verbinde dich mit uns: uacentr@gmail.com

Unterhaltung

2,3 Millionen Euro für Steve McQueens Ford Mustang aus „Bullitt“ – Auto

Avatar

Veröffentlicht

auf


Viele wähnten ihn längst verschrottet: Doch jetzt wurde der Original-Mustang aus dem Hollywoodfilm „Bullitt“ in Florida/USA versteigert. Für 2,3 Millionen Euro.


Leicht skeptischer Gesichtsausdruck, unterkühlte Mimik: Steve McQueen als Polizeioffizier Frank Bullitt mit dem Ford Mustang Fastback im Farbton „Highland Green“ – so kam er 1968 in die Kinos Foto: Getty Images

Zehn Minuten genügten, damit dieser Mustang unsterblich wurde: So lange dauert die wilde Verfolgungsjagd zwischen einem Dodge Charger, von finsteren Killern gesteuert, und dem grünen V8-Ford des Polizisten Frank Bullitt aus San Francisco, ein Höhepunkt des Hollywood-Thrillers „Bullitt“ von 1968. Am Steuer des Mustang: Kinostar Steve McQueen.

Für Ford war der Film kostenlose Werbung

McQueen trickste die Fieslinge aus und gewann das Duell auf Rädern. Der Dodge ging am Ende in Flammen auf. Für Fords Mustang war der Film die beste Werbung: Das sportliche Coupé ist eins geworden mit der legendären Raserei durch die Straßenschluchten der kalifornischen Metropole. Viele junge Amerikaner wollten so ein Auto haben.

Der Original-Mustang aus dem Film war eine Leihgabe von Ford und wurde nach Ende der Dreharbeiten zurückgegeben. Sechs Jahre später kaufte ihn der Farmer Robert Kiernan aus Tennessee: für 3500 US-Dollar. Einfach nur, um ihn zu fahren.


1974 verkaufte Ford, die den Mustang als Leihgabe an Filmstudios zur Verfügung stellten, das Fahrzeug an einen Farmer
Ford hatte den Mustang als Leihgabe an Filmstudios zur Verfügung gestellt. 1974 wurde das Auto einem Farmer verkauftFoto: Mecum Auctions

▶︎ Jahre später schickte Steve McQueen der Familie einen Brief: Sie mögen ihm doch bitte den Mustang verkaufen, als Erinnerungsstück. Kiernan antwortete nicht, aber bewahrte den Brief auf. Schließlich blieb der Mustang mit kaputter Kupplung in seiner Scheune stehen.

McQueen lebte da schon nicht mehr, auch Kiernan starb irgendwann. Und der Mustang geriet in Vergessenheit. Erst kürzlich reparierte Kiernans Sohn Sean den Wagen und entschied sich, ihn zu verkaufen.

Die Auktion wurde perfekt inszeniert

„Das hat das Auktionshaus wirklich perfekt inszeniert“, sagt Frank Wilke, Oldtimer-Experte vom Marktbeobachter Classic Analytics. Der Wagen wurde eigens für die Versteigerung mit bollerndem V8 in den Auktionssaal gefahren, wo Tausende Zuschauer warteten.

► Mit dem Mindestgebot spielte der Auktionator auf den ersten Käufer vor 46 Jahren an: 3500 Dollar waren gefordert, innerhalb von Sekunden stiegen die Gebote auf mehr als 100 000 Dollar. Das Auto wurde für 2,6 Millionen Dollar verkauft.


Zehn Minuten dauert die Jagd durch San Franciscos Straßen, die Dreharbeiten für diese Sequenz kosteten sechs Wochen
Zehn Minuten dauert die Jagd durch San Franciscos Straßen, die Dreharbeiten für diese Sequenz dauerten sechs WochenFoto: Mecum Auctions

Am Wagen ist fast alles original: Von den abgenutzten Kunstledersitzen ...
Am Wagen ist fast alles original: Von den abgenutzten Sitzen …Foto: Mecum Auctions

... bis zum Vier-Gang-Schaltknüppel im Billardkugel-Design
… bis zum Vier-Gang-Schaltknüppel im Billardkugel-DesignFoto: Mecum Auctions

„Bei dem Wagen stimmt einfach alles“, erklärt Wilke den hohen Preis: Die Historie des Autos ist komplett belegbar, der Mustang wurde auch nie restauriert. Hier erinnert alles an die berühmte Filmsequenz mit dem noch berühmteren Schauspieler.

