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18. Spieltag – Bundesliga: Das war der Samstag, das kommt am Sonntag

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18. Spieltag  

Berlin (dpa) – Ein packender Auftakt am Freitag mit dem Gladbacher 4:2-Sieg gegen Dortmund. Torreiche Partien mit Überraschungen am Samstag, dazu ein Trainerjob in der Hauptstadt akut gefährdet.

Und es ist noch nicht Schluss mit dem 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Heute kommt es vor der Partie der TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Köln (18.00 Uhr/Sky) zum Duell des Spitzenreiters aus München mit dem Schlusslicht aus Gelsenkirchen.

ABSERVIERT?: Bruno Labbadia war enttäuscht, sogar maßlos. Wie lange bleibt er noch Trainer von Hertha BSC? Das 1:4 gegen Werder Bremen am Samstagabend schwächte seine Position noch einmal gehörig. Laut „Bild“ soll die Entscheidung beim selbst ernannten „Big City Club“ bereits gegen den Trainer gefallen sein. Nicht einmal ein Jahr wäre Labbadia dann im Amt gewesen. „Da reden wir jetzt auch nichts schön, das ist eine Scheiß-Situation“, sagte Labbadia nach der Pleite im Olympiastadion. Mit ihm muss sich wohl auch Sport-Geschäftsführer Michael Preetz Sorgen um den Job machen.

BEDIENT: Julian Nagelsmann war sauer, ziemlich sogar. Vor allem auf den Schiedsrichter. Genauso aber über die bittere Niederlage als Meisterschaftsanwärter bei einer Mannschaft, die bis dahin erst ein Spiel gewonnen hatte. Zeitpunkt und Art und Weise der Gegentore beim 2:3 beim 1. FSV Mainz 05 trafen die Leipziger entscheidend. „Zwei von den drei Toren darfst du einfach nicht kriegen. Wir können nicht immer drei oder vier Tore schießen“, betonte Nagelsmann.

SINNLOS: Peter Bosz war ernüchtert, sehr sogar. „Es macht nur Sinn, auf die Tabelle zu schauen, wenn wir selbst gewinnen“, sagte der Coach von Bayer 04 Leverkusen. 0:1 gegen den VfL Wolfsburg. Statt mit den patzenden Leipzigern nach Punkten gleichzuziehen und in Reichweite zu Spitzenreiter FC Bayern zu bleiben, spüren sie nun die Wolfsburger direkt hinter sich, punktgleich. Personell ist die Lage bei den Leverkusenern äußerst angespannt. Nun verletzte sich auch noch Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger – Verdacht auf Kreuzbandriss.

TREFFSICHER: Ausgerechnet Moussa Niakhaté. Es ist nicht lange her, da wurde er als Elfmeterverursacher gerügt. Nicht hilfreich in einer Lage, wie der des stark abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05. Doch zum Auftakt in die Rückrunde trumpfte Moussa Niakhaté vor dem gegnerischen Tor groß auf. Zwei Tore erzielte der 24 Jahre alte Franzose binnen zwölf Minuten und war damit entscheidender Wegbereiter des 3:2-Sieges über das Top-Team von RB Leipzig. „Man ist dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hat die Chance und nutzt das. Aber es geht nicht um mich, es geht um Mainz 05, den Verein und darum, dass jeder alles gibt! Und das haben wir heute gezeigt“, sagte er.

GELÖST: 217 Tage sind eine lange Zeit. 217 Tage gelang Florian Niederlechner das nicht, wofür er eigentlich auf dem Platz steht. Ein Tor. Umso glückseliger waren der Angreifer des FC Augsburg und sein Trainer Heiko Herrlich nach dem Doppelpack Niederlechners zum 2:1-Sieg über den 1. FC Union Berlin. „Wenn man in der Vorsaison 23 Scorerpunkte macht und das dann nicht erfüllen kann, dann ist das für die Psyche sehr schwer“, sagte Niederlechner dem Sender Sky und verriet: „Die wichtigste Person für mich ist mein kleiner Sohn. Da habe ich mich wenigstens immer gefreut, wenn ich Heim gekommen bin. Meine Frau hatte es sicher nicht leicht mit mir.“

