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2. Liga: Werder und Schalke in Liga angekommen

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2. Liga  

Düsseldorf (dpa) – Die Bundesliga-Absteiger sind am zweiten Spieltag in der 2. Liga angekommen. Werder Bremen und der FC Schalke 04 kamen jeweils zu ihren ersten Erfolgserlebnissen.

Der Revierclub gewann am Sonntag beim Vorjahresdritten Holstein Kiel mit 3:0 (2:0) und feierte den ersten Zweitligasieg seit mehr als 30 Jahren. Einen spektakulären Last-Minute-Erfolg verbuchten die Bremer, die ein spannendes Spiel bei Fortuna Düsseldorf in der Nachspielzeit mit 3:2 (1:0) gewannen. Der Hamburger SV hingegen musste sich bei der Heimpremiere seines neuen Trainers Tim Walter mit einem 1:1 (1:0) gegen den starken Aufsteiger Dynamo Dresden begnügen.

Schalke feierte Torjäger Simon Terodde. Der 33-Jährige, der bereits am ersten Spieltag getroffen hatte, leitete mit seinem Doppelpack (2./21.) den ersten Saisonsieg für sein neues Team ein und erzielte dabei seine Zweitligatreffer 144 und 145. “Der Sieg war vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch, aber wir haben im richtigen Moment die Tore gemacht. So ein glatter Auswärtssieg ist enorm hilfreich”, sagte Terodde dem TV-Sender Sky. Neuzugang Marius Bülter (68.) traf zudem an der Ostseeküste gegen die Kieler, die auf damit auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen sind.

Werder glücklich und erleichtert

Die glücklichen Bremer waren nach ihrem 3:2-Erfolg in Düsseldorf am Samstagabend extrem erleichtert und erlebten nach Aussage von Kapitän Ömer Toprak ein “Wechselbad der Gefühle”. Erst ein von Maximilian Eggestein verwandelter Strafstoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit bescherte den Gästen den Sieg. “Dieser Sieg war so wichtig, endlich wieder ein Pflichtspiel gewonnen zu haben”, sagte der Trainer Markus Anfang. Der letzten Bremer Sieg zuvor lag fast fünf Monate zurück.

Vor 12 850 Zuschauern in der Düsseldorfer Arena hatte Joshua Sargent (39./64.) mit seinem ersten Pflichtspiel-Doppelpack zweimal für die Führung gesorgt, die Rouwen Hennigs (47.) und Fortunas Neuzugang Khaled Narey (90.) jeweils ausgleichen konnten. Für die Düsseldorfer war das nach dem 2:0-Auftaktsieg in Sandhausen ein erster Rückschlag. Dennoch betonte Vorstandsmitglied Klaus Allofs im “Doppelpass” am Sonntag: “Wir bleiben weiter ambitioniert und wollen den maximalen Erfolg.”

HSV nutzt beste Chancen nicht

Die Hamburger kamen bei ihrer Heimpremiere durch den Treffer von Ludovit Reis (5.) zur frühen Führung und vergaben weitere gute Chancen durch David Kinsombi und Robert Glatzel. Das ermöglichte den Gästen die Chance auf den Ausgleichstreffer von Tim Knipping (68.). Damit verpasste der HSV den zweiten Sieg nacheinander. “Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber wir dürfen uns nicht durch so doofe Tore ins Hintertreffen bringen”, sagte HSV-Trainer Walter.

Auch der FC St. Pauli schaffte den zweiten Punkte-Dreier nicht und musste sich mit einem 0:0 bei Erzgebirge Aue zufrieden geben. Für die Sachsen war es bereits das zweite 0:0 nach dem Saisonstart.

An die Tabellenspitze haben sich zunächst der Karlsruher SC und Jahn Regensburg mit zwei Siegen gesetzt. “Genauso hatten wir uns das vorgestellt, dass wir positiv in die neue Saison starten”, sagte Regensburgs Kapitän Benedikt Gimber nach dem 3:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen. Erstmals in der eingleisigen 2. Liga schafften die Oberpfälzer zwei Siege vom Start weg.

Auch der KSC, der mit dem 3:0 gegen Darmstadt 98 auf Platz 1 gesprungen ist, feierte einen perfekten Saisoneinstand. Zwei Treffer konnte Philip Hofmann beisteuern. “Mit zwei Siegen zu starten ist wunderbar”, sagte der Torjäger. Sportdirektor Oliver Kreuzer warnte aber vor zu hohen Erwartungen. “Das ist eine Momentaufnahme. Man muss schon sehen, wo der KSC herkommt. Aufstiegskandidat ist doch etwas zu hoch gegriffen.”