Noch dazu sei das Auto fahrbereit. Nichts stehe also dem neuen Eigentümer im Wege, hinterm Steuer Platz zu nehmen und sich ein bisschen wie „Bullitt“ zu fühlen.

► „Einmalig – mehr Prominenz und Kult ist einfach nicht mehr möglich“, ist Wilke überzeugt.





Quelle

Unterhaltung

Itanajama Akeri (23) – So trainiert unsere Miss für den Titel – Saarland

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


Saarbrücken/Rust – Ihr Tageskalender ist vollgepackt. Ein Workshop folgt auf den anderen. Dazwischen immer wieder Fotoshootings, Interviews. Am Abend dann noch Fitness-Training. „Miss Saarland“ Itanajama Akeri (23) ist im Beauty-Stress!

Eine Woche lang nimmt sie am Miss-Camp im Europa-Park Rust teil. Auf dem Programm: Tipps und Tricks, wie die eigene Persönlichkeit optimal präsentiert werden kann.

16 Kandidatinnen aus ganz Deutschland sind dabei, trainieren für das „Miss-Germany“-Finale am 15. Februar.

Unsere Schönste ist begeistert: „Wir verstehen uns alle blendend. Und die Vorträge sind spannend.“

Vor allem die Workshops, bei denen es sich um Gesundheit und Ernährung dreht, faszinieren die Krankenschwester: „Da ich ja vom Fach bin, brenne ich für diese Themen.“

Durch ihre Hautfarbe fällt Itanajama schon rein optisch unter den ganzen Missen auf: „Ich möchte schwarzen Frauen Mut machen und auch als Vorbild fungieren.“


Ex-Miss-Germany Ines Klemmer (48) gibt „Miss Saarland“ Itanajama Akeri (23) Tipps für den Auftritt beim Finale am 15. Februar
Ex-Miss-Germany Ines Klemmer (48) gibt „Miss Saarland“ Itanajama Akeri (23) Tipps für den Auftritt beim Finale am 15. FebruarFoto: Patrick Seeger

Mit Leidenschaft, Ehrgeiz und Individualität will sie am Ende die Jury überzeugen.

Den allerletzten Schliff gibt’s dann unter der ägyptischen Sonne auf der Halbinsel Soma Bay. Für die reisefreudige Saarbrückerin der krönende Abschluss vorm großen Miss-Finale.





Quelle

Weiterlesen

Unterhaltung

Barbara Sukowa hat ein Faible für die Serien-Fotografie.

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


Soziale Medien – Barbara Sukowa: Eigenwillige Fotos aus der New Yorker Subway. In der New Yorker U-Bahn hat sie Menschen mit dem immer gleichen Bildausschnitt abgelichtet. Körpersprache spielt dabei eine große Rolle.

Berlin/Brooklyn – Die Schauspielerin Barbara Sukowa («Berlin Alexanderplatz», «Enkel für Anfänger») macht gern variantenreiche Fotos des gleichen Themas.

Einige Aufnahmen davon veröffentlicht sie auf ihrem Instagram-Account. «Da habe ich nur Fotos gemacht von immer den gleichen Dingen in einer anderen Variation», sagte Sukowa der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor ihrem 70. Geburtstag an diesem Sonntag (2.2.).

«Ich habe Leute fotografiert, die in der U-Bahn sitzen, vom Knie abwärts.» Die Aufnahmen entstanden in der Linie Q zwischen ihrem Haus im New Yorker Stadtteil Brooklyn und Manhattan. «Wie die Menschen ihre Füße und ihre Hände halten, finde ich als Schauspielerin irgendwie sehr interessant», berichtete Sukowa. Es spreche sie an, was die Leute sich anziehen oder ob sie entspannt sind. «Manche breiten sich total aus, die Männer sitzen natürlich immer so da, gleich auf zwei Sitzen.» Es gebe ganz verschiedene Schuhe, Hosen oder Beinhaltungen.