SPITZE: Die Bayern, der Tabellenführer, gegen Schalke, den Tabellenletzten (15.30 Uhr/Sky). Gewinnen die Münchner, ziehen sie an der Spitze weiter davon, Leipzig wäre sieben Punkte zurück, Leverkusen und Wolfsburg schon zehn. Und dann ist da noch das Hinspiel – der FC Bayern gewann 8:0. „Das Hinspiel ist nullkommanull in unseren Gedanken. Ich denke, dass Schalke eine Mannschaft mit guten Einzelspielern und mit Qualität hat, wie es der aktuelle Tabellenstand nicht widerspiegelt“, sagte Trainer Hansi Flick am Freitag.



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Malik Beasley von Minnesota Timberwolves suspendiert

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Basketball-Profi Malik Beasley von den Minnesota Timberwolves ist von der NBA für zwölf Spiele suspendiert worden und bekommt in dieser Zeit auch kein Gehalt. Das teilte die nordamerikanische Basketball-Liga am Donnerstag mit.

Grund für die Strafe ist ein Vorfall aus dem September des vergangenen Jahres, als der inzwischen 24 Jahre alte Sportler mit einem Gewehr auf eine Familie gezielt hatte, die in seiner Gegend auf Häusersuche war, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. Die Polizei hatte in seinem Haus später Waffen und Marihuana gefunden. Beasley war von einem Gericht zu 120 Tagen im Gefängnis verurteilt worden. Die Strafe soll er nach dem Ende der aktuellen Saison antreten.

Beasley darf frühestens am 27. März gegen die Houston Rockets wieder auflaufen. Er spielt bislang eine gute Saison für die Timberwolves und kommt im Schnitt auf 20,5 Punkte je Partie.

Wizards siegen weiter

Die Washington Wizards haben in der NBA derweil ihren Aufwärtstrend bestätigt und den sechsten Sieg aus den vergangenen sieben Spielen geholt. Das Basketball-Team um Nationalspieler Moritz Wagner bezwang die Denver Nuggets am Donnerstagabend (Ortszeit) 112:110. Wagner spielte von Beginn und kam in 18 Minuten auf sechs Punkte, acht Rebounds und eine Vorlage. Russell Westbrook verbuchte zum neunten Mal in dieser Saison ein Triple Double aus zweistelligen Werten in den wichtigsten Statistik-Kategorien, Bradley Beal steuerte 33 Punkte bei zum Sieg.

Für Denver um Nationalspieler Isaiah Hartenstein war die Niederlage ärgerlich im Kampf um die direkte Qualifikation für die Playoffs. Hartenstein erzielte fünf Punkte und hatte sechs Rebounds.

Die Dallas Mavericks verloren nach zuletzt zwei Siegen gegen die Philadelphia 76ers. Das 97:111 gegen das Team mit der besten Bilanz in der Eastern Conference war eine klare Sache, auch weil Luka Doncic mit 19 Zählern nicht an die zuletzt starken Leistungen anknüpfen konnte. Das Team um Nationalspieler Maxi Kleber leistete sich 22 Ballverluste und traf nur 41 Prozent der Würfe aus dem Spiel. Kleber kam auf sechs Punkte.

Die Brooklyn Nets gewannen unterdessen das achte Spiel in Serie und untermauerten mit dem 129:92 ihre Titelambitionen. Dabei muss das Team nun schon seit sechs Partien auf Kevin Durant verzichten, der wegen einer Oberschenkelverletzung fehlt.



