Connect with us

Wirtschaft

About You erzielt bei Börsengang 23 Euro je Aktie

Veröffentlicht

on


Der Online-Modehändler About You hat bei seinem Börsengang den Preis für seine Aktien auf 23 Euro je Stück festgelegt. Die Preisspanne hatte zuvor bei 21 bis 26 Euro gelegen. Insgesamt wurden gut 36 Millionen Papiere einschließlich Mehrzuteilung angeboten, wie das Unternehmen am Montagabend in Hamburg mitteilte. Die Marktkapitalisierung liege damit bei knapp 4 Milliarden Euro. Der Streubesitz beträgt voraussichtlich 21 Prozent.

Dem Unternehmen selbst fließen brutto 657 Millionen Euro zu, den Rest streichen die Alteigentümer ein. Zu diesen gehört auch der Versandhandelsriese Otto. Früheren Angaben zufolge will das Unternehmen mit dem eingenommenen Geld weiter expandieren. Der Erlös könnte aber auch für Investitionen in die Technik genutzt werden. Der erste Handelstag am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) ist für den 16. Juni geplant.

About You wurde 2014 als Otto-Tochter gegründet. Das Hamburger Unternehmen Otto ist auch heute noch der größte Anteilseigner bei About You. Der Onlineboom während der Corona-Pandemie hat dem Unternehmen erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro beschert. Die Erlöse des vergangenen Geschäftsjahres stiegen im Vorjahresvergleich um 57 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro.



Quelle

Weiterlesen
Partner
Klicken Sie hier, um einen Kommentar abzugeben

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wirtschaft

Gewerkschaft ruft zu Warnstreiks bei Aryzta auf

Veröffentlicht

on



Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat für Montag zu einem Warnstreik am Nordhausener Werk des Tiefkühlbackwaren-Herstellers Aryzta aufgerufen. Man fordere, die unterste Lohngruppe auf mindestens 13 Euro Stundenlohn anzuheben und die anderen Lohngruppen entsprechend nach oben anzupassen, wie die NGG am Montag mitteilte. Demnach würden Beschäftigte an westdeutschen Standorten besser bezahlt.

„Niedriglohn Ost muss endlich ein Auslaufmodell sein. 13 Euro Stundenlohn sind mindestens nötig, um aus dem Niedriglohn rauszukommen und später in der Rente nicht auf Sozialleistungen angewiesen zu sein“, sagte NGG-Gewerkschaftssekretär Alexandru Zidaru.

Aryzta hat in Nordhausen nach Angaben der Gewerkschaft etwa 160 Beschäftigte. Auch in Eisleben (Sachsen-Anhalt) gibt es einen Standort.

Ein Sprecher von Aryzta nannte die Forderung der Gewerkschaft überzogen. Man wolle hin zu einem Stundenlohn von 13 Euro, allerdings brauche man dafür mehr Zeit. Die Forderung der NGG sei wirtschaftlich nicht vertretbar. Man habe bereits ein Angebot unterbreitet, das über den Tariferhöhungen der vergangenen Jahre liege und die unteren Lohngruppen besonders berücksichtige.



Quelle

Weiterlesen

Wirtschaft

Leibniz-Zentrum: Mosaik-Felder für Landwirtschaft

Veröffentlicht

on



Forscher des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben auf einem Acker in Ostbrandenburg das erste Jahr eines zehnjährigen Forschungsprojektes beendet. Konkrete Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber 190 Bodensensoren messen nun Bodenfeuchte und -temperatur, elektronische Insektenfallen beobachten die Vorkommen, die in einer App ausgewertet werden, wie das ZALF mitteilte. Perspektivisch sollen digitale Lösungen zur Bewirtschaftung entwickelt und erprobt werden.

Statt auf großen Flächen nur Weizen oder Lupinen anzubauen, suchen die Brandenburger Forscher in dem Freilandlabor auf abgezirkelten Quadraten im Agrarbetrieb Komturei Lietzen (Landkreis Märkisch-Oderland) unter Realbedingungen nach einem neuen Ansatz für die Agrarwirtschaft der Zukunft. Je nach Bodenbeschaffenheit würden in jedem der Quadrate unterschiedliche Fruchtarten angebaut, sagte die wissenschaftliche Koordinatorin des Versuchs, Kathrin Grahmann. Lupine, Mais, Phacelia (Bienenfreund), Sonnenblume, Sommerhafer und Soja wurden gesät und Blühstreifen angelegt.

Daneben läuft die herkömmliche großflächige Bewirtschaftung. Mit dem Freilandlabor könnten in der Komturei Lietzen Forschungsergebnisse direkt in die Praxis umgesetzt werden, sagte Geschäftsführer Felix Gerlach. Beteiligt sind unter anderen das Julius-Kühn-Institut und das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt PhenoRob. Dort geht es um neuartige Technologien für automatisierte Unkrautkontrollen sowie das selektive Düngen.

Durch den kleinteiligen, an den Standort angepassten Anbau erhoffen sich die Forscher auch mehr Widerstandsfähigkeit gegen Wetterextreme, sagte Grahmann. Durch die Fruchtfolge sollten der Humus- und Stickstoffaufbau im Boden und die Bodengesundheit gefördert werden. Statt großer Maschinen unterstützen dann selbstständig fahrende Roboter die Feldarbeit.



Quelle

Weiterlesen

Wirtschaft

Inzidenz steigt auf 17,8 – 847 Corona-Neuinfektionen

Veröffentlicht

on


Wie hoch sind die Corona-Zahlen in Deutschland heute?

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montagmorgen lag sie bei 17,8 – am Vortag hatte der Wert 17,5 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9 betragen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 847 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 958 Ansteckungen gelegen.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden ein Todesfall verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 772.109 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.656.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.660.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Was ist das RKI?

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde. Es ist eine Einrichtung der öffentlichen Gesundheitspflege und verfolgt die Gesundheit der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Ein weiterer zentraler Bereich des RKI ist die Forschung, das Institut gilt als zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland.

Präsident des Robert Koch-Instituts ist seit 1. März 2015 Lothar H. Wieler, der seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland verstärkt im Fokus der Berichterstattung steht.

Wie kommt das RKI an die aktuellen Corona-Zahlen?

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Covid-19-Lage. Es bewertet auf Grundlage aktueller Erhebungen alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Dabei gibt das RKI regelmäßig die aktuellen Corona-Fallzahlen in Deutschland bekannt. 

Die Gesundheitsämter erhalten aus der gesamten Bundesrepublik Zahlen zu den Neuinfektionen, Genesungen oder Todesfällen und übermitteln diese an das RKI. Dabei müssen sich die Ämter an strenge Regeln halten.

Covid-19-Fälle, die die Falldefinition des RKI erfüllen, müssen vom zuständigen Gesundheitsamt spätestens am nächsten Arbeitstag elektronisch an die zuständige Landesbehörde übermittelt werden.

Von dort müssen die Informationen spätestens am nächsten Arbeitstag an das RKI übermittelt werden. Diese Daten dürfen weder Namen noch Wohnort oder Kontaktdaten der Betroffenen enthalten.

Mehr: Die aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem Newsblog.



Quelle

Weiterlesen

Trending

We use cookies in order to give you the best possible experience on our website. By continuing to use this site, you agree to our use of cookies.
Accept