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Aufrecht über den Asphalt – Mit einem Smartbike durch die Stadt: Das Cowboy 4

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Berlin (dpa/tmn) – Einfach nur Radfahren war gestern. Wer heute etwas auf sich hält, kauft sich ein elektrisch angetriebenes Fahrrad. Das Angebot an Pedelecs wächst ständig. Seit Oktober rollt nun die vierte Generation des Cowboy über die deutschen Straßen. Diesmal neu: Das Cowboy gibt es jetzt als ST auch mit einem tiefen Einstieg.

Das Pedelec aus Belgien gehört zu den Vorreitern der noch jungen Klasse der sogenannten Smartbikes – vernetzte E-Räder, bei denen sich viele Funktionen über eine Smartphone-App steuern lassen.

Akkustand, Tempo und Wetter immer im Blick

Beim Cowboy 4 (C4) kann man in der App nicht nur der Akkuladestand checken. Sie zeigt beim Fahren auch die Geschwindigkeit an oder gibt Infos über das Wetter und die Luftqualität auf der Route. Natürlich gibt es auch eine fast schon obligatorische Navigationsfunktion.

Interessant: In die App integriert ist eine Überwachungsfunktion. Das C4 sendet regelmäßig per GPS seinen Standort an das Handy des Nutzers. Wird es zum Beispiel bewegt, ohne dass man in der Nähe ist, erscheint eine Warnung auf der App. Das kann bei Diebstählen helfen.

Der Einsatzzweck

Auch, wenn der Name Assoziationen an den Wilden Westen mit staubigen Pisten weckt – das Cowboy 4 ist eher in der Stadt zu Hause. Die vierte Generation richtet sich – genauso wie die Vorgängermodelle – an Pendler und alle, die entspannt durch die Stadt kommen wollen.

Der permanente Elektroantrieb bringt genug Schub, um an der Ampel als erster zu starten und im fließenden Verkehr bequem vorne mitschwimmen zu können. Schnell fahren will das Cowboy allerdings gar nicht unbedingt. Wie bei anderen Pedelecs mit nur einem Gang (Singlespeed), wird die Trittfrequenz ab einer bestimmten Geschwindigkeit hoch.

Die Technik

Das Cowboy 4 will sich mit seinem minimalistischen Look abheben. Das matte Finish des Rahmens und der sichtbaren Teile macht das Rad zu einem Hingucker. So wirkt das Cowboy wie aus einem Guss.

Viele Komponenten kommen nicht aus den Regalen von Zulieferern, sondern wurden eigens entwickelt. Die Bremszüge zum Beispiel wurden nahtlos in den Lenker und Vorbau integriert. Die Winkel von Bremsen und Pedalen wurden optimiert, und im Rautenmuster der Griffe spiegelt sich das Profil der Reifen wider. Lediglich der Sattel und der Carbonriemen stammen von Selle Royal beziehungsweise Gates.

Der ebenfalls eigens entwickelte Motor mit 250 Watt Leistung ist im Hinterrad integriert und bietet mit 45 Nm laut Hersteller 50 Prozent mehr Drehmoment als die Vorgängermodelle. Die angenehm sanfte Leistung lässt sich zwar nicht individuell verändern. Aber sie ist so eingestellt, dass man jederzeit die Kontrolle über das Rad behält.

Die 2,4 kg schwere Batterie mit 360 Wh und 10 Ah ist in den hinteren Rahmen integriert. Mit einem Schlüssel lässt sie sich leicht herausnehmen und zum Beispiel in der Wohnung oder dem Büro aufladen. Das 100 W Ladegerät braucht für eine volle Ladung etwa 3,5 Stunden. Dann liegt die Reichweite bei etwa 70 Kilometern.

Wichtiges Feature für ein Smartbike ist die App

Schon vor dem Start informiert der Startbildschirm über das Wetter und die Luftqualität auf der Route, die voraussichtliche Reichweite und den Verbrauch des Akkus sowie eine Zusammenfassung früherer Fahrten.