Ihren vor einigen Jahren noch für eine Serie genutzten Twitter-Account lässt Sukowa dagegen ruhen. «Ich habe das nie verstanden, wie das geht mit diesen ganzen Hashtags», sagte Sukowa. «Mir war auch nicht klar, dass das jeder sieht, was ich auf Twitter sende.»

Damit hat die Schauspielerin schlechte Erfahrungen gemacht. «Einer Kollegin wollte ich mal zeigen, was für tolle große Zucchini ich geerntet habe in meinem Garten und wie ich dabei geschwitzt hab. Es gab ein Foto, wo ich einen hochroten Kopf hab, total verschwitzt mit den zwei dicken Zucchini – das hab ich getwittert. Ja, und dann war plötzlich überall dieses Foto zu sehen», berichtete Sukowa. «Da habe ich schnell aufgegeben.»





Quelle

Weiterlesen

Unterhaltung

Berlinale: 18 Filme konkurrieren um Goldenen Bären | NDR.de – Kultur

Avatar

Veröffentlicht

auf

von


Stand: 29.01.2020 15:04 Uhr
 –
NDR Kultur

von Patricia Batlle


Bild vergrößern


Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek sind die neuen Direktoren der Berlinale. Sie stellten sich den Fragen der Presse.

Am Mittwoch haben Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek, die neuen künstlerischen Festivalleiter, in Berlin die 18 Wettbewerbsfilme der 70. Berlinale vorgestellt, die zwischen dem 20. Februar und dem 1. März auf dem Festival zu sehen sind. Darunter sind auch zwei Filme aus Deutschland: „Undine“ – ein Liebesdrama von Christian Petzold mit Paula Beer und Franz Rogowski – sowie eine Leinwandadaption des Alfred-Döblin-Romans „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani mit Jella Haase, Joachim Król und Albrecht Schuch.

Christian Petzold mit „Undine“ im Wettbewerb


Bild vergrößern


Paula Beer spielt in „Undine“ von Christian Petzold eine Reiseleiterin.

Im Film von Petzold gehe es um Berlin, seine Mythologie und vor allem um sein Wasser, sagte Chatrian. Petzold sei bereits viermal im Wettbewerb vertreten gewesen. Das sei eine der aktuellen Linien des Festivals: „Wir haben eine Reihe von Filmemachern im Wettbewerb, die hier bereits früher im Wettbewerb waren.“ Wenn man sich ihre Filmografie anschaue, sehe man, wie sich das Kino entwickelt habe. So seien Sally Potter, Abel Ferrara, Hong Sangsoo, Tsai Ming-Liang und Christian Petzold mit hochaktuellen Filmen dabei. Außerdem gebe es vier Regie-Duos. Die Auswahl sei „eine epische und aufregende Reise“ gewesen, „auf der wir mehr als 6.800 Filmen aus der ganzen Welt begegnet sind“, so Chatrian.

Film „Es gibt keine Böses“ von Rasoulof in Hamburg gefördert

Erstmals im Wettbewerb dabei ist der iranische Regisseur und Autor Mohammad Rasoulof mit dem Film „Es gibt kein Böses“, eine Koproduktion aus Deutschland, der Tschechischen Republik und Iran. Der eigentlich in Hamburg lebende Regisseur darf den Iran seit Herbst 2017 nicht mehr verlassen. Im Film stellt er in vier Episoden die Frage, inwieweit Menschen in einer autoritären Herrschaft für ihr Handeln selbst verantwortlich sind. Helge Albers, Geschäftsführer der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, die den Film gefördert hat, sagte am Mittwoch: „Wir hoffen, dass Rasoulof rechtzeitig aus dem Iran ausreisen darf, um an seiner eigenen Weltpremiere in Berlin teilnehmen zu können. Mit seinem Film ‚Es gibt kein Böses‘ ist unser Standort nun das dritte Jahr in Folge im Berlinale-Wettbewerb vertreten. Das sind gute Nachrichten für den Film-Norden.“

18 Filme im Wettbewerb, sechs von Regisseurinnen


Bild vergrößern


Nina Hoss und Lars Eidinger spielen Zwillinge in „Schwesterlein“ – einem Beitrag aus der Schweiz.

