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23. Spieltag – „Wichtiger Schritt“: Augsburg streift Abstiegssorgen ab

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23. Spieltag  

Mainz (dpa) – Augsburgs Stürmer Florian Niederlechner freute sich nach dem wichtigen wie glücklichen 1:0 (1:0)-Sieg beim FSV Mainz 05 auf ein schönes Bier auf der Rückfahrt im Mannschaftsbus.

„Alkoholfrei?“, fragte ein Fernsehreporter. „Auf keinen Fall“, antwortete der 30-Jährige nach dem Sonntagsspiel der Fußball-Bundesliga resolut. FC-Trainer Heiko Herrlich wird sicher nichts gegen ein paar Prozente im Bier nach dem Gewinn der drei Punkte gehabt haben.

Schließlich konnten die Bayern mit dem zweiten Sieg in den vergangenen neun Partien erst einmal die Abstiegssorgen abstreifen und den Abstand zum Tabellenvorletzten aus Mainz auf neun Punkte vergrößern. „Es war ein wichtiger Schritt. Er gibt uns Vertrauen und Selbstbewusstsein“, sagte Herrlich mit Blick auf das Heimspiel am Samstag gegen Hertha BSC.

Zu verdanken hat er den Befreiungsschlag auch Niederlechner. Der Angreifer hatte blitzschnell reagiert, als der Mainzer Torwart Robin Zentner fatal patzte und ihm aus wenigen Metern den Ball zuspielte. Geistesgegenwärtig passte er sofort zu André Hahn (25. Minute) weiter, der den Ball nur ins leere Gehäuse einzuschieben brauchte. „Es ging heute nicht darum, schön zu spielen. Wir wollten einfach die drei Punkte mitnehmen“, sagte Hahn.

Für die Mainzer hat dagegen mit der Niederlage nach drei unbesiegten Spielen die furiose Aufholjagd einen Dämpfer bekommen. Mit einem Sieg hätten sie ihren Abstiegsplatz verlassen. „Wir haben die Steilvorlage nicht nutzen können, wussten aber, dass es Rückschläge geben kann“, meinte FSV-Sportdirektor und Ex-Augsburg-Trainer Martin Schmidt. „Ein echter Rückschlag ist es aber nur, wenn man sich vergräbt und nur nach Fehlern sucht.“

Schon im Spiel sei man positiv geblieben, hätte bis zum Schlusspfiff gekämpft. „Wir mussten das Spiel machen, aber der Fehler hat die Aufgabe erschwert. Ansonsten wäre es wohl auf ein 0:0 hinausgelaufen“, meinte er. „Selbst das Spiel zu machen, gehört zum nächsten Entwicklungsschritt.“

Beim FC Schalke 04 kommt es nun am Freitag zum „Abstiegskracher“ (Schmidt) gegen den Tabellenletzten. „Den Strich machen wir am Saisonende drunter und nicht nach 23 Spielen“, sagte der Schweizer kämpferisch. Was die Rheinhessen bei den abgestürzten Königsblauen nach der Freistellung von Trainer Christian Gross und Sportvorstand Jochen Schneider zu erwarten haben, kann und will sich 05-Trainer Bo Svensson nicht vorstellen: „Das weiß ich nicht. Wir konzentrieren uns auf uns.“

Nach dem folgenschweren Aussetzer kann sich der Mainzer Schlussmann Zentner, der viel Trost bekam, schnell bewähren. „Kein Vorwurf an Robin, wenn ein Torwart einen individuellen Fehler macht, ist es meistens ein Tor“, sagte Mittelfeldspieler Kevin Stöger. „Wir wollten auch für ihn den Bock nach der Pause umstoßen. Das haben wir nicht geschafft. Wir dürfen sauer sein.“



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Modellprojekte Sport: Start beim KMTV verzögert sich

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Man habe sich frühzeitig in Absprache mit der Stadt entschieden, den Start für den 3. Mai anzupeilen, sagt Christof Rapelius, Vorstandsvorsitzender des Kieler MTV, neben dem Kieler Turnerbund Brunswik (KTB) einer von zwei Kieler Vereinen, der als Modellprojekt ausgewählt wurde. Auch der KTB wird voraussichtlich erst Anfang Mai beginnen.

„Es gibt noch einige Vorbereitungen, die wir treffen müssen“, sagt Rapelius. Dazu gehöre sowohl der Ablauf der wissenschaftlichen Begleitung als auch die Zusammenarbeit mit einem Hygienebeauftragten des Gesundheitsamts der Stadt. 

Möglich ist sogar eine Absage des Modellprojekts. Es besteht eine Rest-Unsicherheit, die laut Rapelius vor allem der Kurzfristigkeit der Bewerbungs- und Realisierungsphase geschuldet sei. „Wenn man Dinge plant, die am Ende nicht umgesetzt werden können, nützt das weder dem Verein noch dem Sport etwas.“ Auch müsse sich unter anderem die wissenschaftliche Begleitung im Rahmen des Modellprojekts mit der Praxis im Sportverein vereinbaren lassen.