Wer will, kann die Navigation so einstellen, dass man die Route mit der geringsten Feinstaubbelastung fährt – als Alternative zur schnellsten Route. Im Fitness-Dashboard können zudem zurückgelegte Strecke, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Höhengewinn abgerufen werden.

Um das Smartphone und die App jederzeit im Blick zu haben, wurde im C4 und C4 ST eine Quad-Lock-Halterung in den Vorbau integriert. Jedes Smartphone, das mit einer kompatiblen Hülle ausgestattet ist, rastet sicher ein und lädt kabellos direkt über den internen Akku des Bikes.

Der Fahreindruck

Adrien Roose, CEO und Cowboy-Mitgründer hat eine Mission: Er will Städtern dabei helfen, “sich schneller, sicherer und angenehmer im urbanen Verkehr zu bewegen als mit jedem anderen Transportmittel.” Mit dem Cowboy 4 könnte diese Mission gelingen.

Das C4 fühlt sich in der Stadt absolut zu Hause. Der immer sanfte aber spürbare Schub des Motors nimmt größeren Distanzen im Stadtverkehr den Schrecken. Denn auch ungeübte Radler können längere Strecken mühelos bewältigen. Auch ist dieses rund 19 Kilo schwere Rad absolut solide. Nichts klappert, wackelt, oder macht Geräusche.

Mit seinen vergleichsweise dicken Reifen steckt das Pedelec aber auch unebene Nebenstraßen einigermaßen gut weg. Das heißt: Wer mit dem Cowboy 4 einmal die Abkürzung durch den Park oder den Wald nimmt, muss sein Rad nicht schieben.

Das Cowboy 4 ST mit tiefem Einstieg basiert auf denselben Konstruktionsprinzipien wie die klassische Rahmenvariante. Das neue Rad ermöglicht aber eine aufrechtere Sitzposition. Optimiert ist der Tiefeinsteiger für eine Körpergröße zwischen 160 bis 190 Zentimeter. Damit wollen die Belgier noch mehr Kundinnen und Kunden erreichen.

Wie bei anderen Single-Speed-Pedelecs gilt auch für das Cowboy: Eine flinke Rennmaschine ist das Rad nicht. Geübte Radfahrer kommen ab einer Geschwindigkeit von etwa 25 km/h ins Strampeln.

Ausstattung, Zubehör, Peripherie

Das gute am Cowboy: Es ist schon in der Basisversion einigermaßen gut ausgestattet – zumindest für ein Smartbike. Während bei normalen Cityrädern zum Beispiel Schutzbleche zur Grundausstattung gehören, sind sie bei manchem Smartbike nicht im Grundpreis inbegriffen. Beim Cowboy allerdings schon. Das garantiert, dass man auch bei Regen einigermaßen sauber auf der Arbeit ankommt.

Ansonsten kann man sein Rad mit weiterem Zubehör ausstatten, zum Beispiel einem maßgefertigten Fahrradständer für 29 Euro oder einem individuell gefertigten Gepäckträger für 99 Euro. Das Quad-Lock-Case für das Smartphone gibt es für 29 Euro.

Außerdem baut Cowboy seine mobilen Services aus: So gibt es zum Rad ein kostenloses On-Demand-Reparaturnetzwerk von 63 zertifizierten Fahrradspezialisten, das auch in Deutschland verfügbar ist. Zusammen mit einem Partner bietet Cowboy zudem eine Diebstahlversicherung für 120 Euro pro Jahr an.

Der Preis

Wer auf dem Cowboy durch die Stadt reiten will, muss einiges auf den Tisch legen: Das C4 kostet in beiden Varianten 2490 Euro. Im Vergleich zu anderen Smartbikes ist das aber nicht unbedingt teuer. Das Angell aus Frankreich zum Beispiel kostet laut Hersteller 2860 Euro.

Das Fazit

Die vierte Modellgeneration von Cowboy ist ein guter Allrounder für den Arbeitsalltag. Das Pedelec bringt einen entspannt zur Arbeit und zurück. Die App erweitert das Nutzungsspektrum des Rades, zum Beispiel um die Fitnessfunktion. Auch die Find my Bike-Diebstahlfunktion ist durchaus hilfreich. Sie vermittelt nicht nur einen Überblick, wo man das Rad abgestellt hat, sondern warnt auch vor unerlaubten Bewegungen.

