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Aus im Viertelfinale von Olympia: Deutsche Hockey-Frauen erstmals seit 21 Jahren ohne Medaille

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Aus der Traum von der fünften Olympia-Medaille in Serie: Deutschlands Hockey-Damen kehren erstmals seit 21 Jahren ohne Edelmetall von Sommerspielen zurück. Das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger verlor am Montag in Tokio im Viertelfinale gegen Argentinien mit 0:3 (0:2) und schied aus. Agustina Albertarrio in der 27. Minute, Maria Jose Granatto (29.) und Valentina Raposo (52.) schossen den verdienten Sieg für die klar überlegenen Südamerikanerinnen heraus.

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Die DHB-Damen waren 2000 in Sydney letztmals ohne Medaille bei Olympia geblieben. Danach hatte es zweimal Gold (2008, 2012) und zweimal Bronze (2004, 2016) gegeben. Edelmetall war auch in Tokio das Ziel – doch es sollte nicht sein.

Die deutsche Mannschaft, die die Vorrunde als Zweiter hinter dem WM-Zweiten Niederlande abgeschlossen hatte, geriet gleich zu Beginn der Partie in die Defensive. Argentinien dominierte das Geschehen und ließ die ganz in Schwarz spielenden DHB-Damen bei schwüler Hitze von über 30 Grad kaum zur Entfaltung kommen.

Der Offensivwucht der Südamerikanerinnen hatte Deutschland wenig entgegenzusetzen. Immerhin stand die Abwehr zunächst sicher, so dass selbst drei Strafecken im ersten Viertel schadlos überstanden wurden. Auch im zweiten Viertel blieb Argentinien am Drücker. Torfrau Julia Sonntag musste einige Male ihr ganzes Können aufbieten, um zunächst einen Rückstand zu verhindern. Im deutschen Spiel wirkte dagegen vieles zufällig. Gefährliche Angriffe: Fehlanzeige.

Deutschland verpasst den Anschluss

So war es nur eine Frage der Zeit, bis der zweimalige Weltmeister aus Argentinien erstmals jubeln konnte. Albertarrio schloss eine schöne Kombination aus Nahdistanz ab. Kurz vor der Pause erhöhte Granatto. Nach dem Wechsel kam das deutsche Team mit mehr Energie auf das Feld zurück und drückte nun auf den Anschluss. Doch die Bemühungen blieben im dritten Viertel erfolglos, weil die wenigen Möglichkeiten nicht verwertet wurden.

So blieb nur die Hoffnung auf einen erfolgreichen Schlussspurt, der jedoch ausblieb. Immer wieder liefen sich die deutschen Spielerinnen an der kompakten Abwehr des Gegners fest. Das dritte Gegentor durch Raposo nach einer Strafecke besiegelte endgültig den Olympia-Knockout des EM-Zweiten, dessen Widerstand nun endgültig gebrochen war.





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Marton Dardai: “Hertha ist wirklich meine Heimat”

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Berlin (dpa) – Marton Dardai sieht sich fest verwurzelt mit dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC.

“Für mich steht Hertha an allererster Stelle, meine ganze Familie ist mit diesem Verein verwachsen. Ich verbringe mehr Zeit im Olympiapark als zu Hause”, sagte der 19 Jahre alte Verteidiger der “Berliner Morgenpost”, “Hertha ist wirklich meine Heimat.”

Anders als seine früheren jungen Vereinskollegen Luca Netz und Lazar Samardzic, die den Verein verlassen haben, steht für den Sohn von Hertha-Trainer Pal Dardai ein Vereinswechsel nicht auf der Agenda. “Da habe ich noch nie drüber nachgedacht. Jetzt bin ich erstmal hier, möchte meine Leistung bestätigen und hier wachsen”, sagte Dardai, der in der letzten Rückrunde unter seinem Vater zum Stammspieler aufgestiegen war.

Dabei zieht Sohn Dardai eine klare Trennlinie zwischen dem Trainer und Vater. “Zu Hause ist er mein Vater, da denke ich gar nicht an das, was bei Hertha passiert. Sobald ich in die Kabine komme, ist er mein Trainer”, sagte der zweimalige U19-Nationalspieler, “ich spreche ihn hier mit Trainer an. Es ist genauso, als wäre eine andere Person mein Trainer.”



