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Australien: Buschfeuer gefährden Trinkwasserversorgung

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Meine Mädchens Wahnsinn was sie schon alles können,die Zeit vergeht einfach vie…

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Meine Mädchens ❤️
Wahnsinn was sie schon alles können,die Zeit vergeht einfach viel zu schnell
Sie sprechen schon soviel nach,Wahnsinn sie sind doch grad erst auf die Welt gekommen❤️ es war mit Abstand die anstrengendste Schwangerschaft von allem aber dafür waren in meinem Bauch einfach 2 kleine Würmchen 😍
Und heute seid ihr schon wieder so groß 😍🥰❤️ ich bin so unendlich stolz auf euch ❤️
Ich liebe euch bis zum Mond & wieder zurück ❤️❤️ #lebenmitkindern #mamablogger #mama #mamaleben #zwillinge #sisters #girls #mädchen #tеаmtuеsdаy



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Coronavirus: Wuhan – Drohnenaufnahmen zeigen die evakuierte Viruszone

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Bedrückende Aufnahmen aus Zentralchina:

Leergefegte Straßen, geschlossene Bahnhöfe und Straßensperren – Wuhan gleicht einer Geisterstadt.

Die Millionen-Metropole gilt als Ausgangspunkt der Coronavirus- Epidemie.

Seit dem 23. Januar 2020 steht die chinesische Großstadt unter Quarantäne.

Nur wenige Bewohner trauen sich noch vor die Haustür – das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen.

Neben Wuhan stellt die chinesische Regierung auch weitere Städte unter Quarantäne.

Insgesamt sind von der Abschottung 56 Millionen Menschen betroffen – elf Millionen davon alleine in Wuhan.



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Nie mehr intellektuelle Putzfrau | ZEIT ONLINE

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Am Montag, den 27. Januar 2020, ist
der Essay Sprache und Sein der Aktivistin und Journalistin Kübra Gümüşay erschienen. Es war
der gleiche Tag, an dem in den Nachrichten, in Essays und in sozialen
Netzwerken an den 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz
durch die Rote Armee erinnert wurde. Eine Vokabel tauchte in dem Zusammenhang
immer wieder auf: die der Entmenschlichung der in Auschwitz inhaftierten und
ermordeten Juden. 

Der Begriff der Entmenschlichung und
das ihm zugehörige Verb kommt auch in Gümüşays Buch vor, auf 208 Seiten 14 Mal. Sie verwendet ihn, um eine Grunderfahrung all jener
zu schildern, die insbesondere in Deutschland rassistisch behandelt werden. Das
reicht von Anpöbeleien bis hin zu Morddrohungen und -anschlägen, von ablehnendem
Desinteresse bis hin zu struktureller Gewalt in Behörden. Entscheidend ist für Gümüşay,
dass Rassismus stets mit sprachlichem Handeln beginnt, das die Existenz anderer
lächerlich macht, ihr Leben bedroht und vor allem erschwert.

Rassismus
bedeutet, andere unter Rechtfertigungsdruck zu setzen, letztlich dafür, warum
sie so sind, wie sind, da, wo sie sich aufhalten. Gümüşay erzählt, wie sie
bereits als dreizehnjähriges Mädchen in der U-Bahn nach ihrem Kopftuch gefragt
wird, sich für dieses Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit ebenso rechtfertigen
muss wie für die Terroranschläge des 11. September 2001, die kurz zuvor
stattfanden.

Später wurden die Herkunft ihrer Eltern aus
der Türkei und ihr muslimischer Glaube zum Anlass dafür genommen, sie stets mit
diesem einen Thema zu konfrontieren: wie es denn so sei, als „die junge
muslimische Frau in Deutschland. Die moderne muslimische Frau. Die
feministische muslimische Frau.“ Gümüşay benennt, was die Festlegung auf eine
einzige, von außen zugeschriebene Identität als eine Kolonisierung ihrer
Energien bedeutet: eine systematische Behinderung der freien Wahl ihrer
Interessen, zusammengefasst: einen an ihr verübten Machtmissbrauch.