Für Ausflüge mit der Familie ins Grüne taugt das Cowboy 4 nur bedingt. Das liegt nicht an der Reichweite des Akkus, sondern eher an der Konstruktion. Die ist eher auf asphaltierte Straßen ausgelegt.



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Vorschau: TV-Tipps am Mittwoch | STERN.de

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TV-Tipps am Mittwoch

“Der Tag, an dem die Erde stillstand”: Welche Pläne verfolgt der Außerirdische Klaatu (Keanu Reeves)?

© Twentieth Century Fox Film Corporation

20:15 Uhr, kabel eins, Der Tag, an dem die Erde stillstand, Sci-Fi

1951: Ein unbekanntes Flugobjekt landet mitten im Central Park; an Bord ist der Außerirdische Klaatu (Keanu Reeves). Kommt er in friedlicher Mission? Stellt er eine Bedrohung dar? Die US-Regierung ist alarmiert und stellt ein Team aus Wissenschaftlern zusammen, um Klaatus Absichten zu untersuchen. Unter ihnen ist auch die Biologin Helen (Jennifer Connelly), der Klaatu zu vertrauen scheint.

20:15 Uhr, RTL, Danke Mirco, Sondersendung

Anlässlich des überraschenden Todes, des mit 52 Jahren viel zu früh aus dem Leben gerissenen Ausnahmekünstlers Mirco Nontschew, widmet RTL dem Comedian die zweistündige Sondersendung “Danke Mirco”. Populäre Szenen und unvergessliche Auftritte, unter anderem aus der Kult-Comedy “RTL Samstag Nacht”, zeigen die Person und das unnachahmliche Talent des gebürtigen Berliners.

20:15 Uhr, ZDFneo, Wilsberg: Russisches Roulette, Krimi

Wilsberg (Leonard Lansink) schuldet dem Finanzamt mehrere tausend Euro an Nachzahlungen. Dazu wird er auch noch in einen Autounfall verwickelt, bei dem eine junge Anhalterin zu Tode kommt. Woher kommen die 20.000 Euro, die die Verstorbene bei sich trug? Und was hat es mit dem Unfallfahrzeug auf sich? Der Fahrer des LKWs ergreift die Flucht, und aus dem Laderaum klettern spärlich gekleidete russische Damen, die sofort im Wald verschwinden.

20:15 Uhr, Tele 5, Apartment 212, Horror

Jennifer (Penelope Mitchell) will neu anfangen: Nach einer traumatischen Beziehung gibt sie in ihrem Heimatstädtchen alles auf und zieht in ein Apartment in die anonyme Großstadt. Aber die junge Frau findet keine Ruhe. Nach zahllosen durchweinten Nächten begeht ihre Nachbarin einen unerklärlichen Selbstmord. Danach wird ihr Zuhause auch für Jennifer zum Horrorkabinett.

20:30 Uhr, Das Erste, Ein Hauch von Amerika: Freunde und Feinde, Historienserie

Nach der Rückkehr von einer “Engelmacherin” bricht Erika (Franziska Brandmeier) vor ihrem Elternhaus zusammen und wird vom Notarzt abgeholt, während Marie (Elisa Schlott) und George (Reomy D. Mpeho) ihre erste Liebesnacht genießen. Zurück auf der Base, muss sich George den rassistischen Schikanen von Sergeant Hoskins (Tim Kalkhof) aussetzen. Marie wird von ihrer Familie trotz der Entlobung mit offenen Armen empfangen, von Siegfrieds (Jonas Nay) Mutter Anneliese (Anna Schudt) jedoch rausgeschmissen, als sie Erika im Krankenhaus besucht.

SpotOnNews



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Lenzerheide Marketing hat konkrete Entwicklungspläne

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Bruno Fläcklin bleibt bei der LMS AG, aber nicht mehr als CEO ©LMS AG

Nach zehn Jahren als unternehmerisch geführte Tourismusorganisation stehen bei der Lenzerheide Marketing und Support AG (LMS AG) die nächsten Entwicklungsschritte an. Der Standort soll per innovativer Produkt- und Angebotsgestaltung weiterentwickelt werden. Hierzu wird die zweiköpfige Geschäftsleitung um eine Person erweitert, die für den dritten Bereich Produkt- und Angebotsgestaltung zuständig sein wird.