Lesen Sie auch:Modellprojekte in Schleswig-Holstein: „Sport mit Maske ist eine Option“ 

Modellprojekte Sport könnten in Kiel wegen der Sieben-Tage-Inzidenz wackeln

Eine Unwägbarkeit, auf die der KMTV keinen Einfluss nehmen kann: Für den Beginn der Modellprojekte muss die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Bewohner liegen. In Kiel lag der Wert am Dienstag bei 82,7 und damit über dem Landesdurchschnitt von 71,8. „Es ist wichtig, dass wir nun alles dafür tun, dass die Inzidenz unter 100 bleibt und die Modellprojekte Sport spätestens zum 3. Mai an den Start gehen“, sagt Stadtsprecherin Kerstin Graupner.

Klappt alles wie geplant, soll in der ersten Projektphase das KMTV-Sportzentrum in Falckenstein integriert werden. Dort will der Verein eine eigene Teststation einrichten. Zutritt zu dem Sportzentrum haben nur Vereinsmitglieder, die eine negativen Corona-Test vorweisen und sich vorher über das Online-Buchungsportal angemeldet haben. Am Standort in Falckenstein könne laut Verein im Rahmen des Projekts eine Auslastung von maximal 20 Prozent erreicht werden.

Thorsten Schmidt, am UKSH Leiter des Bereichs Sport- und Bewegungstherapie und an der wissenschaftlichen Begleitung der Modellprojekte beteiligt, hatte vergangene Woche betont, dass auch eine Maske beim Sport als Infektionsschutz in Betracht gezogen werden müsse. Doch das lehnen viele Sporttreibende ab.

Exoten vom Eckernförder SV: Fußballtraining mit Kontakt

Mit dem Modellprojekt bereits begonnen hat der Eckernförder SV: Fußballtraining mit 20 Spielern, zwei Trainern, Zweikämpfen, Schweiß, Grätschen. Montag war die U19, am Dienstag die U15 dran, am Mittwoch startet das Oberliga-Team der Herren. „Man glaubt es nicht, mit was für einer Freude die Spieler dabei waren“, sagt der ESV-Vorsitzende Jörg Meyer nach den ersten beiden Einheiten.

In vier Umkleidekabinen werden die Spieler getestet, nach 15 Minuten Warten auf das Ergebnis dürfen sie auf den Fußballplatz. 45 Minuten sind für die Prozedur vor dem Training eingeplant.



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Sport

Warum sich die Super League als Rohrkrepierer erwies – und es verlogene Gewinner gibt

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Pläne der Topklubs
Warum sich die Super League als Rohrkrepierer erwies – und es verlogene Gewinner gibt

Am Stadion an der Anfield Road in Liverpool hängen Protest-Plakate von Fans

© Paul Ellis / AFP

Die Idee der Super League wurde so schnell beerdigt, weil Fans, Verbände und andere Klubs geschlossen Widerstand leisteten – doch der Erfolg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Fußball ein grundlegendes Problem hat.

Wer verstehen will, wie groß die Wucht des Widerstands gegen die Pläne der Super League war, muss sich nur einmal das Sky-Interview mit dem früheren englischen Nationalspieler Gary Neville anschauen. Der wütete mit einer Schimpftirade gegen die englischen Klubs, die sich an der geschlossenen Elite-Liga beteiligen wollten: „Ich bin angewidert, absolut angewidert“, es seien „Blender“, die in eine Liga „ohne Wettbewerb“ wechseln wollen, es sei „eine Schande“, nur „blanke Gier“ treibe sie an und „sie haben nichts zu tun mit Fußball in diesem Land“.

Speziell einen früheren Verein Manchester United sprach der ehemalige Profi an. Nevilles Wut ist in jedem Wort, in jedem Satz spürbar. Sie richtete sich aber auch gegen die anderen englischen und europäischen Vereine, die an dem unausgegorenen Projekt Super League beteiligt waren, darunter Schwergewichte wie Real Madrid und Juventus Turin. Nevilles Entsetzen über das Vorhaben steht stellvertretend für den Sturm der Entrüstung, der in Großbritannien und in ganz Europa losbrach. Beim FC Chelsea und beim FC Liverpool gingen die Fans auf die Straße. Er war so heftig, dass die sechs englischen Klubs das Projekt schleunigst wieder aufgaben, bevor der Imageschaden noch größer wurde.