Ihr reicht’s

Ihr Langessay Sprache und Sein bettet die autobiografische
Erzählung von dieser Erfahrung in eine konstruktivistische Grundthese ein: Die
Zuschreibung einer Identität geschieht stets durch die Unterscheidung von
„Benannten“ und „Unbenannten“. Die Unbenannten genießen das Privileg, sich
selbst als so oder anders beschreiben zu dürfen, die Benannten sind diejenigen,
die wie sie ständig mit Attributen belegt werden, die sie damit beschäftigen,
sich gegen irgendeinen Kollektivsingular wie „die Muslima“ oder „der Türke“ als
Individuum zu behaupten.

Diese existenzielle Dimension von
Sprache, um die es Gümüşay geht, betrifft aber nicht allein die
Auseinandersetzung mit Positionen, derer sie sich erwehren muss oder musste.
Ihr geht es auch um die Sprache der Literatur oder Philosophie,
die ihr besonders am Herzen liegt und die sie auf fast jeder Seite zitiert. Ihr
Buch ist auch eine Auseinandersetzung mit dem, was sie als poetisch empfindet,
mit den Worten, in denen sie ihre Gefühle äußert, und die all diejenigen
Sprachen, die sie verwendet, verschieden konnotieren: „Türkisch ist für mich
die Sprache der Liebe und Melancholie. Arabisch eine mystische, spirituelle
Melodie. Deutsch die Sprache des Intellekts und der Sehnsucht. Englisch die
Sprache der Freiheit.“

Es wäre wünschenswert, dass sich
möglichst viele Leserinnen und Leser, die möglichst verschieden von Gümüşay sind,
autobiografische Berichte wie ihren möglichst genau durchlesen und eine
Inventur dessen vornehmen, was sie als selbstverständlich erleben dürfen. Wer
hat in ihrem Leben als „intellektuelle Putzfrau“ dienen müssen, „die den
anderen vergeblich ihren Bullshit hinterherräumt, die mit Zahlen, Daten, Fakten
und gesundem Menschenverstand dagegenhält“? Niemand? Schön wär’s ja. Gümüşay hat
diese Rolle oft übernommen, und ihr reicht’s.

Immer live aus dem Gebäude

Die Figur der intellektuellen
Putzfrau verwendete
sie sehr prominent auch in ihrem Vortrag Organisierte Liebe
,
den sie auf dem re:publica-Festival 2016 hielt. Damals sprach sie sich vor
allem gegen Hassrede aus, sehr bewegt und eindringlich legte sie so den
Grundstein für vieles, was sich nun auch in Sprache und Sein wiederfindet. Dazu
gehört vor allem der Appellcharakter, der sich mit allem, was sie schreibt, verbindet:
„Wir müssen uns mit
der Architektur der Sprache beschäftigen, die unsere Realität erfassen soll.
Damit wir aussprechen können, was ist. Damit wir sein können, wer wir sind.
Damit wir sehen können, wer die jeweils anderen sind.“ Dagegen ist überhaupt nichts
einzuwenden, außer, dass es Schwierigkeiten bereitet, zu verstehen, wie Gümüşay meint,
selbst der Aufgabe nachzukommen, sich mit der Architektur der Sprache zu
beschäftigen.

Zu Beginn ihres Buches wählt sie einen linguistisch inspirierten Zugang,
vergleicht den Bedeutungsreichtum einzelner Vokabeln aus verschiedenen Sprachen
und diskutiert die Schwierigkeit, all ihre Konnotationen in andere Sprachen zu
übersetzen. Von diesem Ansatz verabschiedet sie sich im Laufe des Buches jedoch
immer mehr zugunsten der Auseinandersetzung mit den von ihr beobachteten Formen
von Selbst- und Fremdbeschreibung, und schließlich geht es ihr lange um
verletzende Sprechakte „im Internet“. Um sich mit „der Architektur“ dieser
Aspekte zu beschäftigen, wäre es nur vermutlich notwendig, einen Schritt
zurückzutreten und die Strukturen zu betrachten, aus denen diese Architektur
besteht. Gümüşay berichtet aber sozusagen die ganze Zeit live aus dem Gebäude.



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