Im deutschsprachigen Schweizer Beitrag „Schwesterlein“ der Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond spielen Lars Eidinger und Nina Hoss ein Zwillingsgespann, das Theater spielt – und von denen einer an Leukämie erkrankt. Insgesamt sechs der 18 Wettbewerbsfilme sind von Regisseurinnen. Das selbst gesteckte Ziel, 50 Prozent Regisseurinnen im Wettbewerb zu haben, sei damit zwar nicht erreicht. „Aber die Hauptsache ist, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen“, so Chatrian. „Und die Geschichte der Berlinale ist eine Geschichte des Bewusstseins über die Unterschiede, die es immer noch gibt. Nicht nur im Filmbusiness, sondern allgemein.“

340 Filme auf der Berlinale, keiner von Streamingdiensten

Die Berlinale startet am 20. Februar im Berlinale-Palast mit einem kanadisch-irischen Drama aus der Reihe „Berlinale-Special“: „My Salinger Year“ von Philippe Falardeau mit Sigourney Weaver in einer Hauptrolle. Die humorvolle Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joanna Rakoff sei eine Coming-of-Age-Geschichte aus der New Yorker Literaturszene der 1990er-Jahre, so Chatrian über den Eröffnungsfilm. Neu ist in diesem Jahr die Rubrik „Encounters“ für besonders ungewöhnliche und mutige Filme, die nach einer neuen Kinosprache suchen. Insgesamt laufen 340 Filme beim Festival – damit „60 weniger als im Vorjahr“. Kein einziger davon sei eine Produktion eines Streamingdienstes. Das Hauptkriterium bei der Auswahl der Filme sei, wie bei jedem Festival, „die künstlerische Qualität der Filme“, sagte Chatrian in der Pressekonferenz.

Salma Hayek, Hillary Clinton und Javier Bardem als Gäste

Der Festivalleiter kündigte einige der prominenten Gäste an, die bis zum Abschlussabend am 1. März nach Berlin kommen wollen. Darunter sind Javier Bardem, Elle Fanning, Salma Hayek, Nina Hoss, Lars Eidinger, Hillary Clinton, Cate Blanchett und Damien Chazelle.

Jurypräsident Jeremy Irons

Jurypräsident des Wettbewerbs ist dieses Jahr der Engländer Jeremy Irons. Die weiteren Mitglieder der Jury sollen erst in im Laufe der nächsten Woche bekannt gegeben werden. Die britische Oscar-Preisträgerin Dame Helen Mirren soll den goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk erhalten. Die Berlinale Kamera geht an die Regisseurin und Künstlerin Ulrike Ottinger.

Weitere Informationen

Alfred Bauer, Ex-Direktor der Berlinale, soll SA- und NSDAP-Mitglied gewesen sein. Das Filmfestival will den nach ihm benannten Preis nicht mehr vergeben. „Zeit“-Redakteurin Katja Nicodemus im Interview.
mehr

18.02.2019 09:20 Uhr

Mit stehenden Ovationen wurde Dieter Kosslick im Berlinale-Palast verabschiedet. Katja Nicodemus über die diesjährigen Gewinner, die Ära Kosslick und die Zukunft des Festivals.
mehr

Die Kunsthalle Lüneburg zeigt die Fotogeschichte der Berlinale. Ausgestellt sind Fotografien aus den 50ern bis heute – darunter ein Bild von Julia Roberts auf der Berliner Mauer.
mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur |
Klassisch unterwegs |
29.01.2020 | 15:20 Uhr

NDR Logo



Quelle

Weiterlesen

Trending

//onvictinitor.com/afu.php?zoneid=2954224
Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Das ist für uns wichtig, denn unser Angebot finanziert sich über Werbung. Die Nutzung der Seite gilt als Zustimmung zur Cookie-Nutzung.
Accept