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Netzhoppers sehen sich im Pokalfinale als 40:60-Außenseiter

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Die Netzhoppers KW-Bestensee wollen Historisches schaffen. Im Volleyball-Pokalfinale in Mannheim gegen die United Volleys Frankfurt am Sonntag (17.00 Uhr/Sport1) streben die Brandenburger den ersten Titelgewinn in ihrer Vereinsgeschichte an. Trainer Christophe Achten schiebt die Favoritenrolle allerdings dem Gegner zu: „Frankfurt ist für mich die Mannschaft mit der größeren Erfahrung. Deshalb sehe ich sie mit 60:40 im Vorteil.“

Mitreisen nach Mannheim wird Netzhoppers-Zuspieler Byron Keturakis, der bis zu seiner Rückenverletzung ein Eckpfeiler im Team war. Ob der seit Wochen fehlende Kanadier eingesetzt werden kann, entscheidet sich erst am Spieltag.

Bisher trugen sich 17 Vereine in die Siegerliste des seit 1973 ausgetragenen Pokal-Wettbewerbs ein. Sowohl die Netzhoppers als auch Frankfurt sind bisher nicht darunter zu finden. Seit 1998 eroberten ohnehin nur noch drei Clubs den Pokal: VfB Friedrichshafen (16 Mal), Generali Haching (4) und BR Volleys (3).

In der Bundesliga haben die Netzhoppers beide Spiele gegen Frankfurt gewonnen (3:0, 3:2). Doch Achten misst diesen Ergebnisse keine große Bedeutung mehr bei. „Im Pokalfinale starten beide Teams bei Null“, sagte der Belgier, ergänzte jedoch: „Vom Mentalen her sind die beiden Siege natürlich gut für uns.“

Abgehakt hat auch Frankfurts Trainer Juan Manuel Serramalera die Niederlagen gegen die Netzhoppers. „Ein Pokalendspiel ist immer etwas Besonderes, da ist ein anderer Druck als in einem Ligaspiel“, sagte der 48-jährige Argentinier. Für ihn gilt: „Du musst auf den Punkt performen. Und die Emotionen spielen eine große Rolle.“

In der aktuellen Bundesliga-Tabelle liegen die Frankfurter als Sechster nur einen Platz vor ihrem Endspielgegner. Achten schließt daraus: „Vom Niveau her liegen beide Teams nicht weit auseinander. Es wird der gewinnen, der die besseren Nerven hat.“

An Nervenstärke mangelte es den Netzhoppers in den vorherigen drei Pokalrunden nicht. Gegen Düren, Berlin Volleys und Herrsching gewann die Mannschaft als Außenseiter jeweils 3:2 – und das immer nach 0:2-Satzrückständen. „Solche Spiele machen uns stärker“, betonte Mittelblocker Yannick Goralik.

Stehvermögen bewiesen auch die Frankfurter, als sie im Halbfinale beim Rekord-Pokalsieger Friedrichshafen nach verwandeltem Matchball von Tim Grozer überraschend mit 16:14 im Tiebreak siegten.



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Leipzig-Chef Mintzlaff will keinen Meisterkampf ausrufen

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Leipzig (dpa) – Die Verantwortlichen von RB Leipzig halten sich im Kampf um die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga verbal deutlich zurück.

„Wir waren in der letzten Saison Herbstmeister und am Ende Dritter. Deshalb rufen wir nicht den Meisterkampf aus“, sagte Vorstandschef Oliver Mintzlaff im ZDF-Morgenmagazin. „Es macht keinen Sinn, unser Saisonziel Champions-League-Qualifikation über Bord zu werfen und zu sagen, wir greifen die Bayern an.“ Leipzig hatte als Zweiter zwischenzeitlich sieben Punkte Rückstand auf München, liegt vor dem 23. Spieltag aber nur noch zwei Punkte hinter dem Rekordmeister.

Leipzig trifft am Samstag (18.30 Uhr/Sky) auf Borussia Mönchengladbach. Mutige Ansagen sparte sich Mintzlaff. „Wir denken nicht an die Tabellenspitze, sondern an das wichtige Spiel gegen Gladbach. Es sind Floskeln, aber wir denken nur von Spiel zu Spiel“, sagte der 45-Jährige. Bayern spielt bereits zuvor gegen den 1. FC Köln, so dass RB bei einem Überraschungssieg der Rheinländer die Tabellenführung übernehmen könnte.



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