheit.

Der MSV Duisburg trauert um seinen früheren Kapitän, Trainer und Sportdirektor Detlef Pirsig.

Wie der Drittligist mitteilte, verstarb der gebürtige Schweriner am Montagvormittag nach langer, schwerer Krankheit in einem Mülheimer Krankenhaus. Er wurde 74 Jahre alt.

Von 1966 bis 1977 bestritt der für seine harte Gangart bekannte Abwehrspieler 337 Bundesliga-Spiele für die Zebras. Mythenumrankt ist ein angeblicher Brief von Gerd Müller an Pirsig mit der Bitte, den „Bomber der Nation“ im nächsten Aufeinandertreffen des MSV mit Bayern München zu verschonen.

Nach dem erstmaligen Abstieg des MSV aus der 2. Bundesliga im Jahr 1986 übernahm Pirsig das Traineramt und führte seinen Herzensverein 1989 zurück in den Profifußball.

Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Von 2000 bis 2003 war er MSV-Sportdirektor, danach auch im Vorstand tätig. 2014 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

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Milde bewirkt nichts in Moskau | ZEIT ONLINE

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Russland ist angeblich für vier Jahre raus aus dem Weltsport. Das Land darf keine Großevents austragen, sich auch während dieser vier Jahre nicht als Gastgeber bewerben, die russische Antidopingagentur wird für diesen Zeitraum als non-compliant eingestuft. Russland darf als Nation nicht an den Olympischen Spielen in Tokio (2020), Peking (2022) und vielleicht auch nicht in Paris (2024) teilnehmen, ihre Athletinnen und Athleten müssen unter neutraler Flagge antreten, und können das nur, falls sie ihre Unschuld beweisen.

Das ist die Strafe der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada für das jahrelange russische Doping und die jüngsten dreisten Datenlöschungen in Moskau.

Der Weltsport hat genug vom notorischen russischen Betrug. Gedopt wird ja auch woanders, doch in den USA oder Deutschland werden selbst Ikonen wie Lance Armstrong und Jan Ullrich auch mal zu Fall gebracht. In Russland hilft der Staat beim Vertuschen. In seinem Ausmaß wird das System im historischen Vergleich allenfalls von der DDR übertroffen. Die Winterspiele von Sotschi 2014, bei denen Dopingproben nachts durch ein Loch in der Wand ausgetauscht wurden, waren sozusagen der gestreckte Mittelfinger Putins an den Rest der Welt.

Deswegen hat die Wada nun hart geurteilt, zumindest auf dem Papier. Doch Kritiker finden das Urteil zu milde, zumal bei der Verkündung in Lausanne einiges unklar blieb. Außerdem stehen die Maßnahmen unter juristischem Vorbehalt, der Internationale Sportgerichtshof Cas wird sich ausführlich damit befassen. Die Anwälte kommen also erst noch und fallen über das Urteil her.

Freilich, die Wada-Sanktionen sind kein Freispruch. Dass keine russische Fahne bei olympischen Siegerehrungen wehen darf, schmerzt die stolze Nation. Zudem wird die Zahl der Medaillengewinner, die aus Russland stammen, weiter sinken. Schon in Rio 2016 und 2018 in Pyeongchang haben weniger Russinnen und Russen teilgenommen. Speziell die Kerndisziplin Leichtathletik war betroffen. Und geht es nach der Wada, müsste Russland bei der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar, die Qualifikation vorausgesetzt, unter neutraler Flagge auflaufen.

Europameisterschaft 2020 ist nicht vom Wada-Spruch betroffen

Doch schon die Europameisterschaft 2020 ist nicht vom Wada-Spruch betroffen, obwohl sie sogar teilweise in Russland stattfindet. Solche Inkonsequenzen stehen auch im Biathlon bevor. Bei den Weltmeisterschaften der Skijäger muss Russland draußen bleiben, bei Weltcuprennen, die viel öfter ausgetragen werden, jedoch nicht. In vielen anderen Sportarten ist die Ungewissheit ähnlich.

Viele Athleten aus anderen Nationen, nicht nur aus dem Biathlon, haben sich mehr Strenge durch die Wada erhofft, sie wollen sich nicht mehr länger mit chemisch hochgezüchteter Konkurrenz messen. Die Interessenvertretung Athleten Deutschland e. V. spricht von „ungeheuerlichem Betrug und Vertuschungsversuchen“. In einer aktuellen Erklärung heißt es: „Die Prüfung, ob russische Athletinnen und Athleten unter neutraler Flagge an Wettkämpfen teilnehmen dürfen, muss so transparent, nachvollziehbar und streng wie möglich erfolgen.“

Auch die norwegische Wada-Vizepräsidentin Linda Helleland forderte einen blanket ban, einen pauschalen Ausschluss des russischen Sports. Sie ist auch deswegen so unnachgiebig, weil Russland ein Wiederholungstäter ist, der selbst die vielen Putin-Freunde im globalen Sport enttäuscht. Über russisches Staatsdoping diskutiert das Internationale Olympische Komitee (IOC) seit fünf Jahren. Stets hat es ein Auge zugedrückt, doch Russland hat einfach weitergemacht. Milde bewirkt im Kreml nichts.

Und wenn sich erst der Cas, der als IOC-nah und damit indirekt putinnah gilt, mit dem Fall befasst, ist zu fürchten, dass noch einige Lücken entdeckt werden. Dann könnte das ohnehin nicht allzu strenge Wada-Urteil weiter aufgeweicht werden.





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