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Anfragen für Urlaub in Bayern steigen

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Nach der Ankündigung der Staatsregierung, Pfingsturlaub in Bayern zu ermöglichen, sind die Anfragen bei vielen Tourismusbetrieben am Dienstag gestiegen. So wurden nach Angaben der Allgäu GmbH in beliebten Ferienorten wie Füssen und Oberstdorf „deutlich mehr Anrufe und Anfragen registriert“. Auch der Tourismusverband Ostbayern berichtete von gestiegenem Interesse.

Gerade bei Ferienwohnungen kann die Suche nach freien Betten im Freistaat aber schwierig werden. „Die sind in der Regel schon ausgebucht“, sagte der Präsident des Verbands der Eigentümer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern, Daniel Rousta. „Oft wurde da schon im vergangenen Jahr fürs Folgejahr reserviert, nur bisher hat man immer stornieren müssen.“ Dementsprechend groß sei jetzt die Freude über die Öffnungsperspektive: „Das ist einfach großartig.“

Auch die Sprecherin der Allgäu GmbH, Simone Zehnpfennig, sprach am Dienstag von einer „richtig gelösten Stimmung“ bei touristischen Betrieben in der Region. Der Ferienort Bad Hindelang (Landkreis Oberallgäu) sei am Dienstag von Nachfragen „überrannt“ worden. In Regionen wie dem Bayerischen Wald sei die Zahl der Anrufe ebenfalls gestiegen, sagte ein Sprecher am Dienstag. „Unser Gästeservice hat heute Nachmittag viel telefoniert.“

Das Kabinett hatte am Dienstag beschlossen, mit Beginn der Pfingstferien am 21. Mai in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 wieder touristische Angebote zuzulassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze. Die konkreten Auflagen für inzidenzabhängige Öffnungen, wie Testpflichten und Hygienekonzepte, sollen bis zur kommenden Woche von den Ministerien erarbeitet werden.

Öffnungsmöglichkeiten soll es unter diesen Bedingungen auch für „spezielle touristische Infrastrukturen“ geben. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nannte am Dienstag als denkbare Beispiele „Freizeiteinrichtungen von der Seilbahn bis zum Reisebus“.

Ein Kernpunkt ist aber auch: Sollten die Corona-Zahlen regional steigen, müssten die Öffnungen wieder zurückgenommen werden. Um eine stabile Inzidenz von unter 100 zu erreichen, kündigte die Allgäu GmbH daher noch am gleichen Tag eine Kampagne unter dem Titel „Unter 100 geht es nur gemeinsam“ an. Dafür wolle man Kommunen, Betriebe und Zulieferer mit ins Boot holen, sagte Sprecherin Zehnpfennig.



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Touristiker auf Rügen fordern deutlich frühere Öffnung

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In beliebten Urlaubsgebieten des Landes gärt es: Einigen geht die von der Landesregierung beschlossene schrittweise Öffnung des Tourismus bis zum 14. Juni zu langsam. Vertreter der Inseln Hiddensee und Rügen sowie Stralsund fordern in der Region eine deutlich frühere komplette Öffnung von Hotels über Ferienwohnungen bis zu Schwimmbädern und Kultur ab dem 23. Mai.

Angesichts niedriger Inzidenzwerte im Landkreis Vorpommern-Rügen sei die verzögerte Öffnung nicht verhältnismäßig und nicht zu akzeptieren, heißt es in einem Papier, das auf der Internetseite des Tourismusverbandes Rügen veröffentlicht wurde. Der Verband Rügen wurde beauftragt, eine Klage gegen die Corona-Landesverordnung einzuleiten. Zunächst hatte die „Ostsee-Zeitung“ darüber am Freitag berichtet. Die Erklärung ist auf Mittwoch datiert.

Die Landesregierung will Urlaub für Einheimische vom 7. Juni an zulassen. Menschen aus ganz Deutschland sollen vom 14. Juni an wieder Ferien in Mecklenburg-Vorpommern machen dürfen. Vom 23. Mai an kann die Innen- und Außengastronomie landesweit öffnen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Mecklenburg-Vorpommern am Freitag bei 59,6. Im Landkreis Vorpommern-Rügen betrug dieser Wert 26,7.