Aufgrund seines aktuellen Gesundheitszustands wird Bruno Fläcklin als langjähriger CEO nicht wie geplant in die Geschäftsführung der LMS AG zurückkehren können. Seine Position wird daher per sofort ausgeschrieben.

Im Oktober 2020 informierte die LMS AG über die schwere Krebserkrankung von Bruno Fläcklin und den vorübergehenden Ausfall des Geschäftsführers und Tourismusdirektors. Ein stufenweiser Wiedereinstieg in seine Tätigkeit war ab Sommer 2021 geplant, seine Aufgaben wurden ad interim an Domenico Bergamin übertragen.

Trotz positivem Heilungsverlauf schreitet die Regeneration von Bruno Fläcklin nicht wie gewünscht voran, sodass ein Wiedereinstieg in seiner bisherigen Funktion nicht mehr möglich ist. Bruno Fläcklin bleibt der Ferienregion Lenzerheide aber dennoch erhalten und stellt der LMS AG sein grosses Know-how in einem reduzierten Arbeitspensum weiterhin zur Verfügung. «Ich bin froh, dass ich mich um meine vollständige Genesung kümmern und gleichzeitig meine Erfahrung in reduziertem Pensum in die Destination eingeben kann», sagt der abtretende Tourismusdirektor.

Domenico Bergamin, Geschäftsführer ad interim Foto: LMS AG

Domenico Bergamin wird bis zu seinem Austritt Ende Januar 2022 weiterhin die Geschäftsführung behalten. Zum 1. März 2022 wird er dann als Geschäftsführer von Allegra Tourismus eine neue Herausforderung wahrnehmen. Der Verwaltungsrat gratuliert Domenico Bergamin zur neuen Herausforderung und bedankt sich für sein grosses Engagement in den vergangenen Monaten: «Domenico hat in den sehr anspruchsvollen letzten Monaten mit der Pandemie und Brunos Krankheit die LMS AG umsichtig geführt und weiterentwickelt. Wir arbeiten sehr gerne mit ihm zusammen», unterstreicht Verwaltungsratspräsident Daniel Stiefel.

Die LMS AG sucht ab sofort eine Nachfolge für den Geschäftsführer-Posten. Damit soll die Führungsstruktur gemeinsam mit der Geschäftsleitung gestärkt und optimal an die Bedürfnisse der Region angepasst werden. Marc Schlüssel, Leiter Marketing und Kommunikation, wird wie Bruno Fläcklin die Geschäftsleitung weiterhin unterstützen. Im Zuge der Neuorganisation werden die Aufgaben innerhalb der Leitung neu verteilt.

Zudem will das LMS AG-Team die Zukunft der Ferienregion Lenzerheide noch aktiver mitgestalten, um die Destination zu einem ganzjährig-lebendigen Ferien-, Wohn-, Lebens- und Arbeitsort zu entwickeln.

Gemeinsam mit dem lokalen Gewerbe und allen Leistungsträgern gilt es, bedürfnisorientierte, innovativere Angebote zu entwickeln und diese erfolgreich am Markt zu platzieren. Die LMS AG wird sich von der reinen Marketingorgansiation zur innovativen Destinationsentwicklerin wandeln. (MICE-tip)



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„Habe Dinge gesagt, die man sonst nicht in der Kirche sagt“

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Weihnachten gibt es immer Raclette bei Carolin Kebekus und die Comedienne empfindet das frohe Fest als willkommene Auszeit. Für den Streamingdienst Netflix präsentiert das 41-jährige Multitalent ab diesem Mittwoch (8. Dezember) „The Last Christmas Special“. Ihre Medienkarriere begann Kebekus („Pussy Terror TV“) 1999 bei den „Freitag Nacht News“ von RTL. Heute ist sie Sängerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin, Hörbuchsprecherin, Moderatorin und Produzentin. Kebekus, die 2017 im Film „Schatz, nimm du sie!“ ihre erste Kinohauptrolle spielte, engagiert sich gegen politisch rechte Positionen und für Feminismus.