Die Super League hätte den Fußball verändert

Mit dem Rückzug der englischen Klubs war die Idee schneller gestorben als sie das Licht der Welt erblickt hatte: 20 Vereine spielen in einer europäischen Super League, 15 davon als feste Mitglieder. Vorfinanziert von der US-Investmentbank JPMorgan Chase sollten sichere Einnahmen durch Eigenvermarktung garantiert werden – die Super League sollte zur Gelddruckmaschine für die Vereine werden, ganz ohne sich in den die Mühen des Liga-Alltags zu qualifizieren. Allein der Wegfall des grundlegenden Wettbewerbs hätte den Charakter des Fußballs verändert, der von der Möglichkeit des Auf- und Abstiegs der Vereine lebt.

Die Dreistigkeit der Initiative wurde nur von der Begründung übertroffen, die Real-Boss und Milliardär Florentino Pérez für das Projekt anführte: Er behauptete tatsächlich, den „Fußball zu retten, der sich in einer kritischen Situation befindet“. Was er damit meinte: Real Madrid wie andere große Traditionsvereine befinden sich durch die Coronakrise in einer finanziellen Krise. Den FC Barcelona zum Beispiel, der ebenfalls zum „dreckigen Dutzend“ gehörte, plagen Schulden von über einer Milliarde Euro. Im Bündnis mit den nach reinem Profit strebenden Besitzern der englischen Vereine wollten die Schulden-Klubs ihren Status retten, ohne Rücksicht auf Fans, nationale Ligen oder lästige Regeln der Uefa.

Watzke und Rummenigge bezogen schnell Stellung

Es war ein bemerkenswertes Bündnis, dass die Super League so schnell beerdigte. Fans, Ligen, Verbände, aktuelle und ehemalige Profis, Vereine, Medien – alle verurteilten die Idee. In Großbritannien mischte sich sogar die Politik ein: Premierminister Boris Johnson schrieb in einem Beitrag für das Radau-Blatt „Sun“: Ich werde alles tun, was ich kann, um diesem lächerlichen Plan die Rote Karte zu zeigen.“ Johnson traf Verbandsvertreter und Fangruppen zum Krisengipfel in der Downing Street. Der Druck auf die englischen Vereine war gewaltig – und wirkte.

Zum Bündnis im Kampf gegen das Super-League-Imperium gehörten auch der FC Bayern und Borussia Dortmund, was aus deutscher Sicht ein gutes Zeichen ist. Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke bezogen öffentlich schnell Stellung. Sie wissen sehr genau, dass eine Super League ohne Wettbewerb eine Grundlage des Fußballs zerstört hätte und damit den eigenen Interessen schadet. Sie bewiesen ein Gespür für das Kulturgut Fußball, dass US-Investoren und europäische Milliardäre offenbar nicht haben.

Doch der Kampf um den Fußball und den zukünftigen Weg ist deshalb nicht zu Ende. Die zynische Pointe ist, dass ausgerechnet die Uefa und ihr Präsident Aleksander Ceferin als Sieger dastehen. Es ist in erster Linie der Europäische Fußball-Verband, der mit seiner jüngst erneut aufgeblähten Champions League selbst dazu beiträgt, dass der Profi-Fußball ein grundlegendes Verteilungs- und Gerechtigkeitsproblem hat und sich den Fußballfans entfremdet. Darüber wird noch zu reden sein.



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Trainer-Gerücht! Neuer Klub für José Mourinho? – FUSSBALL INTERNATIONAL

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Erst seit Montag ist José Mourinho (58) nicht mehr Trainer von Tottenham Hotspur – und schon wird der Portugiese mit einem anderen Verein in Verbindung gebracht.

„Todofichajes“ meldet, dass der Klub-Boss des FC Valencia, Peter Lim, schon in Kontakt mit Mourinho-Berater Jorge Mendes getreten sein soll. Das Duo verbindet eine langjährige Freundschaft. Inhalt der Gespräche soll eine Mourinho-Rückkehr nach Spanien sein, wo „The Special One“ zuletzt zwischen 2010 und 2013 Real Madrid trainierte.

Valencia, bis vor wenigen Jahren noch Dauergast in den europäischen Wettbewerben, ist aktuell nur Tabellen-14. in La Liga. Trainer Javi Gracia (50) steht unter enormen Druck.

Fraglich ist allerdings, ob Mourinho sich noch im Saisonendspurt in sein nächstes Abenteuer stürzen würde oder abwartet, bis ein größerer Klub anfragt.

Wilde Jagdszenen nach Abstieg!
Hier flüchten Schalke-Spieler vor den Chaoten!

Quelle: Privat

Bei den Spurs wurde Mourinho Anfang der Woche nach 17-monatiger Amtszeit entlassen. In der Europa League war er mit seinem Team überraschend schon im Achtelfinale an Dinamo Zagreb gescheitert. In der Liga hinkt der Klub den eigenen Ansprüchen ebenfalls hinterher. Sechs Spieltage vor Saisonende hat Tottenham fünf Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz.





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