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Abpfiff an der Dreisam: SC Freiburg verlässt die alte Heimat

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Freiburg (dpa) – Christian Streich ist hin- und hergerissen. Eine Mischung aus Wehmut und Vorfreude empfindet der Trainer des SC Freiburg, wenn er an den bevorstehenden Abschied aus dem Dreisamstadion und den Umzug ins neue Europa-Park Stadion denkt.

“Ich freue mich aufs neue Stadion, aber ich vermisse jetzt schon das alte”, sagte der 56-Jährige kürzlich. Und so wie ihm geht es vielen, die jahrzehntelang regelmäßig ins Dreisamstadion gegangen sind. Oder gar auf dem Rasen gestanden haben – wie Christian Günter.

“Ich habe knapp 14 Jahre hier gespielt und werde das Stadion natürlich vermissen”, sagte Freiburgs Kapitän im Interview mit DAZN. “Für mich ist es ein absoluter Gänsehaut-Moment, wenn das ganze Stadion steht, jeder seinen Schal hochhält und das Badnerlied singt.”

Gegen den FC Augsburg soll am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) zum letzten Mal in der Fußball-Bundesliga dort gespielt werden – und Streich hat offenbar Sorgen, dass auf seiner Mannschaft zu hohe Erwartungen lasten könnten. “Wir müssen aufpassen, weil viele Anekdoten herausgeholt werden und viel Nostalgie dabei ist, aber wir haben ein Bundesliga-Spiel”, warnte der Freiburger Coach am Freitag, “wir dürfen nicht alles zu hoch hängen, und ich auch nicht für mich”.

“Wir haben damals in Steine investiert”

Vor 67 Jahren hat der Sport-Club sein Zuhause im Dreisamstadion gefunden, seit 1993 ist es ein Bundesliga-Standort – unterbrochen durch insgesamt sieben Zweitliga-Jahre. “Wir hatten gar kein Flutlicht am Anfang, und die Spieler sind teilweise zum Duschen nach Hause gefahren, weil es kein warmes Wasser gab”, erinnert sich Volker Finke, der von 1991 bis 2007 Trainer der Badener war und sie in die Bundesliga geführt hat. In seiner Anfangszeit war das Stadion auf mehreren Seiten unüberdacht, und die Zuschauer standen teilweise auf schiefen Steinstufen.

Drei große Bauphasen hat Finke in seinen 16 Jahren beim SC miterlebt und auch mit vorangetrieben. “Wir haben damals in Steine investiert, und nicht in Beine”, sagt der Ex-Coach, “Achim Stocker wollte das Geld lieber in die Mannschaft stecken.” Der ehemalige SC-Präsident habe Sorge gehabt, was bei einem Abstieg passiert. “Trainer, bleiben wir drin?”, habe Stocker vor jeder weiteren Ausbaustufe gefragt. Auch in der aktuellen und insgesamt 22. Bundesliga-Saison der Freiburger ist der Klassenverbleib das über allem stehende Ziel.

Stadionplatz mit Gefälle

Gegen Augsburg wird Finke als Ehrengast auf der Tribüne sitzen und sich wahrscheinlich noch mal an die emotionalsten Siege erinnern, vor allem die drei Heimerfolge gegen den FC Bayern in den ersten drei Bundesliga-Jahren. Besonders waren und sind auch die ungewöhnlichen Maße des Platzes, für die der Verein eine Sondergenehmigung brauchte: Kürzer als erlaubt, dafür breiter als üblich und mit fast einem Meter Gefälle zur Dreisam hin. Viele Gegner haben dort ungern gespielt.

Auch Freiburgs Publikumsliebling und Rekordtorjäger Nils Petersen erzählte mal in einem Podcast, er habe es früher “gehasst, in Freiburg zu spielen”. Man sei “gefühlt außerhalb von Deutschland und dann spielst du in dieser kleinen Arena – eine Halbzeit bergauf, eine Halbzeit bergab”. Längst ist das Dreisamstadion, das vor dieser Saison seinen alten Namen zurück erhielt, auch für ihn zur Heimat geworden. Petersen dürfte daher ähnlich wehmütig sein wie Streich.

“Ich war 25 Jahre hier, das ist meine Heimat”, sagte der Coach, “aber in ein paar Wochen fahren wir runter, mit dem Velo durch die Stadt, und dann schaffen wir uns dort eine Heimat.” Für den Weg zum neuen Europa-Park Stadion werde er aber womöglich doch ein E-Bike brauchen.



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Letztes Training in Sotschi wegen Dauerregens abgesagt

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Sotschi (dpa) – Aufgrund anhaltenden Starkregens ist das letzte freie Training vor dem Formel-1-Rennen in Sotschi abgesagt worden.