Frau Kebekus, in Ihrer Comedyshow „The Last Christmas Special“ bei Netflix nehmen Sie Weihnachtstraditionen auf die Schippe. Kann man Weihnachten nur mit Humor ertragen?

Er macht die Sache auf jeden Fall einfacher. An Weihnachten hat man ja immer diesen Zwang, besinnlich zu sein und alle aus der Familie lieb zu haben, das hat so eine gewisse Schwere – und da hilft nur Humor.

Das Special wurde in einer Kirche aufgezeichnet. Wie hat es sich angefühlt, da vorne zu stehen, wo sonst der Pfarrer predigt?

Es hatte was Feierliches, hat sich aber nicht angefühlt, als würde ich etwas Verbotenes machen. Es ist ja eine ganze spezielle Kirche, die Kulturkirche in Köln-Nippes, die einen sozial total engagierten Pfarrer hat. Viele Kollegen und Kolleginnen von mir, deren Programm noch weiter unter der Gürtellinie ist als bei mir, standen da schon auf der Bühne. Ich selber bin auch bereits früher dort aufgetreten und habe Dinge gesagt, die man sonst nicht in der Kirche sagt (lacht).

Sie sind katholisch aufgewachsen, aber aus der Kirche ausgetreten und eine Kirchenkritikerin. Ist Ihr Verhältnis zu Weihnachten ambivalent?

Ja, so wie mein ganzes Verhältnis zur Kirche ambivalent ist. Ich habe als Kind viele schöne Seiten von Kirche und Gemeindeleben mitbekommen, die Gemeinschaft an Weihnachten habe ich als etwas Positives erfahren. Ich liebe auch die klassischen Lieder. „Stille Nacht“ ist für mich das schönste Stück Musik, das je geschrieben wurde. Trotzdem gehe ich an Weihnachten nicht mehr in den Gottesdienst. Diese Zweigleisigkeit der Kirche, die Moral so hochzuhalten, auf der anderen Seite die vielen Dinge, die da schieflaufen, angefangen beim Missbrauchsskandal – das kriege ich einfach nicht zusammen.

Sie beschreiben Weihnachten als Mischung aus Besinnlichkeit und „asozialem Stress“. Schaffen Sie es, sich von diesem Stress freizumachen?

Es geht so. Wenn ich viel Zeit habe, kann ich mich in den Vorbereitungen total verlieren, es macht mir Spaß, mich in etwas reinzufuchsen. Ich habe zum Beispiel angefangen, auf Zugfahrten sämtliche Kugeln für den Weihnachtsbaum zu umhäkeln, was mir wahnsinnig Spaß macht. Allerdings beginne ich zu verstehen, was meine Mutter früher meinte, wenn sie über den Stress an den Feiertagen geklagt hat. Wir versuchen nämlich seit ein paar Jahren, sie an Weihnachten zu entlasten, indem wir bei mir feiern, und deshalb wechselt der Stress jetzt auf mich über. Aber ich versuche, die Aufgaben auf alle zu verteilen, und wenn es dann nicht ganz perfekt ist, ist es nicht so schlimm.

Welches ist Ihr Weihnachtsfilm?

„Feivel, der Mauswanderer“. Mein Bruder und ich haben diesen Film so geliebt – die Videokassette ist total ausgeleiert, immer morgens an Weihnachten haben wir uns den reingezogen. Früher habe ich auch immer „Sissi“ geschaut und zusammen mit Freunden „Sissi“-Saufen gemacht – immer, wenn im Film jemand Sissi sagt, musste man einen Kurzen trinken, das war teilweise heftig.

Was ist für Sie das perfekte Weihnachten?

Das perfekte Weihnachtsfest ist für mich, wenn alle da sind, wenn keiner krank ist, wenn gute Stimmung ist und man sich über seine Familie und seine Freunde und Freundinnen freut. Dann ist es egal, ob der Christbaum schief steht oder was es zu essen gibt.



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