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Kylian Mbappé: ManCity will PSG-Star „um jeden Preis“ – FUSSBALL INTERNATIONAL

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„Um jeden Preis“-Ansage vom obersten ManCity-Scheich!

Scheich Mansour, der Besitzer des England-Meisters, hat laut einem Bericht der Daily Mail den Auftrag erteilt, Frankreich-Weltmeister und PSG-Superstar Kylian Mbappe (22) zu verpflichten. Koste es, was es wolle! Und womöglich schon im Januar …

Bisher galt Real Madrid als Favorit. Die Königlichen wollen Mbappé unbedingt zur neuen Galionsfigur des Klubs machen, scheiterten allerdings mit zwei Angeboten, bevor das Sommer-Transferfenster am 31. August schloss.

Jetzt könnte Manchester City Real noch abhängen und den Stürmer-Blitz noch vor Ablauf seines Vertrags bei Paris Saint-Germain am Ende der Saison verpflichten.

Preis-Dimension: Real hatte diesen Sommer 180 Mio Euro geboten. PSG, das Gefahr läuft, seinen Mega-Star mit auslaufendem Vertrag kommenden Sommer ablösefrei zu verlieren, lehnte ab.

City-Trainer Pep Guardiola (50) soll sich nun laut Mail Hoffnungen machen, Mbappe im nächsten Transferfenster, das bis Januar läuft, zu einem günstigen Preis verpflichten zu können.

Tendenz: Bisher soll Real Mbappés erste Wahl sein. City gehört aber wohl zu den wenigen Klubs weltweit, die ihm höhere finanzielle Anreize bieten könnten als die Königlichen …





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FC Liverpool: Jürgen Klopp vergleicht Mohamed Salah mit Robert Lewandowski vom FC Bayern

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FC Liverpool: Jürgen Klopp vergleicht Mohamed Salah mit Robert Lewandowski vom FC Bayern

Jurgen Klopp Liverpool 2021

© Getty Images

Liverpool-Star Mohamed Salah hat einen bärenstarken Saisonstart hingelegt. Trainer Jürgen Klopp ist begeistert.

Manager Jürgen Klopp vom FC Liverpool hat seinen Stürmer Mohamed Salah mit Robert Lewandowski verglichen. Klopp trainierte den Polen, der zuletzt den Goldenen Schuh als Europas bester Torjäger gewann, einst bei Borussia Dortmund trainiert.

“Mo Salah ist absolut auf einem Level mit ihm, daran besteht kein Zweifel”, sagte Klopp am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Premier-League-Spiel beim FC Brentford am Samstag (18.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Klopp und Lewandowski arbeiteten beim BVB zusammen

“Mo ist eine Tormaschine, seine Professionalität ist unübertroffen und er tut alles, um immer in Topform zu sein”, lobte Klopp weiter. “Er kommt als Erster und geht als Letzter. Neben seinen technischen Fähigkeiten hat er einen unglaublichen Hunger auf Tore. Genauso ist es bei Lewy.”

In der noch jungen Premier-League-Saison führt Salah, der im 4-3-3-System von Liverpool zumeist als rechter Flügelstürmer aufläuft, die Torjägerliste mit vier Toren an. Ihm fehlt noch ein Treffer, um die 100 für Liverpool vollzumachen. Lewandowski, der von 2010 bis 2014 in Dortmund mit Klopp zusammengearbeitet hatte, steht in der Bundesliga-Saison bei sieben Treffern.

“Was auch immer man auf dem Platz zustande bringt, am Ende braucht man jemanden, der den Ball über die Linie ins Netz bringt”, erklärte Klopp. “Mo gehört in dieser Hinsicht zu den Besten, die ich je gesehen habe, und das weiß er. Seine Statistiken sind verrückt, ich habe großes Glück, in meiner Karriere mit so guten Spielern zusammenarbeiten zu dürfen.

Goal



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