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Afrika-Cup: Schiedsrichter pfeift Tunesien gegen Mali zwei Mal zu früh ab – Fußball

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Alles schien nach dem zweiten Schlusspfiff vorbei: Torwart Ibrahim Bosso Mounkoro erhielt nach dem vermeintlichen 1:0-Sieg seines Teams einen Preis als „Spieler des Spiels“, Malis Trainer saß in der Pressekonferenz. Doch die wurde plötzlich unterbrochen, das Spiel sollte erneut wieder aufgenommen werden.

Mali und der Schiedsrichter erneut auf dem Platz – aber Tunesien kam nicht

Malis Spieler und der Schiedsrichter kamen zurück auf den Platz. Tunesien spielte allerdings nicht mehr mit, es erfolgte in Abwesenheit der tunesischen Mannschaft der dritte und letzte Schlusspfiff.

Wir wollten die verbleibenden Minuten nachholen, aber Tunesien wollte nicht weiterspielen„, sagte Malis Trainer Mohamed Magassouba. Mondher Kebaier, Trainer von Tunesien, erklärte: „Der Schiedsrichter hat nach 85 Minuten und nach 89 Minuten abgepfiffen, er hat uns die Konzentration genommen. Wir wollten nicht weitermachen, weil die Spieler bereits geduscht hatten, dekonzentriert und demoralisiert angesichts dieses Grauens waren.

Schiedsrichter Sikazwe ist zum fünften Mal beim Afrika-Cup dabei. Auch bei der WM 2018 leitete er Spiele. Sikazwe war im November 2018 nach einem Spiel der afrikanischen Champions League suspendiert worden, wegen „Korruptionsverdachts“. Wegen fehlender Beweise wurde die Sperre wieder aufgehoben.

Drei Mal die falsche Hymne Mauretaniens

Auch die zweite Partie der Gruppe F zwischen Mauretanien und Gambia (0:1) in Limbe verlief keineswegs nach Plan: In drei Versuchen wurde jeweils nicht die seit vier Jahren gültige, sondern die alte Hymne Mauretaniens gespielt. Die mauretanischen Spieler schauten irritiert, einige schüttelten den Kopf. Das Siegtor für Gambia erzielte Ablie Jallow in der 10. Minute.

Am Abend bildet die Partie zwischen Äquatorialguinea und Elfenbeinküste in Gruppe E den Abschluss des ersten Gruppenspieltags.


nch/sid
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Stand: 12.01.2022, 20:02



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Manchester City – Guardiolas Genugtuung, Fußball | Premier League – Premier League – Fußball

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Manchester City in der Champions League wieder gescheitert

Es ist keine drei Wochen her, dass Manchester City wieder einmal in der Champions League gescheitert war, diesmal denkbar dramatisch, im Halbfinale gegen Real Madrid. Im Rückspiel bedeuteten ein später Kollaps und der unvermeidbare Karim Benzema das Aus und befeuerten die ewige Debatte, ob Guardiola Europas Krone nur mir dem FC Barcelona erobern kann.

Das gelang ihm als Trainer 2009 und 2011. Bei Manchester City ist seine wichtigste Mission, der Gewinn der Königsklasse, bislang unerfüllt. Außerdem wurde der Zusammenbruch im Rückspiel in Teilen der englischen Öffentlichkeit als Hinweis auf fehlende Sieger-Mentalität gedeutet. Eine Saison ohne eine einzige Trophäe wäre ein Debakel gewesen für den Scheich-Klub.

Medien feiern Pep Guardiola nach viertem Titel in der Premier League

Nach dem vierten Premier-League-Titel in fünf Jahren – das war zuvor in England nur Sir Alex Ferguson gelungen – ist die Fachwelt wieder voll des Lobes für Guardiola. „Pep ist einer der größten Trainer, die es jemals gab. Seine Mannschaft ist über die Jahre so konstant„, sagte „Sky Sports“-Fachmann Roy Keane, Ex-Kapitän von Manchester United.

Sein TV-Kollege Micah Richards, ein ehemaliger Manchester-City-Verteidiger, flehte Guardiola an, seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag zu verlängern, was immer wahrscheinlicher scheint. Das Aus in der Champions League war wie vergessen nach dem Erfolg im Meisterschaftsfinale. Und kann eine Mannschaft, die im entscheidenden Spiel der Saison nach einem 0:2 zurückkommt, wirklich Probleme mit der Mentalität haben?