In der russischen Schwarzmeerstadt gab es am Samstag derart heftige Niederschläge, dass die Sicherheit der Fahrer auf der Strecke nicht gewährleistet werden konnte und das Fahren schlicht unmöglich war. Diesen Schritt beschloss die Rennleitung des Motorsport-Weltverbandes Fia in Absprache mit den Stewards.

Fia-Renndirektor Michael Masi hatte zuvor bereits gesagt, dass es die oberste Priorität sei, dass für den Nachmittag geplante Qualifying durchzuziehen. Dafür gibt es auch noch einen zeitlichen Puffer, damit es, später als um 15.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) angesetzt, beginnen kann. Am Nachmittag soll der Regen schwächer werden, allerdings kann nur bei Tageslicht gefahren werden. Sollte die Qualifikation am Samstag ebenfalls nicht möglich sein, könnte sie auch am Sonntagvormittag kurz vor dem Rennen stattfinden. Das hatte es in der Vergangenheit schon mehrfach gegeben.

Es ist nicht das erste Mal, dass heftiger Regen den Zeitplan der Formel 1 in diesem Jahr beeinflusst. Erst vor einem knappen Monat hatte das Wetter im belgischen Spa-Francorchamps dafür gesorgt, dass kein normales Rennen möglich war. Nach einer Regen-Farce, bei der nur wenige Runden hinter einem Safety Car absolviert werden konnten und Max Verstappen als Erster der Qualifikation zum Sieger gekürt wurde, hatte es heftige Kritik an dem Prozedere gegeben.

Verstappen mit viertem Motor der Saison

Wenn weder das dritte Training noch die Qualifikation vor dem 15. Saisonlauf durchgeführt werden können, würde das Ergebnis des zweiten Trainings für die Reihenfolge in der Startaufstellung genutzt.

Während Valtteri Bottas und Lewis Hamilton jeweils im Mercedes die erste Reihe bilden würden, hätte der sechste Platz von Verstappen keine Relevanz. Weil der Niederländer einen neuen Motor bekommt, muss er sich ganz am Ende einreihen und eine Aufholjagd starten. Laut Reglement sind pro Saison nur drei Antriebseinheiten erlaubt, Verstappen geht jedoch bereits mit dem vierten Motor an den Start.

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“Wir denken, dass es am besten ist, die Strafe hier zu nehmen”, sagte Verstappen. Bei noch acht ausstehenden Rennen wäre der Schritt ohnehin irgendwann nötig gewesen, betonte er. Doch so wird es für Verstappen schwer, seinen knappen WM-Vorsprung zu verteidigen. Gerade fünf Punkte mehr hat der Spitzenreiter als der lauernde Hamilton. Dem Briten liegt der Kurs in der Olympiastadt von 2014 besonders. Viermal konnte er schon gewinnen, so oft wie kein anderer Pilot.

“Es ändert nicht wirklich etwas für uns. Wir machen unser Ding”, sagte Routinier Hamilton zur Strafe für seinen ärgsten Widersacher. Aber natürlich wolle der siebenmalige Champion “daraus Kapital schlagen”, sagte er: “Wenn wir die Plätze eins und zwei holen könnten, wäre das sensationell.” Auch Hamilton beschäftigt dabei der drohende Starkregen: “Das müssen wir bei der Abstimmung natürlich berücksichtigen. Gleichzeitig müssen wir aber auch mit einem Auge auf den Sonntag schielen, an dem es trocken sein soll.”



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Leipzigs Haidara nach Fehlstart: “Wir werden das schaffen”

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Nach dem Fehlstart in die Fußball-Bundesliga setzt RB Leipzigs Offensivspieler Amadou Haidara auf eine schnelle Trendwende. “Wir wissen, was wir zu tun haben. Wichtig ist, dass wir zusammenhalten, ein Einziger kann nicht für die Wende sorgen. Das geht nur als Team. Es sind keine leichten Tage, aber wir werden das schaffen”, sagte der malische Nationalspieler im “Bild”-Interview (Samstag). Der Vize-Meister hat nach fünf Spielen nur einen Sieg und vier Punkte und ist vor dem 6. Spieltag Tabellenzwölfter.

Bei den Leipzigern, deren Trainer Julian Nagelsmann zum FC Bayern München gewechselt war, sei vieles nicht so optimal gelaufen. “Die Vorbereitung war kurz, viele Spieler waren ja noch mit ihren Ländern bei Turnieren unterwegs. Dazu kommen neue Teamkollegen, ein neues Trainerteam und viele neue Gesichter im Staff. Alles spielt eine Rolle, wir mussten uns erst mal finden”, erklärte der 23-Jährige, der erst kürzlich seinen Vertrag bei den Sachsen bis 30. Juni 2025 verlängert hatte.



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