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Regelung soll rückwirkend gelten: Altmaier plant Hilfen auch für große Firmen

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Regelung soll rückwirkend gelten

Altmaier plant Hilfen auch für große Firmen

Die Überbrückungshilfe III begrenzt die Unterstützung für Unternehmen bislang auf zwölf Millionen Euro – über diese Schwelle kommen große Hotels oder Handelsketten schnell. Im Wirtschaftsministerium wird deswegen laut einem Medienbericht an Corona-Hilfen für große Unternehmen geschraubt.

Das Bundeswirtschaftsministerium konzipiert derzeit eine neue Unterstützung für Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe keinen ausreichenden Ausgleich für Schäden infolge der Corona-Krise erhalten haben. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Das Ministerium bestätigte lediglich Pläne für weitere Hilfen, wollte aber Details nicht kommentieren.

Die geltenden Regeln begrenzen die Unterstützung durch die sogenannte Überbrückungshilfe III bisher auf zwölf Millionen Euro, berichtet der „Spiegel“. Hotel- oder größere Einzelhandelsketten kämen über diese Schwelle indes schnell hinaus. Kredite seien für diese Unternehmen keine Alternative, weil einige bereits zu hoch verschuldet seien. Das Wirtschaftsministerium habe nun einen Weg gefunden, um die Corona-Hilfen über eine spezielle Schadensausgleichsregelung im EU-Recht laufen zu lassen, mit der die Zwölfmillionengrenze überschritten werden könne.

Im Ministerium von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schätzt man die Zahl der Firmen, die infrage kommen, auf rund 150, so der „Spiegel“. Die EU-Kommission hat ihre Zustimmung signalisiert, auch Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist nach Informationen des Nachrichtenmagazins offen dafür. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass das Unternehmen aufgrund des Shutdowns schließen musste. Touristikunternehmen, die wegen Reisewarnungen ihr Angebot streichen mussten, fallen ebenfalls unter die Definition. Die Regelung soll rückwirkend auch für Verluste aus dem ersten Halbjahr 2021 gelten, selbst wenn die Einschränkungen im Laufe des Sommers aufgehoben werden.

„Minister Altmaier hat ja bereits mehrfach betont, dass er die Unternehmenshilfen bis Ende des Jahres verlängern will. Denn auch wenn die Wirtschaft wieder im Aufschwung ist, sind bestimmte Branchen auch weiterhin betroffen“, erklärte das Ministerium auf Anfrage. „Für diese soll es auch weitere Hilfen geben.“ Das Ministerium arbeite derzeit an den Plänen. Details könne man nicht kommentieren. Die staatlichen Corona-Zuschüsse für betriebliche Fixkosten – die Überbrückungshilfe III – ist aktuell bis Ende Juni befristet.



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Lebensversicherungen: Eine Marktkonsolidierung ist unausweichlich

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Versicherungsschein einer Lebensversicherung

Gut verzinste Altverträge sind für die deutschen Lebensversicherer eine hohe Belastung.


(Foto: imago/imagebroker)

Frankfurt Den deutschen Lebensversicherern läuft allmählich die Zeit davon. Schon länger ächzen sie unter den Niedrigzinsen, nun droht ihnen zusätzlich eine Verschärfung der Kapitalanforderungen. Viele der gut 80 Unternehmen müssen daher jetzt tätig werden, um ihre Finanzstabilität in der Zukunft sicherzustellen.

Ein Maßstab, der zeigt, ob die Versicherer ihren Verpflichtungen gegenüber den Kunden auch in Extremsituationen nachkommen können, ist die Solvenzquote. Diese gibt das Verhältnis von vorhandenen zu erforderlichen Eigenmitteln an. Versicherer müssen diese Kennzahl dauerhaft über 100 Prozent halten.

Schon heute haben einige Anbieter damit Probleme. Weiteres Ungemach kommt nun auf die Branche durch die von der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa vorgeschlagenen Modelländerungen an den Zinsstrukturkurven zu. Diese würden dazu führen, dass die Versicherer künftig noch mehr Kapital für ihre langfristigen Verpflichtungen vorhalten müssen.

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