Gündogan-Einwechselung als Geniestreich

Dass eine Einwechselung die Partie gegen Aston Villa drehte, nämlich die von Ilkay Gündogan für Bernardo Silva in der 68. Minute, dürfte für Guardiola ein zusätzlicher Genuss sein. Er hat in der Vergangenheit mehrfach wichtige Spiele vercoacht mit seltsamen, unnötig komplizierten Personalentscheidungen, vor allem in der Champions League. Gündogan zu bringen, war aber ein Geniestreich.

Mit dem Ex-Dortmunder war Manchester City dynamischer und hatte mehr Zug zum Tor. Bei seinen beiden Treffern spielte er eine unter Guardiola entdeckte Stärke aus – nämlich, dass er am langen Pfosten abstaubt. Zur neuen Saison hat Manchester City wieder einen echten Mittelstürmer, wenn Erling Haaland von Borussia Dortmund kommt.

Es wird debattiert, ob er der richtige Mann für Guardiolas System ist, weshalb der Trainer im Vorlauf auf das Saisonfinale vorsorglich um Geduld warb. Die allgemeine Erwartung ist allerdings, dass Manchester City mit Haaland noch gnadenloser wird.

Guardiola lobt Jürgen Klopp und FC Liverpool

Als Guardiola nach dem erfolgreichen Abschluss der Spielzeit vor die Presse trat, war es ihm wichtig, Verfolger Liverpool zu loben. „Die Größe unserer Leistung hat mit der Größe unseres Gegners zu tun. Ich hatte als Spieler und Trainer noch nie einen solchen Rivalen„, sagte Guardiola. Er pflegt ein herzliches Verhältnis zu seinem deutschen Kollegen Jürgen Klopp, hatte zuletzt aber auch zu erkennen gegeben, wie sehr ihn der Konkurrent vom River Mersey nervt.

Ganz England würde Liverpool die Meisterschaft wünschen, hatte Guardiola geklagt. Das ist objektiv nicht haltbar, trotzdem dürfte die Meisterschaft auch deshalb eine besondere Genugtuung für Manchester Citys Trainer sein.



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Draisaitl stellt Vorlagen-Rekord in der NHL auf

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Eishockey-Profi Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers das dritte Playoff-Spiel gegen die Calgary Flames gewonnen und dabei einen Rekord geschafft – der gebürtige Kölner verzeichnete im zweiten Drittel vier Vorlagen. Die Oilers bezwangen die Flames am Ende mit 4:1 und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung.



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Kader-Plan, Schal-Thematik und Co.: Das sagt RB-Boss Oliver Mintzlaff nach dem Pokal-Sieg

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RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff will einen großen Umbruch verhindern und den Kader weiter verfeinern. „Wir wollen den nächsten Schritt gehen, was auch immer der nächste Schritt heißt. Wir haben die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt, trotzdem ist es unser Anspruch, uns jedes Jahr weiterzuentwickeln. Dazu brauchen wir einen Kader, der geschlossen in sich stimmig ist“, sagte Mintzlaff am Sonntag beim Empfang der Mannschaft in Leipzig.

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Mintzlaff betonte, dass der Klub weiterhin den Weg gehe, den einst Ralf Rangnick vorgegeben hatte. „Mit jungen talentierten Spielern, die zu absoluten Topspielern ausgebildet werden.“ Finaltorschütze Christopher Nkunku, der beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt im Alten Rathaus am Klavier spielte, soll unbedingt gehalten werden.

Zunächst wollte der RB-Geschäftsführer den Moment genießen, „bevor wir wieder in dieses Hamsterrad Profifußball einsteigen“. Die Kritik nach der schlechtesten Hinrunde der Vereinsgeschichte mit der Entlassung von Trainer Jesse Marsch habe ihm zugesetzt, weil sie teils populistisch gewesen sei.

Die Kritik an den Vereinsstrukturen habe er auch vor dem Pokalfinale gegen Freiburg gespürt. „Man hat ja gesehen, diese Schal-Thematik, die hat dann eine Dynamik bekommen, die auch Freiburg nicht wollte. Sie hat Klischees bedient, die wir gar nicht erfüllen“, sagte Mintzlaff. Es sei nicht so, „dass es ein Konstrukt ist, wo es keine Emotionen gibt, keine Menschen gibt. Hier sind so viel lachende, fröhliche und freundliche Menschen, die genauso wie der FC-Fan, wie der Dortmund- oder Schalke-Fan einfach RB Leipzig lieben und leben.“

Zuvor hatte er beim Rathaus-Empfang in die Menge gerufen: „Wer es immer noch nicht kapiert hat, dass RB Leipzig ein fester Bestandteil des deutschen Fußballs ist, dem ist nicht mehr zu helfen – und denen wollen wir auch nicht mehr helfen.“





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